Michael Richter
Marketing- und Vertriebsberatung - international
Hauptstrasse 27
DE-88422 Seekirch
Marketing- und Vertriebsberatung - international

Tel: +49(0)7582-933371
E-Mail: michael.richter@marketing-und-vertrieb-international.de

Alle heißt Alle

Übersetzung des Kommentars vom 14. 12. 2012, von Peter Marks

Ich stelle mir vor, dass so ziemlich alle Christen, die diese Seite besuchen, auf die plötzliche Entrückung der Gemeinde Christi warten. Es gibt also keinen Bedarf, Zeit damit zu vergeu- den, zu erklären, was das ist, wann es sein könnte und wen es betrifft. Wenn Du diesen Ar- tikel als jemand liest, der keine Ahnung von dem hat, über was ich rede, kann ich Dir nur raten, Dich schnellstens zu informieren. Das ist ein Ereignis, auf das ich persönlich kaum warten kann, atemlos werde, wenn ich darüber nachdenke, und zeitweise sogar frustriert werde, während ich darauf warte, besonders wenn man sieht, wie die westlichen Nationen sich in moralischem und finanziellem Chaos auflösen, der Mittlere Osten sich ständig am Rande eines nuklearen Holocaust befindet und die bekennende Gemeinde Christi (und Menschen, die es besser wissen müssten) mehr und mehr von einer abfallenden Art der Christlichkeit ergriffen wird. Aber diese Dinge müssen passieren, weil die Bühne der Welt für das Kom- men des Antichristen, und den Horror der Trübsalszeit, bereitet wird, bevor Christus in Seiner Herrlichkeit erscheint.

Ich schreibe als Antwort auf einen Artikel, der die Ansicht einer ‚teilweisen‘ Entrückung unterstützt. Grundsätzlich unterstützt er den Glauben, dass nur die Christen, die es „wert“ sind, entrückt werden, und die, die gerne möchten, zurückgelassen werden, um die Große Trübsal (von sieben oder dreieinhalb Jahren, je nach Ansicht) mitzuerleben. Darf ich sagen, dass ich hoffe, dass das nicht als Polemik, gegen diesen Artikel, der von jemandem ge- schrieben wurde, die ich als Christin respektiere, und die keine Angst hat ehrlich und offen hinsichtlich ihrer Ansichten zu sein, und deren Artikel ich gerne lese, angesehen wird. Dies ist einfach eine andere Ansicht, die ich vertrete, und die, hoffe ich, als genauso ehrlich an- gesehen wird, wie der Schreiber des Artikels, der die gegensätzliche Ansicht vertritt. Ich beabsichtige nicht, eine Punkt-für-Punkt Gegendarstellung gegen diese Ansicht zu ver- fassen, sonder nur meine Gründe darzulegen, warum ich glaube, dass alle Gläubigen ent- rückt werden, und warum es keine teilweise Entrückung von Gläubigen geben wird, die es „wert“ sind, während der Rest hiebleiben muss, um die Große Trübsal zu erleben.

Zu Beginn, lasst uns uns daran erinnern, dass unsere Errettung durch Gnade und nicht durch Werke ist:
  • Epheser 2:8-9: „Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“
Wie auch immer unsere Sicht der Entrückung ist, sie können diese Verse nicht ungültig machen. Keiner verdient die Gnade und Liebe Gottes, nicht das kleinste bisschen, selbst wenn wir ein exemplarisches christliches Leben führen. In Römer 3:23-24 heißt es:

  • „denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.“
Meine Frage ist also, was können wir tun, um „wert“ erachtet, und in die Entrückung der Ge- meinde eingeschlossen, zu werden. Keiner von uns es ‚wert‘ durch sich selbst. Wir werden ‚wert‘ gemacht dadurch, dass wir in Christus sind und in Ihm alleine. Auf vielerlei Arten deuten die Argumente für ‚Einmal gerettet, immer gerettet‘ auf eine allumfassende Ent- rückung hin.

