Michael Richter
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Adam und Eva

Übersetzung des Artikels von Jack Kelley vom 12. 1. 2013

  • • “Und Gott, der HERR, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du essen; aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben !” (1. Mose 2:16-17).
  • • „Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für die Augen und dass der Baum begehrenswert war, Einsicht zu geben; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und er aß„ (1. Mose 3:6).
Die Bibel gibt uns nur wenige Einzelheiten über das Leben von Adam und Eva, besonders, wenn es zu dem Ereignis kommt, das wir „den Fall des Menschen“ nennen. Zum Beispiel gibt es keinen Hinweis darauf, wie bald das nach ihrer Schöpfung eintrat, oder welche Art Leben sie vorher gehabt haben mögen. Und wir erkennen nicht, warum Eva sich im Gespräch mit der Schlange wohl fühlte, oder sogar, wie die Schlange vielleicht aussah. Das hebräische Wort, das in 1. Mose 3:1 als Schlange übersetzt wird, kommt aus einer Wurzel, die ‚Char- meur‘ bedeutet, einer der Verzauberung ausübt. Dies ist eine Begabung, keine physische Beschreibung, und während 1. Mose 3:1 impliziert, dass die Schlange Teil des tierischen Königreiches war, denken wir normalerweise nicht daran, dass Tiere derartige Fähigkeiten haben.

Die meisten Menschen nehmen an, dass Satan in dieser Schlange lebte und sie manipulier- te. Aber die Art, wie Gott einen Fluch über sie aussprach, sagt uns, dass die Schlange nicht nur ein unschuldiges Opfer der Umstände war, sondern ein schuldiger Beteiligter. Es ist auch interessant, dass die Prophetie über die ultimative Niederlage Satan’s durch den „Samen der Frau“ (ein messianischer Bezug) im Fluch Gottes über die Schlange enthalten war (1. Mose 3:15).

Es gab allerlei Arten von Bäumen im Garten, begehrenswert anzusehen und gut zur Nah- rung, aber 1. Mose 2:9 bezieht sich auf zwei ganz spezielle, den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Vor der Schaffung von Eva warnte Gott Adam, von der Frucht des Baumes der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen (1. Mose 2:16-17). Weil Eva der Schlange diese Regel berichtete (1. Mose 3:2-3), wurde auch sie darüber informiert.

Irgendwie unterstützten die Früchte des Baumes des Lebens ihre Unsterblichkeit, während Früchte vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sie sterblich machten, zum Ge- genstand des Todes, und deshalb war es verboten. Der Mensch wurde nicht sterblich er- schaffen, sondern um für immer im Hause Gottes zu bleiben.

Adam und Eva wurden, nachdem sie von der verbotenen Frucht gegessen hatten, aus dem Garten vertrieben, um ihnen den Zutritt zum Baum des Lebens zu verwehren. In ihrem ge- fallenen Zustand wurde ihnen nicht erlaubt, ihre Unsterblichkeit erneut zu erhalten. Als Gott Cherubim am Eingangstor postierte, um den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen, sag- te Er, ihre Verbannung sei nicht lebenslänglich (1. Mose 3:22-24). Der Weg zurück war be- schützt, so dass eines Tages der Mensch wieder unsterblich werden könnte.

Es gibt einen Gedanken, sowohl in der hebräischen Tradition, wie unter den frühen Christen, dass der Garten in einer anderen Dimension lag, und dass die, die starben, und an einen kommenden Erlöser glaubten, dorthin gingen, um Ihn zu erwarten. Einige sagen, dass sei das Paradies, von dem Jesus am Kreuz sprach – in Lukas 23:43. (Paradies ist ein Wort aus Persien, das Garten bedeutet). Das würde bedeuten, dass die gläubigen Toten den Garten durch ein Tor in einer anderen Dimension beträten, das von Cherubim bewacht wäre, und vom Baum des Lebens essen würden, um ihre Unsterblichkeit wieder zu erlangen.

