Michael Richter
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Biblisches Basiswissen

Übersetzt aus: Christian Discussion and Networking - Pastor Darryl Thiebaud

DIE EWIGEN PRINZIPIEN

1. GOTT möchte mit uns in unserer Sprache kommunizieren


Hast Du je darüber nachgedacht, wie der Anfang der Bibel war ?

Lies 5. Mose 4:1-14.


Es ist klar, dass GOTT große Anstrengungen gemacht hat, mit dieser speziellen Gemein- schaft Verbindung zu bekommen. Statt sich in unentzifferbaren Symbolen und Geräuschen zu äußern, hat sich GOTT entschieden Worte zu schaffen, die Teil der täglichen Kommunika- tion waren, und hat dann sogar diese Instruktionen dauerhaft schriftlich festgehalten, wie bei den Zehn Geboten.

Das hilft uns die von GOTT gewählte Art richtig zu verstehen, um das, was dann die Bibel wurde, zu formen. In der Welt des antiken Israel hatten die Hethiter eine standardisierte und weit verbreitete Vertragsform als Norm zwischen den Königen und dem entsprechenden Subjekt geschaffen. Heute ist dieses Vertrags-Muster bekannt als ‚Suzerain-Vassal’-Abkom- men.

Normalerweise bestand es aus sechs Teilen:

1. Einer Präambel, die die Identität der königlichen Autorität erklärte, die das Abkommen vorschlug

2. Einem historischen Prolog, der den Grund für das Abkommen beschrieb

3. Bestimmungen, die klärten, welche Ansprüche jede der teilnehmenden Parteien des Ab- kommens hatten

4. Flüche und Segnungen, die die Konsequenzen im Falle des Bruches bzw. Einhaltens des Abkommens beschrieben

5. Eine Liste von Zeugen, die das Inkraftsetzen des Vertrages bestätigten

6. Eine Klausel, die vom Zeitpunkt des Inkraftsetzens sprach, von den angefertigten Kopien und einer Erneuerung des Abkommens

Der Text von 2. Mose 20-24 ist exakt nach der Art der ‚Suzerain-Vassal’-Abkommen der Hethiter aufgemacht.

Er hat

(1) eine Präambel 20:1-2;
(2) einen historischen Prolog (20:2);
(3) Klauseln (20:3 – 23:19):
(4) Flüche und Segnungen (23:20 – 33);
(5) eine Liste von Zeugen (24:1-3, 9-18) und
(6) eine dokumentarische Klausel (24:4-8).

Mit anderen Worten, wenn wir versuchen zu verstehen, welcher Art von Literatur die Bibel ist, und wie sie unter den schriftliche Dokumenten, die durch die menschliche Historie geis- tern, einzuordnen ist, stellen wir fest, dass die Bibel ursprünglich ein Abkommen ist, das eine einzigartige Verbindung zwischen GOTT und Israel beschreibt. Der Rest der Teile wur- den an dieses Originalabkommen angehängt.

Der wichtige Punkt, den Mose in 5. Mose 4 macht, ist, dass GOTT das Abkommen initiiert hat und daher von Anfang an versuchte, in einer wahrhaftigen und maßgeblichen Art und Weise, mit seinem auserwählten Volk zu kommunizieren. Die Bibel ist keine willkürliche Sammlung von schlauen, schönen oder sogar weisen Schriftstellen die sich eben in einer Ecke der per- sönlichen Bibliothek eines jüdischen Rabbis angesammelt hatten; sie ist eine Sammlung lite- rarischer Schöpfungen, aufgebaut auf der Grundlage von GOTTES Worten für das Abkom- men über die Verbindung zwischen ihm und Israel durch Mose.

2. GOTT ist vertrauenswürdig

Lies Johannes 8:12 - 26.


Als Jesus durch die Umstehenden herausgefordert wurde seine Identität darzulegen, sagte er einfach, er sei aus GOTT und GOTT sei glaubhaft. In dem umfassenden Dialog in Johan- nes 8 erklärte Jesus, dass unsere menschliche Tendenz sei, Fakten zu verdrehen, die Wahr- heit zu verschwindeln und offensichtlich zu lügen. Aber GOTT, so erinnert uns Jesus, sei im- mer wahrheitsliebend, verlässlich und Licht in der Dunkelheit der Täuschungen.

