Michael Richter
Marketing- und Vertriebsberatung - international
Hauptstrasse 27
DE-88422 Seekirch
Marketing- und Vertriebsberatung - international

Tel: +49(0)7582-933371
E-Mail: michael.richter@marketing-und-vertrieb-international.de

Was sagt die Bibel ? – Israel und die Gemeinde

Übersetzung der Bibeluntersuchung vom 3. 5. 2014 von Jack Kelley

Jemand schrieb mir und bat um meine Meinung zu verschiedenen Theorien, die er über das Verhältnis zwischen der Gemeinde und Israel gelesen hatte. Er Fragte: „Sind die zwei tat- sächlich gleich oder sollten sie unterschiedlich sein ?“ Hier ist meine Antwort darauf.

Das fehlgeleitete Bemühen, die Gemeinde und Israel in eine Einheit zu vermischen besteht weiterhin. Zuerst kam die „Ersatz-Theologie“, die falsche Lehre, die Jesus als Messias ab- lehnt und sagt, Gott hätte keine Verwendung mehr für Israel. Stattdessen habe Er der Ge- meinde alle Versprechen, die Er früher ihnen gab, zur Gemeinde transferiert. Gemäß dieser Ansicht, war die Wiedergeburt von Israel, 1948, nichts anderes als ein Unfall der Geschich- te, nicht die Erfüllung von Prophetie. Sie sagen, Israel hätte nur durch die Gemeinde eine Zukunft.

Die ‚Bewegung der hebräischen Wurzeln‘ nahm einen anderen Weg, um das Spiegelbild des- selben Zieles zu erreichen. Sie behaupten, die heidnische Gemeinde hat sich vom Kurs ent- fernt, da sie durch griechisches und römisches Heidentum verunreinigt worden wäre. Sie stehen für eine Rückkehr der Gemeinde zu den jüdischen Wurzeln, dadurch, dass sie das Gesetz einhält, die diätetischen Einschränkungen, die Feste Israel’s, usw., so, wie die ur- sprünglichen Jünger es taten. Mit anderen Worten Torah-Praktiken durchzuführen. Sie sagen die einzige Zukunft für die Gemeinde sei durch Israel.

Dann gibt es noch eine Ansicht, die „Rest-Theologie“ genannt wird, die einen Unterschied zwischen „nationalem“ Israel und „geistlichem“ Israel macht, den sie „restliches Israel“ nen- nen. Laut dieser Ansicht ist das „restliche Israel“ ein geistliches Gebilde, genau wie die Ge- meinde. Sie interpretieren Römer 11:17-19 so, dass die Gemeinde in das „restliche Israel“ veredelt wurde und sie jetzt ein- und dasselbe sind.

Diese Ansichten missachten alle die Tatsache, dass, als Gott Seine Gemeinde baute, Er eini- ge nahm, die früher Juden gewesen waren und einige die früher Heiden gewesen waren und aus denen er einen neuen Menschen machte (Epheser 2:14-16). Neu gemacht bedeutet, dass keine Gruppe blieb, wie sie war. Paulus erläutert das in Galater 3:28, als er sagte, in der Gemeinde gäbe es weder Jude noch Grieche (Heide). Ja, wir sind alle Abraham’s Sa- men, aber das bedeutet nicht, dass wir alle Israel sind. In 1. Mose 12:3 sagte Gott, dass alle Geschlechter (Sippen, Stämme) auf der Erde durch Abraham gesegnet würden.

Der Grund für die heutige Untersuchung ist der, zu demonstrieren, dass, egal wie Menschen versuchen die Dinge umzudeuten, Israel und die Gemeinde aus Gottes Sicht separate Ein- heiten sind, und es nie beabsichtigt war sie zu Einem zu machen. Wenn wir die zwei ver- gleichen, sehen wir, dass jede einen unterschiedlichen Ursprung hat, einen einzigartigen Zweck, und eine gesonderte Bestimmung. Aus diesem Grund haben manche Gelehrte den folgenden Vergleich zwischen Israel und der Gemeinde auch „Gesonderte Theologie“ ge- nannt.

Ein unterschiedlicher Ursprung

I.     Israel entstand durch einen souveränen Akt Gottes, der eine Nation aus direkten Nach- folgern von Abraham schuf (1. Mose 12:2). Später kreiste Er das genauer ein auf die, die von Isaak (1. Mose 26:3-5) und Jakob (1. Mose 28:13-15) abstammten. Ihnen gehört ein nationaler Bund, bedingt durch Gehorsam (2. Mose 19:3-6).

