Michael Richter
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Blind Date (Israel ist noch verblendet, wird aber sehen)

Übersetzung des Beitrags vom 25. 6. 2013 von Wendy Wippel

Der agnostische israelische Physiker Leon Ledermann, der vom orthodoxen Physiker Gerald Schroder gefragt wurde, ob irgendetwas von der Wissenschaft nicht erklärbar wäre, antwor- tete: „Israel, wieder zurück im Land, ist irgendwie gespenstisch.“

Was (erneut) die Frage aufwirft: Warum sehen die säkularen Juden von heute nicht Gottes Hand in ihrer Vergangenheit (und ihrer Zukunft) ?

Ein Wort: Verblendet

Sie haben vielleicht davon gehört, dass Israel während des Gemeindezeitalters gegenüber der Wahrheit verblendet ist. Was aber vielleicht nicht bekannt ist, ist wie sehr, und was, hin- sichtlich dieses Geschehens, Gott kürzlich offenbart hat. Und wie spezifisch Er dabei gewe- sen ist.

Beweis A: Wir wissen, wann es passiert ist.

Palmsonntag.


Und hier ist die Geschichte: Gott offenbarte gegenüber Daniel, im Buch Daniel - Kapitel 9, dass 69 Perioden von je 7 Jahren vergehen würden, zwischen dem Dekret, dass zur Restau- rierung und dem Wiederaufbau von Jerusalem erlassen wurde, und der Wiederkehr des Messias, des Königs.

69 Perioden von je 7 Jahren ergeben 483 Jahre, und 483 Jahre mit je 360 Tagen (dem stan- dardmäßigen biblischen Jahr) ergeben 173.880 Tage.

Und ? (… denkst Du vielleicht …)

Wie bekannt, gibt es vier Dekrete, die in den Büchern Esra und Nehemia verzeichnet sind. Die drei in Esra bestehen aus Dekreten, die von 1) Cyrus, 2) Darius und 3) Artaxerxes (dem späteren persischen König, während der Zeit der Besetzung Israel’s durch Persien) gegeben wurden. Alle diese Dekrete beziehen sich auf den Wiederaufbau des Tempels.

Nur das vierte, in Nehemiah (aber auch von Artaxerxes gegeben), bezieht sich spezifisch auf Jerusalem und seine Mauern.

Und, dank Herodot, dem ‚Vater der Historie‘, der während der persischen Regierungszeit in Israel, in den persischen Gerichten, anwesend war, haben wir eine ziemlich gute Vorstellung davon, wann Artaxerxes das Dekret gab, von dem Nehemia berichtet.

Spult man 173.880 Tage nach vorne (bei Anwendung verschiedener komplexer mathema- tischer Formeln, wegen Änderungen in den Kalendern) landet man beim 6. April 32.

Dem Datum, von dem die meisten ernsthaften Bibelgelehrten glauben, dass Jesus, nachdem Er mehrfach Seinen Jüngern in Seinem ersten ‚Besuch‘ gesagt hatte, es ‚sei noch nicht Seine Zeit‘, sie auf einen wichtigen Botengang schickte. Ein Botengang, einen Esel zu holen, auf dem er später am Tag nach Jerusalem einritt.

Und das war genau der Weg, der den Juden gesagt wurde, wie sie ihren Messias erwarten sollten:
  • „Siehe, dein König kommt zu dir: Gerecht und siegreich ist er, demütig und auf einem Esel reitend, und zwar auf einem Fohlen, einem Jungen der Eselin“ (Sacharja 9:9).
Wir wissen alle, was passierte. Obwohl Jesus Nachfolger sehr enthusiastisch waren (und tat- sächlich den prophetischen Psalm von der Ankunft des Messias sangen), lehnte die Nation als Ganzes (wie ihre Anführer) den Gott ab, der gekommen war um unter ihnen zu sein. Die Pharisäer, die die Bedeutung der Gesänge Seiner Fans erkannten, verlangten, das Jesus ihnen gebot aufzuhören mit singen.

Was Jesus den Anführern sagte, schreit nach der Bedeutung des Tages:
  • „Und er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch, wenn diese schweigen, so werden die Steine schreien.“ (Lukas 19:40).
Und, wenn Du immer noch nicht überzeugt bist, dass das DER TAG war, vom dem Daniel gesagt hatte, sie sollten nach ihm Ausschau halten; was als nächstes geschieht, macht das absolut klar:
  • „Und als er sich näherte und die Stadt sah, weinte er über sie und sprach: Wenn auch du an diesem Tag erkannt hättest, was zum Frieden dient ! Jetzt aber ist es vor deinen Augen verborgen. Denn Tage werden über dich kommen, da werden deine Feinde einen Wall um dich aufschütten und dich umzingeln und dich von allen Seiten einengen; und sie werden dich und deine Kinder in dir zu Boden werfen und werden in dir nicht einen Stein auf dem anderen lassen, dafür, dass du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast“ (Lukas 19:41-44)
Hast Du das verstanden ? Sie erkannten die Zeit ihres Besuches nicht. Und sie hätten es wissen sollen, denn Daniel hatte es ihnen gesagt. Und ihre Ablehnung hatte tragische Kon- sequenzen. Jetzt waren die Dinge, die ihnen Frieden bringen sollten (Versöhnung mit Gott und dem Friedensreich, unter der Regierung des versprochenen Messias), vor ihren Augen verborgen.

