Michael Richter
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Falsche Propheten

Übersetzung des Beitrages vom 02. 06. 2012 von Jack Kelley

– „Und der HERR sprach zu mir: Bitte nicht für dieses Volk zum Guten ! Wenn sie fasten, werde ich nicht auf ihr Flehen hören. Und wenn sie Brandopfer und Speisopfer opfern, werde ich kein Gefallen an ihnen haben; sondern ich werde sie durch das Schwert und durch den Hunger und durch die Pest vernichten.“

Und ich sprach: „Ach, Herr, HERR! Siehe, die Propheten sagen zu ihnen: Ihr werdet kein Schwert sehen, und Hunger wird euch nicht treffen, sondern ich werde euch einen bestän- digen Frieden geben an diesem Ort.“

Und der HERR sprach zu mir: „Die Propheten weissagen Lüge in meinem Namen. Ich habe sie nicht gesandt und sie nicht beauftragt - auch nicht zu ihnen geredet. Sie weissagen euch Lügenvision, Wahrsagerei, Nichtiges und den Trug ihres Herzens.“ (Jeremia 14:11-14)

Ich habe dieses Thema einige Zeit vermieden, aber es will nicht weggehen. Es wurde mir diese Woche wieder in Erinnerung gerufen, als ich las, dass ein Mann mehrere Exemplare eines zur Zeit populären Buches kaufte, dass das alte Israel mit den USA vergleicht und er schickte je ein Exemplar an die Mitglieder der Regierung seines Staates. Ich bin sicher er tat das mit guter Absicht, aber gemäß diesem Artikel sah es so aus, als ob er das Buch nutzten wollte, um ihre Aufmerksamkeit auf das Versprechen Gottes an Israel zu richten, dass in 2. Chronik 7:14, als Heilmittel für ihren Staat enthalten ist.

„und (wenn) mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist, (sich) demütigt, und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, dann werde ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen“ (2. Chronik 7:14).

Wie Sie wissen, habe ich Probleme mit Christen, die dieses Versprechen für die USA in An- spruch nehmen. Menschen in den USA sind nicht automatisch Christen, keine Version unse- res offiziellen Namens enthält den Namen Gottes, und Gottes Leute in den USA, die durch Gottes Namen berufen sind, sind Teil der christlichen Kirche, die weder in den USA, noch in irgendeinem anderen Land der Erde, eine Heimat haben. Im Gegenteil, die Kirche wurde gerufen, die Dinge dieser Welt abzulehnen, und bereit zu sein, in unser wirkliches Heim im Himmel verlegt zu werden. Dort ist unser Bürgerrecht (Philipper 3:20).

Aber die, die versuchen, dass Versprechen von 2. Chronik 7:14 als Heilmittel für die USA anzuführen, ignorieren das. Sie ignorieren auch die Tatsache, dass 2. Chronik 7:14 zuerst vom Herrn gegenüber König Salomo ausgesprochen wurde, lange bevor die Zerstörung durch die Assyrer kam, so wie in diesem Buch geschildert. Sollen wir glauben, es hätte zu der Zeit keine lebenden Israelis gegeben, die dieses Versprechen von Gott kannten ? Dachte keiner daran, Ihn daran zu erinnern ? Weil sicher das nördliche Königreiche nicht vom Gericht ausgenommen war.

Aber, lassen Sie uns annehmen, dass es möglich ist, dass sich keiner an 2. Chronik 7:14 erinnerte, und deshalb das nördliche Königreich zerstört wurde. Was ist mit dem südlichen Königreich ? Zur Zeit des Versprechens war es Teil von Israel. Wurde es nicht auch geschlagen ? Beachten Sie, was Gott Jeremia den Leuten sagen ließ, die um Seine Hilfe baten, als die Babylonier ihre Posten außerhalb der Mauern bezogen hatten.

“Und der HERR sprach zu mir: Bitte nicht für dieses Volk zum Guten ! Wenn sie fasten, werde ich nicht auf ihr Flehen hören. Und wenn sie Brandopfer und Speisopfer opfern, werde ich kein Gefallen an ihnen haben; sondern ich werde sie durch das Schwert und durch den Hunger und durch die Pest vernichten.“ (Jeremia 14:11-12)

Diese waren Gottes Volk, ihr nationaler Name enthielt den Namen Gottes, und Er hatte ihnen ein Land auf Erden gegeben. 2. Chronik 7:14 spricht dafür, dass es nur des ernsthaften Bemühens der Gläubigen bedurft hätte, Buße zu tun und unser Land aus dem Gericht herauszubeten, aber wie Jeremia 14 offenbart, haben wenigstens einige von Gottes Leuchten Buße getan und gebetet. Warum rettete sie das nicht ?

