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Die Bewahrung des jüdischen Volkes

Übersetzung des Artikels von Dr. William C. Varner -  The Master's College  – 09. 09. 2012

Der Prediger, der zu Besuch war, begann Seine Botschaft mit den folgenden Worten: „Heute möchte ich Ihnen sagen, wie das jüdische Volk zerstört werden kann.“

Der Titel dieser Predigt war auch im Kirchenblatt fett gedruckt: „Wie das jüdische Volk zer- stört werden kann.“

Diese Woche war das sogar in der örtlichen Zeitung als Inserat enthalten – in Hinblick auf die besonderen Treffen, die die Gemeinde mit einem Gast-Evangelisten abhalten wollte – und hatte damit für einige Unruhe in der Stadt gesorgt. Das Spektakel war so groß, dass sogar der örtliche Rabbi in die Kirche kam, bereit, eine anti-semitische Hetzrede zu hören. Man muss nicht besonders betonen, dass die Atmosphäre elektrisch geladen war.

Der Prediger fuhr nach seinen Anfangsbemerkungen weiter fort, nannte den biblischen Text für die Predigt und bat jeden darum, auf die Worte des Propheten Jeremia zu hören:

“Siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da schließe ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund: nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern geschlossen ha- be an dem Tag, als ich sie bei der Hand fasste, um sie aus dem Land Ägypten herauszufüh- ren - diesen meinen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich doch ihr Herr war, spricht der HERR. Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der HERR: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. Dann wird nicht mehr einer seinen Nächsten oder einer seinen Bruder lehren und sagen: Erkennt den HERRN ! Denn sie alle werden mich erkennen von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Größten, spricht der HERR. Denn ich werde ihre Schuld vergeben und an ihre Sünde nicht mehr denken.“ (Jeremia 31:31-34)

Bisher war nichts aufrührerisch. Die Passage prophezeite einen neuen Bund, den der Herr eines Tages mit den Nachommen Israels’s aufrichten würde. Der Prediger las weiter vor:

„So spricht der HERR, der die Sonne gesetzt hat zum Licht für den Tag, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Licht für die Nacht, der das Meer erregt, dass seine Wogen brausen, HERR der Heerscharen ist sein Name: Wenn diese Ordnungen vor meinem Ange- sicht weichen, spricht der HERR, dann soll auch die Nachkommenschaft Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage. So spricht der HERR: Wenn der Himmel oben gemessen werden kann und die Grundfesten der Erde unten erforscht werden können, dann will ich auch die ganze Nachkommenschaft Israels verwerfen wegen all dessen, was sie getan haben, spricht der HERR.” (Jeremia 31:35-37)

Nachdem er den Text gelesen hatte, bat der Prediger um die besondere Aufmerksamkeit der Versammlung für die letzten drei Verse, die den ewigen Bestand von Gottes Bund mit Israel betonen. Der Bund war andauernd. Er war unwandelbar, unwiderruflich und unabän- derlich. Israel’s andauernder Bestand war unweigerlich gebunden an die physischen Ord- nungen für Sonne, Mond, Sterne und Erde. Wenn diese Ordnungen verschwinden würden, dann würde auch Israel verschwinden. Aber solange sie bestehen, bleibt Israel bestehen.

„So, Ihr wollt also wissen, wie das jüdische Volk zerstört werden kann ?“ fragte der Prediger mit einer ausholenden Geste. „Ich werde es Euch sagen. Aber zunächst müsst Ihr in der La- ge sein, Sonne, Mond, und Sterne aus ihrer Himmelsposition zu pflücken und sie für immer verschwinden zu lassen; messen Sie die Entfernung von einem Ende des Himmels zum anderen [etwas, dass selbst die heutigen Wissenschaftler nicht können]; graben Sie hinab in den wirklichen Kern der Erde und messen Sie die Tiefe, die Sie gebohrt haben. Wenn Sie diese drei Aufgaben erfüllen können, und nur dann, werden Sie in der Lage sein, die Kinder Israel’s, nach ihrer langen Existenz auf der Erde, für immer zu entfernen.“

Ein allgemeines Aufatmen ging von der ganzen Gemeinde aus, einschließlich des Rabbi. Die Schlüsselwahrheit wurde allen sehr klar: Es ist unmöglich, das jüdische Volk zu zerstören.

