Michael Richter
Marketing- und Vertriebsberatung - international
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Führen und Managen - mit Gottes Hilfe
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Bei der Personalführung (aber
auch als Mitarbeiter!) kann man sich auch getrost von Gottes Wort lenken
lassen:
So heißt es unter anderem in den *Sprüchen*
| - 15,1: | Eine sanfte Antwort wendet Grimm ab, aber ein kränkendes Wort erregt Zorn. | |
| - 26,17: | Der packt einen Hund bei den Ohren, wer im Vorübergehen sich über einen Streit ereifert; der ihn nichts angeht. | |
| - 28,23: | Wer einen Menschen zurechtweist, findet letztlich mehr Gunst als einer, der mit der Zunge schmeichelt. | |
| - 18,17: | Im Recht (scheint), wer in seiner Streitsache als erster (auftritt, bis) sein Nächster kommt und ihn ausforscht | |
| - 10,19: | Bei vielen Worten bleibt Treubruch nicht aus, wer aber seine Lippen zügelt, handelt klug. | |
Aber auch gegenüber
nicht-christlichen Mitarbeitern gelten für den/die Vorge- setzten die
biblischen Maßstäbe!
Zur Beachtung für die
‚leitenden Angestellten' - und ihre Führungsqualitäten, wie auch
das Personal selbst (es muss sich genau darauf auch verlassen können):
*Hebräer 13,17*:
Gehorcht
und fügt euch euren Führern! Denn sie wachen über eure Seelen,
als solche, die Rechenschaft geben werden, damit sie dies mit Freuden tun und
nicht mit Seufzen, denn dies wäre nicht nützlich für euch.
*Sprüche*
| - 11,14: | Wo es an Führung fehlt, kommt ein Volk (oder Geschäft! = Anm. d. Verf.) zu Fall, doch (kommt) Rettung durch viele Ratgeber | |
| - 14,31: | Wer den Geringen (z. B. das Personal = Anm. d. Verf.) unterdrückt, verhöhnt den, der ihn gemacht hat; aber ihn ehrt, wer sich über den Armen erbarmt | |
| - 15,1-2: | Eine sanfte Antwort wendet Grimm ab, ab ein kränkendes Wort erregt Zorn. Die Zunge der Weisen fördert Erkenntnis, aber der Mund der Toren lässt Narrheit sprudeln | |
| - 17,10: | Zurechtweisung dringt bei einem Verständigen tiefer ein als hundert Schläge bei einem Toren | |
| - 29,18: | Wenn keine Offenbarung da ist, verwildert ein Volk, aber wohl
ihm, wenn es das Gesetz beachtet! (geschäftlich gesehen heißt das seine Mitarbeiter über die Ziele des Unternehmens und ihre eigenen Aufgaben bei der Erreichung zu unterrichten/trainieren und dafür zu sorgen, das sie ‚mitziehen' |
|
Letztlich wird uns unser Personal
an unser ‚Echtheit/Authentizität' erkennen: ‚Leben/tun wir was
wir vorgeben/sagen zu sein/zu tun?'
Wenn auch der Ursprung dieser
Aussage weltlich ist, gilt sie doch auch für christliche Unter- nehmer:
‚Der Fisch fault immer am Kopf', d. h. wenn wir (die
Unternehmer/leitenden Ange- stellten = Anm. d. Verf.) nicht Glauben, Vertrauen
auf Gottes Wort und Disziplin - siehe Ermutigung am Ende - vorleben, wird es
schwierig dies bei unseren Angestellten einzufor- dern.
Disziplin
*21 >*
Obwohl wir Menschen die bei weitem komplexesten und weitestentwickelten
Organismen der Erde sind, können wir immer noch wertvolle Wahrheiten aus
anderen Bereichen der Natur übernehmen. Wenn Sie an die Pflanzenwelt
denken - zum Beispiel.
