Michael Richter
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Buße tun oder 'Glauben'

Übersetzung des Beitrages vom 6. 7. 2012 von Ron Graham

“Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung ! Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden.“ (Markus 16:15-16). Schickte Jesus seine Jünger in die Welt um Menschen dazu anzuhalten erst Buße zu tun, als Vorbedingung für die Errettung ? NEIN. Er war sehr klar, als Er von dem ‘Einen’ Erfordernis für die Errettung sprach. Er, der glaubt … soll gerettet werden … ungläubig ist … verdammt. Errettung ist gegründet auf unseren Glauben in Christus, nicht auf Buße.

Im folgenden Vers finden wir eine Vielfalt von Leuten, die Jesus folgen, und die sehr stark Werk-orientiert waren, wenn es um ihr Verständnis davon ging, was Gott gefallen könnte. Sie fragten Jesus danach, was sie tun sollten, in Bezug auf Werke, die von Gott akzeptiert würden. „Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Dies ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.“ (Johannes 6:29). An den glauben, den Gott gesandt hat. „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat„ (Johannes 3:16). Es kann darum keinen Zweifel geben, dass Errettung denen gegeben wird, die an den eingeborenen Sohn Gottes glauben. Verdammnis liegt auf all jenen, die diese simple Vorbeding- ung nicht erfüllen.

„Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Na- men Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden ! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen„ (Apostelgeschichte 2:38). Dieser Vers wird ständig falsch ange- wendet, und zwar als Vorbedingung für die Errettung. Wenn dieser Vers sagt, was so viele glauben, dass er sagen soll, dann haben wir einige ziemlich heftige Widersprüche in unserer Bibel. Wenn dieser Vers nicht sagt :“Wir müssen zuerst Buße tun, um errettet zu werden“, worüber sprach der Apostel Petrus dann ?

Das griechische Wort „pisteuō” wird ins Englische als ‘glauben’ übersetzt, Die einfache Definition ist „etwas als wahr anzunehmen“. Von etwas zu denken, dass es wahr ist, und traurig über unsere Sünden zu sein, sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen„ (Johannes 3:3b). Nikodemus war zu Jesus gekommen, und befragte ihn über die Errettung. Jesus erwähnte gegenüber Nikodemus nie irgendetwas, das auch nur annähernd der Buße, als Vorbedingung für die Wiedergeburt, nahe kam. Aber, in den folgenden Versen bekommen wir eine genaue Antwort auf die Frage, die Nikodemus suchte.

„Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Soh- nes Gottes„ (Johannes 3:17-18). Wenn Gott Buße als eine Vorbedingung des Herzens an- gesehen hätte, un errettet zu werden, dann würden alle Bibelverse, die einen Bezug zur Er- rettung haben, einen deutlichen Hinweis auf die Buße machen. Interessanterweise sind die Worte Buße oder büßen, nie als eine Bedingung unseres Herzens, vor der Errettung, enthal- ten. Wenn wir einmal wiedergeboren werden, sollte unser Herz von einer Welle der Dank- barkeit, aber auch Gewissenbissen, überwältigt sein, darüber, wie wir vor unserem neuen Leben in Christus gelebt haben.

„Denn die Schrift sagt: "Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden … denn je- der, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden" (Römer 10:11 + 13). Paulus predigte, dass die Errettung durch den Glauben käme, er predigte nie, dass zuerst Buße für ihre Sünden getan werden müsse und dann den Namen des Herrn anrufen (glau- ben) müsse, um errettet zu werden.

Was heißt also Buße tun ? Das griechische Wort ist “metanoeō” und bezieht sich einfach auf eine Änderung des Sinnes. Es braucht eine Sinnesänderung, um zu verstehen, wer Jesus ist und was Er für die ganze Menschheit getan hat. Menschen müssen erst eine Sinnesänderung erfahren, um Gottes Wahrheit auch nur in Betracht zu ziehen. Lassen Sie uns die Frage be- trachten, die Jesus Seinen Jünger stellte: „Er spricht zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin?“ (Matthäus 16:15). Das ist dieselbe Frage, mit der jeder von uns zu einem gewissen Zeitpunkt des Lebens konfrontiert ist. Wenn wir wie Petrus antworten „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ (Matthäus 16:16), dann glauben auch wir die Wahrheit über Jesus. Petrus Antwort zeigte, was er glaubte. Ihr aber, was sagt ihr, wer Ich bin ? Jetzt stellt Jesus Dir und mir dieselbe Frage. Wenn unsere Antwort die des Petrus ist, dann haben auch wir Ja zu unserem Messias (‚wir glauben‘) gesagt- Jesus sagt, das ist alles, um einen Menschen, von der fürchterlichen Position der Verdammnis, zu ewigem Leben mit Ihm zu bringen.

