Michael Richter
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Fünf kritische Fragen, die wir uns zum Friedensprozess im Mittleren Osten stellen müssen

Übersetzung des Beitrags vom 3. 8. 2013 - aus dem Blog von Joel. C. Rosenberg

Der israelisch-palästinensische Friedensprozess ist diese Woche wieder neu gestartet, und das ist eine gute Sache. Wir alle wollen Frieden im Mittleren Osten. Wir alle wollen, dass Israelis und Palästinenser - Juden, Muslime, Christen und die anderen Glaubens, sowie die, die keinen Glauben haben - gemeinsam in Sicherheit, Freiheit, Würde, Chancengleichheit, Gerechtigkeit und Hoffnung für die Zukunft, leben können.

Als Christen, lasst uns nicht zynisch oder furchtsam über den Prozess sein, oder wo er hin- führt. Lasst uns lieber beten und den Herrn bitten, den jüdischen und arabischen Führern und Menschen in der Region, Bescheidenheit und Mut zu geben, um wirklich ihren Nachbarn und Langzeit-Feinden im Namen des Friedens die Hand der Freundschaft und des Entgegen- kommens zu reichen.
  • Der Psalmist sagte uns, „betet für Ruhe in Jerusalem“ (Psalm 122,6)
  • Der Herr Jesus sagte, „glückselig sind die Friedensstifter“ (Matthäus 5:9)
So wollen wir dem Wort Gottes gehorchen. Lasst uns für Frieden beten, und für die ange- henden Friedensstifter, und lasst uns auch für Geduld beten. Dieser Konflikt geht zurück zu den biblischen Zeiten von Abraham, Ismael und Isaak. Im Kern ist es ein geistlicher Kon- flikt, nicht vorwiegend ein geopolitischer. Er war nie leicht oder einfach zu lösen, und so wird es auch diesmal sein.

Lasst uns auch für Die Führer und Menschen der Region beten, und für alle die, die in den Prozess eingebunden sind, damit sie wirklich Weisheit von oben - Gottes Weisheit - bekom- men, und die Einsicht und Möglichkeit, die richtigen Entscheidungen, zur richtigen Zeit, auf dem richtigen Weg, zu treffen.

Dazu, denke ich, ist es wichtig, dass wir am Beginn des Friedensprozesses fünf kritische Fragen stellen:

Erstens, welcher ist der beste Weg, die widersprechenden Prioritäten auszubalancieren ?

Den Israelis und den Palästinensern helfen, sich zu treffen und eine Agenda mit den „Fragen zum endgültigen Status“ auf eine friedliche und respektvolle Art und Weise zu erarbeiten ist eine hohe Priorität für die US-Diplomaten (und sollte es auch sein). Aber es gibt weitere hohe Prioritäten, die um die Aufmerksamkeit der USA buhlen.
  • Beispiel: Die iranische Bedrohung.
  • Iran geht ständig vorwärts, im Bemühen ein Staat mit Atomwaffen zu werden. Iran zu stoppen, ‚Die Bombe‘ zu bekommen, würde ich sagen, ist die erste Priorität, die wir haben. Investieren das Weiße Haus und das Außenministerium momentan genügend Zeit und Energie, dieses kritische Ziel zu erreichen, oder schaffen sie eine Situation, in der die Israelis fühlen, sie müssten einen Präventivschlag gegen Iran’s nukleare Anlagen führen - und zwar bald - weil der Rest der Welt nicht bestimmt genug vorgeht ?
  • Beispiel: Die syrische Implosion
  • Mehr als 100.000 Menschen sind im syrischen Bürgerkrieg bereits gestorben. Es gibt glaubwürdige Behauptungen, dass chemische Waffen benutzt wurden. Die USA erwägen den Einsatz militärischer Kräfte in Syrien (Flugverbotszonen, Bewaffnung der ‚Rebellen‘, usw.). Die Russen, stehen jedoch eng beim Assad-Regime. So wie auch die Iraner und die Hisbollah. Angesichts der hohen Einsätze in Syrien, verbringt die USA genügend Zeitund Energie damit, gegenüber Syrien weise Entscheidungen zu fällen ?
  • Beispiel: Der ägyptische Umsturz
  • Das ägyptische Militär hat gerade die Macht von der muslemischen Bruderschaft über- nommen, Präsident Mursi inhaftiert, und eine vorübergehende Regierung eingesetzt. Das Militär sagt, sie wollten irgendwann Wahlen abhalten und eine neue Verfassung entwer- fen, eine die explizit nicht auf der islamischen Scharia basiert. Verwenden wir genügend Zeit und Energie darauf, die Unbeständigkeit in diesem wichtigen Land zu beobachten, und den neuen Führern zu helfen, das Land vom islamischen Radikalismus wegzu- steuern, und auch weg vom militärischen autoritären Regierungssystem, hin zu Freiheit, Frieden und Wachstum ?
Zweitens, sind wir sicher, dass die palästinensische Führung wirklich Frieden machen will ?
Ich glaube, dass viele des palästinensischen Volkes mit ihren Nachbarn in Frieden leben wollen. Aber über den palästinensischen Vorsitzenden, Mahmoud Abbas, müssen wirkliche Fragen gestellt werden.
  • Welches war Abbas‘ höchste Priorität, als der „Friedensprozess“ begann ? Druck auf Israel auszuüben, 104 palästinensische Mörder und Terroristen freizulassen ? Wie genau unterstützt das wahren Frieden zwischen den beiden Völkern ?
  • Welcher wäre Abbas‘ nächster Schritt ? Zu erklären, dass kein einziger Israeli in ‚Palästina‘ leben dürfte wenn der Staat konzipiert wird ?
Drittens, hat die palästinensische Führung in Ramallah wirklich die legale Autorität und Legitimation einen Friedensvertrag mit Israel zu machen ?
Wir würden uns alle freuen, wenn die Antwort ‚ja‘ wäre, aber wir sollten uns nicht mit einer schnellen Annahme zufrieden geben. Bedenken Sie diese Besorgnis erregenden Fakten:

