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Unternehmensführung

Unternehmensführung - so gut wie möglich !??

11 Dinge, die gute Unternehmensführer TUN, während Manager andere Dinge im Kopf haben

Übersetzung des Beitrages vom 26. Februar 2014 von Mark Hunter

(PS: Man kann es kaum besser ausdrücken, denn wirklich vollständig ist schwer)


Die wichtigste Sache, die Unternehmen auf ihrem Weg behindert, ist der Mangel an Führung.


Ich werde immer wieder von großen und kleinen Unternehmen gefragt,

“Welche Merkmale machen einen guten Unternehmensführer aus ?“

Hier meine Liste dessen, was für einen guten Unternehmensführer wichtig ist:


1. Unternehmens-‚Führer‘ erkennen, dass ihr erster/wichtigster Job der ist, andere so anzuleiten, dass sie ebenfalls zu Führungskräften werden.

Wie oft haben wir schon gesehen, dass tolle Unternehmen abfielen, wenn gute Führungs-
kräfte ausscheiden oder einen anderen Job annahmen.

Leider geschieht das viel zu oft und basiert auf dem, was ich als „ego-Führung“ bezeichne. Das ist dann, wenn die Unternehmensführung ‚verantwortlich‘ sein will, und wenig dazu tut, dass andere in die Lage versetzt werden, sich zu entwickeln und dann ebenso zu ‚führen‘.

2. Unternehmens-‚Führer‘ wissen, dass ihre Ergebnisse nicht daran gemessen werden, was geschieht, wenn sie da sind, sondern was geschieht wenn sie NICHT da sind.

Die Organisation, die auseinanderfällt, wenn der Chef nicht anwesend ist, lässt darauf schließen, dass sie nicht von einem ‚Führer‘ geführt wird, sondern von einem Manager.

3. Unternehmens-‘Führer’ wissen, dass nicht wichtig ist, was sie tun, sondern was ihre Angestellten tun.

Sie kennen ihre eigenen Grenzen und verstehen, dass die Kraft eines Unternehmens sich darin zeigt, wie jeder zum Ergebnis beiträgt und wie fokussiert er darauf ist.

4. Unternehmens-‘Führer’ wissen, dass ihre Fähigkeit zu führen auf ihrer Fähig-
keit zuzuhören fußt.


Welchen Wert haben andere, wenn sie nicht beteiligt sind ? Wer ist in der Lage alles zu wissen, was es zu wissen gibt ? Führer suchen andere aus, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens, um Beiträge und Ratschläge zu erhalten.

5. Unternehmens-‚Führer‘ wissen, dass Ihr Job darin besteht, sich auf Menschen, nicht auf Prozesse zu konzentrieren.

Führer wissen natürlich, dass Prozesse wichtig sind, aber es ist weit wichtiger für ihre Mitar-
beiter diese Prozesse zu kennen. Führer sind willens ihre Zeit darauf zu verwenden, ihre Angestellten weiter zu entwickeln.

6. Unternehmens-Führer‘ wissen, dass ihr wertvollster Aktivposten aus ihren Mitarbeitern besteht.

Es ist nicht das Produkt, dass sie herstellen, das ihnen Erfolg bringt. Führer wissen, dass es immer Wettbewerber gibt, die ihnen ihr Geschäft abjagen wollen. Führer wissen, dass ihr wirklicher Vorteil in ihrem Personal liegt, und als Ergebnis davon werden sie kontinuierlich in ihre Mitarbeiter investieren.

7. Unternehmens-‚Führer‘ wissen, dass sie beobachtet und bewertet werden, nicht nur im Hinblick auf das, was sie öffentlich, sondern auch hinsichtlich dessen, was sie privat tun.

Es ist einfach, das richtige zu tun, wenn jeder guckt, aber Führer wissen, dass das, was sie außerhalb der Führung ihres Unternehmens tun, dass beeinflusst, wie sie handeln, wenn sie an der Front stehen.

Sie wissen, dass sie von anderen in allen möglichen Szenarien beobachtet/bewertet werden.

8. Unternehmens-Führer‘ wissen, dass ungeplante Ziele wertlos sind.

Führer planen, aber sie planen nicht nur - sie handeln entsprechend dieser Pläne.

Gleichzeitig wissen sie, dass ihr Fokus nicht nur auf ihren Plänen liegen darf, sondern auch auf den Zielen. Deshalb wissen sie, dass Pläne vielleicht angepasst werden müssen.

9. Unternehmens-‚Führer‘ sprechen nicht über Integrität. Sie leben sie.

Der Führer, der darüber spricht integer zu sein, ist wahrscheinlich der letzte, der integer ist.
Menschen, die über Integrität verfügen, laufen nicht herum und erzählen das anderen.

