Michael Richter
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Tatsächlich Frei

Übersetzung des Kommentars vom 18. 10. 2012, von Ron Graham

  • „und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Johannes 8:32)
Wie viele bekennende Christen verstehen Jesu’ Worte hier wirklich ? Noch besser, wie viele von diesen Menschen glauben Seine Worte ? Als Jesus zu den Pharisäern sprach, erklärte Er viele Dinge, aber die meisten von ihnen waren nicht in der Lage zu verstehen, weil sie Gott nicht wirklich kannten. Er sagte diesen Pharisäern, dass Sünder Sklaven der Sünde wären. Aber, wenn der Sohn sie frei machen würde, wären sie wirklich frei. Aber weil die Pharisäer nicht glaubten, dass Jesus ihr Messias war, verstanden sie Seine Worte nicht. Du und ich glauben, dass Jesus unser Messias ist, also sollten wir Seine Worte nicht nur verstehen, son- dern auch glauben. Der Sohn hat uns von der Sklaverei der Sünde frei gemacht. Warum sind dann so viele bekennende Christen so unglaublich unterdrückt von der Schuld der Sünde ? Die Antwort liegt in der Wahrheit. Wenn wir Gottes Wahrheit nicht glauben, kann uns der Sohn nicht von der Bindung durch die Sünde frei machen.

Wir sind alle Sünder und verdienen ewige Bestrafung. Verdienen ist eins, aber tatsächlich Gegenstand dieser Bestrafung zu sein, wird für die, die wiedergeboren sind, nie wirklich geschehen. Warum ist es so schwer, diese Wahrheit zu erfassen ? Die gerechten Kinder Gottes haben keine Bestrafung oder ein Gericht zu erwarten. Zu erwarten ist eine Ewigkeit mit Jesus, unserem Herrn; schon diese Tatsache muss durch jeden wiedergeborenen Gläu- bigen in Christus angenommen werden als das, was sie ist – pure Freude. Freude ist vom Herrn und diese Freude ist unvergiftet, fleckenlos, perfekt und gehört uns.

Die Tatsache ist die, dass irrtümlicher Glaube an Bibelverse, die aus dem Zusammenhang gerissen sind, oder von Versen, die falsch interpretiert wurden, so normal für Christen heute geworden ist, dass sie verlieren können, was Gott ihnen gegeben hat, und das ihre Sünden sie vom Himmel trennen. Das Folgende ist ein gutes Beispiel eines normalerweise missver- standenen Verses:
  • „Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht,“ (Hebräer 9:27)
Viele Christen sehen diesen Vers als Beweis dafür, dass wir, die Kinder Gottes vor Ihm ste- hen müssen, um beurteilt zu werden, und das Gericht nicht schön sein wird. Das ist nicht so. Gericht ist reserviert für die Verdammten, nicht die in Christus gerechtfertigten. Ja, je- dem Menschen ist bestimmt, einmal zu sterben. Das schließt die ein, die in die Entrückung genommen werden. Die aber, die ihren Glauben und ihr Vertrauen auf Jesus Christus ge- setzt haben, die Wiedergeborenen, sind bereits einmal gestorben. Wir sind unserem Selbst gestorben und wiedergeboren worden. Wir können und werden nicht noch einmal sterben; ab dem Zeitpunkt, als wir ein Kind Gottes wurden, leben wir ewig. Diese Körper, in denen wir uns jetzt befinden, werden vergehen oder in einem Augenblick in unsere verherrlichten ewigen Körper verwandelt werden.
  • „Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein, und wir werden verwandelt werden.“ (1. Korinther 15:51-52).

Die, die Christus auf dieser Welt ablehnen, sind die einzigen, die sich über das kommende Gericht Gottes Sorgen machen müssen.

Hebräer 9:27 sagt uns, dass jeder einmal sterben muss und dann das Gericht kommt, aber der direkt folgende Vers sagt

  • „so wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Male ohne Beziehung zur Sünde denen zum Heil erscheinen, die ihn erwarten„ (Hebräer 9:28).

Dieser Vers erklärt, dass das Opfer Christi ein ‚ein-für-allemal‘-Geschehen in der Geschichte war. Es gibt kein weiteres Opfer für Sünde. Alle, die zur Errettung auf Jesus Christus geschaut haben, werden als Seine erkannt. Sünde wird nie mehr mit denen in Verbindung gebracht, die wirklich von Christus erlöst wurden.

