Michael Richter
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Der Zahltag (die Belohnung) kommt

Übersetzung des Kommentars von Dr. Paul Benware - vom 8. 10. 2012

Heute zählt für immer

Vor einiger Zeit haben viele von uns die Olympischen Spiele im Fernsehen gesehen. Als die Gewinner interviewt wurden, hatten sie oft große Schwierigkeiten ihre überwältigende Freu- de in diesem Moment zu beschreiben. Nach Jahren des Trainings und harter Arbeit haben sie schließlich ihre Medaille gewonnen und die Emotionen des Augenblicks ließen sie sprachlos werden. Der Augenblick selbst war überwältigend, und ihr Leben würde nie mehr dasselbe sein. Sie werden immer Olympiasieger sein. Als ich mir diese Athleten ansah, konnte ich nicht anders, als an den Augenblick in der Zukunft zu denken, wenn wir vom Herrn Jesus, dem König der Herrlichkeit, belohnt werden. Die Freude dieser olympischen Athleten wird bei weitem überholt werden durch die Freude der Gläubigen, die den Herrn der Herrlichkeit hier und jetzt treu gedient haben. Für treue Gläubige wird es unzweifelhaft ein unglaublich emotionaler Moment großer Freude und enormer Befriedigung sein. Den Herrn Jesus sagen zu hören, „Du hast eine gute Arbeit getan und ich bin sehr zufrieden mit Dir“ wird all die harte Arbeit und Treue in schweren Zeiten wert sein Und, wie die olympischen Athleten, wird das einen Einfluss auf das Leben ab diesem Moment haben.

Heute zählt für immer. Was wir jetzt für Christus tun, wird Auswirkungen während des kommenden Königreichs Gottes haben. Als der Apostel Paulus den Gläubigen von Korinth erklärte, warum die Willigen so viel für Christus und das Evangelium litten, sagte er:

  • „Denn das schnell vorübergehende Leichte unserer Bedrängnis bewirkt uns ein über die Maßen überreiches, ewiges Gewicht von Herrlichkeit …“ (2. Korinther 4:17).

Heute zählt für immer und auch wir können an dem „ewigen Gewicht von Herrlichkeit“ teilhaben.

In dieser Betrachtung geht es um zwei Bereiche, mit denen wir uns beschäftigen wollen:

Wann wird der ‚Richterstuhl Christi‘ stattfinden ?

Die Bibel erwähnt, dass die Belohnung zum Zeitpunkt der Rückkehr Jesus‘ stattfindet. Wenn eine Person stirbt, wird manchmal gesagt „er ist für seine Belohnung gegangen“. Obwohl ein Gläubiger sicherlich einen unbeschreiblichen Ort betritt und eine überwältigende Person sieht, ist das technisch nicht die Zeit der Belohnung. Jesus drückte es in Offenbarung 22:12 lapidar aus:

  • „Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist“

Während Seiner irdischen Mission, sagte er:

  • „Denn der Sohn des Menschen wird kommen in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun“ (Matthäus 16:27)

In einigen Seiner Gleichnisse (Lukas 19; Matthäus 25), verband Er die Belohnung Seiner Diener mit Seiner Rückkehr auf die Erde.

Die Bibel sagt uns, dass die Belohnung mit Seiner Rückkehr verbunden ist. Wenn Er also bei der Entrückung für Seine Braut (die Gemeinde), zurückkehrt, wird die Zeit sein, dass die Heiligen des Gemeindezeitalters belohnt werden. Das kann auch in Offenbarung 19:8 nachgeschlagen werden, wo, kurz vor Seinem Zweiten Kommen auf die Erde, die Braut im Himmel als belohnt gesehen werden kann. Und auf der Grundlage von Matthäus 16 können wir auch schließen, dass alle anderen Heiligen (aus dem Alten Testament un der Trübsal) beim Ereignis Seines Zweiten Kommens belohnt werden.

Bleiben die Belohnungen für alle Ewigkeit ?

Manchmal wird gelehrt, dass nach dem Richterstuhl alle Gläubigen gleich sein werden. Das basiert im Großen und Ganzen auf Offenbarung 4. In Offenbarung 4:4-10 werfen die 24 Ältesten ihre Kronen vor dem Thron Gottes nieder, und das hat einige dazu gebracht, daraus zu schließen, dass, nach diesem Akt der Anbetung, diese Belohnungen, bei zukünftigen Ak- tivitäten, Rangfolgen oder Umständen, keine Rolle mehr spielen. Aber vielleicht sollten wir Offenbarung 4 so nicht verstehen. Diese besondere Interpretation passt einfach nicht gut mit anderen Bibelstellen zusammen. Es stimmt, dass die belohnten Ältesten den Herrn an- beten, indem sie erkennen, dass ihre Belohnungen letztlich nur von Seiner Gnade abhän- gen. Und die Tatsache, dass sie ihre Kronen haben, gibt ihnen größere Möglichkeiten in ihrer Anbetung des Herrn.

