Michael Richter
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Die Ruhe im Sturm

Übersetzung des Beitrags vom 1. 8. 2013 von Kathy DeGagné

In den frühen 70er Jahren entwarf mein Vater, der Architekt war, eine Schule in einer abge- legenen nördlichen Gemeinde. Er musste von Zeit zu Zeit dorthin, und schauen, wie die Handwerker mit dem Gebäude vorwärts kamen. Der einzige Weg dorthin zu kommen war, im Sommer und Herbst, mit einem Wasserflugzeug, oder über eine Eisstraße im Winter. Im Frühling, wenn es Eisschollen gab, war die Gemeinde nicht erreichbar.

An einem Sommertag starteten mein Vater und sein Pilot ihren 400-Meilen-Trip nach Nor- den. An ihrer ersten Tankstation fuhren sie in das Sprit-Dock, erfuhren dort aber, dass sie bar bezahlen mussten; der Ort war nicht mit einer Möglichkeit für Kreditkarten ausgerüstet. Der Pilot hatte nur einige Dollar in seiner Tasche und mein Vater überhaupt kein Bargeld.

Da standen sie nun, gestrandet in einer entfernten Gemeinde, ohne Weg vorwärts oder rückwärts. Mein Vater wanderte, ohne sicher zu sein, was sie in ihrer Notlage tun sollten, zum Ende des Docks. Er schaute hinab ins Wasser und sah etwas, was auf den Wellen schwamm. Er reichte hinunter und pflückte es aus dem Wasser. Es war ein Zwanzig-Dollar-Schein.

Er schaute über den See, um zu sehen, von wo es gekommen war, denn der Wind blies zum Land hin. Aber der Strand war Meilen weit weg. Und es gab keine Boote oder ähnliches in Sichtweite.

Vater brachte das Geld zum Tankwart und fragte, „Hat irgendjemand 20 Dollar verloren ? Ich habe die gerade im See gefunden:“ Der Tankwart zuckte die Achseln und sagte, „Ich glaube das gehört jetzt Ihnen.“ Mit den 20 Dollar und den paar, die der Pilot hatte, konnten sie genug Treibstoff tanken, um den nächsten Auftankpunkt zu erreichen, der Kreditkarten akzeptierte. Mein Vater erzählte uns später, dass er in der Situation nicht wissentlich gebe- tet habe, aber sowohl er, als auch der Pilot, verstanden, dass das nicht nur ein glücklicher Zu- fall war. Gott war offensichtlich mit ihnen.

Nun, das mag wie ein relative kleines Wunder erscheinen - wenn es so etwas überhaupt gibt ! Aber in diesen gefährlichen Zeiten, müssen wir, ohne den Schatten eines Zweifels, wissen, dass Gott immer bei uns ist.

Die ganze Welt bebt


Im Mai 2013, trafen massive Hurrikane Arkansas, Texas, und den ganzen mittleren Westen - und es hörte nicht auf. In den Nachrichten sahen wir, wie sich Menschen in den Schutzräu- men drängten, und später weit verbreitete Zerstörungen fanden; ihre Häuser, und oft ihre ganzen Gemeinden, waren ausradiert. Vor kurzem, wurde Colorado vom schlimmsten Feuersturm seiner Geschichte verwüstet. Und in Kanada, meinem Heimatland, verwüsteten nie dagewesene Fluten Gemeinden in der Provinz Alberta.

Im November 2012 bekamen einige von uns einen Vorgeschmack davon, was es bedeutet sich in die Bombenschutzhütten zu drängeln, als Jerusalem von Langstreckenraketen der Hamas getroffen wurde.

Und, kurz hinter der Grenze, ist Syrien gefangen in einer unmöglichen Sackgasse zwischen Assad und den Rebellen, und mehr als 90.000 Menschen sind tot. Assad bedroht Israel mit chemischen Waffen und bekam gerade eine Ladung von Russland gelieferter S-300 Rake- ten. Iran entwickelt schnell sein Nuklearpotential. Und Israel stattet Sicherheitsräume aus, legt Gasmasken bereit und bereitet sich auf einen möglichen Erstschlag gegen den Iran vor.