Es gibt eine ganze Menge Missverständnisse über Sünde und wie Sünde mit den Kindern Gottes verbunden ist. Bist Du gerechtfertigt/gerettet ? JA. Sündigen wir immer noch ? JA. Es scheint ein Paradoxon zwischen diesen beiden Fragen zu geben, ins- besondere, weil die Antworten jeweils bejahend sind. Aber tatsächlich ist das nicht so. Gott rechtfertigte uns in genau dem Augenblick, als wir erstmals an Seinen eigeborenen Sohn glaubten. Wir sind jetzt „gerecht“, wie leben jetzt unser Leben im Glauben, zumindest sollten wir das tun. Wir sind von de Bindung an die Sünde frei gemacht worden – tatsächlich frei.

  • „Frei gemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden ... Jetzt aber, von der Sünde frei gemacht und Gottes Sklaven geworden, habt ihr eure Frucht zur Heiligkeit6, als das Ende aber ewiges Leben„(Römer 6:18, 22).

Jetzt, das wir von der Bindung an die Sünde frei sind, sollte unser Leben, wie der Heilige Geist es führt, voller Frucht sein. Ich kann es nicht zu oft sagen, oder noch klarer machen, die wirklich wiedergeborenen werden nie für Sünde verantwortlich gemacht werden. Auch wenn wir gelegentlich stolpern und Sünden begehen, Gott hat uns gerechtfertigt und wir sind jetzt Seine gerechten Kinder, die Er als sündlos ansieht.

Deshalb erwartet ein Gericht all jene, die das freie Geschenk der Errettung von Gott abge- lehnt haben, wie in Hebräer 9:27 ausgedrückt. Es gibt kein Gericht für die Kinder Gottes, jetzt, da wir von der Bindung an die Sünde befreit worden sind.

Eine andere Missinterpretation der Bibel betrifft den folgenden Vers.

  • „Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder emp- fange, was er durch den Leib vollbracht, dementsprechend, was er getan hat, es sei Gutes oder Böses.“ (2. Korinther 5:10).

Dieser “Richterstuhl Christi” ist eine Art Fehlbezeichnung. Unser Wort “Richterspruch” muss eingeschränkt werden, wenn wir das griechische Wort betrachten, aus dem es übersetzt wurde. Das griechische Wort ist „Bema“, das Sitz oder Thron bedeutet. Christus wird nicht uns (Seine Braut) im Sinne einer Bestrafung richten. Sein „Bema“ (Gerichts-)Sitz wird ein Ort im Himmel sein, an dem Er Belohnungen an alle Treuen gibt, und das sind die, die den Anweisungen des Heiligen Geistes gefolgt sind und Frucht zur Heiligkeit gebracht haben. Es ist wie eine Prämierung nach den olympischen Spielen. Diese Belohnungen erhalten die, die “gute“ Werke, inspiriert vom Heiligen Geist, vollbracht haben, aber denken Sie daran, unse- re Werke haben nichts mit unserer Errettung zu tun. Errettung/Rechtfertigung wurde kom- plett erfüllt, als wir erstmals glaubten. Der Bezug zu „Bösem“, in diesem Vers, bezieht sich auf die, die, obwohl sie gerettet/gerechtfertigt sind, keine Belohnungen erhalten, weil ihre Werke nicht gut waren, sondern eher aus selbstsüchtigen Motiven – nicht inspiriert vom Heiligen Geist.

Es gibt viele wirklich wiedergeborene Christen da draußen, die sich selbst ständig kasteien, weil sie hier und da stolpern (sündigen). Ich habe diese Worte einmal, sowie hundertmal gehört. „Ich denke, ich habe eine nicht zu vergebende Sünde begangen“. Lassen Sie mich hier klar und eindeutig zwischendurch sagen, dass es nahezu unmöglich für einen Wiederge- borenen ist, eine nicht zu vergebende Sünde zu begehen. Selbst die Verlorenen dieser Welt werden nicht verdammt, aufgrund einer Sünde, sondern aufgrund ihrer Ablehnung von Christus. Jesus Christus‘ Tod an diesem Kreuz, war die Zahlung für alle Sünden der Welt. Wenn wir wirklich glauben, dass Er tat, was die Bibel sagt, was Er getan hat, wie kann es dann noch eine nicht zu vergebende Sünde um uns herum geben ? Als der Allmächtige Gott, würde Jesus nicht gewusst haben, ob Er eine übersehen hätte oder nicht ?

  • „Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht ! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist“ (Johannes 19:30).

