Michael Richter
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Die Zusage für ein ganzes Leben

Übersetzung des Beitrages vom 28. 04. 2012 von Jack Kelley

„So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trin- ken? Oder: Was sollen wir anziehen? Denn nach diesem allen trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden.„ (Matthäus 6:31-33)

Als der Herr diese Worte sprach, wusste die normale Person in seiner Zuhörerschaft nicht, was der Ausdruck ‚verfügbares Einkommen‘ bedeutete. Sie hatten keine zusätzlichen Quel- len noch gab es irgendwelche Regierungsprogramme, um ihnen in schweren Zeiten zu hel- fen. Wenn sie nicht in der Lage waren, für sich selbst zu sorgen, hatten sie nichts. Und trotz- dem sagte der Herr ihnen, sie sollten sich nicht sorgen. Er sagte, wenn sie das Königreich des Vaters und Seine Gerechtigkeit suchen würden, würden alle ihre Bedürfnisse befriedigt werden.

Dies war nicht das erste Mal, dass Gott so ein Versprechen machte. In 5. Mose 28 ver- spricht der Herr Israel, dass, wenn sie Ihm völlig gehorchen und sorgfältig alle Seine Ge- bote halten würden, sie über alle Nationen auf der Welt gesegnet werden würden.

“Gesegnet wirst du sein in der Stadt, und gesegnet wirst du sein auf dem Feld. Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Ackerlandes und die Frucht deines Viehs, der Wurf deiner Rinder und der Zuwachs deiner Schafe. Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog. Gesegnet wirst du sein bei deinem Eingang, und gesegnet wirst du sein bei deinem Ausgang.“ (5. Mose 28:3-6)

Er sagte, Er würde ihnen Sieg über all ihre Feinde geben, und Wohlstand, wie er nie zuvor zu sehen war. Sie wären eine Nation von wohlhabenden Leuten, die anderen leihen, aber nie irgendwo für sich selbst borgen (5. Mose 28:7-14)

Das waren keine leeren Versprechungen und es gab Zeiten in Israels Geschichte, als ihr Ge- horsam ihnen einen Lebensstandard brachte, der den Neid der Welt hervorrief, genau, wie Gott gesagt hatte, dass es sein würde.

Wegen der Bedingungen ihres Verhältnisses mit Gott, verbanden die Juden Wohlstand mit Gerechtigkeit. Aber es war eine Gerechtigkeit, die auf den Werken basierte, was wiederum zu Stolz und Selbstzufriedenheit – zusammen mit dem Segen – führen kann.

Gott warnte sie davor. Durch ganz Mose 5:8 hindurch sagte Er ihnen, dass, wenn sie reich würden, sie nicht vergessen sollten, wer es war, der sie damit versorgte. Sonst würden sie stolz werden und denken, sie hätten ihren Wohlstand mit ihrer eigenen Stärke errungen und sie würden seine Gebote ignorieren.

Traurigerweise geschah genau das. Irgendwann dachte man über Armut als Folge von Un- gehorsam nach. Es gibt keine Motivation zu helfen, wenn Du denkst, dass unerfüllte Bedürf- nisse eine Strafe für Ungehorsam sind. Mit der Zeit fingen die, die wohlhabend waren, an, die Not der Armen soweit zu ignorieren, dass sie die Teile der Gebote, die sich mit der Hilfe für die Armen befassten, als Nachteil für die Wohlhabenden sahen und vernachlässigten. Dinge, wie Geld ohne Zinsen zu verleihen, von Zeit zu Zeit Schulden zu erlassen, vertrag- liche verpflichtete Sklaven zu entlassen, und das Land, das gekauft oder als Pfand genom- men wurde, wieder an den ursprünglichen Eigentümer zurückzugeben, wurden entweder umgangen oder total ignoriert. Deswegen nahm der Wohlstand auch ab. Dieser Zyklus wie- derholte sich mehrere Male in Israel’s Geschichte.