II.     Die Gemeinde besteht aus individuellen Mitgliedern aus jeder Nation, Stamm, Volk und Sprache, die direkt in die Familie Gottes hinein adoptiert wurden, auf der Basis unseres persönlichen Glaubens, dass Jesus für unsere Sünden starb und wieder auferstand (Johannes 1:12-13; Galater 4:4-7; Römer 10:9-10). Unser ist ein persönlicher Bund abhängig von unserem Glauben.

Man könnte sagen, dass Gottes Verbindung mit Israel auf einer nationalen Religion basiert, aber Seine Verbindung mit der Gemeinde basiert auf einem persönlichen Verhältnis.

Ein einzigartiger Zweck

I.      Gott gab Israel eine vierfache Mission.

  1.   Sie war ein Aufbewahrungsort für Sein Wort (Jesaja 42:9), die die Dinge auf- schrieb, die Er ihnen sagte, ob in der Historie oder Prophetie, und sie bewahrten die Genauigkeit.
  2. Sie sollten Seine Zeugen gegenüber einer ungläubigen Welt sein (Jesaja 43:10).
  3. Sie sollten ein Bild für Seine Pracht sein (Jesaja 49:3); in ihnen würde Er ver- herrlicht werden
  4. Und schließlich sollten sie ein Kanal für den Messias sein, durch den Er Seine Erlö- sung bis zu den Enden der Erde bringen würde (Jesaja 49:5-6).

II.     Der Zweck der Gemeinde ist,

  1. eine Demonstration der unvergleichlichen Reichtümer der Gnade Gottes zu sein, in Zeiten, die noch kommen, ausgedrückt in Seiner Güte gegenüber uns (Epheser 2:7), und
  2. um Gottes vielfältige Weisheit den Gewalten und Mächten in der Himmelswelt wissen zu lassen. Entsprechend Seinem ewigen Vorsatz, der in Christus Jesus, unserem Herrn, verwirklicht wurde (Epheser 3:10-11).

Eine gesonderte Bestimmung

I.      Israel bekam ein Heimatland mit geographischen Grenzen, als immerwährenden Be- sitz (1. Mose 15:18-21). Das Tausendjährige Königreich auf Erden dreht sich nur um Israel, und deshalb müssen wir in das Alte Testament schauen - für Beschreibungen des Le- bens auf Erden zu dieser Zeit. Passagen wie Jesaja 2:2-5, Jesaja 35, Jesaja 65:17-25, und Micha 4:1-8, erzählen von einem Israel, das zu einer Überlegenheit unter den Natio- nen auf Erden, und von dem Verheißenen Land, das in ein reiches Gartenparadies wieder- hergestellt wurde, in dem Gott selbst noch einmal, und für immer, unter Seinem Volk woh- nen wird, so, wie Er es versprach (Hesekiel 43:7).

II.     Die Gemeinde hat keine Heimat auf Erden. Unser Bürgerrecht ist im Himmel (Philip- per 3:20), und unser Tausendjähriges Heim ist das Neue Jerusalem, ein riesiges Gebilde, das zu groß ist, als auf die Erde zu passen, aber in der Nähe der Erde angeordnet sein wird (Offenbarung 21). Johannes beschrieb das Niederkommen aus dem Himmel, nach dem Zweiten Kommen, als so schön, wie eine Braut an ihrem Hochzeitstag. Nahezu 1400 Meilen an Länge, Breite und Höhe, wird sie zwei Drittel der Größe des Mondes haben, und aus reinstem Gold und wertvollen Steinen gefertigt sein. Das ist der Ort, den Jesus für uns vor- bereitet hat, und zu dem Er uns bringt, so dass wir auch dort sin, wo Er ist. Wenn es nicht so wäre, hätte Er es uns gesagt (Johannes 14:2-3).

Auch wenn Israel den Neuen Bund erhält (Jeremia 31:31), wird dort immer noch ein Tem- pel sein, eine levitische Priesterschaft, tägliche Sündopfer, periodische Feiertage, und sons- tige Vorschriften (Hesekiel 40-46). Im Neuen Jerusalem gibt es keinen Tempel (Offenba- rung 21:22) und auch keine zusätzlichen Vorschriften.

Nach dem Zweiten Kommen wird nur der gläubige Überrest Israel’s zurückbleiben um im Verheißenen Land auf Erden zu wohnen. Zusammen mit den wiederaufgeweckten Gläubigen des Alten Testaments werden sie das nationale Israel bilden,

Bei der Entrückung wird die Gemeinde die Erde für immer verlassen, um im Neuen Jerusalem zu wohnen.

Zwei Gleichnisse

I.      Letztlich, in der Lehre des Herrn über das Königreich, wird Israel durch den Schatz auf dem Feld dargestellt, und, als ein Mann in fand, er alles verkaufte, um das ganze Feld zu kaufen – nur wegen des Schatzes (Matthäus 13:44).