Welche sind die Maßstäbe, um in die Entrückung eingeschlossen zu sein, wo sagt uns die Bibel welcher Standard angelegt werden wird ? Sie tut es nicht. Uns wird allen gesagt, wir sollten göttliche Leben leben, die Gott gefallen, und wir alle haben unsere individuellen Schwächen, unseren eigenen Grad an Verfehlungen, und unser eigenes Festhalten an eini- gen Sünden, wie auch immer wir unser Leben sehen (vielleicht muss ich jetzt auf die Hass- mail warten !). Es ist durch Gnade oder nicht durch Gnade, dass wir gerettet sind. Alles was wir haben, ist von Gott (Jakobus 1:17: „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten„), einschließlich dem Wunsch, Ihm zu dienen. Natürlich können wir erwählen, Gott nicht zu dienen, auch wenn wir gerettet sind, aber das ändert die Tatsache nicht, dass Errettung ein Geschenk ist. Und, demzufolge, glaube ich, dass die Entrückung ein Geschenk ist. Sie ist wird nirgendwo so beschreiben, dass wir arbeiten müssen, um an ihr teilzuhaben.

Ich hoffe, dass meine Sünden nie aufgeschrieben und so bekanntgemacht werden, für irgendjemanden, der sich dafür interessieren könnte, so wie es bei den Korinthern im Neuen Testament war. Sie hatten Splittergruppen, Neid, Habgier, Trunkenheit, Inzest, und Miss- brauch der Gaben des Geistes, und man könnte die Liste weiterführen. Aber was sagte Paulus zu dieser Gemeinde:
  • 1. Korinther 15:51-52: Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle ent- schlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein, und wir werden verwandelt werden.
Sagte Paulus, dass die Gemeinde von Korinth (und in der Erweiterung alle Christen) ent- rückt würde, wenn sie alles vorher reinigen würde ? Nein. Er sagte, dass „alle verwandelt werden“. ALLE, nicht einige, sondern die gesamte Gemeinde.

Nun will ich einige Verse betrachten, die zu sagen scheinen, dass e seine teilweise Ent- rückung gibt. Diese sind
  • Lukas 21:34-36: Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht etwa beschwert werden durch Völlerei und Trunkenheit und Lebenssorgen und jener Tag plötzlich über euch herein- bricht wie ein Fallstrick ! Denn er wird über alle kommen, die auf dem ganzen Erdboden ansässig sind. Wacht nun und betet zu aller Zeit, dass ihr imstande seid, diesem allem, was geschehen soll, zu entfliehen und vor dem Sohn des Menschen zu stehen !
Nun, Kontext ist alles - an wen und über wen redet Jesus hier – die Nation Israel. Blicken Sie zurück auf die Verse in Lukas 21:20-24. Diese reden von „denen, die in Judäa sind“, sie sagen, dass diese die „Tage der Rache“ sind, des „Zornes“ über dieses Volk und das „Jerusalem zertreten werden wird bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden“ und springt dann zum Zweiten Kommen des Christus in Vers 27, wenn sie den „Sohn des Men- schen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit“. Das hat alles nicht mit der Gemeinde zu tun.

Es gibt andere Ermahnungen zu „wachen“, die an die Gemeinde gerichtet sind, wie in 1. Thessalonicher 5:6
  • „Also lasst uns nun nicht schlafen wie die Übrigen, sondern wachen und nüchtern sein !“
Bedeutet das, dass Christen die Entrückung verpassen können ? Nein, der Tag des Herrn steht vor uns, und soweit ich das verstehen kann, ist der Tag des Herrn nicht die Entrückung, sondern die Trübsalsperiode. Und wie heißt es in Vers 9:
  • „Denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Erlangen des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus,“
Gott hat uns (die befreiten Christen) nicht für die Trübsaöszeit vorgesehen. Die Ermahnung zu wachen, ist generell an alle Christen gerichtet, zu allen Zeiten, und an allen Orten, als einen Lebensstil, der im Gegensatz zu denen ateht, die in der Finsternis sind (Vers 4).