Alt gegen Neu

Paulus sagte, dass alles, was in der Vergangenheit geschrieben wurde, geschrieben wurde, um uns zu lehren (Römer 15:4), so dass wir in Israel’s Geschichte blicken und wissen können, dass Gott seine Verpflichtungen gut einhält. Aber die Segnungen Gottes für Israel waren auf Seinem Versprechen gegründet, sie für ihren Gehorsam zu belohnen. Sein Ver- sprechen gegenüber der Gemeinde ist viel mehr als eine Belohnung für gutes Benehmen und verlangt nur, dass wir es akzeptieren.

So geht‘s:

“so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus Geblüt, auch nicht aus dem Willen des Fleisches, auch nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.” (Johannes 1:12 -13)

Das griechische Wort, das oben mir ‘Recht’ übersetzt wurde, wird meistens als ‘Macht’ über- setzt. Es ist eine Macht, die auf Autorität fußt und Johannes sagte, es ist an uns, sie auszu- üben. Zu glauben, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist, gibt uns die absolute Autori- tät selbst zu erklären, dass wir ein Kind Gottes sind. Viele Christen denken daran nur als geistlichen Begriff, aber in der folgenden Passage offenbart Paulus, dass es, aus Gottes Per- spektive, viel mehr bedeutet und enthält, ein Kind Gottes zu sein.

„Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er sich in nichts von einem Sklaven, obwohl er Herr über alles ist; sondern er ist unter Vormündern und Verwaltern bis zu der vom Vater festgesetzten Frist. So waren auch wir, als wir Unmündige waren, unter die Elemente der Welt versklavt; als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn, ge- boren von einer Frau, geboren unter dem Gesetz, damit er die loskaufte, die unter dem Gesetz waren, damit wir die Sohnschaft empfingen. Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: Abba, Vater! Also bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; wenn aber Sohn, so auch Erbe durch Gott.“ (Galater 4:1-7)

In seinem Brief an die Galater erklärt Paulus im Hinblick auf das Erbe zu jener Zeit. Er ver- gleicht unsere Position, bevor wir wiedergeboren sind mit der eines Kindes ohne Rechte. Selbst ei n Kind, das ein direkter biologischer Nachfahre seines Vaters war, hatte nicht mehr Rechte, als einer der Diener in seines Vaters Haushalt.

Aber wenn er den von seinem Vater festgesetzten Zeitpunkt erreicht hatte, bekam er alle Rechte der Sohnschaft. In der griechischen Kultur gab es eine formale Adoptionsprozedur, die diese Rechte rechtlich absicherte. Von dieser Zeit an wurde er als Sohn behandelt, und Sohn zu sein bedeutete, dass er erbberechtigt war bezüglich des Vaters Eigentum.

In unserem Fall, ist der von unserem Vater festgelegte Zeitpunkt unserer Adoption der, als wir den Tod Seines Sohnes als Zahlung für unsere Sünden angenommen haben. Das zu tun, machte uns in Seinen Augen gerecht und qualifizierte uns, uns in Seiner Gegenwart aufzu- halten. Zu dieser Zeit wurden wir wiedergeboren, wurden eine neue Schöpfung und erhiel- ten das legale Stellung als eines von Gottes Kindern, einschließlich des Rechtes auf das Erbe.

Wie ich sagte, sieht Gott dies als eine rechtliche Angelegenheit, die Rechte und Verant- wortlichkeiten beinhaltet. Unsere Verantwortung liegt darin, Sein Königreich und Seine Gerechtigkeit zu suchen, mit anderen Worten, wiedergeboren zu sein und unsere Rechte, eines seiner Kinder zu werden, auszuüben. Seine Verantwortung ist es unsere Bedürfnisse zu befriedigen, so wie es jeder gute Vater für seine Kinder tun würde.

