Michael Richter
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Die wichtigsten Wahlmöglichkeiten im Leben

Übersetzung des Artikels vom 7. 1. 2012 – Jack Kelley

Vor kurzem wurde ich zum Thema Zeugnis ablegen gegenüber ‚ nicht-erretteten Gläubigen“, wie ein Schreiber sie nannte gefragt. Ich nenne sie normalerweise ‚Namens-Christen‘. Sie nennen sich selbst Christen, und tun auch einige Dinge, die sie wie Christen aussehen las- sen.. Sie gehen zur Kirche, spenden regelmäßig, verpflichten sich zu freiwilligen Diensten und lehren sogar in den Sonntags-Schulen, aber sie sind nicht wiedergeboren.

Wiedergeboren zu sein heißt, dass Du weißt, dass Du ein Sünder bist, der einen Retter braucht. Du glaubst, dass Jesus für alle Deine Sünden gestorben ist und hast Ihn gebeten, Dein Retter zu sein. Gemäß Jesus, wird nicht wiedergeborenen Menschen der Eintritt zum Königreich (Johannes 3:3) verwehrt, egal wie ‚gut‘ sie auf der Erde waren. (Johannes 3:3 = ‚Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.‘)  (>> siehe Brief Jesu an Seine Kinder >>)

Nur wenige der ‘Namens-Christen’ haben tatsächlich abgelehnt, wiedergeboren zu werden, sie denken nur es sei nicht nötig. Ihnen wurde erzählt, sie seien gerettet, weil sie als Klein- kinder getauft wurden, oder weil sie einer bestimmten Gemeinde oder Glaubensrichtung an- gehören, oder weil sie versuchen ein gutes Leben zu leben. Sie verlassen sich auf das, was ihnen jemand erzählt hat, statt zu lernen, was die Bibel sagt. Mit all den Quellen, die sie zur Verfügung haben, haben sie ihre ewige Bestimmung auf der Meinung von jemandem, der selbst nicht errettet sein mag, aufgebaut, statt ihre eigenen Schulaufgaben zu machen.

Es ist schwer, ihnen Zeugnis zu geben, weil sie glauben, sie bräuchten es nicht. Jemand sagte einmal, „Es gibt kein größeres Hindernis die Wahrheit zu lernen, als den Glau- ben, dass Du sie schon gelernt hast.“ Alles was wir tun können, und was sich dann als das Beste erweist, ist zu beten, dass der Heilige Geist ihre Herzen für die Wahrheit öffnet, solange noch Zeit ist.

Zwei Alternativen

Sie erkennen nicht, dass es für die Menschheit nur zwei Alternativen gibt. Entweder wäh- len wir Gott oder wir wählen Satan. Wenn wir es versäumen Gott zu wählen, wählen wir zwangsläufig Satan. Es gibt keinen Mittelweg oder eine andere Alternative. In Epheser 2:1-5 macht Paulus Gottes Ansicht darüber völlig klar:

  • „Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt. Unter diesen hatten auch wir einst alle unseren Verkehr in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und von Natur Kinder des Zorns waren wie auch die anderen. 

    Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr gerettet!“ 
Wir bewerten Menschen, basierend darauf, wie wir meinen, dass sie mit anderen vergleich- bar wären, aber Gottes Maßstäbe sind total anders (Jesaja 55:8). Selbst die guten Dinge, die Ungläubige tun, sind für ihn widerwärtig (Jesaja 64:5), und fördern die Angelegenheit des Feindes (Matthäus 7:21-23). Hierbei geht es nicht um eine harmlose Frage und es ist keine Angelegenheit, bei der man am Rande sitzen und unbeteiligt sein kann. In Gottes Au- gen haben Menschen, die es versäumen, Seine Vergebung für ihre Sünden persönlich anzu- nehmen, gewählt, sich dem Feind anzuschließen und sie werden entsprechend behandelt. Sie haben versäumt, Seine einzige Bedingung zu erfüllen und nicht anders wird ausreichend sein.
  • „Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, damit wir die Werke Gottes wirken? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Dies ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat“ (Johannes 6:28-29). 
Daran zu glauben, dass es einen Gott gibt, ist nicht genug. Auch der Glaube an Gott nicht. Du musst glauben, dass Gott Seinen Sohn zur Erde gesandt hat um für unsere Sünden zu sterben, damit Du in den Himmel gehen kannst, um dort mit Ihm zu leben.

