Michael Richter
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Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl

Übersetzung des Beitrages vom 19. 05. 2012 von Jack Kelley

„Und Jesus begann und redete wieder in Gleichnissen zu ihnen und sprach: Mit dem Reich der Himmel ist es wie mit einem König, der seinem Sohn die Hochzeit bereitete. Und er sandte seine Knechte aus, um die Eingeladenen zur Hochzeit zu rufen; und sie wollten nicht kommen.

Wiederum sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Eingeladenen: Siehe, mein Mahl habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh sind geschlachtet, und alles ist be- reit. Kommt zur Hochzeit!

Sie aber kümmerten sich nicht darum und gingen weg, der eine auf seinen Acker, der ande- re an seinen Handel. Die Übrigen aber ergriffen seine Knechte, misshandelten und töteten sie. Der König aber wurde zornig und sandte seine Truppen aus, brachte jene Mörder um und steckte ihre Stadt in Brand.

Dann sagt er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Eingeladenen waren nicht würdig. So geht nun hin auf die Kreuzwege der Landstraßen, und so viele immer ihr finden werdet, ladet zur Hochzeit ein. Und jene Knechte gingen aus auf die Landstraßen und brachten alle zusammen, die sie fanden, Böse wie Gute. Und der Hochzeitssaal wurde voll von Gästen.

Als aber der König hereinkam, die Gäste zu besehen, sah er dort einen Menschen, der nicht mit einem Hochzeitskleid bekleidet war. Und er spricht zu ihm: Freund, wie bist du hier her- eingekommen, da du kein Hochzeitskleid hast? Er aber verstummte.

Da sprach der König zu den Dienern: Bindet ihm Füße und Hände, und werft ihn hinaus in die äußere Finsternis; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

Denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte.“ (Matthäus 22:1-14)

Warum all’ diese Gleichnisse ?

Das griechische Wort für Gleichnis meint buchstäblich nebeneinander setzen. Eine fiktionale weltliche Geschichte wird neben eine himmlische Wahrheit gesetzt, um deren Bedeutung vermitteln zu helfen. Als die Jünger Jesus fragten, warum Er zu diesen Leuten in Gleich- nissen sprach sagte Er,

„Weil euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu wissen, jenen aber ist es nicht gegeben; denn wer hat, dem wird gegeben und überreichlich gewährt werden; wer aber nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, genommen werden.“ (Matthäus 13:11-12)

Tatsächlich heißt das, das ein Gleichnis zwei Dinge erreichen sollte: 1) Seine Nachfolger zu instruieren, und 2) jeden anderen zu verwirren. Diese sich scheinbar widersprechenden Zie- le können beide dadurch erreicht werden, weil es der Heilige Geist ist, der uns das nötige Verständnis gibt. Ohne den Heiligen Geist kann keiner die Dinge Gottes verstehen. Paulus sagte es so:

“Ein natürlicher Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird.“ (1. Korinther 2:14)

Das Gleichnis des Hochzeitsmahles ist ein gutes Beispiel. Es ist entweder besonders instruk- tiv, oder besonders verwirrend, abhängig von Deinem Verständnis der Bibel (Ausreichende praktische Kenntnisse der jüdischen Gebräuche während der biblischen Zeiten können hel- fen, sind aber nicht unbedingt erforderlich.)

Der Hochzeitsplaner

Die jüdischen Hochzeitsgebräuche des ersten Jahrhundert sahen vor, dass der Bräutigam die Verantwortung für das ganze hatte und alle Kosten trug, die mit der Hochzeit und dem folgenden Mahl verbunden waren. Ich erfuhr, dass im Falle einer königlichen Hochzeit, oder der sehr wohlhabender Menschen, dies oft auch besondere Kleidung einschloss, die über der normalen Kleidung des Gastes getragen wurde. Dieses Hochzeitsgewand wurde den Gästen bei Ankunft überreicht und sofort angelegt. Eine Ablehnung das zu tragen war eine Krän- kung des Vaters des Bräutigams, und konnte dazu führen, dass der Gast von den Festlich- keiten ausgeschlossen wurde. Im Fall großer Versammlungen diente es auch zur Identifika- tion, um ungebetene Gäste zu entmutigen, die Party zu zerstören.

Wie ich sagte, sind die Gleichnisse unseres Herrn Jesus weltliche Geschichten, die dazu dienen sollen himmlische Wahrheiten zu erklären. Die Symbolsprache ist entscheidend, um die Lehre aus dem Gleichnis zu entdecken. De facto kann nur ein solches Verständnis die volle theologische Bedeutung eines Gleichnisses klären helfen.

Der König repräsentiert Gott den Vater. Sein Sohn ist unser Herr Jesus. Die eingeladenen Gäste, die Seine Einladung ablehnten, symbolisieren Israels Ablehnung des Messias und die Knechte, die Er sandte, um sie einzuladen sind die Propheten. Die Stadt, die er zerstörte ist Jerusalem und das Hochzeitsmahl ist das himmlische Königreich. Dies setzt die Datierung des Gleichnisses auf das zweite Kommen.

Kennst Du die Braut ?