IHRE LEIDEN


Wenn man die tragische Geschichte von Jakob’s Kindern über die letzten zweitausend Jahre ansieht, ist das die Bestätigung, inmitten ihrer Leiden, den Exilen, und Flucht vor Vernich- tung für 5. Mose 28:63-66, gesprochen und geschrieben von Mose, mehr als tausend Jahre, bevor Israel erstmalig ins Exil musste, beschreibt er die zukünftigen Leiden der Nation in diesen quälenden Worten:

„Und es wird geschehen: Wie der HERR sich über euch freute, euch Gutes zu tun und euch zahlreich werden zu lassen, so wird der HERR sich über euch freuen, euch zugrunde zu rich- ten und euch zu vernichten. Und ihr werdet aus dem Land herausgerissen werden, wohin du kommst, um es in Besitz zu nehmen. Und der HERR wird dich unter alle Völker zerstreuen von einem Ende der Erde bis zum andern Ende der Erde. Und du wirst dort andern Göttern dienen, die du nicht gekannt hast, weder du noch deine Väter - Göttern aus Holz und Stein. Und unter jenen Nationen wirst du nicht ruhig wohnen, und deine Fußsohle wird keinen Rast- platz finden. Und der HERR wird dir dort ein zitterndes Herz geben, erlöschende Augen und eine verzagende Seele. Und dein Leben wird in Gefahr schweben, du wirst dich Nacht und Tag fürchten und deines Lebens nicht sicher sein.“

Die jüdische Geschichte, von der Zerstörung Jerusalem’s im Jahr 70 vor Christus, bis zum zwölften Jahrhundert, ist keine schöne Geschichte. Obwohl ein kleiner Überrest des jüdi- schen Volkes immer im Land ihrer Vorväter lebte, endete der große Rest in der Diaspora (buchstäblich: „die Zerstreuung“), ein populärer jüdischer Begriff, der alle Orte außerhalb Israel’s umfasst. Die Juden der Diaspora lebten in fremden Ländern, wo die Begriffe ‚Aus- länder‘ oder ‚Fremdlinge‘ ihre Misere treffend beschreiben. Ihre ‚Gast‘-Länder waren norma- lerweise alles andere als gastlich. Wohin auch immer sie in der mittelalterlichen Welt wan- derten, ihnen wurde nie die Staatsbürgerschaft verliehen.

Sie wurden nicht nur gehasst, sie wurden oft gefangen, zwischen Kriegsparteien festgenom- men, und erlitten die Konsequenzen. Als die europäischen Kreuzfahrer ihre Expeditionen zwischen dem 11ten und 13ten Jahrhundert begannen, um das Heilige Land von Moslems zu befreien, schlachteten sie auch jüdische Menschen und vernichteten Dutzende jüdischer Ge- meinschaften auf ihrem Weg. Als die Pest zwischen 1348 und 1350 sich über Europa ver- breitete, klagten viele Menschen die Juden an, und behaupteten, sie hätten Brunnen ver- giftet. Tausende Juden wurden verbrannt, besonders in Deutschland. Sogar der Papst, nicht immer ein Freund der Juden, widersetzte sich diesen grundlosen Vorwürfen. Aber der Mob, von blindem Hass infiziert, konnte nicht davon abgebracht werden.

Die schändliche spanische Inquisition, aufgebracht von König Ferdinand und Königin Isa- bella, führte schließlich zur totalen Vertreibung der Juden aus Spanien 1492 und dann aus dem benachbarten Portugal 1496. Das erzwang das Exil von fast 200.000 Menschen, aus keinem anderen Grund, als die Tatsache, dass sie Juden waren und kennzeichnet beides, die jüdische Psyche und die jüdische Geschichte.

Die wenig bekannten Kriege von Chmielnicki 1648 führten dazu, dass fast 100.000 pol- nische Juden durch Kosaken-Krieger umgebracht wurden. Die Zaren von Russland, klagten, im 19. Jahrhundert, die Juden oft für jeden wirtschaftlichen Schaden an, der die Leibeigenen in ihrem Imperium befiel.

Im Jahr 1881 brachen die schändlichen Pogrome aus, und dauerten sporadisch bis zum 1. Weltkrieg. Örtlicher Mob, oft angerieben von ihren orthodoxen Priestern, attackierte die jü- dischen Gemeinden, und ermordete tausende unschuldiger Männer, Frauen und Kinder, weil sie sogenannte ‚Christus-Killer‘ wären. Hunderttausende jüdischer Menschen flohen in die Neue Welt. Die, die irgendwie die Pogrome überlebt hatten und in Osteuropa geblieben wa- ren, standen letzten Endes der schlimmsten aller jüdischen Tragödien gegenüber, dem Holo- caust. Von 1933 bis 1945, löschten die Nazis ungefähr 6 Millionen jüdische Menschen aus – nur, weil sie Juden waren.