Ein Psalm der Zuversicht

Was tun wir als Gläubige, wenn die Welt um uns herum zusammenzustürzen scheint ?

Psalm 46:2 sagt,
  • „Gott ist uns Zuflucht und Stärke, als Beistand in Nöten reichlich gefunden“
Der Psalm wird “Gott unsere Zuversicht und Stärke” genannt (Elberfelder Übersetzung). Viermal werden wir im dem Psalm daran erinnert, dass Gott Selbst uns in Zeiten von Sturm oder Gefahr helfen wird. Wir können zuversichtlich sein, dass Gott jeden Moment mit uns ist, bereit und in der Lage, uns zu helfen.

Als ich nach Israel kam, war eins der ersten hebräischen Worte, die ich lernte, neben Shalom (Friede) ‚balagan‘. Es bedeutet Chaos. Gott ist alles, was wir inmitten von ‚balagan‘ brauchen - wenn die Tage dunkel werden, die Sturmwolken herabkommen, und, wenn alles chaotisch ist. Er ist unser Shalom. Die Operation Wolkensäule, eine militärische Opera- tion der israelischen Streitkräfte in den Gazastreifen hinein, im November 2012, bezog sich auf die Wolkensäule, die über den Kindern Israels hing, als sie aus Ägypten flüchteten. Gottes Hilfe gilt aber nicht nur für Tausende von Jahren vor uns. Israel weiß, dass Gott ihre immer noch sehr präsente Hilfe in schwierigen Zeiten ist.

Das hebräische Wort für Zufluchtsort ist ‚chasah‘ - einen Schutz aufsuchen, an einen Ort der Sicherheit fliehen, wie einen hohen Turm, Fort, oder ein Luftschutzkeller. Das hebräische Wort für Gegenwart ist ‚matsa‘ und es kann bedeuten, gefunden werden, entdeckt werden, als ausreichend empfunden werden, oder genügend sein. Gott hat sich Selbst bewiesen, als in Zeiten von Schwierigkeiten ausreichend zu sein. Das Wort ‚sehr‘ unterstreicht, dass er mehr als genug ist. Die hebräischen Worte sind tatsächlich sehr nachdrücklich: ‚ ezerah betsaroth nimtsa meod‘. „Er wird als übermäßige oder höchste Hilfe in Schwierigkeiten gefunden.“

Jüdische Weise sagen, dass „HaShem (buchstäblich ‚der Name‘) verteidigt uns nicht nur, sondern stärkt und während des Krieges. Er ist unsere Zuflucht, wenn Er uns vom Angriff des Feindes beschützt. Dann ist Er unsere Stärke, wenn wir gegenangreifen und den Feind attackieren und zerstören ... Denn er beschützt das kleine schwache Israel vor der Bedro- hung, die von vielen mächtigen Nationen kommt. Gottes Hilfe ist wirklich groß.“

Als Gott Mose anwies, die Stiftshütte zu bauen, war beabsichtigt, dass dies ein Ort war, an dem Gott mit den Kindern Israel’s wohnen konnte. Das hebräische Wort für Stiftshütte ist ‚mishkan‘, und wird 139 mal im Alten Testament verwendet. Dieses Wort wird öfter als jeder andere Gegenstand genannt, und das ‚Anchor Bible Dictionary‘ sagt: „Das Wort Gottes dreht sich im wesentlichen um Gott, der bei den Menschen wohnt, bis der Mensch, der sich ent- schließt das Geschenk der Opfers Seines Sohnes anzunehmen, bei Ihm wohnt:“ Das ist das Thema der ganzen Bibel. Gott wohnt bei uns, sodass wir bei Ihm wohnen können.

Gott wird Sein Volk erlösen

Was sollte also unsere Antwort sein, wenn wir wissen, dass Gott mit uns ist ? Vers 3, in Psalm 46, sagt:
  • „Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde erbebt und die Berge mitten ins Meer wanken.“
Was hier beschrieben wird ist eine Naturkatastrophe mit katastrophalen Ausmaßen. Berge wanken ins Meer und die Erde verschwindet.

