Michael Richter
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Wenn ich über 'meine Generation' spreche - Die Generation der Rückkehr Jesus'

Übersetzung des Beitrages vom 20. 6. 2012 von Wendy Wippel

Matthäus 24 (oder auch die Endzeitrede) ist, direkt aus dem Munde des Messias ohne Fra- ge der perfekte prophetische Abschnitt in der Bibel. Besonders ein Vers wird heiß debattiert, und erbringt eine ergiebige Vielfalt prophetischer Rahmenbedingungen. Der Schlüssel zum Verständnis der ganzen Passage hängt jedoch vom Zusammenhang der Interpretation eines einzigen Wortes ab: Generation.

Jesus sagte seinen Jüngern, als Antwort auf die Frage, wann ‘das kommende Zeitalter‘ kommt (nämlich das Königreich des Messias), dass die unmittelbare Zukunft schwierige Umstände mit sich bringt und dass eine lange Zeit vergehen muss, bevor das versprochene Königreich aufgerichtet werden wird. Dann bietet Er eine Metapher dazu an:

“Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass es nahe an der Tür ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist” (Matthäus 24:32-34).

Was die Frage enthält: Welche ist die ‘Generation’ hier ?

Tatsächlich enthält diese Passage drei verschiedene Begriffe, die wir festhalten müssen. Die Metapher ist offensichtlich der Feigenbaum. Was soll der Feigenbaum repräsentieren ? Einige sagen Israel, andere Jerusalem. Merke: Text ohne Zusammenhang ist ‚unzureichend‘.

Mit anderen Worten, der Inhalt ist der Schlüssel. Was ist also der Zusammenhang, in dem die Endzeitrede steht ?

Die Endzeitrede findet spät am Nachmittag nach Seinem triumphalen Einritt statt. Das ist der Zusammenhang. Der triumphale Einritt passierte an dem Tag, als Jesus in Jerusalem ankam.

An genau dem Tag, den Daniel vorhergesagt hatte (Daniel 9:25) und in genau der Art und Weise, die Sacharja geschildert hatte (Sacharja 9:9): Demütig, auf einem Esel reitend.

Er hätte von Jerusalem begrüßt werden sollen, mit der Konfettiparade von AD 33. Aber was passierte ? Israel’s Führer, wird uns berichtet, waren ‘ungehalten‘. (Matthäus 21:15)

Lukas ergänzt die Details: Jesus‘ Nachfolger proklamierten Ihn als Messias; die Pharisäer sagen Jesus, er slole Seinen Jüngern den Mund verbieten. Das war der Empfang in Jerusa- lem.

Lukas erwähnt auch Jesus’ Reaktion auf Seinen Empfang, falls wir das übersehen haben sollten.

„Und als er sich näherte und die Stadt sah, weinte er über sie und sprach: Wenn auch du an diesem Tag erkannt hättest, was zum Frieden dient ! Jetzt aber ist es vor deinen Augen ver- borgen.“ (Lukas 19:41-42). Jesus kündigt dann Gericht über Israel an, weil ‚ihr die Zeit Eurer Heimsuchung nicht erkannt habt‘.

Er kam zu genau der Zeit und auf die Art und Weise wie zugesagt, zu einer Nation, die lange auf Seine Ankunft gewartet hatte, aber er wurde abgelehnt. Und er kündigte Gericht über sie an.

Es war am nächsten Morgen als Jesus eine Auseinandersetzung mit dem Feigenbaum hatte.

“Des Morgens früh aber, als er in die Stadt zurückkehrte, hungerte ihn. Und als er einen Fei- genbaum an dem Weg sah, ging er auf ihn zu und fand nichts an ihm als nur Blätter. Und er spricht zu ihm: Nie mehr komme Frucht von dir in Ewigkeit ! Und sogleich verdorrte der Fei- genbaum“ (Matthäus 21:18-19).

Die lustige Sache bei dem Feigenbaum ist, dass die Frucht vor den Blättern erscheint. Wenn Du Blätter siehst, sollte irgendwo auch eine Frucht sein. Aber es gab keine Frucht. Und Jesus kündigte deswegen Gericht über den Feigenbaum an.

Erkennen wir den Zusammenhang ?


Jesus bekräftigt das in Lukas 13:6:

„Er sagte aber dieses Gleichnis: Es hatte jemand einen Feigenbaum, der in seinem Weinberg gepflanzt war; und er kam und suchte Frucht an ihm und fand keine.“

Wer suchte drei Jahre lang Frucht ? Und zu wem kam Er ? Das Evangelium war zuerst für die Juden, alle jüdischen Leute, nicht nur Jerusalem, bestimmt. Und weitere Studien des Fei- genbaumes (besonders Jesaja 5:7 und Hosea 9:10) lassen erkennen, dass Juda und Is- rael zusammen, als durch Gott die Nation Israel gegründet wurde, der Feigenbaum waren. Und der Feigenbaum – die Nation Israel, blühte am 15. Mai 1948.

Die Startpistole wurde geschossen. Wie David Reagan sagt: „Wir sind die Generation. Der Feigenbaum hat geblüht. Jesus steht vor den Toren.

Keine Widerrede hier !

Der Vers sagt auch aus, dass diese Generation sicher nicht sterben wird, bis all diese Dinge geschehen sind. Die Endzeitrede beginnt mit den Zeichen, die beschrieben werden als ‚Be- ginn der Geburtswehen‘ und endet mit dem Kommen des Messias, bei dem alle Menschen Ihn in Herrlichkeit kommen sehen.

Die Generation, die den Beginn der Geburtswehen sieht, wird die Generation sein, die alle diese Dinge erlebt ‚die kompletten letzten Tage und die triumphale Rückkehr Christus‘.