Du kannst Gott in Deinem Leben nicht erleben, und gleichzeitig die Vergebung, die er für Deine Sünden bereit hält, ablehnen. Jesus sagte, „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14:6). Wenn jemand Gott in seinem Leben erlebt, fühlen sie auch den Ruf des Heiligen Geistes zum Sohn zu kommen, und wenn sie das nicht tun, weisen sie auch den Vater zurück (Johannes 5:23). Der Sohn ist der einzige Weg.

Und zwei weitere

Die meisten Leute, die diese Seite besuchen, haben sich für die Akzeptanz der Vergebung Gottes für unsere Sünden entschieden, und sind wiedergeboren. Wenn wir wiedergeboren sind, gibt es zwei weitere Alternativen zur Wahl und diese sind entweder, in der Balance unseres Lebens zu leben, nach Seinem Willen, oder weiter nach unserem eigenen Willen zu leben (Römer 12:1-2, Epheser 4:22-24). Wenn wir uns dafür entscheiden nach Seinem Willen zu leben, können wir viel Frucht für das Königreich bringen, und werden ewige Beloh- nungen empfangen. Wenn wir nach unserem eigenen Willen leben wollen, können wir nichts von Wert für das Königreich tun, egal, wie gut unser Leben und unsere Taten auf Erden wahrgenommen werden (Johannes 15:5). Wir bleiben errettet und wir gehen in die Ent- rückung, aber wir haben nichts vorzuweisen, für die Zeit, die wir hier leben (1. Korinther 3:10-15).

In dieser Hinsicht machen die meisten Gläubigen die falsche Wahl, und es gibt viele Wege, wie man das tun kann. Einige führen ihr Leben weiter, wie immer. Dem gelegentlichen Beobachter erscheinen sie wie ihre ungläubigen Gegenüber, ausgenommen für die eine Stunde, oder so, am Sonntagmorgen. Sie verstecken ihr Licht unter dem Scheffel.

Andere zeigen der Welt, was für gute Christen sie sind. Sie nehmen große Herausforderun- gen an und scheinen große Werke zu tun, aber sie sind stets auf sich fokussiert, nicht auf den Herrn. Indem sie die weltlichen Erfolgsstandards auf ihr christliches Leben anwenden, verpassen sie komplett das Wichtigste. Es ist nicht das, was wir für Ihn tun, was zählt, son- dern was wir Ihn zulassen zu tun, durch uns.

Wieder andere hüllen sich in einen Mantel der Selbstgerechtigkeit. Wie damals die Pharisäer, machen sie eine große Show darum, ein ‚christliches Leben‘ zu leben, wobei sie die verdammen, die das nicht tun, jedenfalls nach ihrer Meinung. Man erkennt sie in erster Linie daran, gegen was sie sind, statt für was sie sind.

Keine dieser Möglichkeiten enden in einem Leben, das dem Herrn angenehm ist, weil sie sich um sich selbst drehen statt um Gott.

Jenen, die sich entscheiden, nach Seinem Willen zu leben, gibt er übernatürliche Stärke, um Seinen Willen auszuführen. In Römer 12:1-2 wird uns gesagt, dass wir unser ganzes Leben als ein Gott wohlgefälliges Opfer, als unseren vernünftigen Gottesdienst, darbringen sollen. Wir sollen nicht länger gleichförmig dieser Welt leben. Sondern verwandelt werden durch die Erneuerung unseres Geistes. So entdecken wir Seinen Willen für unser Leben. Direkt darauf folgen sieben geistliche Gaben, die uns darin stärken, Seinen Willen zu vollbringen. Römer 12:6-8 listet Weissagung, Dienst, Lehre, Ermahnung, Geben, Leiterschaft und Barmherzigkeit auf, und Er gibt jedem von uns eine, oder mehr davon.

Dies sind alles Gaben, die uns große Befriedigung bringen, während wir sie verwalten, also komm‘ nicht auf die Idee, dass ein Leben nach Seinem Willen, ein Leben in Entbehrung und Mangel bedeuten würde. Johannes 10:10 sagt, Er sei gekommen, damit wir Leben haben, und es im Überfluss haben. Römer 8:28 sagt, dass Gott alles zum Guten mitwirken lässt, denen, die Ihn lieben und nach Seinem Vorsatz berufen sind. Psalm 37:4 sagt, dass, wenn wir unsere Lust an Ihm haben, er uns alles gibt, was unser Herz begehrt. Und Philipper 4:4-7 sagt, dass wir uns allezeit im Herrn freuen sollen, über alles beten sollen und nicht besorgt sein sollen, über irgendetwas. Wenn wir das tun, leben wir in einem Frieden, der menschliches Verständnis übersteigt.

