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Evolutionstheorie und Schöpfungsmodell

Der Mensch II + Religion

Evolutionstheorie:

Nach der Evolutions- theorie ist die Entste- hung der Religion ein Entwicklungsprozeß. Im primitiven Stadium hatte der Mensch keine Reli- gion, später entstand ein einfacher Polytheismus (Vielgötterei). Im Lau- fe der Zeit hat sich ne- ben dem Polytheismus der Monotheismus (ein Gott) entwickelt, siehe Juden- tum, Christentum und Islam. Die Religion ist ein Ausdruck der Hilf- und Kraftlosigkeit des Menschen (Vielgötterei). Im Laufe der Zeit hat sich neben dem Poly- theismus der gegenüber den Naturkräften. Gott gilt als eine Erfindung des Menschen. Mit dem wissenschaftlichen und technischen Fortschritt des Menschen sollte die Religion ihre Bedeutung verlieren, absterben und endgültig verschwin- den. Der hochentwik- kelte Mensch soll re- ligionslos sein.

Die Ehe ist ist ein Pro- dukt der gesellschaft- lichen Beziehungen des Menschen im Rahmen seiner wirtschaftlich- kulturellen Entwicklung. Wir zitieren den Evolu- tionisten Robert Have- mann: "In der Urge- sellschaft gab es keine Ehe. Dort gab es das, was man Gruppenehe nennt. Später entstand die Polygamie, welche sich in der Zeit des Pa- triarachats zur Monoga- mie entwickelte. Die hochentwickelte Form des Kommunismus sollte dazu beitragen, daß die Ehe immer stabiler würde. Somit bestehe sie vor allem aus sozialen, wirtschaft- lichen und gegenseitigen Interessen.

Wissenschaft:

Dieses evolutionistische Denken wird aber von der Wissen- schaft folgendermaßen widerlegt:

a) Schon die aller ersten geschichtlichen Dokumente zeigen, daß der Mensch weder am Anfang noch später unreligiös war.

b) Weiter bestätige die alten Dokumente, daß die ursprüngliche Religion der Menschheit der Glaube an einen Gott war und dass der Polytheismus erst später entstand (mit den ersten Kultu- ren). Auch in China (5. Jh. v. Chr.) und unter den Indianern in Nordamerika treffen wir auf Völker, welche an einen Gott glaubten, sie hatten keine Mythen oder Götzen.

c) Der Mensch hat sich bis heute hoch entwickelt. Nach der Evo- lutionstheorie müßte die Religion schon lange ausgestorben sein. Die UNO-Statistik zeigt heute jedoch, daß 84% der Welt- bevölkerung religiös ist. Mehr als die Hälfte sind Polytheisten. Dies zeigt, daß der Mensch von Natur aus grundlegende Kennt- nisse über seinen Schöpfer, die Schöpfung, das Gewissen und die Sehnsucht nach Ewigkeit hat. Dieses Wissen machte ihn erfinderisch und er ging Tausende eigene religiöse Wege.

Dies ist eine Irrlehre aus folgenden Gründen:

a) Die Entstehung und die Stabilität der Ehe widersprechen dem Selektionsfaktor der Evolutionstheorie.

b) Die Ehe sollte im Laufe der Jahrtausende immer stabiler wer- den, so daß uns das Phänomen 'Ehescheidung' mindestens heu- te unbekannt sein sollte.

c) Wie erklärt die Evolutionstheorie die Homoehen und die sog. 'Wilden Ehen' ? Nach dem evolutionistischen Denken entspre- chen diese Eheformen ganz den oben genannten Feststellun- gen.

d) Die Geschichte zeigt, daß ein Volk, oder ganze Imperien und Kulturen zugrunde gingen, wenn die Ehe mißachtet wurde. Das bedeutet, erstens, daß die Ehe keine von Menschen erdachte Institution, sondern ein Geschenk Gottes ist. Zweitens, daß die Ehe bei Gott eine große Bedeutung hat. Drittens, daß der Mensch in der Ehe hohe geistlich-moralische Werte, wie Treue, Öiebe, Opfer, Geduld, Vergebung usw. entwickelt. Und viertens, daß die von Gott gewollte Beziehung zwischen Mann und Frau eine Vergleich der Beziehung zwischen Christus und seiner Gemeinde ist.

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