In 2. Mose 19:5-6 sagte Gott zu Israel,

  • „Und nun, wenn ihr willig auf meine Stimme hören und meinen Bund halten werdet, dann sollt ihr aus allen Völkern mein Eigentum sein; denn mir gehört die ganze Erde. Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation sein. Das sind die Worte, die du zu den Söhnen Israel reden sollst“

Beim Zweiten Kommen wird der Herr der König der ganzen Erde (Sacharja 14:9), der Sein Leben gab, um sie zu befreien. Aber Sein Hauptzweck dafür wird sein, Israel wieder herzu- stellen, Seinen Schatz auf Erden.

II.     Die Gemeinde wird repräsentiert durch die große Perle, für die, als ein Mann sie fand, er alles verkaufte, um sie zu erwerben (Matthäus 13:45-46).

Austern sind nicht koscher (3. Mose 11:9-12), werden also in Israel nicht so geschätzt, wie bei den nicht-jüdischen Nationen. Perlen entstehen, wenn ein Sandkorn in die Auster gelangt und ein Reizmittel werden. Die Auster bildet dann eine milchige Substanz, die rund um das Sandkorn aushärtet und damit den Reiz stoppt. Wenn die Auster geerntet wird, wird die Perle entfernt und in eine andere Umgebung gesetzt, um aus ihr ein Schmuckobjekt zu machen.

Jesus erkauft die Gemeinde am Kreuz, und das verlangte alles, was Er hatte. Kurz bevor die Endzeitgerichte beginnen, wird Er uns aus unserer natürlichen Umgebung herausholen und in das Neue Jerusalem bringen, eine unbezahlbare Umgebung, um Sein Schmuckobjekt zu werden.

In der Summe ist die Bibel ganz deutlich bezüglich Israel‘s und der Gemeinde als zwei separate Einheiten. Wir sind beide Teil Seines Königreiches, aber unser Ur- sprung, unsere Zweckbestimmung und unser Bestimmungsort verlangen danach, dass wir als unterschiedlich betrachtet werden.

Bitte missverstehen Sie mich nicht

Nichts von alledem hat das Ziel den Gedanken zu transportieren, das die Gemeinde sich keine Gedanken über Israel machen, oder nicht an seiner Geschichte oder seiner Zukunft interessiert sein sollte. Gerade das Gegenteil. Gott ließ Israel die Bibel schreiben, um uns zu lehren (Römer 15:4). Geschehnisse in Israel’s Historie wurden als Ermahnung für uns auf- gezeichnet, auf die die Erfüllung der Zeitalter gekommen ist (1. Korinther 10:11).

Israel’s Messias ist unser Herr und Retter. Er wurde in Israel geboren und verbrachte Sein ganzes irdisches Leben dort. Das Neue Testament wurde von Söhnen Israel’s geschrieben. Erst durch die Beobachtung der Erfüllung der Prophetien des Alten Testaments, bezüglich Israel, werden wir der bevorstehenden Erfüllung der Prophetien des Neuen Testaments, be- züglich der Gemeinde, gewahr. Neben Israel selbst hat keine Gruppe auf Erden ein größeres Interesse an der Geschichte und Zukunft von Israel, als die Gemeinde.

Die Gemeinde ist nicht Israel, und Israel ist nicht die Gemeinde, sondern Israel und die Gemeinde sind zwei Seiten einer Medaille, und diese Medaille ist das Königreich Gottes. So sieht Gott uns, und das ist es, was die Bibel aussagt.

                    Nachträgliche Diskussionsbeiträge und weitere Erklärungen dazu >>

>> weitere Texte dazu
+ Jesus spricht persönlich (.pdf) >> + Gebet zur Errettung

Seite merken, weitergeben, pdf, usw.: Bookmark and Share
 

AKTUELLES

Tips für Verantwortliche in Marketing und Vertrieb

16.10.2019 - zu denen ich stehe und sie ebenso zur Umsetzung anbiete, weil sie meiner Meinung entsprechen: [weiter]

MARKETINGERFOLG

13.09.2019 - Professor Kotler, 'MARKETINGGURU' aus USA sagt: [weiter]

Neue Anschrift

30.08.2019 - Aktualisiertes Impressum [weiter]

Biblische Unternehmensführung

10.05.2019 - ERFOLG durch Befolgung des 'Handbuches des Lebens' [weiter]

GANZ NEBENBEI

Schulung der Mitarbeiter

Der Output des einzelnen Mitarbeiters und dessen Verständnis von u. a. Produktivitäts- man ... [mehr]




[= KfW-Fördermittel für Sie]





brainGuide Expertensiegel
Experte
>> 'COMPETENCE SITE' 


facebook.gif
und dort 'gefällt mir' klicken


Zu Kreisen hinzufügen



View Michael Richter International marketing/sales consultant's profile on LinkedIn