Michael Richter
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Hat Gott die totale Kontrolle über alles ?

Kommentar vom 20. 10. 2012 von Jack Kelley

Es gibt eine Theorie, die in der Bibel nur angedeutet ist, dass der Planet Erde, vor der Re- bellion, Satan’s Gebiet war. Obwohl er nur eine geschaffene Kreatur war, war Satan ein enorm machtvoller Würdenträger in Gottes Universum (Judas 1:9). Er war der Aufseher über die Cherubim (die Wächter Gottes) und Leiter der Engelsheere. Er war Gottes impo- santeste Schöpfung (Hesekiel 28:12-15). Aufgrund seiner Position, seiner Macht und seiner Schönheit, wurde er stolz und rebellierte (Hesekiel 28:17Jesaja 14:13-14), und bewirkte ein Urteil, das den Planeten Erde zerstörte.

Alles das scheint zwischen 1. Mose 1:1 und 1:2 geschehen zu sein. Hinweise darauf finden sich in der Bibel hier:

  1. Eine alternative (und einige sagen wortgetreuere) Interpretation von 1. Mose 1:2 hieße „Aber die Erde wurde wüst und leer“, statt „die Erde war wüst und leer“.
  2. In Jesaja 45:18 sagt der Herr Er habe die Erde nicht so geschaffen, wobei das- selbe hebräische Wort verwendet wurde, das in 1. Mose 1:2 als ‚wüst‘ übersetzt wurde, sondern schuf sie, damit sie belebt würde
  3. Die Engel existierten schon zur Zeit des Schöpfungsberichtes in 1. Mose. Sie jauchzten und sangen vor Freude, als der Herr die Fundamente der Erde legte (Hiob 38:4-7), also müssen sie vorher geschaffen worden sein, und das gilt auch für Satan.
  4. Die Schlange scheint, in 1. Mose 3:1, aus dem Nichts aufzutauchen, obwohl sie nicht im Schöpfungsbericht erwähnt ist. Das hebräische Wort, das als Schlange übersetzt ist, kommt aus einer Wurzel, die ‚Zauberer‘ bedeutet, was heißen könn- te, dass sie kein normales Tier war. Und Eva scheint nicht scheu gewesen zu sein, sich mit ihr zu unterhalten, was vielleicht darauf hindeutet, dass sie sie als das er- kannte, was sie wirklich war.

Hier möchte ich aber schnell hinzufügen, dass ich nicht an eine ‘vor-adamitische’ Bevölke- rung glaube. Die Bibel benennt Adam klar als ersten Menschen (1. Korinther 15:45). Sie besagt ebenso, dass die Tiere an demselben Tag wie Adam geschaffen wurden (1. Mose 1:24-26) also glaube ich nicht, dass Dinosaurier oder irgendein anderes Tier, vor Adam ge- schaffen wurden.

Nachdem die Erde versunken, wüst und leer, im Dunkeln, für wer weiß wie lange, lag, sprach Gott „Es werde Licht“ (1. Mose 1:3), und der sechstägige Schöpfungsprozess be- gann. Es hilft, sich daran zu erinnern, dass die Bibel kein Buch der Ewigkeit ist, sondern über das Menschengeschlecht redet. Als solches beginnt sie mit der Schöpfung des ersten Menschen und endet, wenn das tausendjährige Reich endet, siebentausend Jahre später. Sie gibt nur vage Hinweise darüber, was geschah, bevor das Menschenzeitalter begann und was nach dem Ende kommen wird. Alles, was wir wirklich wissen, ist, dass es früher eine Ewig- keit gab und es auch eine zukünftige Ewigkeit geben wird.

Gottes erstes Gebot für Adam und Eva war, ihnen die Herrschaft über die Welt zu geben, und Er sagte ihnen, sie sich untertan zu machen und zu bevölkern (1. Mose 28). Satan, dessen Gebiet die Erde vorher war, antwortete, indem er sie zur Sünde verführte (1. Mose 3:1-13). Als Ergebnis ihrer Sünde, fielen Adam und Eva aus der Unsterblichkeit in die nor- male Sterblichkeit zurück und nahmen alle ihre Nachfolger mit sich (Römer 5:12). Die Schöpfung wurde auch in die Knechtschaft der Sünde gestürzt (Römer 8:18-21), Satan erhielt die Kontrolle über die Erde zurück, von Adam und Eva, und hat sie seitdem bis jetzt gehalten (1. Johannes 5:19). Aus diesem Grund bezog sich Jesus auf Satan als den Fürst dieser Welt (Johannes 12:31, 14:30, 16:11) und Paulus nannte ihn den Gott dieser Welt (2. Korinther 4:3-4).