Abbas dient jetzt im 8ten Jahr eines vierjährigen Rhythmus. Seine Zeit lief am 15. 1. 2009 ab, aber er weigert sich neue Wahlen abzuhalten.
  • Abbas kontrolliert nicht das ganze Territorium, dass er und die PLO als ‘Palästina’ bezeichnen - die Hamas kontrolliert den Gaza-Streifen
  • Abbas hat entweder nicht die Macht, oder er weigert sich sie einzusetzen, um die Palästi- nenser ein für allemal zu veranlassen, Raketen, Geschosse oder Granaten aus Gaza auf die Israelis abzufeuern.
Viertens, ist die Netanjahu-Regierung wirklich festgelegt darauf, mit den Palästinensern Frieden zu machen ?
Die Regierung Netanjahu ist von Kabinettsmitgliedern, die sehr unterschiedliche Definitionen von der Art des Friedens haben, und wie er aussehen sollte, tief gespalten. Auch Netanjahu selbst war nicht mit sich im reinen. In der Vergangenheit hat er die Autonomie für die Paläs- tinenser unterstützt, aber keinen souveränen Staat. Jetzt, sagt er, ist er bereit das Land Israel zu teilen, um einen souveränen palästinensischen Staat zu gestalten, solange es ein ‚entmilitarisierter‘ Staat ist, der Israel’s nationale Sicherheit oder die israelische Majorität nicht bedroht. Haben Netanjahu und seine Team unter sich Klarheit darüber, was sie wirklich erreichen wollen, und haben sie eine tragfähige Strategie um das zu erreichen ?

Fünftens, und am wichtigsten, schauen die israelischen, palästinensischen und amerikanischen Führer auf Gott und die Bibel, um Weisheit über die Art des Friedens zu erhalten ?
Die Bibel ist eindeutig dazu, dass der Herr letztlich Israel als Sein Land ansieht. Und mehr, er blickt eifersüchtig auf das Land Israel, und Er warnt im Buch Joel, Kapitel 4, dass jede Nation, die das Land Israel aufteilt, Gericht zu erwarten hat. Berücksichtigen die Führer solche biblischen Warnungen, wenn sie voranschreiten ?

Es ist nicht die Arbeit der Gemeinde, den Friedensprozess im Mittleren Osten zu gestalten, oder Zyniker, Skeptiker oder ‚Neinsager‘ zu sein. Als Christen sollten wir Frieden und Gnade für die Juden und Araber der Region wünschen. Wir sollten treu in dieser Richtung beten. Wir sollten auch das Wort Gottes lehren und die Führer aller Seiten ermutigen, alles, was Gott zu sagen hat, komplett zu berücksichtigen, und auch den Prinzipien der Schrift zu folgen, nicht, ihnen zu trotzen oder sie zu missachten.

Lasst uns in dieser Arbiet treu sein und unserem Gott zu vertrauen, alle Dinge so zu leiten, dass sie Seiner Herrlichkeit dienen - und zum Guten der Leute, die sich im Epizentrum befinden.

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