Michael Richter
Marketing- und Vertriebsberatung - international
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Aktuelles: Strategisches Marketing + Internet Marketing ist eigentlich ... + Marketingdefinitionen + Fachartikel
Marketing
Marketing - Vertrieb -> Wer braucht - warum - Marketing ?
- was gehört wie und warum dazu ?
Klar, das jeder Kunden braucht, denn davon leben wir, und das Marketing muß dafür sor- gen. Sonst können KMU/Mittelständler nicht wachsen und größere Unternehmen sich nicht festigen. PS: Wie kann ich Sie bei der Erreichung Ihrer Ziele unterstützen !? - fragen Sie bitte an ... >> mail - Tel. 07582-933371 - * Seite an einen Freund weitergeben
Aber ist das alles ?
Die Frage wird sich im Laufe dieser kurzen Betrachtung wohl selbst beantworten.
Professor Kotler, der ‚Marketing-Guru' aus USA sagte:
„Um Marketing zu begreifen braucht man einen Tag, um es zu beherrschen ein ganzes Leben“
Wo fängt es an, wo hört es auf und was gehört dazu ?
Vorab:
Wir befinden uns heute auf einem ‚Käufermarkt’ - mehr denn je, und sich in den Anforder- ungen immer noch steigernd - im Gegensatz zu dem ‚Verkäufermarkt’ von früher.
Das heißt früher musste – unter Umständen sogar ‚durfte’, denn das Angebot war teilweise sehr knapp - der Kunde das kaufen, was für seinen Bedarf in der Region angeboten wurde.
Das betraf Nahrung wie Bekleidung und auch Maschinen.
Und das Angebot kam meistens aus der Region, in der er lebte – wenn man mal von der Tatsache absieht, dass einige Industrien, beispielsweise die Anlagen-/Automobilindustrie, schon recht frühzeitig auch in anderen Erdteilen tätig war.
Grundsätzlich konnte er nur dass kaufen, was auf dem Markt verfügbar war.
Heute – auf eben diesem Käufermarkt - sagt der Kunde, was er für die optimale Erfül- lung seiner Aufgaben/Ziele braucht. Und wer etwas verkaufen will, der muss
- die Wünsche seiner Kunden und ihre bevorzugten Einkaufswege kennen
- sich – im Zeitalter des INTERNET und des Bemühens aussereuropäischer Produzenten hier
vertreten zu sein – gegen Wettbewerb aus aller Welt durchsetzen
- ‚nahe am’ Kunden sein, wobei es – je nach Produkt keine Rolle spielt, ob dieses ‚nahe’
INTERNET heißt oder der Laden um die Ecke
- oder, oder, oder … je nach Produkt und Markt/Kundensegment
Ist das dann Marketing ?
Nein, weit gefehlt
Marketing ist eine Unternehmensphilosophie, die dafür sorgt, dass ‚das ganze Unterneh- men’ auf den Markt ausgerichtet ist.
Und ein Unternehmen besteht nicht nur aus Verkäufern, sondern auch aus dem Einkauf, der Entwicklung, der Produktion und der Finanzabteilung – hierunter können alle anderen Dienstleistungsbereiche subsummiert werden.
Also:
Zum Beispiel bereits die Telefonistin/der Gesprächspartner innerhalb des Unternehmens, der einen Anruf annimmt – und da ist es ganz egal, ob das ein zukünftiger Kunde ist, oder nicht –, entscheidet mit über das Gesamtbild des Unternehmens.
Ist er freundlich, wird auch der Anrufer – was immer er für eine Laune vorher hatte – automatisch etwas besser gestimmt (es könnte ja auch eine Reklamation sein, wer weiß schon vorher, wer anruft !) oder er spricht vielleicht mit anderen (vielleicht sind sogar potentiellen Kunden darunter) darüber, was für ein freundliches Unternehmen das ist und das er gut bedient wurde.
In der Bezeichnung ‚Marketing’ steckt ja eigentlich bereits alles drin.
Die Übersetzung des aus dem Englischen stammenden Bezeichnung ‚Market’ = „Markt“ – das unbekannte und unergründliche Gebilde, aus dem unsere Kunden stammen – egal wo auf der Welt.
Und – so wie bei Ihnen persönlich ja sicher auch - der Kunde will das für ihn beste Produkt zu dem günstigsten Preis erhalten - und wo es her kommt ist nicht mehr wirklich entscheidend !!
Das kann die Marketingabteilung – die ja in der weitesten Form für alle ‚Außenbezie- hungen’ des Unternehmens die Verantwortung hat – alleine aber nicht leisten.
Deshalb …
Und alles das muss zu den möglichst kostengünstigsten – mindestens aber zu dem für eine bestimmte Kundengruppe ‚besten/optimalen’ Produkt (und auch Preis führen) führen.
Das kann dann die Marketingabteilung (hier >> der angeschlossene Vertrieb) verkau- fen, hat damit Erfolg und bringt entsprechend Geld (Kostendeckungsbeittrag/Gewinn) in die Kasse – Geld das von der Finanzabteilung für die Entwicklungsabteilung/Produktion benötigt wird, um eben jene Produkte herstellen zu können …. Und der Kreis (Regelkreis) schließt sich.
Ausgangs- wie Endpunkt bleibt aber wieder die Marketingabteilung, denn …
- ... die Entwicklungsabteilung ist von Informationen aus dem Markt angewiesen, um Produkte entwickeln zu können, die bestimmte ‚Markt-/Kundenprobleme’ lösen
- ... die Produktionsabteilung kann sich in Menge und Qualität der zu produzierenden Produkte nur einstellen, wenn seitens der Marketingabteilung eine vernünftige, glaubhafte (besser ein wenig konservative) Planung vorliegt, welche Produkte sie wann wohin verkau- fen zu können glaubt … und …
- ... die Finanzabteilung kann nur eine vernünftige Finanzplanung machen, wenn in etwa vorhersehbar ist, wie – aufgrund der Planung der Marketingabteilung – voraussichtlich die Geldflüsse/Einnahmen/Gewinne sein werden. Sonst kann sie weder planen, wie die Gehälter zu bezahlen sind, noch ob sie für die Produktionsabteilung besser Maschinen kauft/least oder vorschlägt, bestimmte Produkte zuzukaufen.
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geschrieben von Michael Richter am 23.05.2007 um 11:54.