Glauben ist immer der Schlüssel, wenn wir von Errettung sprechen. Wenn wir im Hinblick auf Jesus Christus unseren Sinn ändern und in Ihn glauben, wer Er ist und was Er getan hat, dann sind wir zu einer Entscheidung gekommen, einer lebensverändernden richtigen Ent- scheidung. Genau dieser Wahl muss jeder auf Erden gegenüberstehen, bevor ihm erlaubt wird, in den Himmel zu kommen. Leider werden viele standfest einer Meinung sein, die ihren Messias Jesus vollkommen ablehnt.

Wenn wir in ein modernes Wörterbuch schauen, dann finden wir die folgenden Erläuterungen für das englische ‚Buße tun‘: bedauern, entschuldigen, um Vergebung bitten, traurig sein, bußfertig sein, sühnen, reumütig sein. Keiner dieser Begriffe kann mit dem griechischen “metanoeō” in Verbindung gebracht werden. In ‚Strong’s‘ Konkordanz wird das Wort “meta- noeō” ins Englische als ‚Buße tun’ übersetzt. Durch das ganze Neue Testament hindurch, wird ‚Buße tun‘ oder “metanoeō” 22 mal wiederholt und ‚Reue‘ wird weitere 25 mal wie- derholt, und doch bedeuten beide dasselbe, den ‚eine Sinnesänderung‘ zu erleben. Wann immer wir das Wort ‚Buße tun‘, im Zusammenhang mit Glauben, lesen, ist die Voraus- setzung, zuerst eine Sinnesänderung bezüglich Gott zu initiieren, und dann an Seinen einzigen eingeborenen Sohn, Jesus Christus, zu glauben. Ds griechische Wort “metanoeō” bedeutet nicht sorgenvoll oder traurig zu sein.

„Das ganze Haus Israel wisse nun zuverlässig, dass Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.“ (Apostelgeschichte 2:36). Wir müssen ein wenig tiefer in den Kontext des Kapitels 2, Vers 38, Apostelge- schichte, eintauchen, um den Grund hinter dem Gebrauch des Wortes “metanoeō” (Buße tun) durch Petrus zu finden. Die kurze Dissertation von Petrus, in diesem Kapitel, brachte einige tolle Resultate. Als er zu seinen Landleuten (Juden), über Jesus und ihre Ablehnung gegen den Messias, sprach, hatten Petrus Worte einen umgehenden Effekt, da sie an den Herzenssaiten seiner Landsleute zerrten, die um ihn herum standen.

Denn sofort danach hatten sie eine Frage an Petrus „Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Brüder ?“ (Apostelgeschichte 2:37). Eingepflanzt in das Herz, weist das auf Traurigkeit und Bedauern hin. Hatten sie zu dieser Zeit ihren Sinn in Bezug auf Jesus schon geändert ? Weil sie schon Bedauern ausdrückten, warum sollte Petrus ihnen sagen sie sollten noch trauriger sein ? Er tat das nicht. Petrus‘ Antwort auf ihre Frage (was sollen wir tun) war, dass jetzt, da es in ihr Herz eingepflanzt war (Traurigkeit, Bedauern), im Hinblick auf das, was sie ihrem Messias angetan hatten, sie eine Sinnesänderung darüber brauchten , wer Jesus wirk- lich ist. Seinen Sinn im Hinblick auf Jesus zu ändern, aus der Opposition Ihm gegenüber heraus, zu Seiner Bestätigung, is gleichbedeutend damit, in Ihn zu glauben.

„Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Na- men Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden ! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“ (Apostelgeschichte 2:38). Nachdem Petrus‘ Landsleute erlebt hat- ten, was viele als die Sorgen eines Lebens nennen würden, und sie ihre eine Frage stellten (was nun ??), waren sie bereit, eine Sinnesänderung zu erleben und Nachfolger des Einen wahren Messias zu werden, alles was für sie zu tun blieb, war, zu glauben. In diesem Fall, weil Petrus ja zu Menschen sprach, die bereits an Gott und Seine Prinzipien glaubten, war alles, was sie tun mussten, ihren Meinung über Jesus Christus, als ihren Einen wahren Gott und Retter, zu ändern. Als sie dann glaubten, wurden sie umgehend wiedergeboren. Dann sagte Petrus ihnen, sie sollten sich auf den Namen des einen taufen lassen, über den sie so- eben ihre Meinung geändert hatten.

