Michael Richter
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Blutsbrüder (Israelis und Araber)

Übersetzung des Beitrages vom 18. 4. 2012 von Wendy Wippel

Nahezu 4 Milliarden Menschen (54 % der Weltbevölkerung) ehren Abraham und durch die Verbindung auch Isaak und Ismael. Ziemlich unglaublich, weil ihr Leben (vor mehr als 4.000 Jahren) durch keine anderen alten Texte bestätigt wurden. Gibt es denn einen Beweis ? Ja, und oft sind die einfachsten Belege die überzeugendsten.

Juden, und deshalb Christen, respektieren Abraham als den Mann Gottes, der aus Ur her- ausgerufen wurde, um die Nation zu gründen, die Gottes eigene Menschen sein sollten, die Juden.
  • “Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Land … in das Land, das ich dir zeigen werde ! Und ich will dich zu einer großen Nation machen …Ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde !“ (1. Mose 12:1-32
Sie kennen die Geschichte: Gott führte Abraham in das Land Kanaan, ging einen Bund mit ihm ein, der das Land ihm und seinen Nachkommen zusagte (1. Mose 15:17-19) und ver- sprach ihm einen Sohn, aus seinem eigenen Fleisch, der zu der versprochenen großen Na- tion werden würde.

Aber das Versprechen für den Sohn verzögerte sich. Zehn lange Jahre in Kanaan, und immer noch keine große Nation.

Tatsächlich, noch nicht einmal ein einziges Kind.

Sarah entschied, wie die meisten von uns von Zeit zu Zeit, dass Gott Hilfe benötige, und brachte ihre Dienerin Hagar als Ersatz zu Abraham.

Obwohl das kein großer Glaubensmoment war, war es nicht so schlecht, wie es unter Be- rücksichtigung moderner Sensibilitäten erscheinen mag. Ein Stapel Tontafeln, die im Nord- irak entdeckt wurden, und zwar in der historischen Stadt Nuzi, stammen aus Abraham’s Zeit und beschreiben diese Praxis als normale und akzeptierte Art und Weise in kinderlosen Ehen für Erben zu sorgen.

Hagar bekam einen Sohn und sie nannten ihn Ismael.

Aber Gott hatte andere Pläne und – aus welchem Grund auch immer – auch einen anderen Zeitplan.

Zwölf weitere Jahre vergingen, bevor Gott Abraham erscheint und ihm sagt, dass er einen anderen Sohn haben würde, und dass seine Frau Sarah selbst das Kind austragen würde:
  • „Und Gott sprach zu Abraham: Deine Frau Sarai … ich werde sie segnen, und auch von ihr gebe ich dir einen Sohn; und ich werde sie segnen, und sie wird zu Nationen werden; Köni- ge von Völkern sollen von ihr kommen.“ (1. Mose 17:15-16
Dieses Mal ist es Abraham, dem der Glaube fehlt.
  • „Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte und sprach in seinem Herzen: Sollte einem Hundertjährigen ein Kind geboren werden, und sollte Sara, eine Neunzigjährige, etwa gebä- ren? Und Abraham sagte zu Gott: Möchte doch Ismael vor dir leben !“ (1. Mose 17:17-18
Er bietet Gott auch einen Vertreter für den Sohn an, da er zweifelt, dass Gott einen Sohn in Sarah produzieren kann.

Aber Gott machte klar, dass Ismael nicht der Sohn war, den Er geplant hatte.
  • "Und Gott sprach: Nein, sondern Sara, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären. Und du sollst ihm den Namen Isaak geben ! Und ich werde meinen Bund mit ihm aufrichten zu einem ewigen Bund … „ (1. Mose 17:19
Gemäß der Bibel war Isaak der Stammvater der von Gott erwählten Menschen – der Nation, die Abraham versprochen war. Der Koran zum Beispiel behauptet, dass Ismael der Erstge- borene und daher das Kind des Versprechens war, aber der Galaterbrief macht das ziemlich klar:
  • „Denn es steht geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Magd und einen von der Freien; aber der von der Magd war nach dem Fleisch geboren, der von der Freien jedoch durch die Verheißung.“ (Galater 4:22-23). 
Der wichtige Punkt ist, dass diese zwei Kinder, das Kind des Fleisches und das Kind der Ver- heißung – später für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung stehen. Können wir nachvoll- ziehen, dass sie wirklich existierten ?