Zu Anfang des Psalms 46 gibt es eine Bemerkung: „Für die Söhne Korachs“. Die Korachiter waren die Nachkommen von Levi, und in einer priesterlichen Abstammungslinie. In 4. Mose 16 lesen wir, dass Korach in der Wüste gegen Mose und Aaron rebellierte, und Gott, in Seinem Ärger, die Erde öffnete und Korach und alle, die bei ihm waren, verschlang. Aber es gab einen herrlichen Überrest der Korachiter, die überlebten und die Tempelmusiker wur- den, dem Herrn hingegeben für den Lobpreis mit Liedern. Wenn die Söhne Korachs diesen Psalm geschrieben haben, müssen sie sich an die tragische Familiengeschichte erinnert haben, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde, als die Erde buchstäblich entfernt wurde !

Auch wenn sie auf das Ereignis zurückblickten, schauten sie auch nach vorne auf zukünftige Ereignisse, wenn Israel bedroht werden würde durch Armeen und verheerende Eruptionen, stark genug, die ganze Welt zu erschüttern. Ein solches Ereignis geschah, als Sanherib, der König von Assyrien, im Jahr 701 v. Chr. gegen Jerusalem kam.

Das Ereignis ist in Jesaja 36 und 37 aufgezeichnet. Die Assyrer hatten soeben die Zerstö- rung Lachish’s beendet und konzentrierten ihre Aufmerksamkeit auf Jerusalem. Sie stichel- ten gegen die Juden auf der Mauer, mit der Prahlerei, dass ein Assyrer 2.000 Juden schla- gen könne. Dann aber bat König Hiskija um Gottes Befreiung, und der Engel des Herrn ging hinaus und tötete 185.000 Assyrer in der Nacht. Die Juden saßen auf der Mauer und sahen zu, wie Gott sie befreite, ohne dass sie einen Finger zur eigenen Verteidi- gung erheben mussten.

Die jüdischen Weisen glauben, dass das andere verheerende Geschehen, das die Söhne Korach‘s in Psalm 46 vorhersahen, das Kommen des Krieges von Gog und Magog war, wenn die Armeen der Erde Gottes Heilige Stadt belagern würden und Krieg gegen Jerusalem füh- ren, ein Ereignis, das vor dem Kommen des Messias passieren muss. Wie bei Seinem Sieg gegen die Assyrer wird Gott den Nationen zeigen, dass Er der Schöpfer und der Richter über das Universum ist, und wird Sein Auserwähltes Volk vor den mächtigen Feinden retten

Erschütterte Königreiche

Im biblischen Symbolismus beziehen sich Berge auch oft auf Königreiche. Die Bibel sagt uns, dass irdische Königreiche erschüttert werden. Wir haben das, besonders in den letzten beiden Jahren, im Mittleren Osten, mit dem arabischen Frühling, gesehen. Königreiche wur- den erschüttert, und werden noch immer geschüttelt, und viele sind gestürzt. Vers 4 des 46. Psalms sagt
  • „ … die Berge erbeben durch sein Aufbäumen !“
In diesem Zusammenhang bedeutet ‘aufbäumen’ Arroganz und Stolz. Gott erniedrigt die Königreiche, die mit ihrer eigenen Arroganz und ihrem Stolz erfüllt sind. Wir können hier an Nationen denken, die voller Arroganz sind, und die Zukunft lässt für sie nichts Gutes ahnen, genauso, wie sie es auch nicht für Sanherib‘s mächtiges und prahlerisches Imperium tat.

Ein fließender Fluss

Psalm 46:5 mag auch einen messianischen Charakter haben. Wir gehen von einem brausenden Meer und fürchterlichen Naturkräften zu einem friedlichen Fluss.
  • „Des Stromes Läufe erfreuen die Stadt Gottes, die heiligste der Wohnungen des Höchsten“
Ein fließender Fluss wird die Menschen von Jerusalem froh machen. Der Fluss, auf den sich der Psalmist bezieht, könnte die Gihonquelle sein, die Hiskija durch Tunnel in die Stadt umleitete. Es war für die Einwohner Jerusalems, im Fall einer Belagerung, lebenspendendes Wasser.