Aber wenn wir uns Jesus’ Lehre in Lukas 19:11-27 und Matthäus 25:14-22, wie auch die kraftvolle Botschaft von Paulus in 2. Timotheus 2:5-11, ansehen, wird offenbar, dass Belohnungen für eine sehr lange Zeit gelten. Zumindest werden sie Konsequenzen für die 1.000jährige Regierung des Königs Jesus haben. (Die sehr reale Möglichkeit, mit Jesus zu regieren wird Gegenstand einer zukünftigen Betrachtung sein)

Im Millenium- (messianischen)-Königreich, wird der Herr Jesus 1.000 Jahre (Offenbarung 20:1-10) über Israel, und alle Nationen der Erde regieren (Psalm 2:1-9; Jesaja 9:6-7, 11; Jeremia 23:5-8; 33:20-26). In diesem Königreich werden Satan, seine Mächte und der Fluch, den Gott in 1. Mose 3 auf die Welt gelegt hat, keinen Platz haben. Dieses König- reich wird durch Gerechtigkeit, Freude, Frieden, Wohlstand und Gesundheit geprägt sein. Seit Eden hat es auf der Erde keine solche Zeit mehr gegeben, und die, die treu in ihrem jetzigen Leben gewesen sind, wird es die privilegierte Stellung geben, gemeinsam mit König Jesus zu regieren. Unsere Investition jetzt („sammeln von Schätzen“) wird im Königreich für tausend Jahre unglaubliche Dividenden bringen.

Im ewigen Königreich.

Es gibt einen zweiten Teil im zukünftigen Königreich Gottes und dass ist die ewige Phase, wenn Christus die Regierungsgewalt, nach Seiner messianische Regierungszeit (1. Korin- ther 15:24-28), dem Vater übergibt. Nachdem alles Gericht durchgeführt ist, einschließlich dessen von Satan, der Ungläubigen und des alten Himmels und der Erde, wird diese neue ewige Phase anfangen. Es ist wahrscheinlich, dass das auf der neuen Erde sein wird. Aber die Frage für uns, in dieser Betrachtung ist, „haben Belohnungen auch Konsequenzen in der ewigen Zeit von Gottes Königreich ?“ Es gibt Belege dafür, dass Belohnungen auch im ewi- gen Königreich Folgen haben werden. Zum Beispiel werden Menschen Regierende im ewigen Königreich sein.

Offenbarung 21:24 sagt,

  • „Und die Nationen werden in ihrem Licht wandeln, und die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit zu ihr.“.

In der ewigen Phase des Königreiches Gottes gibt es Nationen und Könige. Das heißt, dass es einige Leute gibt, die auf Erden, während des ewigen Königreiches, Ehrenplätze haben werden. Das legt den Eindruck nahe, dass die den Gläubigen gegebenen Belohnungen ewige Aus- wirkungen haben werden. Der Apostel Pauls spricht vom „ewigen Gewicht an Herrlich- keit“ (2. Korinther 4:17). Der Verfasser des Hebräerbriefes scheint die Ewigkeit von Beloh- nungen zu bestätigen, wenn er erwähnt, dass die jetzigen Himmel und die Erde „erschüttert“ werden, während das uns übergebene Königreich nicht „erschüttert“ werden wird (Hebräer 12:25-29). Das „erschüttern“ bezieht sich auf die Zerstörung der alten Erde, im Gegensatz zu dem Königreich, dessen Teil wir sind, und das nicht zerstört wird. Diese Feststellung folgt auf zahlreiche Ermahnungen, dass wir treu bleiben du ausharren sollen, wegen der Beloh- nungen, die kommen, wenn der Messias Jesus kommt; was wiederum darauf verweist, dass die Belohnungen und das Königreich ewig sind.

Während es unmöglich ist, hinsichtlich der Ewigkeit von Belohnungen rechthaberisch zu sein, deuten die Bestätigungen in diese Richtung. Aber selbst wenn es sein könnte, und es sich zeigt, dass Belohnungen „nur“ für tausend Jahre gelten, wäre es für einen Gläubigen sehr weise, diese Zeit im Kopf zu haben. Wie unglaublich wundervoll ist es, eine einzigartige Beziehung zu und wunderbare Verantwortung, gemeinsam mit dem König, zu haben, und wenn es „nur“ für tausend Jahre wäre. Wenn es ist die Ewigkeit ist, die hier im Blickfeld liegt, dann ruft uns die Weisheit mit einer noch lauteren Stimme zu: „Heute zählt für immer“. Und Jesus‘ Mahnruf „Schätze zu sammeln“ könnte bei weitem wichtiger sein, als normalhin gedacht.

Wenn wir vor dem Richterstuhl stehen, worauf wird der König/Richter Jesus achten ? Wie werden wir beurteilt ? Auf welcher Grundlage werden Belohnungen gegeben, oder nicht ? Das wird Gegenstand einer weiteren Betrachtung des Richterstuhls Christi sein.

>> weitere Texte dazu
+ Jesus spricht persönlich (.pdf) >> + Gebet dazu

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