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Der Geist des Antichristen

Übersetzung des Beitrages vom 6. 5. 2012 - von Jack Kelley

„Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen aufgetreten; daher wissen wir, dass es die letzte Stunde ist. Von uns sind sie ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, würden sie wohl bei uns geblieben sein; aber sie blieben nicht, damit sie offenbar würden, dass sie alle nicht von uns sind“ (1. Johannes 2:18-19)

Heutzutage ist jede Art von Lehre bezüglich des kommenden Antichristen sehr populär. Aber weniger als 60 Jahre nach dem Kreuz schrieb Johannes bereits über den Geist des Antichris- ten, der sich in falscher Lehre zeigen würde, was uns später als „Gnostik“ bekannt werden würde. Die Tatsache, dass diese falschen Lehrer aus den Reihen der Gläubigen kamen, gab ihnen eine gewisse Glaubwürdigkeit, aber aus Sicht von Johannes zeigte sich in den Fehlern ihrer Lehre, dass sie nie echte Gläubige gewesen waren. „denn wenn sie von uns gewesen wären, würden sie wohl bei uns geblieben sein; aber sie blieben nicht, damit sie offenbar würden, dass sie alle nicht von uns sind“ (1. Johannes 2:19)

Was ist neu ?

Wir untersuchen die Tragweite dieser Beobachtung sofort. Aber lasst uns zunächst die Basis des Gnostizismus untersuchen, wie sie sich zu Johannes‘ Zeit präsentierte. Im Wesentlichen bedeutete Gnostizismus, dass aller Geist gut und alles Fleisch schlecht war. Sie glaubten weiterhin, dass Gut und Böse nicht gemeinsam existieren könnten, also geht das bei Geist und Fleisch auch nicht. Aus dem Grunde konnte Gott, der Geist ist, nicht in Jesus, mit Sei- nem fleischernen Körper, wohnen. Jesus, der Mensch, und deshalb böse, war, konnte nicht sündlos sein, so dass er nicht als Erlöser zu qualifizieren war. Deshalb, so sagten sie, konnte der Weg zur Errettung nicht durch Seinen Tod am Kreuz gegangen werden, sondern durch das schrittweise Erreichen geheimer geistlicher Erkenntnis (Griechisch: Gnosis). Dieselbe Idee durchdringt die Freimaurerei, Scientology und die Neue-Zeit-Religionen, und beweist, dass Gnostizismus in unterschiedlicher Form auch heute noch existiert.

Nun zurück zu Johannes’ erstaunlicher Erklärung „denn wenn sie von uns gewesen wären, würden sie wohl bei uns geblieben sein; aber sie blieben nicht, damit sie offenbar würden, dass sie alle nicht von uns sind“. Wenn diese Verfechter des Gnostizismus wirklich das Evangelium in ihre Herzen aufgenommen hätten, würden sie nicht begonnen haben, die falsche Lehre zu verbreiten. Ihr Glaube an die Wahrheit hätte das verhindert. Die Tatsache, dass sie Lügen lehrten, beweist, dass sie nie an die Wahrheit geglaubt hatten.

Denken Sie darüber nach. Die Tatsache, dass sie Lügen lehrten, beweist, dass sie nie an die Wahrheit geglaubt hatten. Haben Sie je einen Sprecher gehört, der sich toll anhörte und überzeugend war, aber eine Ansicht vertrat, von der Sie wussten, dass sie nicht mit der Bibel übereinstimmte ? Ich spreche nicht von untergeordneten Dingen, z. B. wie alt wir im Himmel sein werden, oder wir das tausendjährige Reich auf der Erde sein wird, sondern von Grundinhalten des Evangeliums.

Nehmen wir beispielsweise die Lehre von der Gnade, „Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit nie- mand sich rühme.“ (Epheser 2:8-9).

Ich lese Johannes 2:18-19, dass jeder Lehrer, der ablehnt, dass die Errettung alleine durch Gnade geschah, eine Lüge lehrt. Wenn er sagt, wir müssten mehr tun, als glauben und emp- fangen, um für das ewige Leben qualifiziert zu sein, bedeutet das, dass die Wahrheit nicht in im ist. Denken Sie daran, Gnade plus Werke ist keine Gnade mehr.

Können Sie das glauben ?


