Michael Richter
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Das Versprechen der Wiederauferstehung

Übersetzung des Beitrages vom 1. 6. 2013 von Gary Stearman

Unter der Führung der Apostel wurde die Gemeinde gegründet, trotz viele Konflikte, Verfol- gung und interner Zwistigkeiten. In einem wunderbaren Kontrast zu all dieser Konfusion, wurden die Briefe und Bücher des Neuen Testaments zu einer perfekten Ergänzung und einem Abschluss des Alten Testaments. Die pure Existenz der Bibel ist schon ein Wunder !

Tatsächlich ist die Botschaft ein Wunder innerhalb eines Wunders. Und das Ganze ist um eines herum aufgebaut: Die Gerechten in Christus werden eines Tages zu ewigem Leben auferstehen.

Während der letzten zweitausend Jahre sind verschiedene Splittergruppen als Ausleger der Heiligen Schrift auferstanden. Sie haben eine Vielzahl von Gemeinderegierungen aufgebaut, jede mit ihrer eigenen kirchlichen Politik. Ihre Glaubenssysteme fußten nicht immer auf korrekter biblischer Auslegung. Dennoch, die Gemeinde drängte nach vorne, in einer Welt, die scheinbar vom Königreich Gottes seltsam befremdet zu sein schien. Manchmal in Kraft und Leidenschaft, zu anderen Zeiten in Armut und Verfolgung, hat sie selbst dann Erfolg ge- habt, wenn ein Fehlschlagen scheinbar unausweichlich schien.

Durch die Kämpfe sind Gruppen von Treuen aufgestanden, um große Wunder zu vollbrin- gen, bevor sie wieder in die Dunkelheit zurückgefallen sind. Von einigen Vereinigungen weiß man nur wenig mehr, als ihren Namen: Waldenser, Albigenser, und andere. Auf der an- deren Seite sind aber mutige Einzelpersonen, wie Jan Hus und William Tyndale, Gegen- stand detaillierter und dramatischer Historie.

Viele Gläubige bauten große Missionswerke auf. Besonders im 19. Jahrhundert gab es welt- umspannende Missionswerke für das Evangelium. Aber danach litten Millionen Christen An- feindungen, mit niederträchtigster und sehr abwertender Intoleranz, die oft in Folter und Tod gipfelten. Russland, China und der Mittlere Osten wurden zu tödlichen Schlachtfeldern für das Christentum.

Die Auferstehung Christi: Zentrum unseres Glaubens

Über die Jahrhunderte hinweg haben Christen bereitwillig Schande, Schmerzen und Tod, ertragen, weil sie ihr Glaube nie verließ. Seine geistliche Kraft wird übernatürlich ange- trieben. Seine Ausdauer und Entschlossenheit ist das Ergebnis des profunden biblischen Versprechens: der Auferstehung. Zu einem bestimmten Grad weiß jeder Gläubige, dass er für immer in Gottes Anwesenheit leben wird, und das in einem wieder- auferstandenen physischen Körper.

In Psalm 16 betete David, dass der Herr ihn bewahren möge, und ihm dann zu neuem Leben im kommenden Königreich zu erheben. Dann gab er, durch den Heiligen Geist, seinem tiefen Wunsch Ausdruck, und prophezeite die Auferweckung von Jesus Christus, der 1000 Jahre später kam, um Sich Israel zu präsentieren, dann gekreuzigt zu werden und von den Toten aufzuerstehen:
  • „Ich habe den HERRN stets vor Augen; weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken. Darum freut sich mein Herz und jauchzt meine Seele. Auch mein Fleisch wird in Sicherheit ruhen. Denn meine Seele wirst du dem Scheol nicht lassen, wirst nicht zuge- ben, dass dein Frommer die Grube sehe. Du wirst mir kundtun den Weg des Lebens; Fülle von Freuden ist vor deinem Angesicht, Lieblichkeiten in deiner Rechten immerdar“ (Psalm 16:8-11).
Hier blickt David nach vorne, auf seine eigene Wiedergeburt, basierend auf der zukünftigen Auferstehung des Herrn. Hier sagt der erste König Israel’s (der so viel Elend, Rückschläge, Niederlagen und persönliche Fehler und Enttäuschungen auf Erden erlitt) für seine eigene Zukunft Leben, Freude und Vergnügen, vorher. Während seiner Lebenszeit muss ganz Israel dieser Glaube bekannt gewesen sein. Aber nur ein paar Jahrzehnte nach seinem Tod, hatten sie alle seine ermutigenden Worte vergessen.