Mitarbeiter wissen, dass ihr Führer über Integrität verfügt, weil sie seine Vorgehensweisen sehen. Ihre Integrität ist es, die sie hält, und anderen erlaubt ihnen zu glauben und sie wert-zu-schätzen.

10. Unternehmens-‚Führer‘ lernen ständig.

Führer wissen, dass sich Dinge ändern und deshalb müssen sie ständig dazulernen. Führer beenden nie ihre Tagesarbeit, ohne etwas Neues hinzugelernt zu haben. Sie tun das, indem sie alles als einen Lernprozess begreifen.

11. Unternehmens-‚Führer‘ wissen, dass alles mit ihnen anfängt.

Führer realisieren das nicht aus einem Selbstgefühl heraus, sondern aus einem Gefühl des Verständnisses dafür, dass sie auch tun müssen, was sie sagen. Sie wissen, dass, in dieser Zeit der ‚rund-um-die-Uhr‘-Öffentlichkeit, in der jede Aktivität beobachtet wird, es sehr ein-
fach ist, den Respekt zu verlieren, wenn sie vorgeben jemand zu sein, der sie nicht sind.

Ob das die vollständige Liste der Dinge ist, über die Manager nur nachdenken - ohne sie zu tun ? Nein, ich würde nie sagen, dass das alles ist.

Aber, aus meiner ‚übergeordneten‘ Position 15-jähriger Beratungstätigkeit, und der Beob-
achtung Tausender Manager und Führer, ist das eine Liste von Dingen, die sicher auf viele Fälle zutrifft.

Ergänzt am 5. 3. 2014 durch 6 weitere Charakteristiken guter 'Unternehmens-Führer':

12. Unternehmens-Führer' verstehen den Wert von 'Vertrauen'.

Gute Führer vertrauen anderen, und, noch wichtiger, die Leute, denen sie ihr Vertrauen schenken wissen und fühlen es. Das Ergebnis ist meist, dass die Leute, die dieses Vertrauen empfinden, eine höhere Erfolgsstufe erreichen.

13. Unternehmens-Führer' verstehen den Weg, wie sie das Potential anderer ausschöpfen können, indem sie ihnen Vollmacht geben.

Eine Nebenerscheinung von Vertrauen ist Bevollmächtigung. Menschen, die wissen, dass sie einen Führer haben, der ihnen vertraut, spüren die Bevollmächtigung. Ein Schlüsselmerkmal eines Führers ist, dass er andere zu Führern macht, und zwar dadurch, dass er sie bevollmächtigt.

14. Unternehmens-Führer' verstehen, dass eine Bevollmächtigung nur mit ihrer Unterstützung gut funktionieren wird.

Unternehmens-Führer' ziehen sich nicht zurück. Sie lassen andere nicht alleine. Sie helfen und unterstützen. Die Unterstützung die sie geben, besteht nicht darin, dass sie den Job anderer übernehmen, sondern anderen helfen sich durch ihre Unterstützung weiterzuent- wickeln, und führen sie damit zum Erfolg.

15. Unternehmens-'Führer' wissen, dass es um mehr geht als das, was sie sagen und tun. Sie verstehen die Wichtigkeit von Werten.

Unternehmens-'Führer' haben ein Wertesystem, das unveränderbar ist. Sie haben nicht nur dieses Wertesystem, sondern sie leben es auch und das zeigt sich darin, was und wie sie arbeiten.

Sie tun das nicht auf eine arrogante Weise oder um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Nein, das ist vollständig Teil ihres Lebensstils, und schafft, im Ergebnis, Stabilität und Vertrauen bei denen, mit denen sie arbeiten / die sie an'führen'.

16. Unternehmens-Führer' sind Visionäre.

Unternehmens-'Führer' konzentrieren sich nicht vorwiegend auf das Heute, sondern, viel wichtiger, auf das Morgen. Das Beste aber ist, dass sie nicht nur Visionäre sind, sondern sie zeigen damit auch den Weg für andere, Visionen zu entwickeln.

[Die frühere Asssage von Altkanzler Helmut Schmidt, 'Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen', ist also hier nicht unbedingt anwendbar ;-) ]

17. Unternehmens-'Führer' sind Optimisten.

Ich möchte die Liste mit dem beschließen, was ich als eine Kerncharakteristik jeden Führers ansehe - Optimist zu sein. Menschen wollen nicht von Pessimisten geführt werden. Nein, sie wollen von einem 'Führer' geführt werden. Optimisten sehen die Dinge klarer, und machen, in der Folge, klarere Entscheidungen.

Wir werden so, wie die Leute, mit denen wir uns umgeben. Optimisten schaffen Optimisten. Es ist nicht möglich eine hoch-profitable Organisationen zu haben, die nicht gleichzeitig auch eine optimistische Organisation ist.

Erfolg zieht Erfolg nach sich. Optimismus bringt Optimismus mit sich.

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geschrieben am 27.02.2014 um 13:52.


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