Und was ist mit denen, die diese falschen Lehren glauben ? „Und ihr habt die Salbung von dem Heiligen und habt alle das Wissen“ (1. Johannes 2:20). Hier erklärt Johannes, dass, genau wie die, die die Wahrheit in ihrem Herzen haben, nicht daran gehindert würden, Lügen zu lehren, also auch die, die die Wahrheit glauben, gehindert werden, diese Lügen zu glauben. Die, die angeben Christen zu sein, aber einer Religion beitreten, die die Wahrheit zugunsten von Lügen ablehnt, zeigen, dass sie in erster Linie tatsächlich die Wahrheit nie wirklich geglaubt haben.

„Ihn, dessen Ankunft gemäß der Wirksamkeit des Satans erfolgt mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben.“ (2. Thessalonicher 2.9-10)

Die Auswirkung hier ist, dass die, die umkommen, die Wahrheit kannten, aber ablehnten, sie zu glauben. Ihr Unglaube war gewollt und absichtlich. Viele Gelehrte glauben, dass diese Menschen nach der Entrückung keine zweite Chance bekommen, die Wahrheit anzunehmen, sondern durch die falschen Lehren des Antichristen getäuscht werden und umkommen.

„Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden“ (2. Timotheus 4:3-4). Der Gedanke hier ist wieder der der absichtlichen und gewollten Ablehnung der Wahrheit zugunsten schmackhafterer Lügen. Ich bin überzeugt, dass Johan- nes der Meinung war, das die Leute, von denen Paulus hier schreibt, nicht vom Pfad abge- kommen waren, sondern von vornherein nicht geglaubt hatten.

Die Geschichte der zwei Pforten

In Matthäus 7:13-14 sagt Jesus, “Geht hinein durch die enge Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.“

Einige Religionen setzen sich für einen Weg der Erlösung ein, der auf Werken basiert. Ande- re versuchen Gnade und Werke zu kombinieren. Sie mögen angeben Christen zu sein, oder sie mögen Anspruch auf einen anderen Gott erheben. Aber sie sind alle auf dem breiten Weg um zur weiten Pforte zu kommen. Die enge Pforte ist überschrieben mit „Gnade“ und der schmale Weg wird „nur Glaube“ genannt.

Das ist es, was Jesus dazu brachte die Warnung auszusprechen, nicht jeder der ihn “Herr” nennt käme ins Königreich. Selbst wenn sie Dämonen austreiben und in Seinem Namen Wunder vollbringen, wird er verneinen, sie je gekannt zu haben (Matthäus 7:21-23). Sie sind auf dem breiten Weg.

Er sagt, dass nur die, die den Willen des Vaters im Himmel tun, in das Königreich kommen werden. Und was ist der Wille des Vaters ? Hören Sie die Worte des Herrn selbst.

„Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen; denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht dass ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Dies aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern es auferwecke am letzten Tag. Denn dies ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.“ (Johannes 6:37-40).

Der Wille unseres Vaters ist, dass jeder, der den Sohn anschaut und an Ihn glaubt, ewiges Leben haben soll. Es ist der Job des Schäfers, die Schafe zu erhalten, und es kann nie ge- sagt werden, dass der Gute Schäfer uns zwar gerettet hätte, uns dann aber nicht halten konnte. Wenn wir uns als Sünder, der einen Erretter braucht, an den Vater wenden, und da- rum bitten, dass der Tod Seines Sohnes als vollständige Zahlung für unsere Sünden ange- sehen wird, wird uns der Vater unter die schützende Obhut Seines Sohnes bringen und keine Gewalt, weder im Himmel, noch auf der Erde, kann uns Ihm entreißen. Wenn wir uns aus irgendeinem Grunde entfernen, wird Er uns folgen und zurückbringen, denn es ist der Wille des Vaters, dass der Sohn keinen von uns verliert.

So wie ich 1. Johannes 2:18-19 verstehe, bedeutet das, wenn wir glauben, dass das Vertrauen auf Jesus alleine uns nicht retten kann, dass der Beweis für den Geist des Anti- christen ist. Wenn jemand denkt, er müsse auch nur Teile der Arbeit tun, oder dass Er, ob- wohl Er uns gerettet hat, uns später verlieren könnte, dass das der Geist des Antichristen ist. Die, die diese Dinge glauben, sind aus uns gekommen, aber sie haben nie wirklich zu uns gehört.

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