Michael Richter
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Evolutionstheorie und Schöpfungsmodell
Der Mensch I
Evolutionstheorie:Sie lehrt, daß die Entste- hung der menschlichen Sprache ein evolutionä- rer Vorgang sei. Das betreffe auch die Viel- zahl der heute ge- sprochenen Sprachen. | Wissenschaft:Auch hier stimmt die Position der Evolutionstheorie mit den wissenschaftlichen Fakten nicht überein:a) Die medizinische Physiologie besagt,daß die Sprache mit vier verschiedenen notwendigen Komponenten zusammhängt, näm- lich Rachenraum, Zunge, Gehirn und Umwelt. Es ist unmöglich, daß es durch Zufall, Mutation, Selektion und Ziellosigkeit zu einer solchen präzisen Harmoniezwischen vier Komponenten kommen kann, durch welche die Sprache entsteht. b) Die Sprache ist kein Selektionsvorteil , dasheißt, daß die Sprache im Kampf ums Überleben nicht notwendig ist. Wieso muß sich die Sprache dann entwickeln ? c) Entsprechend der Evolutionstheorie haben die Affen ähnliche Eigenschaften, wie wir Menschen und sollten deshalb auch z. B. die Sprache erlernen können. Trotz fleißigem Training haben Versuche mit Menschenaffen eindeutig gezeigt, daß es nirgends im Tierreich eine echte Sprache gibt. d) Sprachgelehrte sind der Meinung, daß die Tiefenstruktur aller Sprachen gleich ist und sich die verschiedenen Sprachen nur in der Oberflächenstruktur unterscheiden. Das würde bedeuten, daß Gott bei der Sprachverwirrung (1. Mose 11) die Tiefenstruk- tur intakt ließ. Bei der Verwirrung entstanden bis heute bekannte acht Sprachfamilien. Ein weiterer Hinweis auf eine Urquelle der Sprache sind die vielen ähnlichen Worte in den Sprachen. Die Unterschiede innerhalb dieser Familien entwickelten sich durch die Isolation einzelner Volksgruppen. e) Der Mensch wird ohne Sprache geboren, ist aber in der Lage die jeweilige Sprache der Eltern zu erlernen. Durch alle vier vorhandenen Komponenten (Rachenraum, Zunge, Gehirn und Umwelt) wird im Gehirn die angebotene Sprache "installiert". Der Frühmensch aber hatte keine Sprachquelle, er ist einem Com- puter ohne Software vergleichbar. f) Auffällig ist, daß bei den Sprachen die Komplexität nicht zu- nimmt. Die alten Sprachen haben im Vergleich zu den modernen (z. B. Englisch) eine viel kompliziertere, differenziertere Gram- matik. Die angeführten Fakten zeigen, daß die Sprache ein imma- terielles Phänomen ist. Das bedeutet, daß sie auch eine immaterielle Quelle haben muß. Diese Quelle nennen wir Gott. | |
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