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Was sagt die Bibel ? – Israel und die Gemeinde – Fragen und Kommentare dazu

Übersetzung der Diskussion zum 1. Teil vom 10. 5. 2014 von Jack Kelley

<< Ursprungstext der Diskussio

Meine Untersuchung über Israel und di Gemeinde provozierte einige Kommentare, die einer längeren Antwort bedürfen. Es schien mir sinnvoller sie als selbständiges Dokument zu be- arbeiten, statt sie der ersten Untersuchung anzuhängen. Hier sind die Antworten.

Leserkommentar 1:
Sie sagen, dass „Gott einige nahm, die vorher Juden gewesen waren und einige die vorher Heiden gewesen waren und machte daraus einen neuen Menschen (Epheser 2:14-16).

Das war ein wunderbarer Artikel, bis auf diese Aussage. In Galater 3:28 wird gesagt, dass es weder Jude noch Grieche, weder Mann noch Frau gibt. Juden sind nicht frühere Juden, die nicht mehr an ihren Messias glauben, als ich eine frühere Frau war, nachdem ich an Jesus glaube. Juden und Nichtjuden, Männer und Frauen behalten alle ihre Identitäten, aber diese Identitäten stellen keine Barrieren mehr dafür dar, dass wir ein neuer Mensch werden.

Das eine, was Juden fürchten, ist, dass sie keine Juden mehr sind, wenn sie an Jesus glau- ben. Nachkommen von Abraham, Isaak und Jakob zu sein, ist eine geerbte Blutlinie, und kann so wenig geändert werden, wie sich eine dunkelhäutige Person ändert, nach sie ein Nachfolger Christi geworden ist.

Meine Antwort:
Lassen Sie uns in diese zwei Passagen hinein gucken. Zunächst Galater 3:28.

  • „Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus“

Dann Epheser 2:14:16:

  • „Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft, in seinem Fleisch abgebrochen. Er hat das Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei - Frieden stiftend - in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen und die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das er die Feindschaft getötet hat“.

Beide Passagen sagen dasselbe, insofern, als sie beide Gottes Auffassung von Menschen vermitteln, die, während des Gemeindezeitalters, Gläubige in Jesus werden. Wie Sie sagten, hört eine Frau nicht auf eine Frau zu sein, nachdem sie an Jesus glaubt. Aber aus Gottes Perspektive gibt es keinen Unterschied zwischen einer christlichen Frau und einem christ- lichen Mann; für Ihn sind sie gleichberechtigte Teilnehmer am ewigen Bestimmungsort der Gemeinde.

In gleicher Weise hören Menschen mit jüdischer Abstammung nicht auf Juden im Blut zu sein, aber wenn sie gläubig an Jesus werden, betrachtet sie Gott, im Hinblick auf ihren ewi- gen Bestimmungsort, nicht mehr als Teil von Israel. Er betrachtet sie als Teil der Gemeinde, gleichberechtigte Teilnehmer mit Christen nichtjüdischer Herkunft, und deren Bestimmungs- ort. Ob Jude oder Grieche (= Nichtjude), unsere Zukunft wird nicht vom Blut unserer Vor- fahren bestimmt, sondern vom Blut Jesu.

(Paulus sprach nur von Gemeindezeitalter hier. Nach der Entrückung werden Juden, die Gläubige in Jesus werden, Teil von Israel, und Nichtjuden, die Gläubige werden, bleiben noch Nichtjuden.)

In Epheser 2:17-18 beschließt Paulus diesen Gedanken, und sagt,

  • „Und er [Jesus] kam und hat Frieden verkündigt euch, den Fernen [Nichtjuden], und Frieden den Nahen [Juden]. Denn durch ihn haben wir beide durch einen Geist den Zugang zum Vater“

Nichtjuden genießen den Frieden mit Gott nicht, indem sie Teil von Israel werden, und Juden genießen den Frieden Gottes nicht, indem sie ihr Judentum aufgeben, um wie Nichtjuden zu werden. Beide erreichen Frieden mit Gott, indem sie Teil des Leibes Christi werden.

Übrigens, auch das Gegenteil ist wahr. Juden und Nichtjuden, die nicht an Jesus glauben, werden auch denselben Bestimmungsort teilen, d. h. die ewige Trennung von Gott (Johannes 14:6).

Paulus bestätigte diesen Wechsel der geistlichen Identität, als er in 1. Korinther 10:32 sagte,

  • „Seid unanstößig, sowohl für Juden als auch für Griechen (Nichtjuden) als auch für die Gemeinde Gottes !“

Bis zu diesem Zeitpunkt waren Juden und Nichtjuden die einzigen zwei Gruppen der Mensch- heit. Jetzt gibt es drei.