Lange vor David, in den Tagen der Patriarchen, sprach Hiob einst vom ewigen Leben, das er treu erwartete. Seine Lebenszeit, ungefähr 200 Jahre, bedeutet, dass er zur gleichen Zeit wie Abraham (ca. 2000 v. Chr.) lebte, der 175 Jahre alt wurde. Selbst damals gab es den wohlbegründeten Glauben, dass es, in weiter Zukunft, eine Zeit gäbe, zu der Menschen durch den „Erlöser“ auferstehen würden. Dieses Wort kommt aus dem hebräischen Begriff für einen nahen Verwandten, der für die vorhandenen Schulden zahlen würde, oder eine Verantwortung besaß, die Erfüllung verlangte. In diesem Schmerz schrieb er:
  • „Doch ich weiß: Mein Erlöser lebt; und als der Letzte wird er über dem Staub stehen. Und nachdem man meine Haut so zerschunden hat, werde ich doch aus meinem Fleisch Gott schauen. Ja, ich werde ihn für mich sehen, und meine Augen werden ihn sehen, aber nicht als Fremden. Meine Nieren verschmachten in meinem Innern“ (Hiob 19:25-27).
Später, im siebten Jahrhundert v. Chr., schrieb Jesaja von der zukünftigen Auferstehung, im Zusammenhang mit Israel’s prophezeiten Geburtswehen. In Matthäus und Lukas erwähnte Jesus das Bild von Israel’s Geburt als ein Endzeitereignis. Dies wäre dann die gleiche Zeit, die Hiob „spätere Tage“ nannte. Hier ist eine deutliche Prophetie eines wieder gesammelten Israel’s, nach vielen Jahren der Versuchungen, die letztlich zur verheißenen Auferstehung führt:
  • „Wie eine Schwangere, die, dem Gebären nahe, sich windet, um Hilfe schreit in ihren Wehen, so sind wir, HERR, vor deinem Angesicht gewesen. Wir gingen schwanger, wir wanden uns. Doch es war, als ob wir Wind geboren hätten: Rettung verschafften wir dem Land nicht, und Bewohner der Welt wurden nicht geboren. Deine Toten werden lebendig, meine Leichen wieder auferstehen. Wacht auf und jubelt, Bewohner des Staubes ! Denn ein Tau der Lichter ist dein Tau, und die Erde wird die Schatten gebären“ (Jesaja 26:17-19).
Als Jesus sich dem Ende Seines öffentlichen Wirkens nahte, erhielt Er die Nachricht, dass Lazarus, der Bruder von Maria von Bethanien, krank war, sogar im Sterben lag, aber Jesus verzögerte Seine Ankunft um vier Tage. Die, die Lazarus liebten, dachten sein Ende sei endgültig, und dass Jesus das hätte verhindern können:
  • „Marta nun, als sie hörte, dass Jesus komme, ging ihm entgegen. Maria aber saß im Haus. Da sprach Marta zu Jesus: Herr, wenn du hier gewesen wärest, so wäre mein Bruder nicht gestorben; und jetzt weiß ich, dass, was du von Gott bitten magst, Gott dir geben wird. Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta spricht zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag. Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das ? Sie spricht zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll“ (Johannes 11:20-27).
David, Hiob, Jesaja und viele andere blickten dem kommenden Erlöser entgegen. An dem Tag in Bethanien musste Jesus sie daran erinnern, dass Er die Auferstehung war ! Um das eindringlich klar zu machen, erweckte Er dann Lazarus, der dann weiter ein normales Leben lebte, bis sein natürlicher Tod erneut kam. Zu der Zeit war Christus noch nicht auferstan-  den, deshalb hatte die Reihenfolge der Auferstehungen noch nicht angefangen.

Das Neue Testament beginnt mit den vier Evangelien. Zusammengenommen präsentieren sie Seine Auferstehung in historischem Zusammenhang. Dadurch sind sie mit den prophe- tischen Zusagen des Alten Testaments verbunden.

Nach den Evangelien, anfangend mit der Apostelgeschichte, wird die tiefere theologische Wahrheit der Auferstehung entwickelt, vorwiegend durch den Apostel Paulus. Zunächst gibt 1. Korinther 15 seine tiefempfundene Erklärung der Auferstehung Christi, als dem ersten, gefolgt von anderen, wieder. Die Reihenfolge der Auferstehungen ist ein Schlüssel zum Verständnis der Bibelprophetie:
  • „Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen; denn da ja durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft; dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat“ (1. Korinther 15:20-24)
Auferstehung: Heilige von Jerusalem

Als Christus zum “Fest der Erstlingsfrüchte“ auferweckt wurde, standen eine Reihe von Hei- ligen mit Ihm auf. Detaillierte Bericht darüber sind nirgendwo zu finden. Aber offensichtlich besteht diese ausgewählte Gruppe aus Repräsentanten des größeren geistlichen Israel’s:
  • „und die Grüfte öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden aufer- weckt, und sie gingen nach seiner Auferweckung aus den Grüften und gingen in die heilige Stadt und erschienen vielen“ (Matthäus 27:52-53).
Wir wissen, dass, nach Seiner Auferstehung, Christus den Geistern in der Hölle predigte und Seinen Sieg über den Tod ankündigte. Wir wissen auch. dass Er, ungefähr um diese Zeit, eine triumphale Parade Heiliger in den Himmel führte.

