Michael Richter
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Beantwortet Gott Gebet ?

Übersetzung des Kommentars vom 16. 5. 2013 von Ron Graham

  • „Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein das mit dem Feigenbaum Geschehene tun, sondern wenn ihr auch zu diesem Berg sagen werdet: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer!, so wird es geschehen. Und alles, was immer ihr im Gebet glaubend be- gehrt, werdet ihr empfangen. (Matthäus 21:21-22).

Jesus hatte gerade einen Fluch über den Feigenbaum ausgesprochen, weil er keine Frucht trug, und über das Ergebnis waren Seine Jünger erstaunt. Sie fragten, wie das so schnell geschehen könne. Ich kann ihr Erstaunen verstehen. Obwohl sie schon lange mit Jesus un- terwegs waren, und viele wunderbare Werke gesehen hatten, wunderten sie sich immer noch. Jesus beantwortete alle ihre Fragen und diesmal erzählte Er ihnen, wenn sie Glauben hätten, und keinen Zweifel, könnten sie sogar mehr erreichen, als einen Feigenbaum ver- dorren zu lassen. Wenn sie beteten, mussten sie glauben.

In dieser Lehrstunde des Herrn müssen wir unsere Aufmerksamkeit auf zwei Schlüsselwörter lenken, diese sind ‚Glaube‘ und ‚Zweifel‘.

Was glauben ? Wir müssen glauben, dass Gott unser Gebet erhört. Was bezweifeln ? Jedes- mal, wenn ein wiedergeborener Gläubiger betet, darf er nicht zweifeln, dass Gott antworten kann. Gott ist real, und unsere Gebete müssen ehrlich und aufrichtig sein. Wenn wir mit einem Freund sprechen und um etwas bitten - vielleicht eine Fahrt von der Arbeit nach Hau- se oder um uns etwas zu leihen - sind wir immer ehrlich bei unseren Bitten. Wir können diese Person sehen und ihre Stimme hören. Wir sprechen nicht mit ihnen als ob sie ein leb- loses Objekt wären, oder etwas in unserer Vorstellung. Gott ist genau so real, oder sollte ich sagen ‚noch realer‘ als eine Person. Wir dürfen nicht zweifeln, dass unsere Gebete gehört werden.

  • „Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksa- gung eure Anliegen vor Gott kundwerden; (Philipper 4:6).

Das griechische Wort "merimnaō" bedeutet, ‚besorgt über‘ oder ‚von Sorgen bewegt‘ zu sein . Paulus sagt, um nichts besorgt (merimnaō) zu sein, sondern alles zu Gott zu bringen. Wir sollen das mit Gebet, Bitten und Dankbarkeit tun. Bist Du dankbar, wenn Du betest ? Bist Du Dir darüber klar, dass wir, wegen Jesus, in der Lage sind unsere Gebete direkt zu Gott zu bringen ? Das ist etwas, wofür wir dankbar sein können … und auch demütig. Wir brauchen keinen Vermittler, oder einen Priester, oder sonst jemand anderen. Du und ich dürfen di- rekt zum Thron Gottes kommen und zu Ihm, durch unseren Herrn und Retter, sprechen.

Durch das ganze Alte Testament hindurch gibt es unzählige Beispiele von Männern und Frauen, die sich selbst vor Gott im Gebet demütigten. Ein Beispiel sticht in meinen Gedan- ken hervor, das vielleicht beim Verständnis helfen kann, warum manche Gebete unbeant- wortet bleiben.

Der Bericht stammt aus dem Buch Daniel.

  • „Zu der Zeit trauerte ich, Daniel, drei Wochen lang. Ich aß keine leckere Speise; Fleisch und Wein kamen nicht in meinen Mund; und ich salbte mich auch nicht, bis die drei Wochen um waren.“ (Daniel 10:2-3).

