Michael Richter
Marketing- und Vertriebsberatung - international
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Entrückende Debatte

Übersetzung des Artikels von Jack Kinsella - Omega Letter

Ich erhielt einmal eine Diskussionsherausforderung von einem Leser, er bot mir 1.000 US $, wenn ich, zu seiner Zufriedenheit, beweisen könnte, dass es ‚eine wörtliche und direkte Aussage in der Schrift gibt, die sagt, dass Jesus in den Tagen vor der Trübsal wiederkommt‘.

Eine andere Diskussionsherausforderung heute morgen, die mir – oder jedem von Ihnen – einen Scheck über US $ 1.000 anbietet, der ebenso zur Zufriedenheit des Anbietenden nachweist, dass es ‘wörtliche und direkte Aussage in den Schriften gibt, die sagt, dass Jesus vom Himmel wiederkommt, vor den Tagen der Trübsal‘ gibt.

Ich muss diese ‘lass uns das Unwichtige zu Lasten des Kritischen diskutieren’-Mentalität noch verstehen lernen, die sich um die Frage der Trübsal dreht.

Ich habe das Angebot höflich abgehlehnt, aber wenn einer von Ihnen diesen 1.000 US Dollar –Scheck brauchen kann, mailen Sie mir und ich gebe Ihnen seine Kontaktdaten. Aber verplanen Sie das Geld noch nicht !

Was mein ‘Herausforderer’ sucht ist ein Vers, der sagt ‘es wird ein Wiederkommen von Jesus, aus dem Himmel, vor der Trübsal geben’ – wenn es einen solchen Vers gäbe, dann würde er nicht diese ‘Debatte’ suchen.

Da die Bibelverse, die über die Entrückung sprechen, nicht anders interpretiert werden können, ist die Suche nach einer klareren Aussage vergebliche Mühe.

Ich würde die Herausforderung aus zwei Gründen nicht annehmen; der erste ist, dass er nicht daran interessant ist etwas aus der Bibel zu lernen. Der zweite ist, dass es irgendwie gruselig wäre, die Bibel für Geld in eine Spielshow zu verwandeln.

Ich bin sicher, dass mein ‘Herausforderer’ meine Diskussions-Ablehnung als ‘Beleg’ dafür nimmt, seine eigene Meinung zu unterstützen, aber, um meines eigenen Lebens willen, ich wüsste nicht, wen das stören sollte.

Wenn man nicht glaubt, dass die Schrift eine vor-Trübsal-Entrückung lehrt, aber glaubt, dass alle Menschen Sünder sind, die die Herrlichkeit Gottes nicht erreichen, und das Jesus die Schuld für die Sünde all derer getragen hat, die Ihm vertrauen, diese Person ist so sicher gerettet, wie ein vor-Trübsal- Dispensationalist (Erklärung WIKIPEDIA).

Wenn die Entrückung stattfindet, bevor diese Person stirbt, dann wird sie mit dem Rest von uns, verwandelt, ob sie oder sie es glaubt oder nicht.

Die Bibel lehrt uns Gläubige, dass wir durch Glauben und nicht durch Schauen wandeln sollen (2. Korinther 5:7)

Sie verspricht “Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen“

Der Apostel Paulus verstärkt dieses Versprechen, indem er das ‘Wort des Herrn’ beschwört, um sein Zeugnis zu bestärken, und schreibt:

„Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden. Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.“ (1. Thessalonicher 4:14-17)

Ich weise besonders auf die fett geschriebenen Worte hin.

Der Herr kommt herab vom Himmel, die Toten in Christus werden ZUERST auferstehen und dann jene, die beides sind, leben und übrig geblieben auf der Erde, und werden zusammen mit ihnen den Herrn in der Luft treffen … was sonst KÖNNTE das meinen ?

Wie dem auch sei, es ist für die Errettung nicht wichtig – Paulus sagt, man muss BEREITS errettet sein, als Bedingung, um entrückt zu werden.

Es gibt wenig Raum für eine Diskussion darüber, was danach kommt.

Es gibt gute, aufrichtige (und sicher gerettete) Christen, die glauben, dass der Zeitablauf der Entrückung eine wirklich große Sache ist – dass Christen darauf vorbereitet sein müssen, dem Antichristen gegenüber zu stehen.

Sie glauben, dass Christen, die erwarten, dass die Entrückung sie vor der Trübsal entfernt, ziemlich niedergeschmettert sein werden, wenn sie sich selbst vor der Wahl sehen, das Zeichen anzunehmen oder abzulehnen, und dass sie ihren Glauben verlieren und es annehmen werden.

Nirgends in der Schrift finde ich einen Hinweis darauf, dass die eigene Errettung vom Glauben daran abhängt, dass man weiß, was selbst der Herr nicht wusste, nämlich, wann die Entrückung stattfindet.

Das Argument meines ‘Herausforderers’ (das er mir im Vorhinein sagte) gründet auf einem verhängnisvollen Irrtum; wie so viele andere, sieht er die Entrückung als eine ‚große Flucht‘, die dazu dient, Christen vor dem Zorn Gottes zu schützen.