Interessanterweise war König David, ein eifriger Verfechter der Auferstehung, nicht unter ihnen. Später, in der Apostelgeschichte, heißt es:
  • „Ihr Brüder, es sei erlaubt, mit Freimütigkeit zu euch zu reden über den Patriarchen David, dass er gestorben und begraben und sein Grab bis auf diesen Tag unter uns ist. Da er nun ein Prophet war und wusste, dass Gott ihm mit einem Eid geschworen hatte, einen seiner Nachkommen auf seinen Thron zu setzen, hat er voraussehend von der Auferstehung des Christus geredet, dass er weder im Hades zurückgelassen worden ist noch sein Fleisch die Verwesung gesehen hat. Diesen Jesus hat Gott auferweckt, wovon wir alle Zeugen sind. Nachdem er nun durch die Rechte Gottes erhöht worden ist und die Verheißung des Heiligen Geistes vom Vater empfangen hat, hat er dieses ausgegossen, was ihr seht und hört. Denn nicht David ist in die Himmel aufgefahren; er sagt aber selbst: "Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße !" (Apostelgeschichte 2:29-35).
Auferstehung: Die Gemeinde

Als nächste, in der Reihenfolge der Auferstehungen kommt die spezifische Gruppe, die von Paulus identifiziert wurde:
  • „Ihr aber seid Christi Leib und, einzeln genommen, Glieder“ (1. Korinther 12:27).
Dieses Ereignis, normalerweise die Entrückung genannt, wird kurz vor der Zeit des Gerichts kommen (siehe Passage aus Jesaja, wie oben zitiert). Paulus verband, den Thessalonichern gegenüber, die Entrückung mit dem ‚Tag des Herrn‘:
  • • „Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. So ermuntert nun einander mit diesen Worten ! -/- Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird. Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen“ (1. Thessalonicher 4,16 - 5:3)
Man kann feststellen, dass diese Auferstehung beide umfasst, die Toten und die Lebenden - “in Christus”. Diese Phrase aus zwei Worten beschreibt die Heiligung des Gläubigen. Sie wird nie als Beschreibung der Heiligen im Alten Testament verwendet.

Auferstehung: Die Heiligen des Alten Testaments

Später, zur Zeit des Zweiten Kommens des Christus, wird die Mehrzahl der Heiligen des Alten Testaments, vor dem tausendjährigen Reich, auferweckt. Im folgenden Zitat Daniel’s scheint die Periode, die als „die Zeit“ bezeichnet wird, die zweite Hälfte der Trübsal zu sein. Unter Studierenden der Bibelprophetie, gibt es an diesem Punkt viele Nichtübereinstimmun- gen, einige schließen die Heiligen des Alten Testaments in die Entrückung ein, und andere verschieben das auf das Zweite Kommen:
  • „Und in jener Zeit wird Michael auftreten, der große Fürst, der für die Söhne deines Vol- kes eintritt. Und es wird eine Zeit der Bedrängnis sein, wie sie noch nie gewesen ist, seitdem irgendeine Nation entstand bis zu jener Zeit. Und in jener Zeit wird dein Volk gerettet werden, jeder, den man im Buch aufgeschrieben findet. Und viele von denen, die im Land des Staubes schlafen, werden aufwachen; die einen zu ewigem Leben und die anderen zur Schande, zu ewigem Abscheu. Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste; und die, welche die vielen zur Gerechtigkeit gewiesen haben, leuchten wie die Sterne immer und ewig.“ (Daniel 12:1-3).
Diese Passage der Schriften scheint gut zu der Feststellung Jesu’, in seiner Ölbergpredigt, zu passen. In diesem Zusammenhang, kommt Er in den Wolken der Herrlichkeit am Ende der Trübsal, und sendet Seine Engel, um die Erwählten aus ihren Gräbern zu sammeln:
  • „Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit“ (Matthäus 24:30).
Auferstehung: Die Heiligen der Trübsal