Ob das wahr ist, oder nicht, Ich denke Sie werden zustimmen, dass hier viel mehr vor sich geht, als wir aus den biblischen Berichten verstehen können. Deshalb sind die meisten Leute damit zufrieden, die biblische Erzählung aus 1. Mose zu nehmen, wie geschildert, ohne zu viel darüber nachzudenken. Aber als mich kürzlich jemand fragte, was geschehen wäre, wenn Adam den Apfel abgelehnt hätte, brachten mich die Kommentare, die ich auf meine Antwort erhielt, dazu, die Frage noch einmal erneut und tiefergehend zu betrachten.

Könnten Sie die Frage wiederholen ?

Um uns alle auf den richtigen Stand zu bringen, hier die Frage und die Antwort, die ich darauf gab:

F: Was wäre geschehen, wenn Eva den Apfel im Garten gegessen, Adam ihn aber abgelehnt hätte ?

A: In 1. Timotheus 2:14 sagte Paulus, dass Adam nicht getäuscht wurde, die Frau wurde getäuscht und wurde zur Sünderin. Die Bibel sagt es so nicht, aber meine Gedanken sind wie folgt: Hätte Adam den ‚Apfel‘ abgelehnt, was er ja hätte tun können, wäre Eva auf ewig verloren gewesen, weil es keine menschliche Rasse gegeben hätte, aus der der Erlöser hätte kommen können, um sie zu retten.

Adam liebte sie so sehr, dass er in ihrem gefallenen Status mitmachte, so dass sie beide erlöst werden konnten, statt die Ewigkeit ohne sie zu verbringen. In diesem engen Sinne wurde Adam ein Bild für Jesus, indem er sein Leben für seine Braut gab, so dass sie für ewig mit ihm leben konnte. In Römer 5:14, sagt Paulus, dass Adam ein Muster für den Einen, der kommen sollte, war.

Jetzt antworte ich auf andere Fragen und Kommentare, die ich erhielt, um einen umfassen- deren Blick auf das zu werfen, was vorging, als in diesem Frage und Antwort-Muster mög- lich. Eine der häufigsten Fragen war: Warum schuf Gott überhaupt Adam und Eva, wenn Er wusste, dass das geschehen würde ?

Natürlich bietet uns die Bibel darauf keine Antwort, und wenn ich das früher gefragt wurde, habe ich mich meist hinter Paulus‘ ‚Töpfer und Ton‘ Analogie versteckt. Er schrieb, „Wird etwa das Geformte zu dem Former sagen: Warum hast du mich so gemacht ?“ (Römer 9:20).

Aber während meiner Studien stolperte ich über mehrere Meinungen und die, die ich am meisten liebe, kam von Hal Lindsey. Er spekuliert, dass Satan bei seiner Verurteilung zwei Anklagen gegen Gott schleuderte: „Du bist nicht gerecht und Du hast keine Liebe“.

(Ich kann nicht anders, als uns daran zu erinnern, dass so ziemlich jedes Kind diese Ankla- gen gegen seine irdischen Eltern erhaben hat, wenn auch mit weniger Reife. In einer emo- tionalen Reaktion auf die Ankündigung einer Bestrafung oder Erziehungsmaßnahme, schrien sie, „Das ist nicht fair ! Du liebst mich nicht !“)

Als Antwort auf diese Anschuldigungen tat Gott vier Dinge. Die ersten zwei demonstrieren perfekte Gerechtigkeit und die beiden letzten Seine perfekte Liebe.
  1. Er schuf den Menschen, eine Kreation, weit geringer als die Engel, aber mit ihnen teilten sie den Intellekt, die Wahl (Macht der Auswahl) und ewiges Leben, und gab ihm die Herrschaft über die ganze Erde.
  2. Er gab den Menschen einige Regeln, nach denen sie leben sollten, und bestimmte, dass ihre Befolgung ein Gebot für das Leben war. Irgendwelche Verletzungen (Sünden), selbst die nur in Gedanken vollbrachten, würden durch den Tod be- straft. Es gab keine Schlupflöcher und niemand würde dem Gericht entgehen. Perfekte Gerechtigkeit.
  3. Er sandte Seinen Sohn, um komplett in Übereinstimmung mit diesen Regeln zu le- ben, der einzige Mensch, der das je tat, und gab Ihm das Recht, das Universum zu regieren, und als Gegenleistung seinen ganzen Wert als Sein Erbe zu bekom- men.
  4. Er gab das Leben Seines Sohnes, um für alle die, die Sünden, die bestraft werden müssten, begingen, Vergebung zu erkaufen, und verfügte, dass sie, durch die An- nahme Seines Todes als Bezahlung für ihre Sünden, sie auch ewiges Leben bekä- men und als Seine angenommenen Kinder mit in das Erbe einstiegen. Perfekte Liebe.
Wie für andere Auffassungen, kann man auch hierfür weder Kapital noch Vers als Unter- stützung finden, aber aus all denen, die ich gesehen habe, scheint mir das, aus biblischer Perspektive, am sinnvollsten zu sein. Die Menschen wurden geschaffen, um Gottes Möglich- keiten, sowohl ein gerechter, als auch ein liebender Gott zu sein, zu demonstrieren. Ich glaube, dass Paulus das im Sinn hatte, als er schrieb,
  • „damit jetzt den Gewalten und Mächten in der Himmelswelt durch die Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes zu erkennen gegeben werde, nach dem ewigen Vorsatz, den er verwirklicht hat in Christus Jesus, unserem Herrn„ (Epheser 3:10-11).
Noch weitere Fragen ?

