Michael Richter
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Fragen, die scheinbar schwerer sind, als die Antworten

Unterschiede: Altes Testament und Neues Testament, Glaube oder Werke, und mehr ... - ein wenig lang, aber aufbauend und erläuternd !

(Übersetzung eines Beitrages von Jack Kinsella – Bibelstellen: rev. Elberfelder)

Eine der wichtigsten Charakteristiken der biblischen Schriften ist ihre Einfachheit. Sie wurde tatsächlich für ‚die einfachen Leute‘ geschrieben.

„Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele; das Zeugnis des HERRN ist zuverlässig und macht den Einfältigen weise“ (Psalm 19:8)

„Der HERR behütet die Einfältigen. Ich war schwach, doch er hat mich gerettet“ (Psalm 116:6)

„Wenn man dem Spötter Geldbuße auferlegt, dann wird der Einfältige weise; und wenn man den Weisen belehrt, nimmt er Erkenntnis an“ (Sprüche 21:11)

„Wer unerfahren ist, der kehre hier ein! Wer ohne Verstand ist, zu dem spricht sie“ (Sprüche 9:16)

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Trotzdem gibt es ganze Büchereien, die mit komplizierten Büchern vollgestopft sind, die die Einfachheit der biblischen Schriften erklären. Für jede biblische Lehre gibt es jemanden, der eine überarbeitete Lehre hat, die er irgendwo in der Bibel gefunden hat – aber nur er, niemand anderes.

Üblicherweise ist das dann etwas, das dazu tendiert etwas kompliziert zu machen, was eigentlich ganz einfach wäre. Die Lehre zur ewigen Sicherheit ist ein gutes Beispiel.

„Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es“ (Epheser 2:8)

Einfacher geht es nicht. Die Aussage fragt und beantwortet alle notwendigen Fragen:

Frage: Wie werden wir gerettet ? Antwort: Durch Gnade.
Frage: Wie erhalten wir Gnade ? Antwort: Durch Glauben.
Frage: Woher kommt diese ? Antwort: Von Gott.
Frage: Welche Rolle spiele ich dabei ? Antwort: Ich erhalte das Geschenk.


„Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade“ (Römer 11:6)

Das ist also sehr einfach. Wenn ich durch Gnade und Werke gerettet bin, ist die Gnade nicht mehr Gnade. Es ist Gnade plus Werke – was beide nichtig macht. Wenn Werke zählen, dann zählt die Gnade nicht.

Ich kann das nicht verstehen. Gnade kommt von Gott. Werke kommen von Dir. Wirst Du wegen Deiner Wertigkeit beurteilt ? Oder der von Christus ? Wie kann jemand nach Beidem beurteilt werden ?

“Nun, Jesus war gut genug … Du nicht …”

“Darum ist es aus Glauben, dass es nach Gnade gehe, damit die Verheißung der ganzen Nachkommenschaft sicher sei, nicht allein der vom Gesetz, sondern auch der vom Glauben Abrahams, der unser aller Vater ist“ (Römer 4:16)

Das könnte sogar ein Höhlenbewohner verstehen. Es ist aus „Glaube, das durch Gnade das Versprechen war sein möge“, denn wenn man auf eine Kombination von Glauben an Gott und Glaube an die eigenen Werke baut, ist das Versprechen nicht sicher.

Umgekehrt, wenn ich auf eine Kombination aus meinem Glauben an Gottes Gnade und meine eigenen Werke vertraue, dann liegt es an mir zu beurteilen, ob ich gut genug für den Himmel bin (oder ob jemand anderes es ist)

“Ich meine aber nicht das eigene Gewissen, sondern das des anderen. Denn warum wird meine Freiheit von einem anderen Gewissen beurteilt ? Wenn ich mit Danksagung teil- nehme, warum werde ich geschmäht für das, wofür ich danksage ?“ (1. Korinther 10:29-30)

Aber wenn es so einfach ist, warum wird ewige Sicherheit verspottet als ‘Einmal gerettet, immer gerettet ?’ Ich weiß es nicht, ehrlich. Ich habe viele Argumente gehört, darunter war keines, das nicht das gesamte Konzept der Gnade umgedeutet hätte.

“Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und das gute Wort Gottes und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben und doch abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen“ (Hebräer 6:4-6)

Als Frage ist Hebräer 6:4-6 schwierig – es sagt, dass wenn jemand gerettet wurde und dann wieder abfällt, er seine Rettung verloren hat, oder ?

Wenn man es wie Paulus beurteilt – entweder macht die Gnade die Werke zunichte, oder die Werke die Gnade -, dann stimmt das

Es ist unmöglich jemanden erneut zur Buße zu führen, weil das Blut Jesu als Zahlung für ALLE Sünden ausreicht. Wenn dies nicht stimmen würde, müsste Christus erneut gekreuzigt werden, was ihn zu einer „offenen Schande“ in den Augen seines Feindes machen würde.

Könnte das heißen, dass eine Person, die gerettet wurde und dann wieder abfiel nie zurückkommen könnte ? Sie ist für immer verloren und ohne Hoffnung, unabhängig davon, wie oft sie später um Vergebung bittet ?

Alles hängt davon ab, wie man das Wort ‚unmöglich‘ definiert. Wenn man es als ‚vielleicht‘ definiert, dann widerspricht Hebräer 6:4-6 der ewigen Sicherheit.

Wenn man es aber tatsächlich als ‚unmöglich‘ versteht, kann es nur heißen, dass es nicht möglich ist, seine Errettung durch eigene Werke zu verlieren, weil das Christus dem Spott des Gegners aussetzen würde, den er besiegt zu haben behauptet.

Als eine Frage formuliert scheint das Buch von Jakobus schwierig. Er schreibt: „Es wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke. Zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir aus meinen Werken den Glauben zeigen!“ (Jakobus 2:18)

“Willst du aber erkennen, du eitler Mensch, dass der Glaube ohne die Werke nutzlos6 ist?“ (Jakobus 2:20)
„Ihr seht also, dass ein Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein“ (Jakobus 2:24)

Das mag für einige skandalös klingen, aber Achtung: Die ganze Bibel wurde für uns geschrieben, aber nicht alles wurde an uns geschrieben. Das ist ein Teil des ganzen Prozesses das Wort der Wahrheit ‚in gerader Richtung zu schneiden‘ (2. Timotheus 2:15)

Das Alte Testament wurde für die ganze Menschheit geschrieben, aber direkt an die Juden. Es gibt Lehren im Alten Testament, die nicht auf Christen anwendbar sind.

Das Neue Testament ist eine Sammlung von 27 Briefen, oder Büchern, aufgeteilt entsprechend den angesprochenen Zielgruppen.

Die vier Evangelien sprechen in zukünftiger Sprache, aber während der Zeit damals gab es keine Kirche, keine Christen und keinen Weltmissionsauftrag.

Der 2. Teil ist das Buch der Apostelgeschichte. Während dieser Zeit wurde die neutestamentliche Kirche geboren, Leute begannen gerettet zu werden, das Evangelium wurde gepredigt, und Kirchen wurden gegründet.

Nachdem die Kirchen/Gemeinden gegründet waren, kamen die Briefe an die verschiedenen Gemeinden der nichtjüdischen Welt. Die paulinischen Briefe wurden an die Nichtjuden geschrieben, denen das Gesetz des Mose unbekannt war.

Die Bücher von Petrus, Hebräern, Jakobus und Judas waren in erster Linie an konvertierte Juden gerichtet, die bereits durchdrungen waren vom Mosaischen Gesetz. Das mosaische Gesetz betonte Werke.

Die Evangelien beziehen sich auf die Flucht am Sabbat – aber die Restriktionen des Sabbats beziehen sich auf Juden, nicht die Kirche/Gemeinden. Petrus bezieht sich beispielsweise auf das mosaische Gesetz bezüglich unreiner Tiere (Apostelgeschichte 11:8)

Jakobus vergleicht Gnade mit Werken gegenüber Leuten, die von Geburt an vom mosaischen Gesetz durchdrungen waren. Jakobus hat nicht Werke mit Errettung gleichgesetzt, sondern mit Frucht.

