Michael Richter
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Isaak und Ismael – damals und heute

Übersetzung des Blickwinkels von Jack Kelley - 21. 1. 2012

„Nach diesen Dingen geschah das Wort des HERRN zu Abram in einem Gesicht so: Fürchte dich nicht, Abram; ich bin dir ein Schild, ich werde deinen Lohn sehr groß machen. Da sagte Abram: Herr, HERR, was willst du mir geben? Ich gehe ja doch kinderlos dahin, und Erbe meines Hauses, das wird Eliëser von Damaskus. Und Abram sagte: Siehe, mir hast du kei- nen Nachkommen gegeben, und siehe, der Sohn meines Hauses wird mich beerben. Und siehe, das Wort des HERRN geschah zu ihm: Nicht dieser wird dich beerben, sondern der aus deinem Leibe hervorgeht, der wird dich beerben“ (1. Mose 15:1-4)

Und Sara, Abrams Frau, gebar ihm keine Kinder. Sie hatte aber eine ägyptische Magd, de- ren Name war Hagar. Und Sara sagte zu Abram: Siehe doch, der HERR hat mich ver- schlossen, dass ich nicht gebäre. Geh doch zu meiner Magd ein! Vielleicht werde ich aus ihr erbaut werden. Und Abram hörte auf Saras Stimme. Da nahm Sara, Abrams Frau, ihre Magd, die Ägypterin Hagar, nachdem Abram zehn Jahre im Land Kanaan gewohnt hatte, und gab sie Abram, ihrem Mann, ihm zur Frau. Und er ging zu Hagar ein, und sie wurde schwan- ger. Als sie aber sah, dass sie schwanger war, da wurde ihre Herrin gering in ihren Augen. Und Hagar gebar dem Abram einen Sohn; und Abram gab seinem Sohn, den Hagar geboren hatte, den Namen Ismael. (1. Mose 16:1-4, 15)

Und der HERR suchte Sara heim, wie er gesagt hatte, und der HERR tat an Sara, wie er geredet hatte. Und Sara wurde schwanger und gebar dem Abraham einen Sohn in seinem Alter, zu der bestimmten Zeit, die Gott ihm gesagt hatte. Und Abraham gab seinem Sohn, der ihm geboren worden war, den Sara ihm geboren hatte, den Namen Isaak. (1. Mose 21;1-3)

Und Sara sah den Sohn der Ägypterin Hagar, den diese dem Abraham geboren hatte, scherzen. Da sagte sie zu Abraham: Vertreibe diese Magd und ihren Sohn, denn der Sohn dieser Magd soll nicht mit meinem Sohn Erbe werden, mit Isaak ! Und dieses Wort war sehr übel in Abrahams Augen um seines Sohnes willen. Aber Gott sprach zu Abraham: Lass es nicht übel sein in deinen Augen, wegen des Jungen und wegen deiner Magd; in allem, was Sara zu dir sagt, höre auf ihre Stimme! Denn nach Isaak soll dir die Nachkommenschaft genannt werden. Doch auch den Sohn der Magd werde ich zu einer Nation machen, weil er dein Nachkomme ist. (1. Mose 21;9-13)

Abraham war 75 Jahre alt, als Gott ihn rief, ungefähr 80, als Gott ihm einen Sohn ver- sprach, 86 als Ismael geboren wurde (1. Mose 16:16) und 100 bei Isaaks Geburt (1. Mose 21:5). Demnach war Ismael 14 Jahre älter als Isaak, und ungefähr 16 oder 17 Jahre, als Isaak entwöhnt wurde. Als er Scherze mit Isaak machte, verlangte Sara, dass Abraham ihn wegschickte.

Dieser Schnappschuss scheint, für unser Verständnis von Ismael, den Ton zu bestimmen. Gott sagte Hagar, dass ihr Sohn sich wie ein Wildesel gebärden würde, mit seiner Hand gegen alle und aller Hände gegen ihn (1. Mose 16:12). Er war größer, stärker und älter als sein ‚Baby-Bruder‘, und machte sich einen Sport daraus, ihn zu verhöhnen.

