Michael Richter
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Die Braut Christi und die jüdischen Hochzeitsgebräuche

Übersetzung des Beitrages vom 28. 4. 2012 von Bill Salus

Wird die Braut Christi während der Trübsal drangsaliert ?

Die Analogie von Bräutigam (Christus) und Braut (die christliche Gemeinde), die sieben Mal im Neuen Testament geschildert wird, lässt darauf schließen, dass Gläubige dem Zorn der siebenjährigen Trübsal entgehen werden.

Es ist zu bezweifeln, dass Christus zu einer Braut kommt, die nach 7 Jahren Trübsal zer- schlagen, zerdrückt und glanzlos ist. Im Gegenteil macht es mehr Sinn, dass Jesus zurück- käme, um Seine Gläubigen zu entrücken, bevor sie durch diese Gerichte gegangen sind, die besonders für Ungläubige gedacht sind.

Die Würdigkeit der Braut basiert alleine auf ihrem echten Glauben an den Bräutigam, und nicht auf couragierten Werken im Hintergrund der Trübsal. Gläubige müssen nichts weiteres mehr beweisen. Sie sind nicht verpflichtet, sich den feurigen Prüfungen während der Trübsal zu unterziehen.

  • Denn aus Gnade seid ihr [die Gläubigen] gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; 9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. (Epheser 2:8-9- [] hinzugefügt)

Viele christliche Interpreten vergleichen das Bräutigams-Beispiel mit den traditionellen jüdi- schen Hochzeitsgebräuchen. Was könnte angemessener sein, wenn man bedenkt, dass Christus ein Jude war ? Die folgende kurze Darstellung des Vorgehens wurde teilweise zur Verfügung gestellt in einem ähnlichen Artikel von Chuck Missler, genannt ‚Der Hochzeits- brauch (i). Dieser Artikel wurde dem Kommentar in ‚Revelation Road, Hope Beyond Horizon‘ entnommen.

Verlobung

Der Bräutigam verhandelt einen fairen Preis (mohair) für seine Braut. Im Fall der Gläubigen wurde der Preis durch das kostbare Opferblut am Kreuz, für die Sünden der Gläubigen, ge- zahlt.

Trennung


Die Verlobungszeit war tatsächlich eine Zeit der Trennung, die üblicherweise ungefähr 12 Monate dauerte. Während die zukünftige Braut zu Hause blieb, kehrte der Bräutigam in das Haus des Vaters zurück, um Vorbereitungen für das künftige Leben zu Zweit zu treffen. Dies gab der Braut Zeit, ihre Aussteuer vorzubereiten und dem Bräutigam einen Platz zu bauen, wo beide danach immer zufrieden leben konnten. Zurzeit sind Christus und die Braut ge- trennt. Er ist im Himmel, während sie auf der Erde ihre Hochzeitskleidung vorbereitet, die nach Offenbarung 19:8 ihre gerechten Taten sind.

Vorbereitung


Der Bräutigam nutzt die Trennungszeit um zurückzukehren in seines Vater’s Haus, um das neue Heim für das Paar auf dem Gelände fertigzustellen. Johannes 14:1-4 deutet darauf hin, dass Christus das jetzt im Himmel durchführt. Johannes 14 sagt, dass Christus die Woh- nungen in Seines Vater’s Haus für Seine Nachfolger baut. Gläubige dürfen erwarten, ein- drucksvolle himmlische Wohnsitze zu bewohnen, weil verschiedene Schriften darauf verwei- sen, dass Christus im Schreinerhandwerk kein Neuling ist.

  • Ist dieser [Jesus] nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria ? (Markus 6:3a)

Diese Frage wurde von örtlichen Mitbürgern gestellt, die über Seine Lehre in der nahegele- genen Synagoge erstaunt waren. Sie kannten ihn als ehemaligen Schreiner, und nicht als Propheten, der Er geworden war.

  • Er [Jesus] ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen; und er ist vor allem, und alles besteht durch ihn. (Kolosser 1:15-17)

Der wichtigste Schluss, der aus diesem Kolosser-Vers gezogen werden kann, ist, dass Jesus alles schaffen kann, einschließlich tausender Sterne, Arten, verschiedene Pflanzen, und viel mehr. Deshalb ist eine kleinere Sache, dass es spektakuläre Häuser für seine treuen Nach- folger bauen kann.

