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Jerusalem am Ende des Zeitalters

Übersetzung des Artikels von Jack Kelley - vom 11.2.2012

  • „Redet zum Herzen Jerusalems, und ruft ihm zu, dass sein Frondienst vollendet, dass seine Schuld abgetragen ist! Denn es hat von der Hand des HERRN das Doppelte emp- fangen für all seine Sünden“ (Jesaja 40:2)

Mit unseren Fokus auf das neue Jerusalem, der Heimat der Gemeinde, vergessen wir manchmal, dass es immer noch ein ‘altes’ Jerusalem während des 1000jährigen Reiches hier auf Erden gibt.

Paulus war der Erste, der sich auf beide Städte bezog, als er sagte, dass derzeitige Jeru- salem sei symbolisch für den Alten Bund, aber das Jerusalem oben symbolisiert den Neuen Bund (Galater 4:24-26). Ich glaube, es ist auch die erste Erwähnung des Neuen Jerusa- lem, das über der Erde ist, nicht auf ihr.

Über das Neue Jerusalem habe ich bereits mehrfach geschrieben, das es die exklusive Heimat für die erlöste Gemeinde sein wird. Mit einer Größe von ca. 1.400 Meilen (~ 2,200 km) Kantenlänge – Höhe, Breite und Tiefe – wird es bei weitem zu groß sein, um auf die Erde zu passen. Tatsächlich wird es etwa 2/3 der Mondgröße ausmachen. Anders gesehen, wenn die gesamte Weltbevölkerung, von ca. 7 Milliarden Menschen derzeit, an einem geo- graphischen Ort leben würde, mit der Bevölkerungsdichte von New York City, hätte das die Größe des Staates Texas. Wie es in Offenbarung 21:16 beschrieben ist, verleitet das viele Menschen dazu, zu glauben, dass Neue Jerusalem sei entweder ein Würfel oder eine Pyra- mide. Wenn es aber eine Sphäre ist, wie der Mond, könnte das Neue Jerusalem leicht 22 Städte dieser Größe auf seiner Oberfläche beheimaten. Das wäre 22 mal die gesamte der- zeitige Bevölkerung der Erde. Lassen Sie sich nicht von jemandem erzählen, es sei nicht groß genug für die Gemeinde.

Es wird kein Licht der Sonne oder des Mondes brauchen, weil sein Licht von der Herrlichkeit des Herrn kommt. Es wird dort nie Nacht sein, sondern wird Licht für die Erde während des 1000jährigen Reiches spenden. (Offenbarung 21:23-25)

Aber der Sinn dieses Artikels ist, Jerusalem auf der Erde am Ende der Zeitalter zu be- schreiben. In Sacharja 12:3 warnte der Herr, dass Er Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Nationen machen wird. Alle die versuchen ihn zu bewegen, werden sich selbst verlet- zen. Höre zu, was dann folgt:

  • „An jenem Tag mache ich die Fürsten von Juda einem Feuerbecken unter Holzstücken und einer Feuerfackel unter Garben gleich; und sie werden zur Rechten und zur Linken alle Völker ringsum verzehren. Und immer noch wird Jerusalem an seiner Stätte bleiben in Jerusalem.„ (Sacharja 12:6)
  • "Und es wird geschehen an jenem Tag, da trachte ich danach, alle Nationen zu vernich- ten, die gegen Jerusalem herankommen.„ (Sacharja 12:9)

Weil Israel in diesen Versen nicht bedroht wird und weil Israel die sie umgebenden Leute vernichtet, glaube ich das diese Verse ihre Erfüllung in den Kriegen gemäß Psalm 83, Je- saja 17 und Hesekiel 38. Wenn sie sich entwickeln, wie wir denken, wird Israel all sein biblisches Land zurückbekommen und sie werden denken, dass es keine Grenzstreitigkeiten mehr gibt. Das Land, auf dem der Krieg laut Hesekiel 38 ausgefochten werden wird, wird in Hesekiel 38:8 die Berge Israel‘s genannt. Heute kennen wir dieses Land als die Golanhö- hen, derzeit umstritten mit Syrien und Libanon/Hisbollah, und Zentralisrael, das da ist, wo die Grenzen der sogenannten Westbank auf das richtige Israel treffen. Für mich deutet das darauf hin, dass Hesekiel 38 teilweise ein Versuch der islamischen Angreifer ist, um Land zurückzugewinnen, dass ihre Waffenbrüder in Psalm 83 und Jesaja 17 verloren hatten.

