Michael Richter
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Warum ist die Furcht des Herrn der Weisheit Anfang ?

Übersetzung des Beitrags vom 26. 4. 2014 von Gene Lawley

Salomo schreibt in Sprüche Sprüche 1::29, dass die Furcht des Herrn der Anfang der Er- kenntnis ist. In Sprüche 9:10 sagt er, das ist der Beginn der Weisheit. Die engste und klarste Definition in der Bibel ist in Sprüche 8:13,
  • „Die Furcht des HERRN bedeutet, Böses zu hassen“
Aber was heißt das, könntest Du fragen ?

Der absolut vollkommene Charakter Gottes, beschrieben als Heiligkeit, Reinheit, Perfektion, Vollkommenheit, Aufrichtigkeit, Integrität und viel mehr, ist unveränderlich, und verlangt höchsten Respekt und Ehrerbietung von der Menschheit. Es ist für Gott unmöglich, Seinen eigenen moralischen Standard auf den des Menschen herunterzuschrauben.

Römer 3:23 sagt,
  • „denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes“
Das verstehst Du, oder ?

Wenn also der Mensch das Böse zu hassen beginnt, tritt er herauf auf ein neues Niveau des Verständnisses seiner Beziehung zu Gott, und wie das zu der Welt um ihn her passt. Aber, wie wir alle nur zu gut wissen, dieser tobende, unnachgiebige und wilde Schrei unseres Flei- sches, die Sünde zu lieben, ist in unserem Leben immer noch vorhanden.

Die Furcht Gottes ist eng verbunden mit der Furcht alleine zu sein, ohne Gott. Oder von Gott abgelehnt – was das Versprechen aus Psalm 34:7 zu einem großen Trost für einen demüti- gen Gläubigen macht:
  • „Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und er befreit sie“
Und wahre Weisheit bedeutet zu wissen, dass es von höchster Wichtigkeit ist auf der Reise des Lebens auf Gottes Seite zu sein; dem Anfang der Weisheit. Die Achtung und Ehrfurcht vor Gottes Gerechtigkeit, die wir oft mit der Furcht des Herrn verbinden, bekommt eine neue Bedeutung, wenn wir erkennen, wie leicht es ist vom Herrn abzuschweifen und zurück- zukehren zu unseren eigenen Launen (obwohl wir es wirklich besser wissen).

Deshalb schreibt Salomo auch:
  • „Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand ! Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn, dann ebnet er selbst deine Pfade !“ (Sprüche 3:5-6).
Ich glaube „Wege“ in diesem Vers bedeutet mehr als Pfade – auch Verhalten, Motivation, Sinn und Entscheidungen.

Psalm 103:7 sagt,
  • „Er tat seine Wege kund dem Mose, den Söhnen Israel seine Taten“ (man sieht die Ak- tion Gottes nur von weitem, nicht Seine Wege).
In Römer 1:18-23, schreibt Paulus vom Endergebnis, wenn die Menschheit die Gegenwart Gottes in ihrem Leben ablehnt, die Lust ihres Fleisches ihr ganzes Sein verwüstet, und sie zu einem fürchterlichen Ende bringt.

Zusammen mit Sprüche 1:22-33, detailliert das auch, wie es sich entwickelt:
  • „Bis wann, ihr Einfältigen, wollt ihr Einfalt lieben und haben Spötter ihre Lust an Spott und hassen die Toren Erkenntnis ? Wendet ihr euch meiner Mahnung zu, siehe, so will ich meinen Geist euch sprudeln lassen, will euch kundtun meine Worte. - Weil ich rief und ihr euch weigertet, weil ich meine Hand ausstreckte und niemand aufmerkte und ihr fahren ließet all meinen Rat und meine Mahnung nicht wolltet,
  • so will auch ich bei eurem Unglück lachen, will spotten, wenn der Schrecken über euch kommt, wenn wie ein Unwetter der Schrecken euch naht, euer Unglück hereinbricht wie ein Sturm, wenn Bedrängnis und Angst über euch kommen. Dann rufen sie mich, doch ich antworte nicht, dann suchen sie mich, doch sie finden mich nicht. Weil sie Erkenntnis gehasst und die Furcht des HERRN nicht erwählt haben, meinen Rat nicht gewollt, verschmäht haben all meine Mahnung,
  • sollen sie essen von der Frucht ihres Weges, von ihren Ratschlägen sich sättigen. Ja, die Abkehr der Einfältigen tötet sie, und die Sorglosigkeit der Toren vernichtet sie. Doch wer auf mich hört, wird sicher wohnen, kann ruhig sein vor des Unglücks Schrecken“
So ist es kein Wunder, dass Jesus, in das Gebet, das Er die Jünger lehrte, die Phrase „und rette uns vor dem Bösen“ (Matthäus 6:13) einfügte, und das Jabez, dieses undurchsichtige Individuum des alten Israel, bei Gott den Antrag stellte „dass Du das Übel von mir fernhiel- test, dass kein Schmerz mich treffe“ (1. Chronik 4.10).