Deshalb sagte uns Jesus, wir sollten Sein Königreich und Seine Gerechtigkeit suchen, nicht unsere eigene. Die Gerechtigkeit Gottes kann nicht durch gutes Betragen verdient werden. Sie kann uns nur durch Glauben beigemessen werden (Römer 1:17) und deshalb fördert sie eine Haltung der Dankbarkeit. Die Pharisäer erschienen oft als knauserig und gleichgül- tig, weil sie glaubten, dass sie ihre Gerechtigkeit verdient hätten. Sie sahen auf die Armen herab, weil diese wohl verfehlt haben müssten dasselbe zu tun. Wenn Sie davon ein gutes Beispiel haben wollen, lesen Sie das Gleichnis vom Pharisäer und dem Zöllner (Lukas 18:9-14).

Um uns noch weiter zu entmutigen, wie ein Pharisäer zu werden, versprach der Herr uns mehr zu tun, als nur unsere Bedürfnisse zu stillen. Unter dem Alten Bund wurden die Men- schen als Belohnung für ihren Gehorsam gesegnet. Unter dem Neuen Bund werden uns Segnungen zugesagt, im Verhältnis zu unserer Freigebigkeit (Lukas 6:38). Jedermann wird für das Geben gesegnet, aber großzügige Geber erhalten vergleichsweise größere Segnun- gen als jene, die sparsam geben (2. Korinther 9:6). Dies ist ein ‚Ursache-und-Wirkung‘- -Verhältnis die sich spiralartige nach oben bewegt, solange wir treu sind, bis wir in jeder Hinsicht reich gemacht worden sind, so dass wir bei jeder Gelegenheit großzügig sein kön- nen (2. Korinther 9:11). Weit entfernt davon zu denken, dass Armut eine Strafe von Gott sei, wird erwartet, dass wir jedem der fragt, geben (Lukas 6:30), wobei wir wissen, dass Gott unsere Großzügigkeit anderen gegenüber, uns gegenüber erstattet.

(Verstehen Sie mich jetzt bitte richtig. Ich spreche nicht davon, Geld an reiche Tele-Evan- gelisten zu senden, die Gottes Wort verdrehen, um Geld von den Armen zu erhalten. Das ist das Gegenteil dessen, was Gott beabsichtigte. Ich spreche von ehrlicher Großzügigkeit weniger glücklichen gegenüber, die auf unserer Dankbarkeit dafür basiert, was der Herr für uns getan hat !)

Es ist eine ‘Familienangelegenheit’

„Wenn aber jemand für die Seinen und besonders für die Hausgenossen nicht sorgt, so hat er den Glauben verleugnet und ist schlechter als ein Ungläubiger“. (1. Timotheus 5:8).

Wenn es das ist, was Gott von Menschen erwartet, dann hält Er sich sicher auch selbst an diesen Standard. Denen die das Recht ausüben, eines Seiner Kinder zu werden, hat er zu- gesagt, ihre Bedürfnisse an Essen, Trinken, und Wohnung zu decken. Schließlich hat Er sich, nachdem Er zugestimmt hat, uns in Seine Familie zu adoptieren, rechtlich verpflichtet uns zu unterstützen. Natürlich, wenn wir darauf bestehen, für uns selbst zu sorgen, tritt Er beiseite. Aber Er hat ein Fundament der Sicherheit unter uns gelegt, das uns erhält, wenn alles was wir gebaut haben zerfällt und es liegt an uns zu bitten.

Denen, die ihre Dankbarkeit durch Großzügigkeit anderen gegenüber demonstrieren, hat Er noch mehr versprochen, indem er uns gegenüber mit Großzügigkeit antwortet, und zwar in einer aufsteigenden Spirale der Segnungen, die endlos sind und nur auf unserer beständi- gen Teilnahme beruhen.

Direkt nach unserer Errettung angesiedelt, denke ich, ist dies eins der wichtigsten Verspre- chen Gottes uns gegenüber, und ich wundere mich oft, warum das in der christlichen Ge- meinde nicht besser verstanden wird. Schließlich sind alle von mir zitierten Verse klar und präzise und benötigen keine besonderen Fähigkeiten, um verstanden zu werden. Alles was sie brauchen ist den Willen, Gott bei Seinem Wort zu nehmen und Ihm zu vertrauen, dass er tun wird, was Er versprochen hat. Es ist buchstäblich ein Versprechen für das ganze Leben.

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