Auch die in Hesekiel 39:11 erwähnten Gräber, die in Hesekiel 39:15 das Tal von Hamon Gog genannt werden, liegt gerade außerhalb von Jericho, dem derzeitigen Hauptquartier der Palästinenser. Hesekiel 39:15 sagt, dass zur Zeit dieses Kampfes es ein Teil von Israel sein wird, was uns einen anderen Hinweis darauf gibt, dass die Palästinenserfrage zugunsten Israels gelöst sein wird, bevor der Kampf nach Hesekiel 38 beginnt.

  • „Aber über das Haus David und über die Bewohnerschaft von Jerusalem gieße ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden auf mich blicken, den sie durch- bohrt haben, und werden über ihn wehklagen, wie man über den einzigen Sohn weh- klagt, und werden bitter über ihn weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint.“ (Sacharja 12:10)

Entsprechend Hesekiel 39:22 wird Israel nach dem Krieg von Hesekiel 38 für die letzten 7 Jahre des alten Bundes, der vor ungefähr 2.000 Jahren durch das Gemeindezeitalter unter- brochen wurde, zum Herrn zurückkehren. Dieser Zeitraum wird auch ‚Daniels 70te Woche‘ genannt.

Zum Ende der großen Trübsal hin, was der letzten Hälfte der 70ten Woche entspricht, wird der Herr endgültig die jüdischen Augen, die seit dem ersten Palmsonntag verbunden waren, den Fakt öffnen, dass Jesus die ganze Zeit ihr Messias (Lukas 19:41-45).

  • „Zu der Zeit werden das Haus David und die Bürger Jerusalems einen offenen Quell haben gegen Sünde und Befleckung.“ (Sacharja 13:1)

Ich denke, dass das kurz vor dem Kampf von Armageddon geschieht, wenn der Überrest in Petra, das ist der griechische Name, abgesondert ist. In Jesaja 63:1-6 wird es Bozra genannt.

  • „Wer ist der, der von Edom kommt, von Bozra in grellroten Kleidern, er, der prächtig ist in seinem Gewand, der stolz einherzieht in der Fülle seiner Kraft? - Ich bin es, der in Gerechtigkeit redet, der mächtig ist zu retten.
  • Warum ist Rot an deinem Gewand und sind deine Kleider wie die eines Keltertreters?
  • Ich habe die Kelter allein getreten, und von den Völkern war kein Mensch bei mir. Ich zertrat sie in meinem Zorn und zerstampfte sie in meiner Erregung. Und ihr Saft spritzte auf meine Kleider, und ich besudelte mein ganzes Gewand.
  • Denn der Tag der Rache war in meinem Herzen, und das Jahr meiner Vergeltung war gekommen.
  • Und ich blickte umher, aber da war keiner, der half. Und ich wunderte mich, aber da war keiner, der mich unterstützte. Da hat mein Arm mir geholfen, und mein Grimm, der hat mich unterstützt.
  • Und ich trat die Völker nieder in meinem Zorn und machte sie trunken in meiner Erre- gung, und ich ließ ihren Saft zur Erde rinnen“

Nachdem er die Armeen, die Seine Leute in Petra attackieren, geschlagen hat, wird sich der Herr nach Jerusalem zum letzten Showdown begeben. Lassen Sie uns zurückgehen auf die Prophetie von Sacharja, um zu sehen, wie sich das entfaltet.