Das bedeutsame hier ist, dass die Stadt Gottes, Jerusalem, ein Ort des Friedens und der Gelassenheit sein wird, mitten in dem Durcheinander in den Nationen, die Israel umgeben. Jerusalem ist der Ort an den Gott wohnt und an dem er Lobpreis erhält. Ein jüdischer Kommentator sagt, „Obwohl das ganze Land Israel Gottes Wohnort ist, ist Jerusalem das Heiligste des Heiligen (wo Sein Geist mit der stärksten Intensität anwesend ist), und der Heilige Tempel.“

Der Fluss könnte ich auch auf den kommenden prophetischen Fluss aus Offenbarung 22:1-2 beziehen:
  • „Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der her- vorging aus dem Thron Gottes und des Lammes. In der Mitte ihrer Straße und des Stromes, diesseits und jenseits, war der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt; und die Blätter des Baumes sind zur Heilung der Nationen.“
Beim Stiftshüttenfest gab es eine priesterliche Tradition, dass Behälter mit Wasser vom Teich Siloah heraufgeholt werden zum Tempel. Das Wasser stellte gottgegebenes Leben dar. Jesus war am letzten Tag des Festes am Tempel und rief mir lauter Stimme:
  • „Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke ! Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen“ (Johannes 7:37-38).
Sicherheit in Seiner Gegenwart

Die Geschichte hat uns gezeigt, dass Mauern und Forts Jerusalem nicht geschützt haben. Seine Mauern fielen oft - im Laufe der Jahrhunderte. Als Archäologen zum ersten mal be- gannen, die Stadt auszugraben, fanden sie eine Menge Schutt und Trümmer, manche tiefer als 18 m, die zeigten, dass Teile Jerusalems‘ oft zerstört wurden. Durch die Geschichte hin- durch, wurde Jerusalem mindestens 40 mal eingenommen und mindestens 23 mal besetzt.

Mindestens zweimal wurde Jerusalem komplett zerstört, einmal durch die Babylonier unter Nebukadnezar (2. Könige 25:8-10) und dann wieder von den Römern unter Titus im Jahr 70, und diese Untergänge waren katastrophal.

Mauern schützten Jerusalem nicht und werden die Stadt auch jetzt nicht retten, aber das, was einen Unterscheid macht, ist die Gegenwart Gottes (YHWH)* innerhalb der Mauern des Stadt. Psalm 46 schaut vorwärts in eine Zeit, wenn die Stadt nie mehr angegriffen oder zer- stört werden wird - wenn fremde Armeen die Mauern nie mehr belagern. Wenn der Löwe aus Juda Seine Stimme erhebt, und die Erde zergeht, wird Jerusalem Sicherheit in Seiner Gegenwart finden - während die Nationen um es herum schwanken.

Wenn die Erde buchstäblich zergeht, wenn Er Seine Stimmer erhebt, dann wird das Ende für diese Nationen wirklich katastrophal sein, und ist anschaulich vorhergesagt in Sacharja 14:12:
  • „Und dies wird die Plage sein, mit der der HERR alle Völker plagen wird, die gegen Jerusalem in den Krieg gezogen sind: Er lässt jedem sein Fleisch verwesen, während er noch auf seinen Füßen steht, und seine Augen werden verwesen in ihren Höhlen, und seine Zunge wird in seinem Mund verwesen.“
Gott ist in unserer Mitte
  • “Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken; Gott wird ihr helfen früh am Morgen“ (Psalm 46:6).
Gott hat eine lange Geschichte des ‘in ihrer Mitte sein’. Er war in ihrer Mitte, als Shadrach, Meshach und Abednego in den feurigen Ofen geworfen wurden, und Er umgab sie mit der Kraft und dem Schutz Seiner lebendigen Präsenz. Und als sie aus dem Ofen heraus kamen, rochen ihre Kleider nicht einmal nach Rauch.