Haben Sie je versucht Tomaten, Rosen oder
Weintrauben zu züchten? Zwar sind diese Pflanzen sehr unterschiedlich,
teilen aber einen ‚gemeinsames' Bedürfnis: ‚Angeleitet' zu
werden, um richtig zu wachsen. Ohne eine Art ‚unterstützendes'
Beiwerk um sie vom Bo- den fernzuhalten und nach oben wachsen zu lassen, wird
keine dieser Pflanzen sehr ‚pro- duktiv' sein. Jedoch mit der richtigen
Unterstützung und sorgfältiger Beobachtung werden sie alle
reichliche, reife Frucht oder schöne, zarte Blumen hervorbringen.
Andere Worte, die wir für diese botanische ‚Anleitung'
verwenden könnten heißen Ermah- nung/Korrektur/Zurechtweisung - d.
h. die Anwendung spezifischer Methoden um sicher zu stellen, dass sie
entsprechend ihrer Anlagen wachsen können. ‚Disziplinierung' ist also
ein wichtiger Bestandteil der Arbeitswelt. Es bedarf der Disziplin, jeden Tag
rechtzeitig an der Arbeitsstelle zu sein. Disziplin veranlasst uns die
nötige Zeit und Energie aufzubringen, um eine schwie- rige Aufgabe oder
ein Projekt durchzuführen.
Und: Disziplin veranlasst uns das
notwendige Training zu erhalten und die Fähigkeiten anzu- nehmen, die wir
für die effektive und effiziente Bewältigung unserer Aufgaben
benötigen.
- 1. Unsere Reaktion auf Zurechtweisung beeinflusst andere - Wenn Du da- nach strebst, ein effektiver Führer zu werden, musst Du Dir darüber klar sein, dass man darauf achtet, wie Du in jeder Situation reagierst - ein schließlich dem Moment, wo Du korrigiert wirst:
‚Ein Pfad zum Leben ist, wer auf Zucht achtet; wer aber die Mahnung unbeachtet lässt, leitet in die Irre.' *Sprüche 10,17* - 2. Eine weise Person begrüßt Ermahnung - Es mag unser Ego angreifen oder unseren Stolz attackieren, wenn uns gesagt wird, dass wir inakzeptable Dinge getan haben, oder ein Bereich unserer Leistungen besser werden muss. Aber wir sollten verstehen, dass eine Ermahnung letztlich unser allerbestes will. Deshalb sollten wir die erforderliche Korrektur mit Demut und Dankbarkeit annehmen:
‚Wer Zucht liebt, liebt Erkenntnis; und wer Ermahnung hasst, ist dumm' *Sprüche 12,1* - 3. Es gibt viel zu gewinnen durch Korrektur - Zuerst erscheint einem die Tat- sache, dass man korrigiert wird, wie ein Rückschlag. Aber, zurechtgewiesen zu werden kann durchaus das Resultat haben, dass wir ein besserer Verkäufer werden, ein effektiverer Verwalter oder ein angesehenerer Führer. Wenn wir Korrektur als ein Mittel zur Förderung unserer Fähigkeiten und Fertigkeiten verstehen, werden wir besser ausgerüstet werden:
‚Wer das Wort verachtet, bei dem wird gepfändet; wer aber das Gebot fürchtet, dem wird vergolten' *Sprüche 13,13* - 4. Wir zeigen Interesse an anderen durch deren Korrektur - Ein guter Führer wird einem Mitarbeiter nicht erlauben, weiterhin unterhalb der Norm zu arbeiten. Stattdessen zeigt der Führer sein Interesse dadurch, dass er lehrt und anleitet, wie man eine Aufgabe als Teil einer übergreifenden Strategie ausführt, um damit das Individuum zu fördern:
‚Wer seine Rute schont, hasst seinen Sohn; aber wer ihn lieb hat, züchtigt ihn beizeiten' *Sprüche 13,24* - 5. Der größte Fehler ist es, Ermahnung zurückzuweisen - Arroganz und destruktiver Stolz werden von Personen gezeigt die Korrektur ablehnen, wenn ihre Arbeit oder ihr Verhalten unpassend ist. Eine solche Ablehnung mag in großen Verlusten enden - der Arbeitsstelle, der persönlichen Besitztümer, und vielleicht sogar der eigenen Träume und Hoffnungen:
‚Wer Zucht fahren lässt, verachtet sich selbst; wer aber auf Zurechtweisung hört, erwirbt Verstand' *Sprüche 15,32*









