Michael Richter
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Evolutionstheorie und Schöpfungsmodell

Das Phänomen Leben IV

Evolutionstheorie:

Neben dem Zufall und der Mutation ist die na- türliche Selektion (Auswahl, Auslese) der drittwichtigste An- trieb (Mechanismus). Dieser Grundsatz na- türlicher Selektion wur- de der Garantiestempel der Evolution, der die Neuentwicklung von Le- bensformen ohne Hilfe einer übernatürlichen Ursache gestattet. Die Selektion korrigiert den Zufall und fördert die Mutation. Die Auslese (Selektion) wird folgen- dermaßen definiert: "Ausmerzung schwä- cherer, weniger gut an ihre Umweltbedingun- gen angepasster Ind- ividuen und Überleben der am besten ange- passten". Bei diesem Kampf überleben nur die Tüchtigsten und Stärksten und die Schwachen bleiben auf der Strecke.

Wissenschaft:

a) Es ist bekannt, daß die Variabilität der biologischen Arten durch die Umweltbedingungen verändert werden kann. Durch künstliche Selektion können zielgerichtet verschiedene Varian- ten erzeugt werden. Äußerlich unterscheiden Sie sich erheblich von den Ausgangsformen, sind aber genetisch verarmt und ein- seitig geworden. Es wird aber keine neue biologische Art er- zeugt, sondern aus Vorhandenem das Geeignete ausgelesen. Hier handelt es sich um sog. Mikroevolution, oder Evolution im Rahmen ein und derselben biologischen Art. Deshalb kann weder die künstliche noch natürliche Selektion als Beweis einer höheren Entwicklung (Makroevolution ) gewertet werden. Mit der Selektionstheorie hatte Darwin zwar Recht, sie erklärt jedoch nicht die Höherentwicklung der Lebewesen.

b) In seiner Evolutionstheorie schreibt Darwin über die Analogie von der Auswahl (Selektion) durch den Züchter und des Aus- wahl in der Natur. Wir wissen von der heutigen Genetik, daß in den entscheidenden Aspekten - Ziel, Ablauf, Abweichung, Über- leben etc., - natürliche und künstliche Selektion nicht Analogien, sondern neuer Gegensatz sind.

c) Die evolutionistische Selektionslehre hat im Bereich des So- ziallebens, der Moral und der Ethik der Menschheit grausame Konsequenzen hinterlassen, welche die Welt bis heute erschüt- tern: Rassismus und Förderung der sog. 'hochentwickelten Rassen' hat Millionen Menschen das Leben gekostet. Die Aus- beutungspolitik in der Dritten Welt, Rücksichtslosigkeit, Egois- mus, Atheismus, und Euthanasie sind nur einige der bitteren Früchte des evolutionistischen Denkens und Handelns des mo- dernen Menschen heute. Der deutsche Arzt Alfred Plötz schreibt in seinem Buch 'Rassenhygiene': "Da die natürliche Auslese nicht immer so funktionierte, wie es höherstehende Rassen gerne hätten, muß sie durch eine künstliche Auslese verstärkt werden ... unwertes Leben muß vernichtet werden" ...


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