Was ist mit Offenbarung 3:10:
  • „Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen.“
Das scheint sicherlich ein bedingtes Versprechen zu sein, und eines, dass klar auf die Trüb- salszeit hindeutet. Was ist also das „Wort vom Harren“ ? Nun, lassen Sie mich vorab sagen, dass das nicht so leicht zu beantworten ist, und wenn man es für sich betrachtet, muss ich zugeben, dass man es als Hinweis auf eine teilweise Entrückung deuten könnte. Meine Er- klärung ist: Wenn die Entrückung geschieht, wird die Gemeinde von Philippi generell die Ge- meinde zu der Zeit repräsentieren. Eine Gemeinde, die global verfolgt werden wird, und es wird eine Gemeinde sein, die das „Wort vom Harren“ hält (gut gelauntes, hoffnungsvolles Ausharren). Wenn nicht, dann müssen wir alle Argumente wegwerfen, die ich zugunsten dieses einen Verses gemacht habe , und das wäre keine gut Bibellehre. Die Begriffe aus 1. Thessalonicher 4:13-18 haben sich nicht geändert („wir“ meinte alle Thessalonicher dieser Zeit, einschließlich Paulus und seiner Kompagnons, und, in der Erweiterung, alle Christen, und keine ‚Qualifikanten‘, um die Sicherheit einzuschließen). Die Bedingungen aus Johannes 14:2-3 haben sich nicht geändert. Das ist ein all-umfassende Erklärung gegen- über den Jün- gern und uns. In allen Schreiben von Paulus nennt er nie eine Qualifikation hinsichtlich des Einschlusses in die Gemeinde, über irgendetwas anderes, als vollen Mit- glieds. Das einzige wovor er warnt, ist nicht wirklich Christ zu sein. So ist das auch bei der Entrückung – es gibt keine Qualifikationen, die auf unseren Werken basieren.

Und ich würde auch fragen, was ist der Punkt, nicht alle Christen in die Entrückung einzu- schließen ? Das würde fast eine Art irdischen Fegefeuers beschreiben. Sie müssten irgend- wie „gereinigt“ oder bestraft werden, bevor sie vor Christus stehen und ins ewige Leben eingehen könnten. Was ist mit den Christen, die nicht für Christus leben und nicht nach seiner herrlichen Erscheinung Ausschau halten ? Wenn sie sterben würden, würden sie nicht vor Christus stehen oder würden sie irgendwie zu leiden haben, wegen ihrer mangelnden Verbindlichkeit ? Nein, sie werden einen Verlust an Belohnungen haben, wenn sie vor Seinem Richterstuhl stehen. Es gibt Verse, die sagen, dass Christen, um mitzuregieren, Bedrängnisse haben müssen (Römer 8:16-17; Apostelgeschichte 14:21-22; 2. Thessalonicher 1:4-5). Aber diese haben nichts mit der Entrückung oder dem Erleben der Großen Trübsal zu tun. Viele Christen haben auf verschiedenen Wegen während des Ge- meindezeitalters gelitten, aber das ist ein Versprechen für alle Christen und hat nichts mit der Entrückung zu tun.

Die Entrückung ist nicht nur als ein schnelles Entkommen der Christen von diesem Planeten gedacht. Es ist die Beendigung des Gemeindezeitalters uns als solches, glaube ich, ist sie Teil unserer Errettung am Ende dieser Zeit. Sie ist nicht eine Sache von Belohnung oder Be- strafung, oder Wertigkeit oder Un-Wertigkeit, sondern sie ist der Weg den Gott erwählt hat, den Einfluss einer betenden und zeugnisablegenden Gemeinde von der Erde zu entfer- nen, und die Menschheit ihrem Wunsch nach Gottlosigkeit – in jedem Sinne des Wortes – zu überantworten.

So, dass ist mein kleiner Beitrag (meine ‘two-pence’, wie wir in England sagen). Wenn ich zurückbleibe, werde ich der erste sein, der sich entschuldigt. Seid alle in Christus gesegnet.

<< weitere Texte dazu
+ Jesus spricht persönlich (.pdf) >> + Gebet dazu

 

Seite merken, weitergeben, pdf, usw.: Bookmark and Share
 

AKTUELLES

Tips für Verantwortliche in Marketing und Vertrieb

16.10.2019 - zu denen ich stehe und sie ebenso zur Umsetzung anbiete, weil sie meiner Meinung entsprechen: [weiter]

MARKETINGERFOLG

13.09.2019 - Professor Kotler, 'MARKETINGGURU' aus USA sagt: [weiter]

Neue Anschrift

30.08.2019 - Aktualisiertes Impressum [weiter]

Biblische Unternehmensführung

10.05.2019 - ERFOLG durch Befolgung des 'Handbuches des Lebens' [weiter]

GANZ NEBENBEI

Kundenservice ist keine Wahlmöglichkeit - sondern ein MUSS

Im internationalen Wettbewerb ist es sogar die einzig wirklich wirksame Mög-
lichkeit sich v ... [mehr]




[= KfW-Fördermittel für Sie]





brainGuide Expertensiegel
Experte
>> 'COMPETENCE SITE' 


facebook.gif
und dort 'gefällt mir' klicken


Zu Kreisen hinzufügen



View Michael Richter International marketing/sales consultant's profile on LinkedIn