Lasst uns das sich entfaltende Muster geistlichen Wachstums, das ein Gläubiger erlebt, in einem „normalen“ Christenleben betrachten, zu einem gesunden „Furcht des Herrn“-Konzept im täglichen Leben:

Eine Person hört das Evangelium, wird überzeugt von seinen Sünden, wendet sich zu Christus zur Vergebung, tut Buße und wird wiedergeboren (siehe Gebet rechts unten !). Eine Menge Details und Lehre gehören noch dazu - Titus 3:4-7 fasst das ganz gut zusammen:
  • „Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Retter-Gottes erschien, rettete er uns, nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit vollbracht, wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes. Den hat er durch Jesus Christus, unseren Retter, reichlich über uns ausge- gossen, damit wir, gerechtfertigt durch seine Gnade, Erben nach der Hoffnung des ewigen Lebens wurden“
Paulus identifiziert die Stellung eines Gläubigen auf seine Art:
  • „Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden (2. Korinther 5:17).
Petrus schreibt:
  • „und seid wie neugeborene Kinder, begierig nach der vernünftigen, unverfälschten Milch - damit ihr durch sie wachset zur Rettung“ (1. Petrus 2:2).
In seinem ersten Brief an die Korinther, fordert Paulus sie wegen ihrer Fleischeslust heraus - sie leben durch die Werke ihres Fleisches.
  • „Und ich, Brüder, konnte nicht zu euch reden als zu Geistlichen, sondern als zu Fleisch-lichen, als zu Unmündigen in Christus. Ich habe euch Milch zu trinken gegeben, nicht feste Speise; denn ihr konntet sie noch nicht vertragen. Ihr könnt es aber auch jetzt noch nicht … (1. Korinther 3:1-2).
Der Schreiber von Hebräer schreibt in Kapitel fünf von dem Mangel an Wachstum der dorti- gen Zuhörer über das „Milch für Babies“-Stadium hinaus und identifiziert das als einen Man- gel bei der Anwendung der Wahrheit des Wortes Gottes.
  • „die feste Speise aber ist für Erwachsene, die infolge der Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten wie auch des Bösen“ (Hebräer 5:14).
Weil ein Gläubiger „den alten Menschen ablegt und den neuen Menschen anzieht, durch Erneuerung der Gesinnung“ (Epheser 4:22-24), in der Leitung durch den Heiligen Geist, in alle Wahrheit hinein (Johannes 16:13), wird er entdecken, dass der alte Mensch, das vergängliche Fleisch seines früheren Lebens, in seinem Verhältnis zu Gott keinen Beitrag leisten kann. Tatsächlich sind die Mäntel der Selbstgerechtigkeit in den Augen Gottes nur schmutzige Lumpen.

Wir Gläubige verbringen zu viel Zeit damit, zu versuchen, den alten Menschen unserer sün- digen Natur, der geistlich tot, aber noch nicht im Grab, ist, sich gut zu benehmen und religi- ös zu agieren – aber es funktioniert nicht ! Wie die dünne, feine, Linie zwischen Liebe und Lust, schweben wir über ihm, wie ein Drahtseilartist, bis wir schließlich Paulus‘ Aussage in Römer 8:5-7 verstehen:
  • „Denn die, die nach dem Fleisch sind, sinnen auf das, was des Fleisches ist; die aber, die nach dem Geist sind, auf das, was des Geistes ist. Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden, weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, denn sie kann das auch nicht.“
Im vorangehenden Kapitel 7, hatte Paulus im Detail seinen eigenen Kampf mit den Verfeh-lungen seines Fleisches, bezüglich der Unterordnung und das Gesetz Gottes, beschrieben, woraufhin er diese Worte der äußersten Verzweiflung, gefolgt von seiner totalen Unterwer- fung und Aufgabe gegenüber Gott, äußerte:

• „Ich elender Mensch ! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes ? Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn ! Also diene ich nun selbst mit dem Sinn dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde“ (Römer 7:24-25).

Deshalb behaupte ich, dass die Furcht Gottes, in ihrer wahrsten Bedeutung, erst dann ein- tritt, wenn ein Gläubiger ganz überzeugt davon ist, dass er selbst ganz leer ist, bezüglich irgendeiner geistlichen Qualität, die für Gott annehmbar wäre, und das er den Lüsten seines Fleisches, seiner Augen, und seines Stolzes im Leben, ergeben ist (1.Johannes 2:16).

Und, wenn er einmal diesen Punkt erreicht hat, kann er den Gedanken nicht ertragen, dass sich Gott von ihm, in traurigem Ekel, abwenden würde. Obwohl er kein Mensch war, der mit der Sünde geboren wurde, war der vielleicht größte Schrei der Verzweiflung, aufgrund einer solchen Trennung, der von Jesus am Kreuz von Golgatha:
  • „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen ?“ (Markus 15:34).
Der verstorbene Sanny, früherer Präsident von „The Navigators“ und Nachfolger des Grün- ders, Dawson Trotman, sagte öfter: „Nur wenige enden gut“, und es scheint so, während wir den „Abfall“ aus der Endzeitprophetie erleben. Und Paulus Aussage aus 1. Korinther 10:12 hört sich wie ein Trompetenstoß an:
  • „Daher, wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle.
Wir können diesen Punkt aber nicht verlassen, ohne das Versprechen der Hoffnung, dass Jesus selbst gemacht hat, als Er Seine liebende Güte und zärtliche Barmherzigkeit gegen- über jenen Ausdruck verlieh, die an Ihn glauben. In Matthäus 12:20-21, zitiert Er eine alt- testamentliche Beschreibung von Sich aus Jesaja:
  • „ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht hinausführe zum Sieg; und auf seinen Namen werden die Nationen hoffen“
Und in Hebräer 4:15-16:
  • • „Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher Weise wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde. Lasst uns nun mit Freimütigkeit hin- zutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe !“
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