Diese Feststellung sollte uns ein Grund sei, einfach mal innezuhalten und darüber nachzu- denken, was es war, das Jesus vollbracht hatte. Wenn Du dort gewesen wärst, am Fuß des Kreuzes, und griechisch gesprochen hättest, würdest Du gehört haben, dass Jesus das Wort „Teleo“ gesagt hat, und Du würdest verstanden haben, dass das eben heißt „Es ist beendet, es muss nichts mehr getan werden – Ich habe für alles bezahlt“. Jesus würde nie mehr für Sünden geopfert werden. Warum ? Es ist nicht nötig. Sein perfektes sündenloses Blut war reichlich genügend, um alle Sünden zu bedecken, alle vergangenen, gegenwärtigen, und auch genauso alle zukünftigen Sünden.

In früheren Kommentaren habe ich es schon verschiedentlich erwähnt. Keiner, der momen- tan einen Platz unter den Verdammten einnimmt, ist da, weil er Sünden begangen hat, wäh- rend er auf diesem Planeten ist. Sie sind nur aus einem Grund da. Jede einzelne Seele an diesem fürchterlichen Platz ist auf ewig dort, weil sie Jesus abgelehnt haben. Sie sind Ableh- ner des Christus. Sie haben ihre Wahl getroffen, während sie lebten und sind jetzt verwies- en an den schlimmsten je vorstellbaren Ort, um dort die Ewigkeit zu verbringen.

Lassen Sie uns jetzt zurückkehren zur unvergebbaren Sünde. Die zwei Verse, die so oft missverstanden werden und als Beispiel unvergebbarer Sünde angeführt werden, sind in Matthäus 12 enthalten.

  • „Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird nicht vergeben werden. Und wenn jemand ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wenn aber jemand gegen den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen.“ (Matthäus 12:31-32).

Um das Aroma dessen zu erfassen, was gerade gesagt wurde, müssen wir einige Verse zurückgehen.

  • „Die Pharisäer aber sagten, als sie es hörten: Dieser treibt die Dämonen nicht anders aus als durch den Beelzebul, den Obersten der Dämonen“ (Matthäus 12:24).

Die Führung der Nation Israel hatte gerade entschieden, und dann öffentlich proklamiert, dass Jesus in Wirklichkeit Beelzebub – Satan war.

Die Pharisäer hatten eine Gotteslästerung gegen den Heiligen Geist begangen, indem sie sagten Jesus sei Satan. Der Heilige Geist verweist immer auf Jesus als Gott und Retter. Jesus als Satan zu bezeichnen war gleichbedeutend damit, den Heiligen Geist einen Lügner zu nennen. Deshalb wurde dadurch, dass sie Jesus als Beelzebub bezeichneten, ihre Ableh- nung von Jesus als Messias endgültig. Plötzlich wurde diese Generation Israeliten eine ver- dammte Nation. Das nationale Israel hatte, durch die Ablehnung ihres Messias, Gott geläs- tert und Jesus – der Allmächtige Gott – würde sicherlich etwas unternehmen. Jesus sprach diesen Fluch über sie aus. Dadurch konnte ihnen, als Nation, nicht mehr vergeben werden, weder in diesem noch im kommenden Leben. Obwohl der Fluch auf Nationalisrael lag, und, genauer, dieser Generation, kam er nicht auf einzelne Juden. Sie waren noch immer frei, Jesus zu wählen, und denen, die es taten, wurde ewiges Leben gegeben.

Wenn wir also heute auf unvergebbare Sünden schauen, sehen wir so etwas nicht mehr. Gott ist nicht dabei uns zu sagen, Er habe den vollen Preis für alle Sünden bezahlt, um das dann zu brechen, indem er sagt: „Oh, natürlich ist das eine unvergebbare Sünde, die mir durchgerutscht ist und das draußen immer noch vorhanden ist – sei vorsichtig“. Nie und nimmer, alle Sünde wurde durch das perfekte Blut des Lammes bedeckt.

Gericht kommt in der Zukunft des Menschengeschlechtes, aber es wird nur angewendet auf die, die in diesem Leben Christus ablehnen. Die Scheuklappen sind angelegt, um die Wahr- heit zu bedecken, aber wenn der Heilige Geist die durchdringt, zu den hartnäckigen dieser Welt, dann kann der Sohn sie freisetzen und auch sie werden dann als ‚tatsächlich frei‘ an- gesehen werden. Bist Du schon freigemacht worden ?

Gott segne Euch alle

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