  • “Siehe, ein Tag kommt für den HERRN, da verteilt man in deiner Mitte dein Plündergut. 2 Und ich versammle alle Nationen nach Jerusalem zum Krieg; und die Stadt wird einge- nommen und die Häuser werden geplündert. Und die Frauen werden geschändet. Und die Hälfte der Stadt wird in die Gefangenschaft1 ausziehen, aber der Rest des Volkes wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.“ (Sacharja 14:1-2)

Wenn der Kampf um den Planeten Erde beginnt, werden die Armeen des Antichristen an- greifen und diesmal die Heilige Stadt für einen kleinen Zeitraum kontrollieren. Es wird für die, die die frühere Warnung des Herrn, in die Wüste zu fliehen, nicht beherzigten, eine fürchterliche Zeit (Matthäus 24:15-18). Ihre Habseligkeiten werden ihnen genommen und vor ihren Augen unter die Feinde verteilt, und die halbe Stadt wird vor den Eindringlingen fliehen.

  • „Dann wird der HERR ausziehen und gegen jene Nationen kämpfen, wie er schon immer gekämpft hat am Tag der Schlacht. Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem im Osten liegt; und der Ölberg wird sich von seiner Mitte aus nach Osten und nach Westen spalten zu einem sehr großen Tal, und die eine Hälfte des Berges wird nach Norden und seine andere Hälfte nach Süden weichen. Und ihr werdet in das Tal meiner Berge fliehen, und das Tal der Berge wird bis Azal reichen.Und ihr werdet fliehen, wie ihr vor dem Erdbeben geflohen seid in den Tagen Usijas, des Königs von Juda. Dann wird der HERR, mein Gott, kommen und alle Heiligen mit ihm“ (Sacharja 14:3-5)

Wenn es so aussieht, als wenn alles verloren wäre, wird der Herr auf den Ölberg hinabstei- gen, genau zu dem Platz, von dem er vor ca. 2000 Jahren aufgefahren ist – wie in Apostel- geschichte 1:10-11 vorhergesagt. Wenn er das tut, wird der Ölberg in der Mitte gespalten und ein tiefes Tal formen, das vom Mittelmeer im Westen zum Toten Meer im Osten reicht. Es wird gerade durch den derzeitigen Tempelberg gehen, der westlich der Ölberges liegt. Der Tempelberg mit dem Felsendom und der Al Aksa-Moschee werden in einem Berg von Schutt auf dem Boden des Tales verschwinden.

Die Rückkehr des Herrn bedeutet die sofortige Niederlage Seiner Feinde, und danach folgt Sein triumphaler Gang in die Stadt, gefolgt von Seinen Legionen Heiliger Krieger.

  • „Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird kein Licht sein, die prächtigen Gestirne ziehen sich zusammen. Dann wird es einen Tag lang - er ist dem HERRN bekannt - weder Tag noch Nacht werden; und es wird geschehen, zur Zeit des Abends, da wird Licht werden. Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird lebendiges Wasser aus Jerusalem fließen, die eine Hälfte zum östlichen Meer und die andere Hälfte zum hinteren Meer; im Sommer wie im Winter wird es so geschehen. Und der HERR wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tag wird der HERR einzig sein und sein Name einzig“. (Sacharja 14:6-9)

Aus Matthäus 24:29 wissen wir, dass sofort nach der großen Bedrängnis Sonne und Mond verfinstert werden. Normale Temperaturen werden sofort sinken und die Welt wird bald une- rträglich kalt werden. Aber in der Passage oben sehen wir, dass, obwohl es total dunkel sein wird, es keinen solchen Temperaturabfall geben wird, in der Zeit, wenn die Welt den Herrn erwartet. Weil Er dafür sorgt, dass die Temperatur erhalten bleibt. Am Ende des Tages Seiner Rückkehr wird es ein Licht geben, möglicherweise weil das Neue Jerusalem aus dem Himmel herunter kommt un seinen Platz in der Nähe der Erde einzunehmen (Offenbarung 21:2).