Sie waren verblendet.

Jesaja 29 gibt einen kleinen Einblick in Gottes Enttäuschung:
  • „Stutzt und staunt ! Seid verblendet und erblindet ! … Denn der HERR hat einen Geist tie- fen Schlafs über euch ausgegossen, ja, verschlossen hat er eure Augen; die Propheten und eure Häupter, die Seher, hat er verhüllt“
Was, mit anderen Worten, bedeutet, dass, von diesem Zeitpunkt an, die Nation Israel daran gehindert wurde, selbst die Bedeutung der prophetischen Worte zu erkennen.

Eine Interpretation, die von der nächsten Zeile bestätigt wird:
  • "Und jedes Gesicht ist für euch geworden wie die Worte einer versiegelten Buchrolle, die man einem gibt, der zu lesen versteht, indem man sagt: Lies das doch ! Er aber sagt: Ich kann nicht, denn es ist versiegelt. Und man gibt die Buchrolle einem, der nicht lesen kann, indem man sagt: Lies das doch !“ (Jesaja 29:9-12)
Das Zeugnis der Schriften wurde, wie der Eingang zum Heiligsten des Heiligen, verschleiert.

Und das gibt auch einer ansonsten ziemlich unerklärlichen Passage in Jesaja. absoluten Sinn:
  • „Wer ist blind, wenn nicht mein Knecht, und taub, wenn nicht mein Bote, den ich sende? Wer ist blind wie Meschullam und blind wie der Knecht des HERRN ? Er hat vieles gesehen, aber es nicht beachtet, hat offene Ohren, aber hört nicht.“ (Jesaja 42:19-20)
Mit anderen Worten, ist niemand so blind, wie Gottes erwähltes Volk, nachdem er sich entschloss, sie zu verblenden.

Ein Volk, dem alle Wahrheit geoffenbart wurde, aber die, weil Gott sich entschied sie zu blenden,
  • „Hören, ja, hören sollt ihr und nicht verstehen ! Sehen, ja, sehen sollt ihr und nicht erkennen ! (Jesaja 6:9).
Aber Gott ist ein treuer Gott, ein Gott, der Seine Versprechen halt. Und Er ist mit ihnen noch nicht am Ende.

Und Gott hat uns auch offenbart, wann ihre Sicht wiederhergestellt wird. Und alles hängt an einer Präposition.

Bis.
  • „Denn ich will nicht, Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt sei, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird; (Römer 11:25)
  • “und Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden“ (Lukas 21:24).
  • „Und siehe, ich bin mit dir, und ich will dich behüten überall, wohin du gehst, und dich in dieses Land zurückbringen; denn ich werde dich nicht verlassen, bis ich getan, was ich zu dir geredet habe“ (1. Mose 28:15)
Bis bedeutet, das Gott noch Pläne für Sein erwähltes Volk hat. Und Teil dieses Planes ist, die Sicht Seines Volkes wieder herzustellen.
  • „An jenem Tag werden die Tauben die Worte des Buches hören, und aus Dunkel und Finsternis hervor werden die Augen der Blinden sehen“ (Jesaja 29:18)
Und das letzte, was Gott offenbart hat:
  • „Siehe, da ist euer Gott, Rache kommt, die Vergeltung Gottes ! Er selbst kommt und wird euch retten. Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet“ (Jesaja 35:4-5).
Wir wissen, was die Nation letztlich sehen wird:
  • „… sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehkla- gen, wie man über den einzigen Sohn wehklagt, und werden bitter über ihn weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint.- An jenem Tag wird für das Haus David und die Bewohner von Jerusalem eine Quelle geöffnet sein gegen Sünde und gegen Beflek- kung (Sacharja 12:10 + 13:1).
Der Brunnen lebendigen Wassers wird schließlich für das Haus David geöffnet, und sie werden wieder hergestellt und erlöst.

Als David Ben Gurion die Unabhängigkeitserklärung Israel’s am 14. Mai 1948 las, erkannte er das wichtige Ereignis als erfüllte Prophetie.

Der Moment, der in Sacharja beschrieben wird, ist ein weiterer historischer Moment, ob- schon einer, der noch kommt. Ein weiteres Stück israelischer Geschichte, das im vorhin ge- schrieben wurde.

Und dieses werden wir mit unseren eigenen Augen in Erfüllung gehen sehen. Stell Dir das vor !

(Ich fühle das Kribbeln mein Bein hinauf wandern, wenn ich nur daran denke).

Ich kann es kaum erwarten.


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