Brach Gott Sein Versprechen ihnen gegenüber ? Natürlich nicht. Was geschah, war, dass sie offiziell die Bedingungen ihres Bundes brachen und Ihn verließen. Und als sie das einmal getan hatten, konnte nichts anderes, was sie taten, ihre Zerstörung aufhalten. Sie hatten kein Recht mehr auf diese Hilfe.

“Und der HERR sprach zu mir: Es hat sich eine Verschwörung gefunden unter den Männern von Juda und unter den Bewohnern von Jerusalem. Sie sind zurückgekehrt zu den Sünden der Väter vor ihnen, die sich auch schon geweigert hatten, auf meine Worte zu hören. So sind auch sie anderen Göttern nachgelaufen, um ihnen zu dienen. Das Haus Israel und das Haus Juda haben meinen Bund gebrochen, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe. Darum, so spricht der HERR: Siehe, ich bringe Unheil über sie, dem sie nicht entgehen können, und sie werden zu mir um Hilfe schreien, aber ich werde nicht auf sie hören“ (Jeremia 11:9-11).

Auch wenn Er nicht verpflichtet ist, so zu handeln, wird Gott, zur bestimmten Zeit, Sein Versprechen gegenüber Israel halten. Er wird ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen. Und wenn Er das tut, wird es nicht wegen etwas sein, das sie getan haben.

“Darum sage zum Haus Israel: So spricht der Herr, HERR: Nicht um euretwillen handle ich, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, zu denen ihr gekommen seid. Und ich werde meinen großen, unter den Nationen entweihten Namen heiligen, den ihr mitten unter ihnen entweiht habt. Und die Nationen werden erkennen, dass ich der HERR bin, spricht der Herr, HERR, wenn ich mich vor ihren Augen an euch als heilig erweise“ (Hesekiel 36,22:23).

Die Vereinigten Staaten hatten nie eine offizielle Vereinbarung mit Gott, aber wir haben, wie sie, alle Seine Gesetze gebrochen. Und wir haben das mit ständig zunehmender Dreistigkeit getan, trotz des überbordenden Segens, als wenn wir Ihn herausfordern würden, deshalb etwas zu tun. Wenn unsere Anführer für uns sprechen, so wie das Buch vorschlägt, dann war, war Franklin Graham’s kürzlicher Kommentar, dass unser Präsident ‚mit seiner Faust Gott drohte‘, eine Warnung für uns alle, sich auf Gottes Antwort vorzubereiten. Kann irgendetwas das Gericht für uns verhindern ?

Das bedeutet, dass die in den USA der weit verbreitete Anwendung von 2. Chronik 7:14, als Heilung für unsere Probleme, nicht mehr ist als die von Paulus gemachte Prophetie über die ‚kitzelnden Ohren‘.

„Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt“ (2. Timotheus 4:3)

Ob es ihnen bewusst ist, oder nicht, die die 2. Chronik 7:14 als Heilmittel für die USA anwenden sagen nichts anderes als unsere kitzelnden Ohren hören wollen. Es ist eine falsche Lehre, dass gegenüber den biblisch Unerfahrenen falsche Hoffnungen weckt, eine Wiederholung der falschen Versprechen aus Jeremia’s Zeit.

Zu einem gewissen Grad weiß jeder, dass die Dinge in der Welt nicht in Ordnung sind, und in unserer Natur liegt es, wissen zu wollen, dass alles besser wird. Nachdem wir unser menschlichen Optionen ausgeschöpft haben, denken wir endlich darüber nach, uns an Gott zu wenden, nehmen aber gleichzeitig 2. Chronik 7:14 für uns in Anspruch – tun das aber auf dem falschen Weg und so wird es nicht funktionieren.