F: In Deiner Antwort sagtest Du „Hätte Adam abgelehnt, den ‚Apfel‘ zu essen, was er hätte tun können, wäre Eva auf ewig verloren gewesen, weil es keine menschliche Rasse gegeben hätte, aus der der Erlöser hätte kommen können, um sie zu retten“. Warum war es für Adam nötig zu sündigen ? Ich meine, wenn Adam nicht gesündigt hätte, warum würde „es keine menschliche Rasse gegeben haben „?

A. Adam und Eva wurden Gottes ähnlich erschaffen, aber gemäß 1. Mose 5:3, waren ihre Kinder im Bilde Adams und ihm gleich. Das sagt uns, dass, nach dem Fall, Adam und Eva eine neue ‚Ähnlichkeit‘ erwarben, die eines sterblichen Menschen. Hätte Adam abgelehnt, den ‚Apfel‘ zu essen, hätte er seine Unsterblichkeit behalten. Er und Eva wären von unter- schiedlicher ‚Ähnlichkeit‘ gewesen. Wären sie in der Lage gewesen, Kinder zu haben, wären die Kinder das Ergebnis einer ‚Kreuzung‘ gewesen. Es hätte keine reine menschliche Rasse gegeben.

Aus 1. Mose 6 lernen wir, dass einer von Satan’s frühen Versuchen, einen Erlöser zu ver- hindern, der war, die menschlichen Gene so zu vergiften, dass er gefallene Engel in, menschlicher Gestalt, veranlasste, menschliche Frauen zu nehmen. Daraus erwuchsen die Nephilim, und zu Noah’s Zeit waren er und seien Familie die einzig übriggebliebenen, die in Gottes Augen sowohl gerecht waren, als auch aus rein menschlichen ‚Material‘. (Der hebräische Text von 1. Mose 6:9 weist darauf hin, dass Noah in seiner Generation perfekt war, d. h. dass seine Abstammung ohne Fehler war, unbeeinträchtigt). Deshalb wurden nur sie durch die Flut gerettet.

Hieraus ersehen wir, dass der kommende Erlöser aus rein menschlichem Erbmaterial sein musste, etwas, was ein unsterblicher Adam und eine gefallene Eva nicht hätten produzieren können.

F: Da Adam ‚bei ihr‘ war (1. Mose 3:6), als sie aß, und sie ihm dann gab, und ‚er aß‘, warum verhinderte er nicht, dass sie der Schlange zuhörte (ganz davon abgesehen, selbst von der verbotenen Frucht zu essen), wenn er sie so sehr liebte ?

A: Danke zunächst einmal, für den Hinweis, dass Adam während ihrer Versuchung bei Eva war. Einige haben gelehrt, dass der Grund, warum Eva sündigte, der war, dass sie alleine, und zu der Zeit nicht unter dem ‚Schutz‘ ihres Gatten war. Diese Lehre ist durch 1. Mose 3:6 widerlegt.