Lernen, nach Gottes Willen zu leben, kann gelegentlich angsteinjagend sein, weil wir ge- wohnt sind, unabhängig zu handeln. Aber, nachdem wir den Bogen heraus haben, finden wir, dass es eine der beglückendsten Erfahrungen ist, die wir machen können. Segnungen kom- men auf so vielen unterschiedlichen Wegen und zu den am wenigsten erwarteten Zeiten, dass wir buchstäblich auf unsere Knie gezwungen werden, aus Dankbarkeit, immer wieder. Es gibt wirklich nichts Besseres.

Was braucht man dafür ?

Nach Seinem Willen zu leben braucht einige Zeit der Gewöhnung, ist aber nicht so schwer, wie es sich anhört. Es beinhaltet, den Heiligen Geist uns, von unserem offensichtlich unan- gemessenen Verhalten, wegführen zu lassen und auf die Aufrufe des Herrn zum Handeln zu reagieren. In Micha 6-8 gibt Er uns drei grundsätzliche Prinzipien dazu, wie wir Seinen Willen in unserem Leben ausführen sollen. Dies sind die Richtlinien, die vermeiden, dass wir ‚aus dem Ruder‘ laufen:
  • „Man hat dir mitgeteilt, Mensch, was gut ist. Und was fordert der HERR von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu gehen mit deinem Gott?“ 
Wenn wir in Gottes Willen sind, handeln wir richtig gegenüber jedermann, wissend, dass Er uns nie in etwas hineinbringen wird, das Sein Gesetz verletzt. Wenn wir in Gottes Willen sind, lieben wir es, für andere etwas zu tun, das Seine Gnade demonstriert. Wir sind nicht dazu berufen, Mittler Seines Zorns zu sein, sondern Seine Liebe weiterzugeben. Und wenn wir in Gottes Willen sind, werden wir immer demütig sein, wissend, dass, was auch immer wir Gutes tun, dies entsprechend Seinem Aufruf und in Seiner Stärke sein wird.

Mit wenigen Ausnahmen, entwurzelt Gott Menschen nicht plötzlich, oder lässt sie durch eine Zeit der Unannehmlichkeiten gehen, wenn sie Ihm ihr Leben opfern. Noch belegt er uns plötzlich mit einer Menge Regeln oder Erziehung. Schließlich ist für unsere Sünden bereits gezahlt worden. In Seinem Willen zu leben, ist meist eine Angelegenheit des Hörens auf Seine Stimme und des Tuns, was Er sagt. Wie immer, wird das im Laufe des Praktizierens leichter. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass wir nur verantwortlich dafür sind, die Anstrengung zu unternehmen. Das Ergebnis ist Seine Verantwortung.

Er wird uns nicht dazu anhalten, anderen zu sagen, wie sie leben sollen, aber er wird uns Führung geben, wie wir selbst leben sollen. Zum Beispiel, weil Sein Wort sagt, jedem der fragt, zu geben (Lukas 6:30), mag Er uns veranlassen, generös zu sein, wann immer jemand zu uns kommt, und um Hilfe fragt. Und weil er sagt, wir sollten die Sonne nicht untergehen lassen über unserem Zorn (Epheser 4:26), wird Er uns dazu anhalten, zu vergeben, so, wie uns vergeben worden ist.

Wenn Du das erste Mal die Verpflichtung übernimmst, nach Seinem Willen zu leben, wird Er beginnen, kleine Dinge durch Dich zu tun, damit Du darin lernst zu hören, so dass, auch wenn Du nur denkst, Seine Stimme gehört zu haben, tust was Er sagt, das Du tun sollst, und Ihn gleichzeitig um die Stärke bittest, es auch zu erledigen. Und, was auch immer geschieht, nimm keine Ehre für das positive Resultat an. Dem Herrn gebührt die Ehre, Du tust nur, was Er sagt.

Wenn Du lernst, auf kleine Hinweise zu reagieren, folgen größere. Und eines Tages wirst Du feststellen, wenn Du genug Erfahrung gesammelt hast, um nach dem Willen des Herrn zu leben, dass Du Dich nicht länger fragen musst, ob Du es tust. Du wirst merken, dass Deine Aktionen und Sein Wille übereinstimmen.

Ich weiß, dass wir nicht mehr genug Zeit haben, aber mache nicht den Fehler, zu denken, es sei zu spät. Beginne Römer 12:1-2 in Deinem Leben umzusetzen und Du wirst erstaunt sein, wie viel der Herr mit einem willigen Nachfolger tun kann, egal, wie kurz die Zeit ist. Selah (d. h. ungefähr: ‚Mache eine Pause und denke darüber nach‘) 


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