Michael Richter
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Das Staunen wieder entdecken

(Übersetzung ‚Wöchentliche Betrachtung‘ von Max Lucado – 3.12.2010 – englisches Original)

‚Ich bin immer bei Euch …‘ – Matthäus 28:20

Von wo ich schreibe, kann ich sieben Wunder sehen.

Weiß-verzierte Wellen rollen mit rhythmischer Gleichmäßigkeit an den Strand. Eine Salz- wasser-Dünung nach der anderen gewinnt Dynamik, lädt sich auf, wächst und steht, quasi um den Strand zu grüßen, bevor sie auf dem Sand aufschlägt. Wie viele Billionen mal hat sich dieses einfache Wunder zugetragen, seit Beginn der Zeit ?

In weiterer Entfernung gibt es ein Farbenspiel – blaue Zwillinge. Das Ozeanblau des Atlan- tiks begegnet dem Blassblau des Himmels, nur getrennt durch den Horizont, der wie ein gespannter Draht zwischen den beiden liegt.

In meiner Sichtweite liegen die beiden Buchdeckel des Lebens. Eine junge Mutter schiebt ein Baby in einem Kinderwagen, beide kürzlich eng mit Gott im Wunder der Geburt verbunden. Sie passieren gerade einen weiß behaarten, gebeugt auf einer Bank sitzenden. alten Herrn, einem Opfer des Diebes des Lebens – des Alters. (Ich frage mich, ob es sich über den Vor- hang klar ist, der über seinem Leben langsam fällt).

Hinter ihnen drei Jungs, die am Strand einen Fußball kicken. Mit müheloser Geschicklichkeit koordinieren sie zahllose Muskeln und Reflexe, belasten und entlasten Gelenke … alles nur zu einem Zweck – den Ball im Sand in Bewegung zu halten. Wunder. Göttliche Wunder.

Dies sind Wunder, weil es Geheimnisse sind. Wissenschaftlich zu erklären ? Ja. Reprodu- zierbar ? Zu einem gewissen Grad.

Aber es bleiben Geheimnisse. Dinge, die unser Verstehen übersteigen und ihren Ursprung in einem anderen Reich haben. Sie sind in jeder Kleinigkeit so göttlich, wie geteilte Meere, ge- hende Krüppel und leere Gräber.

Und sie erinnern uns genauso an die göttliche Gegenwart wie es die wandernden Flammen taten, die fliehenden Dämonen, und die beruhigten Stürme. Sie sind Wunder. Sie sind Zei- chen. Das sind Zeugnisse. Das sind unmittelbare Inkarnationen. Das erinnert uns an die- selbe Wahrheit. Das Unsichtbare ist jetzt sichtbar. Das Entfernte ist nun nahe gekommen. Und Er ist an den gewöhnlichsten Punkten der Ecken der Welt.

Tatsächlich ist es die Normalität, nicht die Einzigartigkeit, der Wunder Gottes, die sie so atemberaubend macht. Statt die Welt durch eine gelegentliche Demonstration der Gött- lichkeit zu schockieren, hat sich Gott dazu entschieden, seine Kraft täglich zu offenbaren. Sprichwörtlich. Wellenschlag. Prismen von Farben. Geburt, Tod, Leben. Wir sind umgeben von Wundern. Gott konfrontiert uns mit Zeugnissen wie mit einem Feuerwerk, jedes ex- plodiert. „Gott ist da ! Gott ist da !“

Der Psalmist hat solch heilige Handarbeit bestaunt. „Wohin sollte ich gehen vor Deinem Geist ?“ fragte er mit Freude. „Wohin fliehen vor Deinem Angesicht ? Stiege ich zum Himmel hinauf, so bist Du da. Bettete ich mich in dem Scheol, siehe, Du bist da“ (Psalm 139:7-8)

Wir fragen uns, wie wir, mit so vielen Zeugnissen um uns herum, Gott entkommen können. Aber irgendwie schaffen wir es. Wir leben in einer Kunstgalerie göttlicher Kreativität und sind damit zufrieden, nur den Teppich zu bestaunen.

Oder, noch theatralischer, wir wollen mehr. Mehr Zeichen. Mehr Beweise. Mehr ‚aus dem Hut gezaubertes‘. Als ob Gott ein Varieté-Zauberer wäre, den wir für einen Dollar en- gagieren können.

Wie konnten wir so taub werden ? Wie kam es, dass wir so immun gegenüber der Unglaub-lichkeit geworden sind ? Warum werden wir so ungerne aus dem Gleichgewicht gebracht oder ‚vom Donner gerührt‘ ?

Vielleicht lässt uns die Häufigkeit der Wunder blind gegenüber ihrer Schönheit werden. Schließlich, welche Würze hat der Frühling oder die Blüte eines Baumes ? Kommen die Ja- hreszeiten nicht jedes Jahr ? Gibt es nicht unzählige Muscheln wie diese ?

Gelangweilt sagen wir ‚Na ja‘ und ersetzen das Erstaunliche durch Normales, das Unglaub- liche durch das Erwartete. Wissenschaften und Statistiken werfen ihren nüchternen Zauber- stab über alles Leben, unterdrücken die ‚oohs‘ und ‚aahs‘ und ersetzen sie durch Formeln und Zeichnungen.

Möchtest Du gerne Jesus sehen ? Möchtest Du ein Augenzeuge Seiner Majestät sein ? Dann entdecke wieder das Staunen.

Beim nächsten Mal, wenn Du ein Baby lachen hörst oder siehst eine Ozeanwelle, schau genau hin ! Verweile und höre zu wie Seine Majestät ganz leise flüstert: „Ich bin hier“

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