Abholung

Zur angemessenen Zeit, nachdem der Bau vollendet ist, kam der Bräutigam, um seine Braut abzuholen. Obwohl die Braut wusste, dass die Zeit kommen würde, wusste sie nicht notwendigerweise genau wann. Das ist auch der Fall mit den Gläubigen heute: sie wissen, dass Christus kommt, aber kennen weder Tag noch Stunde. Daneben wurde die Ankunft des Bräutigams normalerweise begleitet durch den Trauzeugen und verschiedene Freunde. Wenn die Gruppe ankam, um die Braut abzuholen, gab es oft einen Ruf der Freunde um mitzuteilen, dass der Bräutigam angekommen war. 1 Thessalonicher 4:16 erklärt, dass der Ruf von Seinem Freund, dem Erzengel, die Rückkehr Christi ankündigt.

Vollendung

Einmal abgeholt, kehrten die zwei in das Haus des Vaters zurück, wo sie in einer Brautkam- mer (huppah) abgesondert wurden. Während sie in der Kammer waren, vollendeten sie ihre Heirat zum ersten Mal durch eine physische Vereinigung. Sie blieben abgesondert in der Kammer für sieben Tage, während die Hochzeitsgäste das Hochzeitsfest im Haus des Vaters des Bräutigams feierten. Das wird mit Christus und Seinen Gläubigen ähnlich sein. Zusam- men werden sie irgendwo im Himmel ihre Gemeinschaft vollenden, während die siebenjäh- rige Trübsal auf der Erde abläuft. Die sieben Tage scheinen die siebenjährige Trübsal zu re- präsentieren.

Fest

Nachdem die sieben Tage vorüber waren, brachte der Bräutigam seine Braut aus der Kammer, um die Hochzeitsgäste zu begrüßen und am Fest teilzunehmen. Das wird der Fall nach der Trübsal-Zeit sein; Christus wird in Seinem messianischen Königreich regieren, und seine Braut wird treu an Seiner Seite ko-regieren.

Dieser jüdische Hochzeitsbrauch legt nahe, dass Gläubige der siebenjährigen Trübsal ent- gehen, weil sie sicher irgendwo im Himmel abgesondert sind.

Den Gläubigen versprach Christus dem Zorn Gottes, der während der siebenjährigen Trüb- sal, die über die nicht gerettete Menschheit ausgegossen wird, zu entkommen. Aber sie be- kommen wichtige Instruktionen vom Bräutigam im Buch von Lukas.

  • Hütet euch [Braut / Gläubige] aber, dass eure Herzen nicht etwa beschwert werden durch Völlerei und Trunkenheit und Lebenssorgen und jener Tag plötzlich über euch hereinbricht wie ein Fallstrick ! Denn er wird über alle kommen, die auf dem ganzen Erdboden ansässig sind. Wacht nun und betet zu aller Zeit, dass ihr imstande seid, diesem allem, was geschehen soll, zu entfliehen und vor dem Sohn des Menschen zu stehen ! (Lukas 21:34-36 – [] hinzugefügt)

Christus warnt Seine Braut, nüchtern, wachsam und betend zu sein, während sie ihre Aus- steuer (gerechte Werke) vorbereitet. Das Versprechen ist, dass sie für Wert gehalten wird „all diesen Dingen zu entfliehen, die passieren werden“, was auf den Zorn hinweist, der kommen wird. Sie wird weder eingeladen, alle diese Dinge auszuhalten, noch wird sie infor- miert, dass sie nur einige dieser trügerischen Dinge entgehen wird. Nein, nichts von allem obenstehenden: Christus‘ Braut bekommt eine Flitterwochensuite, die besonders, gemäß Johannes 14, im Himmel bereitet wurde, wohin sie geht, um dem Zorn Gottes zu entgehen.

Wenn Sie genau hinhören, können Sie durch die Sirenen, die die Zeichen der Endzeiten ausrufen, den göttlichen Zimmermann, Jesus Christus, hören, der die letzten Nägel für unsere Wohnungen im Himmel einschlägt.

…………..

(i) Chuck Missler article accessed from the Internet on 8/12/11 at: http://www.khouse.org/articles/2003/449/.

>> weitere Texte dazu
+ Jesus spricht persönlich (.pdf) >> + Gebet dazu

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