Es scheint, als ob wir, ungefähr zur gleichen Zeit, wie die Auferstehung der Heiligen des Alten Testaments, auch die Auferstehung der verfolgten Heiligen der Trübsal erleben. Sie sind speziell erwähnt, als die, die der auf sie gelegten Unbill des Antichrists widerstanden haben:
  • „Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen überge- ben; und ich sah die Seelen derer, die um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet worden waren, und die, welche das Tier und sein Bild nicht angebetet und das Malzeichen nicht an ihre Stirn und an ihre Hand angenommen hatten, und sie wurden lebendig und herrschten mit dem Christus tausend Jahre. Die Übrigen der Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren. Dies ist die erste Auferstehung. Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen die tausend Jahre. “ (Offenbarung 20:4-6).
Man könnte fragen, warum das ‚die erste Auferstehung‘ genannt wird. Es gab sicher andere Auferstehungen davor. Die überzeugendste Antwort darauf ist, dass diese Auferstehung mit all den Auferstehungen verbunden wird, die davor geschehen sind. De facto werden sie alle zusammengenommen und als ‚erste‘ eingeordnet. Danach kommt das endgültige Gericht und der ‚zweite Tod‘.

Auferstehung: Heilige des tausendjährigen Reiches

Es gibt wenig direkte Prophetie, die von Auferstehung während der tausendjährigen Periode, der Herrschaft des Herrn auf David’s Thron, spricht. Trotzdem müssen wir das auch erwäh- nen, da allgemein festgestellt wurde, dass Leben und Tod auch während dieser Ära weiter gehen.

Jesaja schreibt über diese Zeit und erwähnt, dass tatsächlich während dieser Periode einige sterben. Auch wenn in dieser Ära, wie zu vorsintflutlicher Zeit, die Spanne menschlichen Lebens sehr verlängert wird:
  • „Und es wird dort keinen Säugling mehr geben, der nur wenige Tage alt wird, und keinen Greis, der seine Tage nicht erfüllte. Denn der Jüngste wird im Alter von hundert Jahren sterben, und wer das Alter von hundert Jahren nicht erreicht, wird als verflucht gelten.“ (Jesaja 65:20).
Wo es Tod gibt, muss es Auferstehung geben, aber nicht alle Auferstandenen werden Ver- herrlichung und ewiges Leben, in der Gegenwart Gottes, erleben:
  • „Denn mit Feuer hält der HERR Gericht, mit seinem Schwert vollzieht er es an allem Fleisch, und die Erschlagenen des HERRN werden zahlreich sein.“ (Jesaja 66;16)
Das Ende des tausendjährigen Reiches wird, gelinde gesagt, tumultartig sein. Aber wir bekommen wenige Einzelheiten über diese miteinander verbundenen Ereignisse.

Auferstehung: Die Boshaften

Die endgültige Auferstehung steht allgemein in Verdingung mit dem Gericht am Großen Weißen Thron. Wie aus der folgenden Beschreibung ersehen werden kann, kommt sie am Ende des tausendjährigen Reiches, nach einer großen rebellischen Explosion menschlicher Verderbtheit, angeführt von Satan:
  • „Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis los- gelassen werden und wird hinausgehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gog und den Magog, um sie zum Krieg zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand des Meeres. Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und um- zingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt; und Feuer kam aus dem Himmel herab und verschlang sie. Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier als auch der falsche Prophet sind; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden. Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn je- mand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.“ (Offenbarung 20:7-15)
Sicher geht es hier um die boshaften Toten. Die große Mehrzahl derer, die Gegenstand des Gerichts zu dieser Zeit sind, scheint zu einem feurigen Urteil verdammt zu sein. Aber mit der Öffnung der ‚Bücher‘, scheint es aber auch eine letzte Durchsicht eines verstorbenen Überrests zu geben.

Die, die im ‚Buch des Lebens‘ aufgezeichnet sind - offensichtlich zu dieser Zeit nur gering an Zahl - werden dem ‚zweiten Tod‘ entkommen. Gottes Gnade dauert bis zum absoluten Ende. Vielleicht sind die Heiligen des tausendjährigen Reiches in dieser Gruppe, aber darüber gibt es viel Unsicherheit.

Eine Sache aber ist sehr sicher: Wir, die Erlösten, werden eines Tages in ver- herrlichten Körpern, ähnlich dem des Christus, einhergehen. Der Traum jedes Menschen ist physische Unsterblichkeit. Wie David wissen wir, dass wir, durch Christus, dieses unbezahlbare Geschenk erhalten haben.

Paulus‘ Schreiben an Titus beschreibt es vielleicht am besten:
  • „indem wir die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus9 erwarten“ (Titus 2:13).
Wir wachen und erwarten Sein Kommen mit unerschütterlichem Glauben und der geseg- neten Hoffnung der Auferstehung.

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