Evolutionstheorie:"Die Erfindung der
geschlechtlichen Vermehrung ist sicherlich die
ent- scheidende Ursache für den Aufstieg der höheren Pflanzen und
Tiere zu komplizierteren Organisationsformen" - so der Evolutionist R. Kaplan.
Somit ist die Herkunft der Geschlechter eine
Erfindung der Evolution. Durch diese Erfindung ist die Entstehung
biologisch höherer Arten möglich
geworden.
Was ist Instinkt ?
Die Evolutionstheorie gibt folgende Definition: "Der Instinkt
beinhaltet die Möglichkeit durch die angeborene Fähigkeit von Tieren
und Menschen und ererbter Koordinationssysteme im Zentralnervensystem
bestimmte Impulse mit wohlkoordiniertem Lebensverhalten zu beantworten.
Instinkte unterliegen der Evolution, sie erlauben Aussagen über
verwandtschaftliche Beziehungen zwischen den Tierarten. Sie dienen als
mächtiger Beweis für die Ent- wicklungsbiologie. Instinkte kommen auch
bei wirbellosen Tieren vor - besonders Insekten (z. B. Bienen und
Ameisen). Sie haben ein hochent- wickeltes Instinktverhalten, das sie
zu erstaunlichen Leistungen befähigt". |
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Wissenschaft: Auch
hier stößt die Evolutionstheorie auf ungelöste Probleme. Wir
nennen einige: a) Bei der sexuellen Fortpflanzung kommt es zu einer
Durchmischung des Erbgutes von zwei Individuen gleicher
Art. Hier spricht die Genetik von Rekombination. Beim
Befruchtungsvorgang entsteht prinzipiell keine neue
genetische Information, da nur vorhandenes Material kombiniert
wird. Wie bei einem Kartenspiel werden durch
wiederholtes Mischen und Austeilen immer wieder neue
Kombinationen erzielt, aber keine neuen Karten. Das
bedeutet, daß die sexuelle Fortpflanzung nie zur
Entstehung einer neuen biologischen Art führt. Das
Maßgebende ist die spezifische, genetische
Information, welche die Arten voneinander unterscheidet. Alle Pflanzen- und Tierzüchter haben
durch ihre Züchtungsversuche den Nachweis
geliefert, daß hochgezüchtete Kühe dennoch
Kühe bleiben und aus Weizen niemals Sonnenblumen
wurden. b) Wenn die geschlechtliche Vermehrung einer der wichtigsten
Mechanismen im Kampf ums Dasein wäre, wie
stünde es dann heute mit den Tausenden
biologischen Arten, welche sich geschlechtslos vermehren
oder sich die beiden Geschlechter vereinen ? Entweder
sind sie evolu- tionsmäßig untauglich oder
hätten schon lange nicht mehr existieren
dürfen, oder wir müßten heute
Übergangsformen finden. Solche Formen aber gibt es
nicht ! c) Eigentlich ist der Geschlechtsverkehr das letzte Stadium
der geschlechtlichen Vermehrung. Das
Zusammenführen der beiden Geschlechter
(Fortpflanzungsverhalten) gehört zu den interessantesten
Gebieten der Biologie überhaupt. Ist dies durch
Evolution entstanden oder anderer Herkunft ? d)
Das Klonen ist eine künstliche Vermehrung, bei welcher es sich um
die Herstellung von genetisch identischen Kopien
handelt. Aus der Sicht des evolutionistischen Denkens
wäre das ein riesiger Rückschritt des
Evolutionsprozesses. Wie erklärt die
Evolutionstheorie das Streben des Menschen nach einer
künstlichen Fortpflanzung der höchstentwickelten biologischen Art, des 'Homo sapiens'
?
Diese evolutionistische Definition hat jedoch einige
Schwachstellen, welche der wissenschaftlichen
Kenntnis widersprechen. Instinkte können kein Beweis für die
Evolution der Lebewesen sein und zwar aus einfachen Gründen: a) Sie
sind bei allen Tierarten vertreten und ebenso beim Menschen b) Sie
sind bei primitiveren Tierarten (z. B. Bienen und Ameisen) am
stärksten ausgeprägt. c) Es wäre zu
erwarten, daß beim Menschen, wo das zweite Signalsystem
hoch entwickelt ist, die Instinkte keine große
Rolle spielen müßten. Jedoch sind einige
Ausnahmen für den Menschen lebenswichtig (z. B.
Saugen, Geschlechtsinstinkt, etc.) e) Die viel
einfachere Definition für Instinkt lautet: "Eine vernünftige
Handlung in einem unvernünftigen Lebewesen".
Frage: 'Wer hat die Handlungsweise
gespeichert und seine Ziele bestimmt ?' Nach dem
Kausalitätsprinzip ist es unmöglich,
daß Materie etwas Höheres als sich selbst
erzeugen kann. f) In der Tierwelt gibt es eihe Reihe von
äußerst faszinierenden, biologischen Phänomenen, welche
evolutionsmäßig nicht erklärt werden
können. Es ist ein Rätsel der Zoologie, warum
diese Phänomene bei höher entwickelten Arten
nicht vererbt wurden und nicht vererbt werden. Der
Bombardier-Käfer, das Froschauge, das
Ultraschallorgan der Fledermaus, der
Schmetterling, die Infrarotstrukturen bei einigen
Schlangenarten; das Uhuohr, der
Leuchtkäfer, die Cincinati-Grille, die
Biene und selbstverständlich das
menschliche Gehirn, usw. |