IHR ÜBERLEBEN

Und trotzdem überlebten sie. Das jüdische Volk ist, natürlich, nicht die einzige Nation, die gelitten hat. Aber, ihr Kummer war, auf verschiedene Arten, einzigartig. Keine Nation in der Geschichte der Welt wurde je aus ihrem Land vertrieben, verlor seien nationale Eigenstän- digkeit und Sprache, kam als Volk zurück in ihr (gleiches) Heimatland und belebte sogar seine ursprüngliche Sprache wieder. Keine Nation, außer einer – der Nation Israel.

Wie können wir dieses Phänomen erklären ? Heutige Historiker und Philosophen haben es versucht und sind gescheitert. Die jüdische Erfahrung passt nicht in menschliche Theorien und Erklärungen. Einer der größten Historiker aller Zeiten war Arnold Toynbee, dessen klassisches Werk ,aus 10 Bänden, ‚A Study of History‘, den Aufstieg und Zerfall von 26 Zivilisationen untersucht.

Trotz seiner Brillanz konnte Toynbee das Phänomen der ‘Jüdischen Zivilisation’ nicht ange- messen erklären. Gemäß seiner historischen Philosophie, steigen Zivilisationen auf und wenn sie schließlich fallen, kommen sie nie zurück. Die jüdische Geschichte aber passte nicht in Toynbee’s Schema. Ja, die jüdische Nation stieg auf und fiel. Aber sie überlebte ihren Fall und kehrte, erstaunlicherweise, in ihr angestammtes Land zurück, stellte ihre na- tionale Existenz wieder her, und erweckte ihre alte Sprache wieder zum Leben. Keine andere Nation hat dieses Kunststück je vollbracht.

Toynbee konnte das Überleben des jüdischen Volkes nicht verstehen, weil er nicht gewillt war, die Zusage Gottes auch zu berücksichtigen. Der Herr Gott erklärte durch Seinen Pro- pheten, dass Israel nie aufhören wird als Nation zu existieren (Jeremia 31:36), und Er hat dieses Versprechen gehalten, und Seine erwähltes Volk, durch alle dunklen Leidensnächte hindurch, bewahrt. Außerhalb von Gott gibt es keine Erklärung. Toynbee bezog sich auf die Juden als die ‚Fossilien der Geschichte‘. Ein Fossil ist ein altes Objekt, dass tatsäch- lich heute nicht mehr existieren sollte, aber, irgendwie ‚in die Zeit eingefroren‘ ist – eigent- lich nicht mehr da, aber trotzdem noch existent.

Vom menschlichen Gesichtspunkt aus, sollten die Juden nicht mehr da sein. Bei all dem, was sie ausgehalten haben, hätten sie vor langer Zeit verschwunden sein sollen. Viel bedeuten- dere Zivilisationen, wie die Assyrer, Hethiter und Babylonier, sind dem Mülleimer der Ge- schichte übergeben worden. Aber, wie die bekannten Worte eines israelischen Volksliedes sagen „Am Yisrael Hai!” (“das Volk Israel lebt !”).

Ihre historischen Verfolger und Mörder sind von der Bühne menschlicher Geschichte ver- schwunden, aber das kleine Israel spielt immer noch seine Rolle im göttlichen kosmischen Drama. Und das wird für Israel so weitergehen, nicht, wegen ihrer listigen Klugheit, oder Weisheit, sondern aufgrund des göttlichen Versprechens.

Der große preußische Herrscher Friedrich hat oft seinen Kaplan mit theologischen Fragen getestet. Friedrich sagte aber, dass er keine Zeit für lange Antworten und Erklärungen hätte. Er wollte einfache Antworten, die er schnell verstehen konnte. Eines Tages fragte er seinen Kaplan, ob er einen einfachen und prägnanten Beweis für die Wahrheit der Bibel habe. Friedrich bat um eine Erklärung in ein oder zwei Worten. Der weise Kaplan sagte, dass er das könne.

„Welches ist das magische Wort ?“ wollte Friedrich wissen.

Der Kaplan antwortete, „Israel, Eure Majestät. Das Volk von Israel“.

Es wäre tatsächlich schwer für irgendjemanden, einen besseren Beweis für die Genauigkeit und göttliche Authentizität von Gottes Wort zu finden. Israel hat überlebt und wird damit fortfahren, weil der Allmächtige Gott es so will.

>> weitere Texte dazu + Jesus spricht persönlich >> + Gebet dazu
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