Einige sagen, dass die letzte Gruppe, die einzuladen Er Seine Knechte sandte, die Gemeinde repräsentiert, aber die Symbolik und der Zeitpunkt sind falsch. Die Gemeinde ist die Braut Christi (Epheser 5:25-27), keine Gruppe von Ersatzgäste, die in letzter Minute eingeladen wurden. Weil Israel Seine Einladung bereits abgelehnt hat, und die Gemeinde (die Braut) keiner Einladung bedarf, wer sollten diese Gäste sein ?

Sie müssen aus einer Zeit kommen, nachdem die Braut ausgewählt und vorbereitet wurde, weil das Hochzeitsmahl bereitet ist und nur die Gäste fehlen, damit es beginnen kann. Sie kommen aus einer Gruppe, die wir die ‚Trübsal-Gläubigen‘ nennen, die, die nach der Entrük- kung der Gemeinde in Offenbarung 4 zum Glauben kommen, aber vor dem Hochzeitsmahl nach Offenbarung 19.

Hier ist die wirkliche Lehre des Gleichnisses

Das Hochzeitsgewand stellt Gottes Gerechtigkeit dar. Das ist ein mehrfach in beidem, dem Alten und dem Neuen Testament, erläuterter Gedanke. Jesaja beschreibt unsere Gerechtig- keit als ‚beflecktes Kleid‘ (Jesaja 64:5) und Gottes Gerechtigkeit als ‚Kleider des Heils‘ und ‚Mantel der Gerechtigkeit‘ (Jesaja 61:10), wobei der Erwerb dieser Qualitäten mit der Be- kleidung vergleichen wird, die uns bei einer Hochzeit gegeben werden..

“Freuen, ja, freuen will ich mich in dem HERRN! Jubeln soll meine Seele in meinem Gott! Denn er hat mich bekleidet mit Kleidern des Heils, den Mantel der Gerechtigkeit mir umge- an, wie der Bräutigam sich nach Priesterart mit dem Kopfschmuck und wie die Braut sich mit ihrem Geschmeide schmückt.“ (Jesaja 61:10)

In Offenbarung 19 wurde die Gemeinde als Braut vorbereitet, die in weißes Leinen gekleidet wurde, das unsere Gerechtigkeit darstellt. Aber, wie in Jesaja 61:10 die Gerechtigkeit durch die Kleidung symbolisiert wird, die die Braut erhält, und die weder gekauft, noch verdient ist, sagt Paulus, dass wir eine Gerechtigkeit haben, die uns durch Glauben gegeben wird (Römer 3:21-22).

Die Tatsache, dass ein Gast in die Dunkelheit hinausgeworfen wird, wenn er nicht das Hoch- zeitskleid trägt, deutet darauf hin, dass auch diese ‘last minute’-Gäste in ‚Kleider des Heils‘ gekleidet sein müssen. Offenbarung 16:15 sagt uns, dass Trübsal-Gläubige ihre ‚Kleider bewahren‘ müssen. Mit anderen Worten, sie sind dafür verantwortlich die ihnen gegebene Gerechtigkeit dadurch zu erhalten, dass sie den Geboten Gottes, die sie erhalten haben, ge- horsam und Jesus treu sind (Offenbarung 14:12). Nur der Gemeinde wurde das Geschenk der ewigen Sicherheit versprochen.

Deshalb war der wieder nach draußen begleitete Gast ein Trübsal-Gläubiger, der nun ver- suchte, in seiner eigenen Kleidung, Eingang zum Mahl zu erhalten, der die ihm gegebenen ‚Kleider des Heils‘ verloren oder weggeworfen hatte. Er hoffte, in seiner eigenen Gerech- tigkeit, Eingang in das Königreich zu bekommen, die, wie Jesaja sagte, in Gottes Augen befleckte Kleider sind.

Dies ist eine weitere Sicht auf das Gleichnis der 10 Jungfrauen (Matthäus 26:1-13). Der Rahmen hier bezieht sich auch auf das zweite Kommen. Und wieder ist die Gemeinde keine Brautjungfer. Die Gemeinde ist die Braut und ihre kann der Zutritt zu ihrem eigenen Hoch- zeitsmahl nicht verweigert werden. Die ausgeschlossenen fünf waren Trübsal-Gläubige, die ihre Errettung entweder dadurch verloren hatten, dass sie Gottes Geboten nicht folgten, oder die Jesus nicht treu waren, oder beides. Dies wird gekennzeichnet durch das fehlende Öl, dass ein Symbol für den Heiligen Geist ist. Da der Heilige Geist innerhalb der Gemeinde versiegelt ist, als eine Anzahlung, die unsere Erlösung garantiert (Epheser 1:13-14), müssen die vom Mahl ausgeschlossenen Brautjungfern eine Nach-Entrückungs-Gruppe dar- stellen, von denen der Heilige Geist, aus Gründen des Unglaubens, gewichen war.

„Denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte“ (Matthäus 22:14). Der Herr will nicht, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen. (2. Petrus 3:9). Aber, ob Braut oder Hochzeitsgäste, die einzige Gerechtigkeit, die uns Zutritt zu Seiner Gegenwart verschafft, ist die uns geschenkte, ei wir im Glauben annahmen (Römer 3:21 -22). Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen. (Galater 3:27). Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm. (2. Korinther 5:21).

>> Weitere Texte dazu
+ Jesus spricht persönlich (.pdf) >> + Gebet dazu

 

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