Daniel war ein von Gott geliebter Mann, und Gebet gehörte zu seiner Lebensweise. In dem Fall beweinte er Israel, deshalb war er permanent im Gebet. Er fastete nicht umfassend, aber er hatte sich entschieden, sich von den geliebten Speisen, während des Gebets, zu enthalten. Es ging ihm nicht um sich selbst und seine eigene Bequemlichkeit, sondern um das, worüber er mit Gott sprechen musste. Das ging drei Wochen so.

Was als nächstes passierte ist erstaunlich.

  • „Und ich erhob meine Augen und sah: Und siehe, da war ein Mann, in Leinen gekleidet, und seine Hüften waren umgürtet mit Gold von Ufas. Und sein Leib war wie ein Türkis und sein Gesicht wie das Aussehen eines Blitzes. Und seine Augen waren wie Feuerfak- keln und seine Arme und seine Füße wie der Anblick von glatter Bronze. Und der Klang seiner Worte war wie der Klang einer Volksmenge. (Daniel 10:5-6).

Was für eine Schau ! Daniel sah einen Engel, der dort stand.

  • „Und er sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel ! Denn vom ersten Tag an, als du dein Herz darauf gerichtet hast, Verständnis zu erlangen und dich vor deinem Gott zu demü- tigen, sind deine Worte erhört worden. Und um deiner Worte willen bin ich gekommen.“ (Daniel 10:12).

Gott hatte Daniel’s Gebet an ersten Tag schon gehört und der Engel wurde gesandt, um Gottes Antwort zu bringen.

Wir erfahren, durch die eigene Aussage des Engels, dass er von Gott 21 Tage vor seiner Ankunft bei Daniel, schon gesendet worden war. Warum brauchte der Engel 21 Tage vom Thronsaal Gottes, bis er bei Daniel ankam ? Seine Ankunft hätte doch unmittelbar erfolgen sollen. Der Engel erklärt sine Verspätung gegenüber Daniel.

  • „Aber der Fürst des Königreichs Persien stand mir 21 Tage entgegen. Und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen, und ich wurde dort entbehrlich bei den Königen von Persien.“ (Daniel 10:13).

Wie kann ein eher weltlicher Prinz oder sogar ein König einem Engel widerstehen, könntest du fragen. Das wäre eine faire Frage. Übrigens, wenn das Jesus gewesen wäre, hätte Er sicher nicht Michael’s Hilfe benötigt, noch würde Er 21 Tage benötigt haben, um zu Daniel zu kommen.

Engel sind sehr machtvolle Wesen. Im Buch 2. Könige wird uns gesagt

  • „Und es geschah in dieser Nacht, da zog ein Engel des HERRN aus und schlug im Lager von Assur 185 000 Mann. Und als man früh am Morgen aufstand, siehe, da fand man sie alle, lauter Leichen. “ (2. Könige 19:35)

(Es mag scheinen, als wäre ich vom Weg seit Beginn dieses Kommentars über Gebet abgewichen, aber warte einen Moment ich kehre sofort zurück).

Ein Engel tötete während der Nach 185.000 Assyrer. Nur ein Engel war das. Welches menschliche Wesen, ob König oder sonst jemand, kann einem Engel widerstehen ? Wir sehen also die Macht eines Engels, also ist der Verweis auf den Prinz von Persien keiner auf ein menschliches Wesen, oder sonst etwas, weil der Engel dann keine Probleme mit ihm gehabt hätte. Nein, dass bezieht sich auf eine dämonische Macht (einen gefallenen Engel), der hinter der persischen Regierung stand. Dieser territoriale Dämon widerstand dem Engel, der von Gott zu Daniel gesandt worden war, um Seine Botschaft zu überbringen - und zwar 21 Tage lang, bis Michael, der Erzengel, kam, um die Situation zu kontrollieren. Wenn es scheint, als würden Deine Gebete nicht beantwortet, gibt es vielleicht eine ‚Macht‘, die der Antwort im Weg steht.