Leserkommentar 2:
In Johannes 14:3 sagt Jesus, Er bereitet eine Stätte für Seine Nachfolger, die in diesem Fall Juden waren. In 1. Johannes 3:2 schreibt derselbe Apostel, dass wir wie Jesus sein werden und Ihn sehen, wie Er ist. Wenn wir sein werden wir Er, werden wir nicht länger den Grenzen von Raum und Zeit unterliegen, so wie auch Er nicht. Das Neue Jerusalem wird un- sere Heimat, aber wir werden auch zur Erde pendeln, um mit Ihm zu regieren (Offenba- rung 1:6; 20:4). Es gibt und es wird auch weiterhin eine Trennung zwischen Israel und der Gemeinde geben, aber sie könnte vielleicht nicht so deutlich sein, wie Sie sie sehen.

Meine Antwort:
Ich weiß nicht ob es das ist, was Sie implizieren, aber ich sehe keine biblische Begründung für die Meinung, dass Jesus sich nur auf Seine jüdischen Nachfolger bezog – in Johannes 14:3. Er kam nicht nur für sie zurück, und wenn Er zurückkommt, wird es für den gesamten Leib der wiedergeborenen Gläubigen sein, ob mit jüdischem oder nichtjüdischem Ursprung.

Auch gibt es keine biblische Sicherheit dafür, dass wir regelmäßig zur Erde pendeln. Menschliche Könige haben in der Vergangenheit über riesige und weit verstreute Reiche geherrscht, ohne große Teile davon jemals persönlich besucht zu haben.

Wegen unserer Menschlichkeit können wir uns nur fragen, welche Art von „Job“ wir im Tau- sendjährigen Reich haben werden, und die Bibel gibt keine hilfreichen Tipps dazu. Wenn wir uns aber in der Welt umschauen, können wir sehen, dass die meisten Familienmitglieder königlicher Familien, in dem Sinne, wie wir das verstehen, nicht arbeiten. Die meisten ver- bringen ihre Zeit mit einer „höheren Berufung“. Öffentlicher Dienst und ehrenamtliche Arbeit wären als Beispiele zu nennen.

Und, wenn Sie genauer hinschauen, beziehen sich Offenbarung 1:6 und 20:4 nicht auf dieselbe Gruppe. Die Gruppe in Offenbarung 1:6 wird aus Königen und Priestern gebildet, die durch Sein Blut von Sünden befreit wurde, und dem Gott und Vater unseres Herrn Jesus dient. Die meisten Gelehrten sehen diese Gruppe als die Gemeinde.

Die Gruppe aus Offenbarung 20:4 besteht aus wiedererweckten Märtyrern, die während der großen Trübsal enthauptet wurden, weil sie das Malzeichen des Tieres ablehnten. Sie wer- den mit Christus 1.000 Jahre regieren, werden aber nicht Könige oder Priester genannt. Sie werden oft die Trübsal-Heiligen genannt.

Da sie nicht Teil der Gemeinde sind, werden sie nicht im Neuen Jerusalem leben. Offenba- rung 21:27 sagt, dass nur die, deren Namen im Buch des Lammes geschrieben sind, dort leben werden. Ich glaube es ist möglich, dass sie auf Erden leben und uns helfen die Natio- nen in einer untergeordneten Rolle zu verwalten. Wenn das so ist, könnten sie die ‚lokale‘ Verwaltung des Königreiches sein.

Im Gegensatz dazu wird Israel während des Tausendjährigen Reiches von König David re- giert (Hesekiel 37:24), mit der Unterstützung eines natürlichen Prinzen, und einer Priester-schaft, die sich um Tempelangelegenheiten kümmert (Hesekiel 44). Wir wissen, dass die- ser Prinz en natürlicher Mensch sein wird, weil er Opfer für Sünden bringen muss (Hesekiel 46:2), und Söhne haben wird (Hesekiel 46:16).

Auch wenn keiner außer der Gemeinde das Neue Jerusalem betreten kann (Offenbarung 21:27), glaube ich, dass wir ein freies Besuchsrecht für die Erde haben bzw. für das ganze Universum. Also könnte der Unterschied zwischen Israel und der Gemeinde durchaus so ausgeprägt sein, wie ich es beschreiben habe.

Leserkommentar 3:
Sehr interessanter Artikel, der eine Menge Verwirrung aufklärt, die viele Leute bezüglich der Gemeinde und Israel haben. Ich habe aber eine Reihe Fragen und wäre für eine Antwort dankbar.

Sie sagen, dass nach dem Zweiten Kommen nur der Überrest Israel’s und die Gläubigen des Alten Testaments das Tausendjährige Reich auf Erden ausmachen werden. Dann sagen Sie, die Gemeinde wird die Erde bei der Entrückung verlassen und für immer bleiben.