Gott will, dass wir wissen, dass, wo auch immer wir uns in den verschiedenen Stadien unse- res Lebens befinden, Er mit uns ist. Einige haben mit lähmender Einsamkeit zu tun; andere sind in finanziellen Schwierigkeiten; müssen sich mit Verrat oder Ablehnung auseinander- setzen; oder einer schweren Krankheit; oder haben Sorgen. Gott will, dass wir wissen, dass Er inmitten aller dieser Zeiten mit uns ist. Und wenn wir aus den Flammen dieser Versu- chungen hervorkommen, wird unsere Befreiung so umfassend sein, dass wir nicht einmal den Geruch von Rauch an uns tragen.

Eines Abends, besuchten wir ein Musikfest an der ‚Yuval School of Music‘ in Jerusalem. Die Yuval-Studenten kamen stolz auf die Bühne und präsentierten ihre neu erworbenen musikalischen Fähigkeiten.

Einmal gingen vier kleine Geiger zuversichtlich, mit ihren kleinen Geigen, auf die Bühne, offensichtlich begeistert, dass sie auch vorspielen durften. Aber ein kleines Mädchen, viel- leicht 4 Jahre alt, hatte eine solche Bühnenangst, dass sie in Tränen ausbrach. Unsere Herzen wurden von ihrer Not erfasst. Aber keiner wusste, was man hätte tun können.

Dann rannte ihr Vater aus den Zuschauern, nahm sie in seine Arme, und setzte sie in die letzte Reihe hinter die anderen Kinder. Er kniete an ihrer Seite, hatte seinen Arm um sie gelegt, und hielt ihr die kleine Geige ans Kinn. Auch wenn ich nicht sah, dass sie, während des ganzen Stückes, auch nur eine Note spielte, war das vielleicht der ergreifendste Moment des ganzen Abends für mich. Als die jungen Geiger ihr Stück beendet hatten, nahm dieser weise, liebende, Vater seine Tochter in die Arme und trug sie von der Bühne.

Das war ein wundervolles Bild unseres himmlischen Abba, der uns in Zeiten der Verzweif- ung umarmt. Er hilft uns nicht, weil wir etwas großartiges vorführen; Er hilft uns, weil wir sind, was wir sind - Seine Kinder. Und er ist bereit, zu unserer Verteidigung hervorzukom- men, wenn wir übermannt werden. Wir der Vater des jungen Mädchens, der weise ent- schied, sie nicht sofort von der Bühne zu nehmen, sondern in der ganzen Zeit der Prä- sentation bei ihr war, mag unser Abba uns nicht aus der Situation befreien, in der wir sind, aber Er ist immer an unserer Seite - Er ist in unserer Mitte.

In Israel's Mitte

Vor kurzem habe ich nach ‘Wunder in Israel’ gegoogelt und verbrachte einen faszinierenden Nachmittag damit mir Geschichten übernatürlicher Wunder anzuhören, von denen die meis- ten während Israel’s dunkelster Stunde geschahen - als die sie umgebenden arabischen Staaten damit drohten, Israel von der Landkarte zu tilgen, als Nation und als Volk. Statt Vernichtung geschahen Hunderte von Wundern. Gott war in der Mitte Seines Volkes und intervenierte zu ihren Gunsten.

Nach dem wundersamen Sieg, den Israel im 6-Tage-Krieg errang, wurde die Generalität, unter Moshe Dayan, von säkularen Medien als einer der Gründe gefeiert, dass Israel den Krieg gewann. Aber General Dayan wusste, wer wirklich hinter dem Sieg Israel’s steckte. Er kritzelte eine Bemerkung an der westlichen Mauer und steckte sie in einen Ritz dort. Darauf hatte er eine Zeile aus Psalm 118 geschrieben.
  •  „Vom HERRN ist dies geschehen, es ist ein Wunder vor unseren Augen“ (Psalm 118:23)
Die Assyrer, die Babylonier, die Römer, die Griechen, die Nazis, und viele andere, haben alle gegen Gottes Volk gekämpft, und sind dann verschwunden. Es wird eine Zeit kommen, wenn Gott sagt: Genug ! Alle Kriege werden auf ewig vorbei sein. Er wird den Bogen zer- brechen, den Speer in zwei Teile teilen, und die modernsten Waffen der Welt, z. B. alle 75 Millionen AK 47, verstopfen.