Wie oft hören wir von Menschen, dass Gott Gebet nicht beantwortet ? Viele scheinen wirklich entmutigt, wenn sie denken, dass ihre Gebete nicht erhört werden. Sie hatten Gott um Hei- lung oder nach Hilfe in bestimmter Art gebeten, haben aber keine Hinweise darauf, dass Gott ihr Gebet hört. Hat Daniel nach einigen Tagen aufgehört zu beten ? War er etwa entmu- tigt, weil Gott still geblieben war, während dieser Zeit von 21 Tagen, die dann zu dem Tref- fen mit dem Engel, der von Gott gesandt war, führte ? Ich bin sicher Daniel hätte auch weitergebetet, egal wie lange es bis zu einer Antwort gedauert hätte. Erinnere Dich, der Engel sagte Daniel, dass Gott sein Gebet und seine Demütigung Ihm gegenüber, direkt zu Anfang gehört hatte. Es war der Engel, der die Antwort trug, die durch einen terri-torialen gefallenen Engel aufgehalten wurde.

  • „Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt“ (Epheser 6:12)

Könnte es sein, dass genau so, wie Daniel eine Verspätung durch einen bösartigen Engel erlebte, auch wir die Antwort von Gott, wegen eines bösartigen Engels, der uns im Weg steht, erleben müssen ?

  • „…Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung“ (Jakobus 5:16)

Jakobus sagt uns, dass wir uns ganz hingeben müssen, wenn wir beten. Er sagt ‚eines Ge- rechten Gebet‘. Es ist Kraft im Gebet eines Gerechten, eifrigen Kämpfers. Daniel war ein Gebetskrieger, wie alle Propheten im Alten Testament. Sie hatten eine direkte Verbindung zu Gott durch effektives, anhaltendes Gebet. Das haben wir auch. Aber Zweifel und Unglaube werden sicher den Erhalt einer klaren und schnellen Antwort behindern.

Wie in Daniel’s Fall können auch wir eine gewisse Zeitspanne zwischen unserem Gebet und der Lösung erwarten. Daniel hörte von Gott 21 Tage lang nichts und dann kam ein Engel und sprach zu ihm. Wir könnten auch 21 Jahre auf eine Antwort warten, oder auch nur 21 Se- kunden. Die, die denken, dass Gott unsere Gebete nicht hört, oder das Er nicht antwortet, weil wir zu unwichtig sind, haben die falsche Annahme. Wie kann Gott nicht auf die Gebete eines wiedergeborenen Gläubigen in Christus hören, wenn doch Sein Heiliger Geist in uns wohnt und unsere Gebete ernsthaft und ohne Zweifel sind ?

Gott ist nicht fern von Seinen Kindern. Er ist sogar sehr nahe. Wir müssen nicht zu Ihm schreien, um Seine Aufmerksamkeit zu erhaschen. Wir müssen nicht laut reden, ob- wohl uns das manchmal helfen kann, unsere Gedanken auf unsere Gedanken zu fokussie- ren. Gott lebt in uns und kennt unsere innersten Gedanken, d. h. wir können auch in aller Stille beten. Schon bevor wir unsere Worte formuliert haben, um Jesus Christus als Herrn und Retter zu bekennen, hat Gott schon die Worte gehört, denn sie wurden in unserem Ge- hirn formuliert. bevor wir sie aussprechen konnten. Bevor wir unsere Worte laut aus- sprechen können, hat Er uns gerecht gemacht (gerettet).

In Seinem Brief an die Epheser sagt Paulus uns, die ganze Waffenrüstung anzuziehen.
Er geht die verschiedenen Teile der Waffenrüstung durch, die wir benötigen, um als Krieger im Dienste unseres Herrn agieren zu können. Er endet mit dem Gebet

  • „Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet hierzu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen“ (Epheser 6:18).

Betest Du immer ? Betest Du im Geist ? Es geht um unser ganzes Herz, oder nichts, es geht um unseren ganzen Geist, Seele und Kraft - oder es ist alles umsonst.