Daneben hat Jesus GOTT hier direkt in Verbindung mit Aussagen im Alten Testament ge- bracht. Es ist die verlässliche Wahrheit GOTTES, die durch das ‚Gesetz und die Propheten’ gesprochen hat und damit Grundlage und Zeugnis dafür war, wer Jesus ist. Dies hilft uns die lange Kontinuität der Bibel aufzuzeigen. Wenn das Alte Testament als Abkommen in 2. Mose 20:24 begonnen hat und durch damit verbundene Schriften ergänzt wurde, die den Sinn und die Bedeutung dieses Abkommens weiter erklärten, kommt Jesus jetzt, in den Zeiten des Neuen Testamentes, als Erfüllung der Versprechungen und Erwartungen dieses alten Abkommens.

Das ist ein primäres Element des biblischen Glaubens. GOTT ist wahrhaftig und die Bibel Beleg dieser göttlichen Zuverlässigkeit. Daneben tut Jesus beides: er bezeugt und verkör- pert diese Wahrhaftigkeit. Er ist, wie er beim letzten Abendmahl mit den Jüngern für sich reklamierte, der Ausdruck des Neune Abkommens, das das Alte Abkommen, das Israels Existenz von den Zeiten des Berges Sinai an, bis in die Zukunft hinein, formte, ergänzt und erfüllt.

3. Die Bibel ist ein einzigartiges maßgebliches Buch

Wir haben keinen Zugriff auf die von Mose, David, Jesaja, Johannes, Paulus, Lukas und an- deren, ursprünglich geschriebenen Dokumente. Alle sind zerstört worden, möglicherweise um uns davon abzuhalten sie zu sehr als magische religiöse Artefakte (siehe 4. Mose 21:4 und 2. Könige 18:1-4) zu schätzen oder zu ehren. Was wir haben, sind handschriftliche Ko- pien von handschriftlichen Kopien, einige Generationen nach den Originaldokumenten. Das heißt, das es Veränderungen und einige kleine Abweichungen in den unterschiedlichen Ma- nuskripttraditionen gibt.

Diese Unterschiede mögen hinter den Scherzrätseln stecken, mit denen wir in der biblischen Interpretation ständig leben. Würde beispielsweise das Feld des Töpfers von Judas vor sei- nem Tod gekauft (Apostelgeschichte 1:15-19) oder von den Priestern nach seinem Tod (Matthäus 27:3-10 ? Oder: Wurde Sisera getötet, während er schlief (Richter 4:21) oder fiel er zu Boden und starb nach dem Hammerschlag (Richter 5:26-27) ?

Textliche Probleme wie diese beinträchtigen nicht die klare Botschaft der Rettung in der Bibel, sondern sie erinnern uns daran, dass wir keinen Zugriff zu den göttlich inspirierten Originalschriften haben. Aber das soll unser Vertrauen in die Bibel und ihre göttliche Auto- rität nicht schmälern, da der GOTT, der zuerst durch Worte und Taten in der Sprache der alten Gesellschaften kommunizierte, derselbe GOTT ist, der die Entwicklung der mensch- lichen Geschichte, auf einem Weg, der durch überragende Wahrhaftigkeit gekennzeichnet ist, unterstützt und aufrecht erhält.

Lies 2. Timotheus 3:14-17.


Als Paulus, als gestandener Staatsmann im Reich Christi, diese Briefe der Auferbauung und Instruktion für den jungen Pastor Timotheus schrieb, bestätigte er nochmals die Verlässlich- keit der Schriften und ihre zentrale Wichtigkeit, um GOTT und die Dinge des Glaubens zu verstehen. GOTT ist vertrauenswürdig und das gilt für alles, was von GOTT in den Schriften der Glaubensgemeinschaft ausgeht.

Aber die Manuskripte müssen übersetzt werden, damit wir die Wahrheit in unseren multi- kulturellen Unterschieden verstehen. Hier gibt es dann erneut einige kleinere Variationen zwischen den unterschiedlichen Bibelversionen. Jede Gruppe von Übersetzern versucht den Text wahrheitsgemäß zu übersetzen, aber es gibt keine komplette Äquivalenz zwischen den Wörtern der unterschiedlichen Sprachen.

Aber die kleinen Unterschiede in den Bibeln der verschiedenen Sprachen erhöhen letztlich den Grad der Glaubwürdigkeit mehr als das sie ihr schaden. Keine andere Literatursam- mlung, die über diese lange Zeit hergestellt, so intensiv kopiert und so fruchtbar übersetzt wurde, hat so eine große Klarheit im Text, unabhängig davon, welche Kopie man liest.

Deshalb unterhalten sich Bibellehrer mehr über Glaubwürdigkeit und Autorität, als über Irrtumslosigkeit. Wenn man nur nach möglichen Fehlern in einem der Texte oder ihrer Übertragung sucht, endet die Debatte nie. Aber wenn man die große Übereinstimmung der Botschaft und Theologie der Bibel sieht, wird ihre Autorität und Inspiration offensichtlich.

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