Jetzt zu Deiner Frage. Wir wissen nicht, warum Adam so reagierte. Aber in Römer 5:14 sagte Paulus, dass Adam „ein Bild des Zukünftigen“ war. Das ist ein Bezug auf den Herrn. Er kam nicht in die Welt, um uns vor Sünden zu retten, indem er uns das Recht auf die eigene Wahl nahm, sondern um uns vor der Strafe für Sünden zu retten, die wir begingen, weil wir die falsche Wahl trafen. Es tat dies, indem er wie wir wurde. Adam’s Verhalten stimmte inso- fern mit dem des Herrn überein, als er wie Eva wurde, damit sie von der Strafe für ihre Sünde gerettet werden konnte. Das macht ihn zu einem Muster.

F: In Deinem Szenario würde Adam ein Vorwissen auf Gottes Plant der Erlösung gehabt haben müssen. Als logische Konsequenz eines solchen Vorwissens würde Adam wissen müssen, dass ein Fall aus der Unschuld kommen würde. Es scheint auch angemessen sei, zu schließen, dass Adam diese Information mit Eva geteilt haben würde, aber die Bibel gibt an, dass Eva getäuscht wurde. Wie denkst Du darüber ? Hätte Gott nicht (allwissend und all- mächtig) einen alternativen Plan der Erlösung ‚nur für Eva‘ in diesem Szenario entwickeln können ?

A: Obwohl die Ereignisse, die im Alten Testament aufgeschrieben sind, tatsächlich gescha- hen, entfalteten sie sich oft so, dass die Israeliten unbewusst gemäß den Prophetien über den kommenden Erlöser handelten. Das Manna in der Wüste (vergleiche 2. Mose 16 mit Johannes 6:30-35) und die bronzene Schlange ((vergleiche 4. Mose 21:4-9 mit Johan- nes 3:14-15), sind nur zwei Beispiele. Sie sagen uns, dass Adam ein Muster für den Erlö- ser hätte sein können, wie Paulus in Römer 5:14 sagte, ohne es zu wissen. Er hätte einfach das tun können, was er dachte, dass er tun müsse, um zu vermeiden, dass er die Frau ver- lor, die zu lieben er aufgewachsen war.

Hätte Gott andere Wege entwickeln können, um die dringenden Bedürfnisse Seines Volkes zu erfüllen, die nicht erforderten, dass sie die Prophetie auslebten ? Natürlich. Aber einer der Gründe, warum wir das Alte Testament haben, ist, dass wir, durch Seine Wechselwirkung mit Israel, mehr über Seinen Erlösungsplan erfahren können. Paulus sagte, dass alles, was in der Vergangenheit geschrieben wurde, zu unserer Belehrung dienen solle (Römer 15:4). Er sagte auch, dass die Dinge, die mit Israel geschahen, Beispiele waren, und als Warnung für uns, über die das Ender der Zeitalter gekommen ist, niedergeschrieben wurden (1. Ko- rinther 10:11). Aus diesem Grunde wurde das Alte Testament so genau und gewissenhaft erhalten.

Und denken Sie daran, Gott lehrt Seine Schöpfung, dass Er absolute gerecht und absolute liebend ist. Mit Adam einen anderen Plan der Erlösung anzufangen, würde Eva alleine ge- lassen haben, dem einzigen Menschen in der menschlichen Geschichte, der nie hätte geret- tet werden können. Gott konnte ihre Sünde nicht übersehen, und sie würde niemand gehabt haben, der sie gerettet hätte. Das wäre weder gerecht noch liebend gewesen.

Daneben hat Petrus gesagt, dass der Herr vor Schaffung der Welt dazu auserkoren wurde, unser Erlöser zu sein (1. Petrus 1:20). Das bedeutet, dass Gott Seinen Plan für das Zeit- alter der Menschen bereits entwickelt hatte, bevor Er sagte ‚Es werde Licht‘ – in 1. Mose 1:3.

Was Gott bestimmt hat, wird nicht geändert. Bist Du nicht froh darüber ?

Also, Adam als ein Muster des Erlösers zu sehen, hat mir geholfen, die Ereignisse von 1. Mose 3 besser zu verstehen. Aber ich hätte mir gewünscht, dass uns der Herr mehr über das Leben und die Zeiten unserer ersten Eltern gesagt hätte. Ich glaube, ich kann mehr da- rüber nur direkt von ihnen erfahren.

>> weitere Texte dazu
+ Jesus spricht persönlich >> + Gebet dazu
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