Obwohl wir ermahnt werden, ständig zu beten, müssen wir manchmal, wenn wir beten, alleine sein und unsere Gedanken auf Gott ausrichten. Manchmal müssen wir zu unserem stillen Gebetsort gehen, um das zu tun. Finde eine ruhige Zeit, um mit Gott zu sprechen. Weißt Du was ? Gott hört zu ! Warum ? Weil wir uns auf Ihn ausrichten. Unsere Gedanken werden nicht mit äußerlichen Einflüssen bombardiert und Er ist das Zentrum unserer Auf- merksamkeit. Dort möchte Gott uns haben. Er nimmt den 1. Platz ein, den dort gehört Er hin !

Bevor ich schließe, muss ich noch etwas anderes erwähnen. Gott erfüllt die Bedürfnisse Seiner Kinder, aber Er gibt uns damit dann nicht alles, wie wir es sehen. Immerhin weiß Er was am besten für jeden von uns ist.

  • „Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung. Sehr gerne will ich mich nun vielmehr meiner Schwachhei- ten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir wohne“ (2. Korinther 12:9).

Paulus betete, dass ihm “der Stachel im Fleisch” weggenommen würde, aber Gott sagte Nein. Wie Paulus habe ich so oft darum gebetet, dass mein Leib geheilt würde, wie bei meiner Frau und vielen lieben Freunden Meine Frau machte die Beobachtung, dass, wann immer ich mich besser fühlte, ich begann mich mit Hobbys zu beschäftigen oder etwas, was meine Aufmerksamkeit von der Arbeit ablenkte, die Gott mir zu tun aufgetragen hatte. Ich liebe es Jesus zu dienen und bekomme dadurch mehr Freude, als von allem anderen in meinem Leben. Meine Schwachheit wird zu Gottes Ehre benutzt, und das ist es, was für mich wichtig ist. Gebet ist nicht etwas, um Gott zu sagen, was Er für uns tun soll, sondern wir müssen, wie Daniel, ernsthaft beten und uns vor Gott demütigen und Seinen Willen suchen, in dem Glauben, dass unsere Gebete gehört werden. Gott ist nicht da, um uns zu dienen, sondern wir dienen Ihm und wir wissen, dass Seine Wege viel höher sind als unsere.

Wofür betest Du ? Gott möchte von uns hören und es ist gut, uns nur mit Ihm zu unterhal- ten. Aber prüfe, um was Du Ihn bittest. Sind Deine Gebete selbstsüchtig ? Es ist nicht schlecht für Dinge zu beten, die Du haben möchtest, aber denke daran, Gott weiß es am besten. Wenn Du wirklich ein neues Auto haben möchtest, ist es OK, zu Gott darüber zu sprechen. Aber lasse Ihn Dich führen. Es könnte vielleicht ein besseres Auto geben, als das, das Du haben möchtest. Sage Gott nicht, was Er tun sollte und sei nicht enttäuscht, wenn Er die Dinge nicht so tut, wie Du möchtest. Gott sieht schon das Morgen, aber wir sehen nur das Heute.

Beantwortet Gott Gebet ? Paulus sagt uns, wir sollten ohne Unterlass beten. Aber, Freunde, wenn Ihr betet und Gott bittet in Eure Lebenschwierigkeiten einzugreifen, oder Ihr betet für einen Freund oder Bruder mit einer Krankheit, dann dreht zumindest als allererstes den Fernsehapparat ab. Gott weiß, dass Du Ihn liebst und er weiß, dass Du eine Verbindung zu Ihm möchtest, aber Er ist nicht bereit hinter Oprah Winfrey (bekannt US-Sendung), Fußball oder eine andere Sendung zurückzutreten und die ‚zweite Geige‘ zu spielen.

Gott segne Euch alle.

>> weitere Texte dazu
+ Jesus spricht persönlich (.pdf) >> + Gebet zur Erlösung

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