Wenn man das berücksichtigt, wie sollen wir dann genau und präzise den Begriff ‘Genera- tion’ verstehen ? Einige definieren es als die Leute, zu denen Jesus zu der Zeit sprach, wo- bei sie zu dem Schluss kamen, dass alle Offenbarung im Jahre 70 AD erfüllt war.

Wenn man bedenkt, dass der Grund für diese 7 Jahre (wie in Daniel 9 definiert) dazu die- nen sollte, Israel zurück zu Gott zu bringen und der Sünde ein Ende zu bereiten, würde es scheinen, als wäre diese Erklärung, wie man in Mississippi sagt ‚ein Hund, der nicht jagen will‘. Was ist also eine Generation ?

Das ist die Frage. Und es gibt viele Antworten.

Psalm 95:10 sagt “Vierzig Jahre empfand ich Ekel vor diesem Geschlecht,“ Aus diesem Vers (und basierend auf den heutigen biologischen Realitäten), haben viele eine Generation als 40 Jahre interpretiert. (Wobei sie das Jahr 1988 besonders im Auge hatten, was in Ed Weisenant’s „88 Gründe, dass Jesus 1988 zurückkehrt mündete).

Dieses Buch kann man jetzt sehr preiswert erstehen.

Psalm 90:10 sagt uns: „Die Tage unserer Jahre sind siebzig Jahre, und, wenn in Kraft, achtzig Jahre, und ihr Stolz ist Mühe und Nichtigkeit, denn schnell eilt es vorüber, und wir fliegen dahin.“

Aber in 1. Mose 15, sagte Gott zu Abraham:

„13 - Und er sprach zu Abram: Ganz gewiss sollst du wissen, dass deine Nachkommenschaft Fremdling sein wird in einem Land, das ihnen nicht gehört; und sie werden ihnen dienen, und man wird sie unterdrücken vierhundert Jahre lang. 16 - Und in der vierten Generation werden sie hierher zurückkehren“

Hier beträgt eine Generation 100 Jahre. Lukas Ahnenverzeichnis beschreibt aber, dass 6 Generationen zwischen Juda, der Generation, die nach Israel ging – und Nahshon, der Generation, die zurückkehrte, lagen, was nicht zu einer Generation von 100 Jahren führt, sondern nur zu 66,6 Jahren.

Jack Van Impe, der das Ahnenverzeichnis in Lukas und Matthäus verglich, und die gesam- te Zeit der Ahnenverzeichnisse in die aufgelisteten Generationen teilt, definiert eine Genera- tion mit ungefähr 51,5 Jahren, wobei er zu einer Entrückung im Jahr 2012 kommt, denn 2019 würde die Generation, die 1948 anfing, beendet.

Das würde für mich funktionieren, aber wie können wir wissen, was wir glauben sollen ?

Vielleicht sollten wir uns nicht auf die mathematischen Berechnungen konzentrieren, son- dern die Sprachwissenschaft.

Im Hebräischen existieren zwei Worte, die mit Generation übersetzt werden. Eins bedeutet die Gruppe von Leuten, die zurselben Zeit leben (so, wie wir es normalerweise benutzen). Das andere bedeutet eine Gruppe biologisch verwandter Menschen.

Im Griechischen wird eine Wortwurzel für beides verwendet.

Die Wurzel ist ‘genea’, wie in Genetik. Wie in Genealogie (Ahnenforschung).

Und die Erklärung für ‘Genea’ ist eine Gruppe genetisch verbundener Menschen. Nachkommen desselben Vaters.

Jesus sagte Seinen Zuhöreren, dass ‚diese Generation‘ nicht sterben wird, bis alle diese Dinge erfüllt sein werden.

Jesus’ Zuhörer waren die Juden. Und wer war ihr Vater?

„Halte dich als Fremder auf in diesem Land ! Und ich werde mit dir sein und dich segnen; denn dir und deinen Nachkommen werde ich alle diese Länder geben, und ich werde den Schwur aufrechterhalten, den ich deinem Vater Abraham geschworen habe“ (1. Mose 26:3).

Abraham war ihr Vater. Und Gott machte Zusagen gegenüber Abraham.

Für mich scheint es glasklar zu sein, dass die Definition von ‚Generation‘ die Menschen aus Israel meint, die Gott sich zum Eigentum erwählte. Matthäus 24:34 ist eine Wiederholung, aus dem Mund des Messias selbst, dass, trotz des jetzigen Fluchs über den Feigenbaum, als Ergebnis ihrer Ablehnung des Versprochenen, Gott sich an Seine Zusagen hält.

“Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.“

Nicht vierzig, siebzig, oder sogar 100 Jahre.

Lustig ist, dass Jesus, in einem der nächsten Verse, Sseinen Jüngern sagt, dass auch Er selbst nicht die genaue Zeit kennt. Nachdem Er auferstanden war, fragte ihn ein Jünger ern- eut. „Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Reich wieder her ?“ (Apostelgeschichte 1:6). Jesus erklärte ihm nicht, was Er unter einer Generation verstand. Er sagte ihnen, dass dies zu Gottes Zeitpunkt geschähe und wir es nicht wissen müssten.

Er gibt uns nicht die Formel. Sondern Er gibt uns einen Auftrag. .

Sei wachsam, Und sei bereit. Und schaue auf Israel, als dem Uhrwerk.

„Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen, spricht der HERR, dann soll auch die Nachkommenschaft Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage„ (Jeremia 31:35-37).

„Und ich werde meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinen Nachkommen nach dir durch alle ihre Generationen zu einem ewigen Bund, um dir Gott zu sein und deinen Nachkommen nach dir“ (1. Mose 17:7).

Israel: Das ist Seine Generation. Und Gott steht zu Seinen Versprechen !

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