Gott hatte immer die Absicht, uns Hoffnung zu geben, aber Er hat nie zugesagt, die USA, deren nationale Herzen unheilbar sündig sind, heilen zu wollen, denn Er hat keine Verein- barung mit den USA. Noch hat er den USA eine Zukunft vorhergesagt, wie Er es für Israel tat. Aber Er hat versprochen, die Gemeinde dadurch zu retten, das Er uns aus der Schuss- linie nimmt, bevor Er das ‚Los‘ für das Gericht der Endzeit spricht, denn er hat einen Bund mit der Gemeinde. Und dieser Bund hängt nicht von unserem Verhalten ab, sondern er basiert auf unserem Glauben.

„Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.“ (Johannes 14:2-3) Merke: Er versprach nicht nach hier zu kommen, damit Er bei uns ist. Er versprach zurückzukommen, um uns mit Ihm dorthin zu nehmen, wo Er ist, in Seines Vaters Haus.

„Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen.“ (Offenbarung 3:10)

Das griechische Wort, das m in diesem Vers mit ‚vor‘ übersetzt ist, heißt “fort von dem Ort, der Zeit oder dem Geschehen“, der Stunde der Versuchung. Wie in 1. Thessalonicher 1:10 ist es ein Versprechen, uns vor dem kommenden Zorn zu retten.

“Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.“ (1. Thessalonicher 4:16-17)

Noch einmal: Das ist nicht ein Versprechen auf die Erde zu kommen, um mit uns hier zu sein. Es ist ein Versprechen, uns hinauf in den Himmel zu ziehen und uns zu nehmen, um auf ewig bei Ihm zu sein.

Wenn Du Hoffnung haben willst, musst Du Dich nicht durch das Alte Testament durchwühlen, um Dich an einem bedingten Versprechen, das anderen Leuten zu einer anderen Zeit ge- macht wurde, zu vergreifen, eines, dass selbst die, denen es gegeben wurde, nicht wirklich für sich reklamieren konnten. Du musst nur in das Neue Testament schauen und ein bedin- gungsloses Versprechen zu bekommen, das der Gemeinde für unsere Zeit gegeben wurde, und das wir alle für uns in Anspruch nehmen können.

Als Christen müssen wir aufhören, unser Land mit unserer Religion zu verunsichern. Egal, wie gut unser Leben auf der Erde ist, Gott hat eine viel bessere Zukunft für uns vorgesehen. Selbst an seinem besten Tag, könnte sich kein Land damit vergleichen. Keine Menge von Frieden oder Wohlstand könnte je ein vernünftiger Ersatz sein.

Der einzige Grund, warum wir an unserer Vergangenheit so hängen, ist, dass wir so wenig über die Zukunft wissen. Nimm Dir einen Moment Zeit, darüber nachzudenken. Himmlisches Königshaus, Wohnungen im Himmel, an goldenen Straßen. Unbändige Freude. Kein Tod, oder Trauer, Weinen und Schmerzen mehr. Umgekehrter Alterungsprozess, wiederherge- stellte Gesundheit, vergrößerte Fähigkeiten, alle unsere Sorgen und Vorbehalte vorbei. Jeder Tag aufregender und erfüllender, als der vorhergehende. Wo kannst Du das hier fin- den ? Wo hat das irgendwer je hier gefunden ?

Psalm 45 ist ein Hochzeitslied für den Messias und Seine Braut. Als er es schrieb, sprach der Psalmist diese prophetischen Worte zu der heutigen Gemeinde.

„Höre, Tochter, und sieh, und neige dein Ohr; und vergiss dein Volk und deines Vaters Haus ! Und wird der König deine Schönheit begehren, denn er ist dein Herr: So neige dich vor ihm !“ (Psalm 45:11-12)

Vergiss die vergeblichen Versuche, vergangene Herrlichkeiten wieder zu beleben. Du hast eine Zukunft vor Dir, die jenseits aller Vorstellung ist. „Denn das schnell vorübergehende Leichte unserer Bedrängnis bewirkt uns ein über die Maßen überreiches, ewiges Gewicht von Herrlichkeit, da wir nicht das Sichtbare anschauen, sondern das Unsichtbare; denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare aber ewig„ (2. Korinther 4:17-18)

"Wende deine Augen zu Jesus und schaue in sein wunderbares Gesicht, dann werden die Wege dieser Welt unwichtig, in dem Licht seiner Herrlichkeit und Gnade.“

Man kann die Schritte des Messias schon fast hören.

>> weitere Texte dazu
+ Jesus spricht persönlich (.pdf) >> + Gebet dazu

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