Wir können uns vorstellen, dass die Eifersucht zwischen Sara und Hagar Einfluss auf Ismael hatte, und dazu beitrug, seine Sicht von Isaak von Anfang an zu beeinflussen. Und man muss sich nicht besonders anstrengen, zu glauben, dass man Ismael mehrfach sagte, dass Isaak Gottes Wahl als Abrahams Erbe war, obwohl Ismael der Erstgeborene war, und damit, zumindest aus seiner Sicht, der richtige Erbe. Als Ismael und Hagar weggeschickt wurden, um für sich selbst aufzukommen, machte es das Gefühl der Verlassenheit für Ismael schwer, und er hatte lange Zeit kein Vertrauen zu irgendjemandem. Ich kann fast seine Gedanken hören, dass sein Leben ein Fehler war und seinen Wunsch nie geboren zu sein. Kein Wunder, dass er mit niemandem gut zurecht kam.

Dieses Gefühl, ein unerwünschter Ausgestoßener zu sein, entwickelte sich zu einem so starken Groll, dass er Ismael‘s Seele völlig durchdrang, und ab dem Tag stehen sich die Nachfolger von Isaak und Ismael gegenüber. Sein Ärger hat dem Satan einen Einfluss in ihm gegeben, der sich so stark entwickelte, dass er sich seitdem durch alle Generationen zieht. All das geschah, weil Abraham und Sara mit Gott ungeduldig wurden und versuchten sein Versprechen selbst zu erfüllen.

Noch einmal, mit Gefühl

Eine Generation später fühlte sich Esau ähnlich entrechtet, durch Jakob’s Manipulation von Isaak. Das war der Fall, obwohl Jakob nur das bekam, was er vorher von Esau erworben hatte, der, in einem Moment starken Hungers, sein Geburtsrecht für eine Schüssel Essen eintauschte, als ob es bloß unwertes Zeugs sei. Esau war so ärgerlich mit seinem Vater, der sich weigerte, die Segnung zurückzunehmen, dass er das eine tat, von dem er wusste, es würde Isaak am meisten treffen. Er heiratete Mahalath, eine Tochter von Ismael (1. Mose 25:8-9). Wie er und Ismael gegen Abraham, Isaak und Jakob wohl geflucht haben mögen, die sie in zwei aufeinanderfolgenden Generationen bezüglich ihres vermutlichen Erbes gedemütigt hatten. Jedes Mal, wenn diese Vorkommnisse zur Sprache kamen, wuchs der Einfluss Satans, den er in ihren Gedanken baute,

Es war die ganze Zeit Gottes Plan, dass sein Versprechen gegenüber Abraham durch Isaak in Jakob erfüllt wurde. Als Sara begann, die Angelegenheit in ihre eigene Hand zu nehmen, nachdem sie ungeduldig 6 Jahre lang gewartet hatte, ihrem Ehemann einen Erben zu geben, versprach Gott Ismael‘s Abkommen zu einer großen Nation mit 12 Regierenden zu machen, so wie er es für Jakob geplant hatte. Aber er sagte „Aber meinen Bund werde ich mit Isaak aufrichten (1. Mose 17:20-21).

Und Esau‘s Abkommen erhielten das Land östlich des Jordans, das die Israelis nicht für sich nehmen durften (5. Mose 2:4-6). Aber Ismael erbte nicht den Teil der Vereinbarung und Esau bekam das Gelobte Land nicht. Und, das was sie erhielten, obwohl großzügig, erschien ihnen vielleicht wie die 2. Wahl. Weit entfernt davon, zu vergeben und vergessen, wurde ihr Ärger weiter geschürt.

Das Land, das Esau erhielt, wurde als Edom bekannt, wegen seiner spektakulären roten Berge, und, bis zu ihrer Rebellion gegen Gott, blühten dort die Nachkommen Esau‘s. Das Fass lief jedoch über, als die Edomiter Gottes Strafe für Israel, während der babylonischen Kriege, ausnutzten. Sie dachten sie könnten das begehrte Gelobte Land schließlich doch bekommen, paktierten mit Nebukadnezar, schnitten die Flucht der Juden aus den babyloni- schen Armeen ab, überfielen die fliehenden Israeliten und plünderten ihre Häuser (Obadja 1:10-14). Als Resultat wurde Edom bis zur letzten Person zerstört und die Nabatäer, eine andere Gruppe der Nachfolger von Ismael, nahmen ihr Land in Besitz.