Eine wachsende Anzahl von Gelehrten vermutet, dass, wenn man Hesekiel 47 + 48 mit Sacharja 14:6-9 verbindet, der nächste Tempel gerade nördlich von Jerusalem in Shiloh erbaut werden wird, und nicht auf dem jetzigen Tempelberg. In seiner Vision sah Hesekiel einen großen Fluss nahe der südlichen Seite des Tempels, und Sacharja zeigt, dass es am Tag der Rückkehr des Herrn so sein wird, d. h. der Tempel wird schon dort sein. Da das Erdbeben, früher an diesem Tag, den jetzigen Tempelberg zerstört haben wird, sehen wir, warum diese nördliche Anordnung Sinn macht. Wenn das fallende Wasser das neu erschie- nene Tal erreicht, wird die Hälfte nach Osten in das Tote Meer fließen, und die andere Hälfte nach Westen ins Mittelmeer, den Schutt vom jetzigen Tempelberg unter sich begrabend.

Dies wird auch der Tag der Erfüllung von Philipper 2:9-11: “9 Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen10, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.“

Aber das ist nicht alles. Die Psalmen 2 und 110 werden, gemeinsam mit einer Menge an- derer Prophetien, ebenso erfüllt, wenn der Messias-König Besitz nimmt, von dem wofür Er gezahlt hat, dem Planeten Erde. Währenddessen wird die Topographie des Landes rund um Jerusalem für immer geändert werden.

  • „Das ganze Land wird sich verwandeln, so dass es wird wie die Niederung von Geba bis Rimmon im Süden von Jerusalem. Jerusalem selbst aber wird erhaben sein und an seiner Stätte bleiben, vom Tor Benjamin bis zur Stelle des ersten Tores, bis zum Ecktor, und vom Turm Hananel bis zu den Kelterkufen des Königs. Und man wird darin wohnen. Und einen Bann wird es nicht mehr geben, und Jerusalem wird in Sicherheit wohnen.“ (Sacharja 14:10-11)

Das ‘Arabah’ beherbergt den Jordan und die Tote See und verläuft fort zum Roten Meer. Es ist der tiefste Punkt der Erde, mehr als 1300 Fuß unterhalb des Meeresspiegels, nahe dem Toten Meer. Das Gebiet südlich von Jerusalem wird erniedrigt werden auf die gleiche Höhe, während die Stadt selbst erhöht werden wird. Und schließlich wird sie, zum ersten mal nach tausenden von Jahren, sicher sein, eine Stadt des Friedens. „Aber Juda soll ewig bewohnt werden und Jerusalem von Generation zu Generation“ (Joel 4,20).

Aber warte, es gibt noch mehr

  • „Zions wegen will ich nicht schweigen, und Jerusalems wegen will ich nicht ruhen, bis seine Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und sein Heil wie eine Fackel brennt. Und die Nationen werden deine Gerechtigkeit sehen und alle Könige deine Herrlichkeit. Und du wirst mit einem neuen Namen genannt werden, den der Mund des HERRN bestimmen wird. Und du wirst eine prachtvolle Krone sein in der Hand des HERRN und ein könig- liches Diadem in der Hand deines Gottes.“ (Jesaja 62:1-3)

Ungefähr 150 Jahre, nachdem Jesaja diese Worte geschrieben hatte, offenbarte der Herr Jerusalems neuen Namen gegenüber Hesekiel. Hesekiel 48 beschreibt, wie das Gelobte Land zwischen den Stämmen, im Tausendjährigen Reich aufgeteilt werden wird, und bein- haltet die Zuweisung des Tempels und der Heiligen Stadt. Im letzten Satz des letzten Verses in dem Buch, ließ der Herr Hesekiel schreiben:

• „Und der Name der Stadt heißt von nun an: Hier ist der HERR.“ (Hesekiel 48:35)

Man kann die Schritte des Messias fast hören.

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