Jesus erlöste die Schöpfung (kaufte sie zurück), mit Seinem eigenen Blut, und zur selben Zeit erlöste Er uns, aber Er wird nicht weiter gehen, um Seinen Anspruch dafür geltend zu machen, bis kurz vor dem Beginn der Großen Trübsal, beim Schall der siebten Posaune.

  • „Und der siebente Engel posaunte; und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Das Reich der Welt ist unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit„ (Offenbarung 11:15).

Un in Offenbarung 12:10 lesen wir:

  • "Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes und die Macht seines Christus gekommen ; denn hinabgeworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte.“

In der Zwischenzeit, sagt uns die Bibel, sei Satan hier mächtig, und es gibt unzählige Be- züge zu dämonischen Kräften, die das Leben auf der Erde beeinflussen, um das zu bestä- tigen.

In Regierungen

In den heidnischen Imperien biblischer Zeiten war Satan repräsentiert. Er wurde König von Babel genannt (in Jesaja 14:4) und König von Tyrus (in Hesekiel 28:12). Ein Engel sprach zu Daniel darüber, dass er von „Fürst von Persien“ aufgehalten worden war und er- bat Hilfe vom Erzengel Michael um frei zu werden (Daniel 10:13). Er sagte auch, dass er bald gegen den „Fürsten von Griechenland“ (Daniel 10:20) kämpfen würde, obwohl zu der Zeit das griechische Reich noch 2. Jahrhunderte in der Zukunft lag. Und das römische Reich wurde so böse, das viele den römischen Imperator Nero als eins der geschichtlich klarsten Beispiele für den Antichristen ansahen.

Glaubt irgendjemand heute wären die Dinge anders ?


Schließlich, wird die heidnische Herrschaft bis zum Zweiten Kommen nicht aufhören. Adolf Hitler war ein weiteres Beispiel des Antichristen, und das Nazi-Regime in Deutschland zeigt auf, wie weit sich Böses verbreiten kann, wenn eine Nation unter dem Einfluss des Okkulten steht. Ronald Reagan bezeichnete die Sowjetunion als böses Reich. George W. Bush bezog sich auf Nationen, die den internationalen Terrorismus unterstützten, als die Achse des Bö- sen. Und da die Vereinigten Staaten jetzt in der nach-christliche Zeit sind, wer kann leug- nen, dass Böses einen stärkeren Einfluss gewonnen hat, als Gutes.

In der Gemeinde

Hinsichtlich des Bösen in der Gemeinde, sagte Paulus, dass die, die falsche Lehren in den Leib bringen, falsche Apostel sind, betrügerische Arbeiter, verkleidet als Apostel Christi.

  • „Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an; es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen; und ihr Ende wird ihren Werken entsprechen.“ (2. Korinther 11:13-15).
Und, kein Wunder, Satan selbst verkleidet sich als Engel des Lichts. Es ist nicht über- raschend, dass seine Diener sich als Diener der Gerechtigkeit darstellen. Ihr Ende wird so sein, wie es ihre Aktionen verdienen.

Er sagte, dass das offensichtlicher würde, je näher das Ende kommt. In 1. Timotheus 4:1 schrieb er
  • „Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten“

In unserem Leben

Auf persönlichem Gebiet warnt die Bibel uns vor dem Einfluss des Bösen in unserem Leben. In Epheser 6:12 sagt Paulus

  • „Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.“

Es ist eine Tatsache, dass die Welt ein böser Platz geworden ist, an dem schlechte Dinge ohne Grund geschehen, und es wird so bleiben, bis der Herr zur Wiederherstellung kommt (Matthäus 19:28; Apostelgeschichte 3:21). Es ist nicht so, dass Gott es so geschaffen hat oder sogar weil er es so wollte. Es ist deshalb so, weil, als unsere ersten Eltern sündigten, sie eine Macht des Bösen auf dieser Welt freigemacht haben, das ihre Nachkommen band und sogar die Schöpfung selbst verunreinigte.

