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Der Mensch - III

Evolutionstheorie:

"Die Erfindung der geschlechtlichen Vermehrung ist sicherlich die ent- scheidende Ursache für den Aufstieg der höheren Pflanzen und Tiere zu komplizierteren Organisationsformen" - so der Evolutionist R. Kaplan.

Somit ist die Herkunft der Geschlechter eine Erfindung der Evolution. Durch diese Erfindung ist die Entstehung biologisch höherer Arten möglich geworden.



















Was ist Instinkt ? Die Evolutionstheorie gibt folgende Definition: "Der Instinkt beinhaltet die Möglichkeit durch die angeborene Fähigkeit von Tieren und Menschen und ererbter Koordinationssysteme im Zentralnervensystem bestimmte Impulse mit wohlkoordiniertem Lebensverhalten zu beantworten. Instinkte unterliegen der Evolution, sie erlauben Aussagen über verwandtschaftliche Beziehungen zwischen den Tierarten. Sie dienen als mächtiger Beweis für die Ent- wicklungsbiologie. Instinkte kommen auch bei wirbellosen Tieren vor - besonders Insekten (z. B. Bienen und Ameisen). Sie haben ein hochent- wickeltes Instinktverhalten, das sie zu erstaunlichen Leistungen befähigt".

Wissenschaft:

Auch hier stößt die Evolutionstheorie auf ungelöste Probleme. Wir nennen einige:
a) Bei der sexuellen Fortpflanzung kommt es zu einer Durchmischung des Erbgutes von zwei Individuen gleicher Art. Hier spricht die Genetik von Rekombination. Beim Befruchtungsvorgang entsteht prinzipiell keine neue genetische Information, da nur vorhandenes Material kombiniert wird. Wie bei einem Kartenspiel werden durch wiederholtes Mischen und Austeilen immer wieder neue Kombinationen erzielt, aber keine neuen Karten. Das bedeutet, daß die sexuelle Fortpflanzung nie zur Entstehung einer neuen biologischen Art führt. Das Maßgebende ist die spezifische, genetische Information, welche die Arten voneinander unterscheidet. Alle Pflanzen- und Tierzüchter haben durch ihre Züchtungsversuche den Nachweis geliefert, daß hochgezüchtete Kühe dennoch Kühe bleiben und aus Weizen niemals Sonnenblumen wurden.
b) Wenn die geschlechtliche Vermehrung einer der wichtigsten Mechanismen im Kampf ums Dasein wäre, wie stünde es dann heute mit den Tausenden biologischen Arten, welche sich geschlechtslos vermehren oder sich die beiden Geschlechter vereinen ? Entweder sind sie evolu- tionsmäßig untauglich oder hätten schon lange nicht mehr existieren dürfen, oder wir müßten heute Übergangsformen finden. Solche Formen aber gibt es nicht !
c) Eigentlich ist der Geschlechtsverkehr das letzte Stadium der geschlechtlichen Vermehrung. Das Zusammenführen der beiden Geschlechter (Fortpflanzungsverhalten) gehört zu den interessantesten Gebieten der Biologie überhaupt. Ist dies durch Evolution entstanden oder anderer Herkunft ?
d) Das Klonen ist eine künstliche Vermehrung, bei welcher es sich um die Herstellung von genetisch identischen Kopien handelt. Aus der Sicht des evolutionistischen Denkens wäre das ein riesiger Rückschritt des Evolutionsprozesses. Wie erklärt die Evolutionstheorie das Streben des Menschen nach einer künstlichen Fortpflanzung der höchstentwickelten biologischen Art, des 'Homo sapiens' ?


Diese evolutionistische Definition hat jedoch einige Schwachstellen, welche der wissenschaftlichen Kenntnis widersprechen. Instinkte können kein Beweis für die Evolution der Lebewesen sein und zwar aus einfachen Gründen:
a) Sie sind bei allen Tierarten vertreten und ebenso beim Menschen
b) Sie sind bei primitiveren Tierarten (z. B. Bienen und Ameisen) am stärksten ausgeprägt.
c) Es wäre zu erwarten, daß beim Menschen, wo das zweite Signalsystem hoch entwickelt ist, die Instinkte keine große Rolle spielen müßten. Jedoch sind einige Ausnahmen für den Menschen lebenswichtig (z. B. Saugen, Geschlechtsinstinkt, etc.)
e) Die viel einfachere Definition für Instinkt lautet: "Eine vernünftige Handlung in einem unvernünftigen Lebewesen". Frage: 'Wer hat die Handlungsweise gespeichert und seine Ziele bestimmt ?' Nach dem Kausalitätsprinzip ist es unmöglich, daß Materie etwas Höheres als sich selbst erzeugen kann.
f) In der Tierwelt gibt es eihe Reihe von äußerst faszinierenden, biologischen Phänomenen, welche evolutionsmäßig nicht erklärt werden können. Es ist ein Rätsel der Zoologie, warum diese Phänomene bei höher entwickelten Arten nicht vererbt wurden und nicht vererbt werden. Der Bombardier-Käfer, das Froschauge, das Ultraschallorgan der Fledermaus, der Schmetterling, die Infrarotstrukturen bei einigen Schlangenarten; das Uhuohr, der Leuchtkäfer, die Cincinati-Grille, die Biene und selbstverständlich das menschliche Gehirn, usw.
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