Abraham war versprochen worden, dass, nachdem Ismael erschienen war, er der Vater vie- ler Nationen werden würde:
  • „Ich, siehe, das ist mein Bund mit dir: Du wirst zum Vater einer Menge von Nationen werden. Und ich werde dich sehr, sehr fruchtbar machen, und ich werde dich zu Nationen machen, und Könige werden aus dir hervorgehen.“ (1. Mose 17:4 & 6
Durch Ismael wurde Abraham Vater von zwölf anderen Stämmen des mittleren Ostens; nach dem Tod von Sarah heiratete er Keturah und hatte sechs weitere Söhne, die auch Stämme des mittleren Ostens gründeten. Also, wie versprochen, war Abraham der Vater vieler Menschen im mittleren Osten.

Und das wurde genetisch dokumentiert.

Michael Hammer, Professor für Genetik an der Universität von Arizona, sammelte Y-Chro- mosom-DNA (die nur Männer haben), von 1371 männlichen Personen im mittleren Osten. Hammer schloss sowohl jüdische, wie nicht-jüdische, Bevölkerungsteile ein, wie Palästinen- ser, Syrer, Libanesen, Saudi-Araber und Türken.

Durch den Vergleich von Variationen im Y-Chromosom fand er heraus, dass sowohl Juden, als auch Araber, des mittleren Ostens, zurückzuführen waren auf einen gemeinsamen Vor- fahren. Und durch eine genetische Datierung, die den Tests, die auf einer vorhersagbaren Rate der Mutation im Laufe der Zeit, innewohnte, war es möglich, mit einiger Sicherheit, auszusagen, wann dieser gemeinsame Vorfahre gelebt hatte.

Der genetische Vorfahre von beiden, Juden und Arabern, lebte vor etwa 3.800 Jahren.

Genau wann Abraham gelebt haben würde.

Einfach cool.

Aber es gibt noch einen anderen feinen Beweis im Text selbst.

Als Gott Abraham einen Sohn aus den Lenden seines eigenen Weibes zusagte, gab Er ihm einige weitere Anweisungen:
  • “Und Gott sprach zu Abraham: Und du, du sollst meinen Bund halten, du und deine Nach- kommen nach dir, durch ihre Generationen ! Dies ist mein Bund, den ihr halten sollt, zwischen mir und euch und deinen Nachkommen nach dir: Alles, was männlich ist, soll bei euch beschnitten werden; und zwar sollt ihr am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden! Das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch. Im Alter von acht Tagen soll alles, was männlich ist, bei euch beschnitten werden, durch eure Generationen, der im Haus geborene und der von irgendeinem Fremden für Geld gekaufte Sklave, der nicht von deiner Nachkommenschaft ist;„ (1. Mose 17:9-12). 
Als ein Zeichen des Versprechens eines Sohnes, sollte jede männliche Person im Haushalt beschnitten werden.

Warum Beschneidung ? Hmmm … wie soll man das vorsichtig ausdrücken … als Gott ver- sprach, die Welt nicht wieder durch Wasser vom Himmel zu zerstören, setzte Er einen Re- genbogen in den Himmel, als Zeichen des Bundes. Sieht man den Regenbogen, erinnert man sich an das Versprechen. Für Abraham war es das Versprechen eines Sohnes – die Saat – und würde schließlich in der versprochenen Saat Eva – dem Messias, enden. Wenn man also die Beschneidung sieht, denkt man an das Versprechen. Verstanden ?
  • „Und Abraham nahm … alles, was unter den Leuten des Hauses Abraham männlich war, und beschnitt das Fleisch ihrer Vorhaut an ebendiesem Tag, wie Gott zu ihm geredet hatte. Abraham war 99 Jahre alt, als er am Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wurde. Und sein Sohn Ismael war dreizehn Jahre alt, als er am Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wurde. So wurden an ebendiesem Tag Abraham und sein Sohn Ismael beschnitten.“ (1. Mose 17:23-26
Festzustellen ist hier, dass Gott für die Zukunft festlegte, dass männliche Babies am achten Tag beschnitten werden sollten, aber für Adam galt das Gebot mit sofortiger Wirkung. Und wie uns 1. Mose sagt, wurde Ismael mit 13 Jahren beschnitten.

4000 Jahre später beschneiden die Juden, dem Gebot entsprechend, am achten Tag.

Und arabische Stämme beschneiden immer noch mit 13.

Gibt es irgendeine Erklärung dafür, außer der, das die Bibel die Wahrheit ist, und das selbst in scheinbar unwichtigen Details ?

Ich glaube nicht …


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