Schatzkammern voll Hagel und Schnee

Im Dezember 2012. hatte Succat Hallel, aus dem Haus des Gebetes in Jerusalem, eine Vi- sion, in der Israel von Engelswesen geschützt wurde, die rund um die Grenzen von Israel schwebten, wie Flammen der siebenfachen Menora. Dann brachte der Herr 4 große Engel in Position. Zwei von ihnen waren an der südlichen Grenze von Syrien, und zwei an der süd- lichen Grenze von Libanon. Diese Engel hatten Wind- und Wettergewalten zu ihrer Verfü- gung, um sie zu gegebener Zeit loszulassen.

Er sagte, „Am 8. Januar wurde eine Nachricht verbreitet, dass die Syrer begonnen hatten verschiedene Chemikalien für ihre Waffen zu mischen. Der Bericht sagte, dass, wenn diese Chemikalien in eine Rakete oder ein Flugzeug gepackt würden, um sie zu liefern, könnten sie in 2 oder 3 Stunden benutzt werden.“ Dieser Bericht veranlasste Israel offensichtlich, ihre Sicherheit zu verstärken.

Am nächsten Tag, dem 9. Januar, traf ein größerer Schneesturm Jerusalem. Die Medien nannten ihn den stärksten Sturm in 20 Jahren. Über ganz Israel gab es heftige Winde und Regen, und in Jerusalem heftigen Schneefall.

„Wenn es starke Winde oder starken Regen gibt, sagen Sicherheitsexperten, dass chemi- sche Waffen entweder nicht funktionieren oder in die Richtung zurückgeblasen werden können, aus der sie kommen. Keiner kann mit Sicherheit sagen, was Assad zu der Zeit tat, aber die strengen Wetterbedingungen kamen an dem Tag, nachdem Berichte erschienen, die von Syrien’s Vorbereitung chemischer Waffen sprachen.“

Hiob 38:22-23 sagt,
  • „Bist du bis zu den Vorräten des Schnees gekommen, und hast du die Vorräte des Hagels gesehen, die ich aufgespart habe für die Zeit der Not, für den Tag des Kampfes und der Schlacht ?“
Viele von uns wundern sich, warum Jerusalem so anormal häufige und schwere Winde in der ersten Hälfte 2013 aushalten musste. Könnte es sein, dass der Herr Israel mit Seinen Vorräten an Wind, Hagel, Regen und Schnee, geschützt hat ?

Lasst ab
  • “Lasst ab und erkennt, dass ich Gott bin; ich werde erhöht sein unter den Nationen, erhöht auf der Erde„ (Psalm 46:11).
Lasst ab” bedeutet nicht nur, seid still - dies ist das hebräische Wort ‚raphah’, und bedeutet, niederschlagen, fallen lassen, wie in ‚lass Deine Hände fallen‘. Es bedeutet, loslassen und im Licht dessen, von dem wir wissen, dass Er unser Gott ist, Ruhe zu bewahren.

Raschi, vor allem einer der jüdischen Kommentatoren des Tanach (1. Mose bis Maleachi) geht einen Schritt weiter. Er glaubt, dass Gott zu den Nationen spricht. Wenn Gott sagt: „Sei ruhig“, meint Er „Lass ab ! Lass ab von Deinem Ansturm auf Jerusalem“. Lass die Waffen fallen ! Das ist Gottes Warnung gegenüber den Nationen, bevor Er die Bögen und Speere zerbricht.

Gott hat durch die Zeiten hindurch interveniert, um Sein Volk zu schützen, wenn sie von Ge- fahr umgeben waren, und Er interveniert auch heute auf wunderbaren Wegen. Er beabsich- tigt in Israel’s Zeiten von Problemen zu intervenieren, damit die Welt weiß, es gibt einen Gott, der erhoben ist, und Sein Name ist Adonai Tzva'ot, der Eine, der die riesigen Heere des Himmels kommandiert !

Egal, was die Welt tut, Er wird alles Falsche korrigieren, Er wird Sein Volk retten, und Er wird erhöht werden !

<< weitere Texte dazu
+ Jesus spricht persönlich (.pdf) >> + Gebet zur Errettung

 

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