Zusatzbemerkung:

Es gibt eine kleine Kontroverse über die oben verwendete Phrase ‘zur Vergebung der Sün- den’. Das griechische Wort „eis“ wird im Englischen mit ‚zur‘ übersetzt, aber im Kontext dieses Verses ist damit gemeint ‚insoweit als‘. Der Vers sollte also so gelesen werden: “insoweit als eure Sünden vergeben wurden“, getauft zu werden. Es ist das gleiche als ob gesagt würde „jetzt, da Du neu geboren bist, ist der erste Akt des Gehorsams gegenüber Gott, getauft zu werden“. Taufe ist nicht ein Teil des Wiedergeborenwerdens. Wenn das der Fall wäre, würde überall in der Bibel, wo steht, dass wir in Jesus glauben müssten, um gerettet zu werden, auch die Phrase „und getauft werdet, für die Vergebung der Sünden“, stehen. Aber das ist nicht der Fall.

Fehlerhafte Lehrmeinungen werden eingeführt und als biblisch bezeichnet, wenn wir den Kontext des oder der infrage stehenden Verse nicht verstehen. Die Übersetzer nutzten den Begriff ‚Buße tun‘ anstatt des Begriffes ‚Sinnesänderung‘ und der Rest ist Geschichte. Wenn wir ablehnen, die richtige Bedeutung der Schriften zu suchen, können manche Arten von Problemen auftauchen und das ist auch so. Ich habe eine Vielzahl von Kommentaren ge- sehen, die zu dem Ergebnis kommen, wenn sie ihren Lesern sagen, dass, wenn sie Jesus nicht kennen, alles was sie zu tun hätten ‚Buße zu tun‘ und Ihm zu sagen „dass sie ihre Sün- den bedauern und Ihn in ihre Leben aufnehmen“. Diese Lehre ist so unbiblisch, dass sie uns die Nackenhaare aufstellen sollte. Uns wird nie gesagt, dass wir uns bei Christus für unsere Sünden entschuldigen müssten, um ewiges Leben zu bekommen – nur zu glauben.

Viele Webseiten, Kommentare, Straßenprediger, und sogar Pastoren, die vor ihrer Gemein- de stehen, scheinen in dieser Vorstellung verhaftet zu sein, wenn sie Altarrufe für die Verlo- renen machen. „Tue Buße von deinen Sünden und Du wirst gerettet“. Ist es das, was Paulus dem Gefängniswärter sagte, als der Mann fragte, was er tun müsse um gerettet zu werden ? NEIN. Paulus machte ganz klar, dass Errettung durch den Glauben an den Einen kommt, den Gott gesandt hatte, um die Sünde der Welt auf sich zu nehmen. „…Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden, du und dein Haus." (Apostelge- schichte 16:31b). Buße wird in diesem Vers nicht gefunden.

Menschen zu sagen, dass sie Buße tun müssten, um gerettet zu werden, ist Torheit. Die meisten Menschen heute haben keine Vorstellung davon, dass sie Sünder sind, oder was Sünde tatsächlich ist. Die meisten werden Dir sagen, dass sie gute Menschen seien. Die Menschen tendieren dazu, sich zu entziehen, wenn ihnen gesagt wird, sie seien Sünder; es wird zu einem Hemmstein in ihrer Vorstellung. Zu diesem Zeitpunkt werden viele einfach weggehen von den wohlmeinenden Evangelisten, und bleiben – verloren. Wenn wir ihnen sagen, Jesus zu sagen, dass sie traurig seien, wenn sie aber tatsächlich noch gar nicht wissen, wer Jesus ist, werden, in den meisten Fällen, vor uns davonlaufen. Sie müssen zu- nächst eine Sinnesänderung dergestalt erfahren, dass sie wissen, wer Jesus ist, und dass wird besser dadurch erreicht, dass wir Paulus‘ Beispiel mit den Athenern auf dem Areopag folgen, zurückzugehen zum Beginn der Schöpfung und dem Fall des ganzen Menschenge- schlechtes (durch Adam und Eva – d. Übers.). Dann, wenn das Evangelium ihnen erläutert wird, werden sie verstehen, dass sie verloren sind und auch den rebellischen Status, in dem sie sich befinden, und dass sie, ohne Glaube an Christus, keine Errettung haben können.

Gott segne Euch alle.

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