Die Geschichte hat gezeigt, dass Gott Sünde und Rebellion nur bis zu einem bestimmten Punkt zulässt, bevor Er darüber herrscht. Während der Großen Trübsal, wenn Er kommt, und Seine Zurückhaltung aufgibt (2. Thessalonicher 2:7), wird Er ein Ende mit der Herr- schaft des Bösen machen, bevor es die Menschheit komplett zerstören kann (Matthäus 24:22).

Hat Gott die Kontrolle ?

Das bringt uns zur Ursprungsfrage zurück, und hier ist meine Antwort:

Ich glaube, dass alles genauso abläuft, wie Gott sagte, das es sein würde, weil Er schon das Ende gesehen hat, und Er sah es von Anfang an. Aber heißt das auch, dass ich glaube, dass Gott die totale Kontrolle über alles hat, was in der Zwischenzeit passiert ? Nein, glaube ich nicht, und ich glaube ich habe oben aufgezeigt, dass die Bibel meine Meinung bestätigt.

Ich glaube, dass, wenn wir Christen werden, wir zu Ausländern hinter den feindlichen Linien werden. Ich glaube wir können Gottes Hilfe im Überlebenskampf erwarten, wenn wir die Kontrolle über unser Leben Ihm überlassen. Aber ich glaube auch, es gibt viel mehr darin, als die meisten Menschen verstehen.

Als Jesus sagte, wie sollten unser Kreuz aufnehmen und Ihm folgen (Lukas 9:23) berief Er uns, zu handeln, wie Er es tat. Und was tat Er ? Matthäus 26:39 sagt uns, dass Er seinen Willen zugunsten des Willens des Vaters aufgab.

Römer 12:1-2 erklärt genau, was es ist zu dem wir berufen sind.

  • „Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist. Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene„

Wir sollen unseren Willen für unser Leben ablegen und stattdessen Seinen Willen für unser Leben annehmen.

In Epheser 4:22-24 sagte Paulus es so,

  • „dass ihr, was den früheren Lebenswandel angeht, den alten Menschen abgelegt habt, der sich durch die betrügerischen Begierden zugrunde richtet, dagegen erneuert werdet in dem Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit.“

Ich habe eine Menge Menschen erlebt, die Lippenbekenntnisse gegenüber Seinen Geboten ablegen, und einige die sie tatsächlich befolgen. Aber selbst denen, die gehorchen, ist klar, dass die Welt ein böser Ort bleibt und immer können schlimme Dinge geschehen.

Jesus sagt, dass wir in dieser Welt Probleme haben werden (Johannes 16:33), aber Er sagte auch, dass Er kam, damit wir ein Leben im Überfluss haben (Johannes 10:10). Wir erhalten die Segnung durch das Niederlegen unseres Lebens, das wir selbst für uns geplant hatten, und der Aufnahme des Lebens, das Er für uns geplant hat. Auf diesem Weg können wir eine persönliche Welt kennenlernen, in der Er die volle Kontrolle hat, egal was in der Welt um uns herum geschieht, und in der dafür sorgt, dass selbst die bösen Dinge, die uns geschehen, zum Guten werden (Römer 8:28).

Paulus sagt, dass unsere jetzigen Leiden den Vergleich mit der Herrlichkeit, die in uns offen- bart werden wird, nicht wert ist (Römer 8:18). Aus diesem Grund sagte er in 2. Korinther 4:18,

  • „da wir nicht das Sichtbare anschauen, sondern das Unsichtbare; denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare aber ewig.“

Dieses Leben ist zeitlich begrenzt. Das nächste ist aber von Dauer !

Deshalb sagte Paulus auch, wir sollten im Glauben leben (2. Korinther 5:7), weil, selbst wenn wir an diesem bösen Ort das Gegenteil erleben. Wir wissen können, dass Gott ver- sprochen hat, alles zu unserem Guten zu verwenden.

Deshalb, egal, wie schlimm die Dinge aussehen, können wir mutig sein, wegen der Tatsache, dass Er diese Welt überwunden hat, und durch den Glauben an Ihn, werden wir es auch tun.

>> weitere Texte dazu
+ Jesus spricht persönlich (.pdf) >> + Gebet: So wird man Christ !!

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