Mein Verständnis ist, dass die Gemeinde, bei der Entrückung, die auferweckten Leiber er- hält, und dann mit Christus zur Erde zurückkehrt, beim Zweiten Kommen. Ich weiß nicht wie lange dieser Besuch währen wird, aber die Schrift scheint darauf hinzudeuten, dass die Ge- meinde auf die Erde zurückkehrt.

Und, was ist mit den Nichtjuden, die während der Trübsal zum Glauben kommen ? Nach meinem Verständnis werden die Schafe aus dem ‚Schafe und Böcke Gericht‘ auch bis zum Tausendjährigen Reich auf Erden leben. Das hieße, dass die Erde von dem Überrest Israel’s bewohnt wird, den gläubigen Nichtjuden, und den wiedererweckten/entrückten Gläu- bigen.

Meine Antwort:
Was ich sagte war, „Nach dem Zweiten Kommen wird nur der gläubige Überrest Israel’s zu- rückbleiben um im Verheißenen Land auf Erden zu wohnen. Zusammen mit den wiederauf- geweckten Gläubigen des Alten Testaments werden sie das nationale Israel bilden“. Davor sagte ich, dass Israel noch einmal aus den Nationen auf der Erde herausragen würde.

Es gibt eine Anzahl von Hinweisen auf die Nationen auf der Erde, während des Tausendjäh- rigen Reiches, und zwei davon, Ägypten und Assyrien, werden auch benannt. (Jesaja 19:23-25). Generelle Hinweise auf die Nationen des Tausendjährigen Reiches beinhalten Psalm 2:8-9, Jesaja 2:2-4, Jesaja 62:1-2, Sacharja 14:16-19 und Offenbarung 21:24. Wie Sie sagten, werden die Nationen der Erde von Nichtjuden bevölkert, die nach der Entrückung gläubige geworden sind, und die Endzeitgerichte überlebten. Sie werden beim ‚Schafe und Böcke-Gericht Leben in das Königreich bringen, das dem Zweiten Kom- men folgt (Matthäus 25:34), und werden helfen, die Erde wieder zu bevölkern. Schließlich werden viele von ihnen gegen Gott rebellieren und sich sammeln, um Israel ein letztes Mal zu attackieren. Aber Feuer wird vom Himmel fallen und sie fressen (Offenbarung 20:7-9).

Es ist populär anzunehmen, dass, weil die Bibel sagt wir würden mit Christus regieren, die Gemeinde die Armeen des Himmel sein müssten, die mit Ihm beim Zweiten Kommen zu- rückkehren (Offenbarung 19:14). Zur Unterstützung dieser Ansicht vergleichen sie das feine Leinen, das die Braut, bei der Hochzeit (Offenbarung 19:8) trägt, mit den feinen Leinen der Armeen des Himmels (Offenbarung 19:14), und vermuten auch, dass beide Gruppen dieselben sind.

Aber ich glaube nicht, dass das der Fall ist. Zunächst ist es nicht typisch für einen militäri- schen Kommandanten, seine neue Braut mit ihm in den Kampf zu nehmen, und zweitens ist von der Braut Christi nie die Rede, wenn von den Armeen des Himmels gesprochen wird. Das griechische Wort für „Armeen“ wird auch mit „Männern des Krieges“ und „Soldaten“ übersetzt und wird nirgendwo in der Bibel benutzt, wenn von der Gemeinde die Rede ist. Deshalb glaube ich, dass die Armeen des Himmels Kriegsengel sind, die in der Bibel auch beschreiben werden als in weiß gekleidet (Johannes 20:12; Offenbarung 15:6).

Ich glaube die Gemeinde wird in die Nachbarschaft der Erde in das Neue Jerusalem zurück-kehren (Offenbarung 21:9-10), kurz nach dem Zweiten Kommen. In Matthäus 24:29 sagte Jesus, dass sofort nach dem Ende der Großen Trübsal die Sonne und der Mond ver- finstert werden. Dann, in Offenbarung 21:23-24, sagte Johannes, das die Nationen der Erde durch das Licht des Neuen Jerusalem wandeln werden. Für mich bedeutet das, dass das Neue Jerusalem der Ursprung des Lichts während des Tausendjährigen Reiches sein wird, und das es seinen Platz nahe der Erde, kurz nach dem Ende der Großen Trübsal, haben wird.

Zusammenfassung:
Es wartet eine unglaubliche Zukunft für Israel und die Gemeinde, und jede unterscheidet sich von der anderen. Eine Menge von Details ist noch geheimnisumwittert, aber aus dem, was die Bibel offenbart, können wir einen flüchtigen Blick davon erhaschen, wie weit jen- seits aller unserer Vorstellungen unsere Zukunft sein wird (1. Korinther 2:9). Glücklicher- weise müssen wir nicht mehr lange warten, weil, wenn Du genau hinhörst, die die Schritte des Messias schon fast hören kannst.

>> weitere Texte dazu
+ Jesus spricht persönlich (.pdf) >> + Gebet zur Errettung

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