Wir kommen zurück

Während der 1900-jährigen Abwesenheit von der Weltszenerie, wuchsen die Söhne Ismael‘s zu einer Familie von Nationen, so, wie Gott es versprochen hatte, aber die Feindschaft blieb, selbst als das Gelobte Land scheinbar ihnen gehörte. Als es Mohammed, einem Nachfolger von Ismael, nicht gelang die Juden der Region in seine neue Religion zu konvertieren, erklärte er Krieg gegen sie und die alte Feindschaft brach wieder auf. All die alten Gefühle der Ablehnung flammen erneut auf, und obwohl die Armeen des Islam eine Epoche der Eroberung einläuteten, die sie bis in den Osten Frankreichs führte, hielten sie eine spezielle Art der Feindschaft gegenüber den Juden aufrecht.

Und dann passierte das Unvorstellbare. Zum dritten Mal wurden sie aufgefordert, zugunsten der Söhne Israels beiseite zu treten. Gott brachte Seine Leute zurück in das Land, das er vor so langer Zeit Abraham versprochen hatte. Egal, dass das Land während der vorherge- henden 1900 Jahre ziemlich herrenlos war, es war muslimisches Land, und nun wurde es ihren geschworenen Feinden, den Juden, zurückgegeben. Das verletzte ihre Eigenverant-wortung, beschmutzt wie sie auch war, und es beleidigte das Versprechen ihrer Religion. Mohammed selbst hatte ihnen gesagt, dass jedes Land, das im Namen Allah erobert wurde, nie mehr an Ungläubige zurückfallen würde.

Natürlich waren heute die Mehrheit der Nachfolger Mohammeds keine Söhne Ismael‘s mehr, sondern Perser, Ägypter, Babylonier und Assyrer – um ihre biblischen Namen zu verwenden. Aber ihr historischer Hass auf die Juden wurde durch die gemeinsame Religion aufrecht erhalten. Und die meisten der zurückkehrenden Juden gehörten keinem der ursprünglichen 12 Stämme an, sondern den Nachfolgern der Europäer, die im Laufe der Jahrhunderte zum Judentum konvertiert waren. Nur ein Rest der heutigen Juden kann direkt auf die 12 Söhne Jakobs zurückgeführt werden. Aber es ist dieser Rest, der Israels Recht unter dem Bund mit Abraham, in den Augen Gottes, bestätigt.

Deshalb sind die heutigen Kriege nicht wischen Ismaeliten und Israeliten, sondern zwischen Moslems und Juden. Die Familienfehde wurde ein Kampf zwischen den Religionen. Wird der Gott der Juden die Oberhand behalten, oder wird es der Gott des Islam sein - denn sie sind nicht ein und derselbe. Der Gott, der die Ewigkeit bewohnt, schuf das Land und gab es an Abraham, in einer immer währenden Übereinkunft. Der Gott dieser Welt hat es an sich gerissen und weigert sich es aufzugeben. Es ist das am heißesten umkämpfte Stück Land des gesamten Universums, und der Wettbewerb hat sowohl seinen Ursprung, als auch seine Lösung im geistigen Reich, nicht in den Versammlungshallen menschlicher Regierungen.

So, jetzt hat sich der Kreis geschlossen. Ismael, vertreten durch die Moslems, ist älter, größer und stärker, aber Isaak, vertreten durch die Juden, ist immer noch das Kind des Verheißung. Und, wie wir bald sehen werden, was Gott versprochen hat, wird Er durchfüh- ren. Gegen alle Schwierigkeiten wird Ismael erneut beiseite geschoben, und Gott wird die Gelegenheit nutzen, seinen alten Bund mit den Kindern Israels wieder aufzurichten, ob biologische Kinder oder nicht. Dies ist ein weiterer riesiger Wegweiser dafür, dass das Ende der Zeitalter vor uns liegt. Man kann die Schritte des Messias fast schon hören.

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