Abraham wurde gerechtfertigt durch das ‘Werk’ an Gott zu glauben, und Isaac nicht zu opfern. Sein Glaube wurde durch Gottes Gnade, ein anderes Opfer zur Verfügung zu stellen, ‚perfekt‘ gemacht.

Rahab wurde durch Glauben gerechtfertigt, dass, wenn sie den Spionen helfen würde, diese sie verschonen würden.

Wir sind dadurch errettet, dass wir glauben, dass das Blut Jesu‘ ausreicht, uns von allen Sünden zu reinigen und dass er schon seine Versprechen gehalten hat.

“Du siehst, dass der Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte und der Glaube aus den Werken vollendet wurde“ (Jakobus 2:22)

Jakobus setzt nicht Werke mit Errettung gleich, er setzt sie mit Glauben gleich. Ich denke, wir sind hier alle Christen. Ich nehme ebenso an, dass wir vergleichbare Erfahrungen haben (Annahmen können problematisch sein, aber ich wage es).

Ist Dein Glaube manchmal stärker als zu anderen Zeiten ? Ich gebe zu, dass es bei mir so ist. Es gibt Momente, zu denen ich bereit bin, die Hölle mit einem Kübel Eiswasser zu übergießen und es gibt Zeiten in denen ich mich wundere, wie ein Drecksack wie ich je gerettet werden konnte.

Denk mal drüber nach. Hast Du je im Glauben geschwankt, und sei es auch nur für einige Momente ? Denk über die Umstände nach in denen es der Fall war.

Ich wette, Du wirst eine Verbindung zwischen der Stärke Deines Glaubens und den ‚Werken‘, die Dich gleichzeitig beschäftigten, finden.

Errettung und Glaube sind nicht dasselbe. Manchmal sind wir gläubiger als zu anderen Zeiten, aber es gibt keine Zeit zu der wir mehr oder weniger errettet sind.

Wir tendieren dazu, unser Leben in Momenten zu betrachten – wir sehen, wo wir in diesem Moment sind und daraus ziehen wir den Schluss, wo wir mit Gott sind. In gewisser Weise ist das wahr, denn alles was wir haben ist dieser Moment.

Aber, während wir unser Leben in ‘Moment-Schnitten’ sehen, existiert Gott außerhalb von Zeit und Raum. Wir können nur bis zum nächsten Horizont sehen, Gott schaut auf uns in unserer Gesamtheit herab. Dabei sieht Gott entweder das von Christus vergossene Blut oder nicht.

Unser Glaube wird durch unsere Werke demonstriert, und unsere Werke spielen eine wichtige Rolle dabei wie gläubig wir sind, aber Errettung kommt durch Gnade durch Glauben (und nicht durch uns selbst, damit sich keiner rühme) - (Epheser 2:8-9)

Es gibt die, die sagen, dass die Lehre der ewigen Sicherheit eine Lizenz zur Sünde wäre. Tatsächlich braucht niemand eine Lizenz zur Sünde. Sünde ist das, was Menschen tun.

Das einfachste Thema der Schrift, das, gegen welches es die wenigsten Vorbehalte gibt, ist das Thema, dass der Mensch kein sündloses Leben, aus sich selbst heraus, leben kann.

Der Mensch ist nicht in der Lage gute Werke zu tun.

“Wir alle sind wie ein Unreiner geworden und all unsere Gerechtigkeiten wie ein beflecktes Kleid“ (Jesaja 64:5)

„Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar ist es. Wer kennt sich mit ihm aus?“ (Jeremia 17:9)

„ Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer“ (Römer 3:12)

Als Christen ist es uns aufgegeben, ein Christus-ähnliches Leben zu leben, weil wir gerettet sind, nicht um gerettet zu werden oder gerettet zu bleiben.

„Aber dieser Mensch, nachdem er ein Opfer für Sünden für immer gebracht hatte, setzt sich zur rechten Gottes“ (siehe Hebräer 10:12)

Lass Dir nicht vom Feind den Sieg stehlen. Du bist es wert das Banner zu tragen, weil er dich wertvoll gemacht hat.

„Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu“
(Philipper 1:6)

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