Jesus versprach, dass der Tröster in mir sei, bis er wiederkommt:

„Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen, ich komme zu euch … Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ (Johannes 14:18 + 26)

Paulus sagt, dass der Antichrist nicht offenbar werden kann, bis der Zurückhalter des Bösen (der Heilige Geist) ‚aus dem Weg‘ genommen wurde (2. Thessalonicher 2:7)

Während wir es vielleicht, aus unserer Perspektive, als eine ‚große Flucht‘ ansehen, ist es aus der Sicht des Herrn eine große Entleerung durch den Heiligen Geist, die erfordert, dass er die Gefäße, die er besetzt hat, leert – sonst wäre Jesus‘ Versprechen, mich nicht ungetröstet zu lassen, hinfällig.

Wenn, wie mein ’Herausforderer’ meint, es keine –vor-Trübsal-Entrückung gibt, dann wird er trotzdem in den Himmel kommen, wenn er stirbt, wenn er, zu seiner Errettung, an Jesus geglaubt hat. Es gibt kein ‚entweder-oder‘ – es ist noch nicht einmal wirklich ein Fall von ‚wenn‘.

Ob man diese Erde körperlich verlässt, während man noch lebt, oder auf dem Weg, den jeder andre im Tod geht, man verlässt die Erde.

Das ‚Ende der Welt‘ ist nur für die Lebenden wichtig. Ob ich alleine sterbe, zusammen mit Millionen, oder mit den Lebenden entrückt werde, aus meiner Perspektive ist mein weltlicher Aufenthalt beendet – meine ‚Welt‘ ist vorbei.

Wenn die Kriterien für die Errettung ‚Gnade, und nicht aus Werken‘ ist – damit sich nicht jemand rühme (Epheser 2;6-8) – dann ist die Art des Todes irrelevant.

Ob ich als Gläubiger morgen bei einem Verkehrsunfall sterbe oder ob ich einer der Trübsal-Heiligen bin, weil ich das Zeichen ablehne, ich bin auf jeden Fall tot, soweit es diese Welt angeht.

Ich gehe in denselben Himmel, erlebe dasselbe Gericht für die Gläubigen, stehe vor demselben gerechten Richter, und werde auch dieselbe Belohnung erhalten, ob ich plötzlich dorthin gehe, aufgrund eines hohen Alters oder durch die Entrückung.

Nehmen wir an, dass ein Christ verführt wird, das Zeichen anzunehmen, weil die Entrückung noch nicht geschehen ist, er aber annimmt, dass die Errettung in der Entrückung stattfindet.

Wenn ich das annähme, würde ich mir keine Sorgen über das Verständnis der Entrückung, bei dieser Person, machen, ich würde mich um ihre Errettung sorgen. Ich würde mir eher Gedanken darüber machen, wie ich das Evangelium der Errettung mit ihr teilen kann, als über den Antichristen zu argumentieren.

Der Apostel Johannes verbindet ganz besonders die Akzeptanz des Zeichens mit der Frage der Anbetung DES Tieres. Weiterhin sagt er, dass diese die das ablehnen, getötet werden.

Wenn ein Weltführer verlangt, dass Sie sowohl das Zeichen auf Ihrer rechten Hand oder der Stirn annehmen UND sich beugen und ihn anbeten und Sie können nicht herausfinden, wer er ist, oder Ihre Verantwortung als ein Christ, dann wäre egal ob die Entrückung vor der Trübsal wäre oder nicht. Sie wären auf jeden Fall zurückgelassen worden.

Für die endgültige Analyse, können wir folgendes aus der Schrift schließen:

1) Zu einem bestimmten Zeitpunkt kommt Jesus ‘in der Luft’ zurück und ruft die Gläubigen, die ihn dann in der Luft treffen (1. Thessalonicher 4:17, Apostelgeschichte 1:11 und 1. Korinther 15:51-57)

2) Die Priesterschaft des Heiligen Geistes ist vor der Trübsal von der Erde weggenommen worden (2. Thessalonicher 2:6-8)

3) Jesus versprach, dass der Heilige Geist in den Gläubigen wohnt, bis er wieder kommt (Johannes 14:28-26)

4) Die Kriterien dafür, wer in der Entrückung geht und wer zurückbleibt, basieren nicht darauf, wann sie denken, dass die Entrückung passiert (Epheser 2:8-9)

5) Ob jemand den Herrn in der Luft trifft, oder nicht, gründet darauf, ob jemand glaubt, dass Jesus gestorben und wieder aufgestanden ist, oder nicht, und nicht darauf, wann er kommt (1. Thessalonicher 4:14)

Zu der Frage, ob Gläubige für die Zeit der Trübsal ‘vorbereitet’ sind, oder nicht – auf was sollten sie sich denn vorbereiten ? Physisches Überleben ? Wie stimmt das mit dem Wort des Herrn überein ?

„Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird's erhalten.“ (Markus 8:35)

Werden Gläubige unvorbereitet sein, um den Antichristen treffen ? Das hängt davon ab, auf wen sie ihren Glauben gegründet haben. Wenn ihr Glaube in Christus ist, begegnet die Bibel dem auch sehr direkt:

“Und wenn sie euch hinführen, um euch zu überliefern, so sorgt euch vorher nicht, was ihr reden sollt, sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, das redet! Denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der Heilige Geist.“ (Markus 13:11)

Die Frage der Entrückung ist also nicht wirklich eine Frage … es ist eine Ablenkung davon, was von ewiger Wichtigkeit ist. Von ewiger Wichtigkeit ist nicht, ob die Entrückung vor, mitten drin oder nach der Trübsal ist,

Worum es geht, ist, dass man gerettet ist, wenn sie kommt.

>> weitere Texte dazu
+ Jesus spricht persönlich (.pdf) >> + Gebet dazu

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