Michael Richter
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Der Mann aus der Ewigkeit

Übersetzung des Kommentars von Jack Kelley vom 1. 12. 2012

  • „Und du, Bethlehem Efrata, das du klein unter den Tausendschaften von Juda bist, aus dir wird mir der hervorgehen, der Herrscher über Israel sein soll; und seine Ursprünge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her.“ (Micha 5:1)

Jeder, der einmal eine Weihnachtskarte erhalten hat, kennt Micha 5:1. Aber hier ist noch etwas,was Du vielleicht nicht darüber weißt.

Über das allgemeine Wissen hinaus, dass das eine Prophetie über den Geburtsort des Messias ist, ist die Art wie Micha Ihn beschreibt einmalig, gelinde gesagt, und widerspricht dem jüdischen Gedanken, der zur Zeit Seiner Geburt vorherrschte, dass das ein normaler Mensch sein würde. Die englische Phrase „dessen Ursprung von alters her, aus vergangenen Zeiten war“ ist als solches erstaunlich, gibt aber nur einen Teil der Geschichte wieder. Eine buchstäbliche Übersetzung aus dem Hebräischen zeigt, dass der versprochene Herrscher über Israel schon existierte, bevor die Zeit begann, und weiter existieren würde, auf ewig. Er wäre nicht nur ein menschlicher Abkömmling von König David, mit einer menschlichen Lebensdauer, sondern würde ein Mann sein, wie kein anderer. Ein Mann aus der Ewigkeit.

Später würde Johannes das folgende über Jesus sagen, den er „Das Wort“ nannte:

  • „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“ (Johannes 1:1)

Damit wir nicht missverstanden, wer „Das Wort“ war, fuhr Johannes fort mit,

  • „Und das Wort wurde Fleisch und wohnte6 unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen7 vom Vater, voller Gnade und Wahrheit„ (Johannes 1:14).

Und Jesus selbst machte die Bemerkung, dass, wen der Messias nur ein Sohn (Abkömmling) David’s wäre, warum sagte David, der durch den Heiligen Geist sprach, Ihn Herr nennen ? Denn David sagte,

  • "Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege unter deine Füße" ?(Matthäus 22:43-44)

In unserer englischen Übersetzung ist die Bedeutung nicht eindeutig, und selbst wenn Du nach dem griechischen Text von Matthäus 22:43-44 guckst, wirst Du es nicht finden. Aber im hebräischen Wortlaut von Psalm 110, aus dem Jesus zitierte, wird ihnen der Unterschied klar, und es wird auch für uns offensichtlich:

  • „ Spruch des HERRN (YHWH) für meinen Herrn (adon): Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde gemacht habe zum Schemel deiner Füße !“ (Psalm 110:1)

Sie stellen fest, dass zwei unterschiedliche hebräische Worte beide mit HERR übersetzt werden. Der erste, ein Tetragrammaton genannt (4. Buchstaben), ist die nächstliegende Bezeichnung, die die Schriftgelehrten rechtlich für Gott nehmen konnten. Diese vier Buch- staben wurden später zunächst als Jehovah und dann als Jahwe ausgesprochen und werden nur für Gott den Vater benutzt. Das zweite Wort, adon, heißt Herr oder Meister und kann sich sowohl auf Menschen, als auch Gott, beziehen.

Der Punkt war der, dass, wenn der Messias nur ein Sohn David’s gewesen wäre, warum würde David Ihn dann Herr Nennen ? Im menschlichen Kontext ist ein Vater über dem Sohn und würde ihn nicht Herr nennen. Die Antwort, die keiner geben konnte (Matthäus 22:46), war, dass der Messias nicht nur ein Sohn David’s war, sondern auch der Sohn Gottes.

König der Juden

Übrigens, hier ist noch ein weiterer interessanter Punkt. Nach der Geburt des Herrn, kamen die Könige nach Jerusalem und fragten bei König Herodes nach, wo das Kind zu finden wäre. Als er einige der führenden Priester fragte, wo der Messias geboren werden würde, sagten sie ihm das sei in Bethlehem, basierend auf ihrer Kenntnis von Micha 5:1.

Herodes versuchte die Könige auszutricksen, damit sie ihm offenbarte, wo der Herr genau sei, damit er ihn töten konnte. Die Könige waren zu ihrer Zeit gutbekannte Figuren, und wurden als Königsmacher angesehen. Herodes sah sofort ihre Ankunft als potentielle Bedro- hung seiner Position.

Herodes war noch nicht einmal Jude, sondern war aufgrund seiner Verbindungen in Rom auf den Thron gesetzt worden, und jetzt fragten diese Königsmacher wo der zu finden wäre, der als König der Juden geboren worden war. Jemand wie der konnte rechtlich sein Regierungs- recht anfechten. In seiner Vorstellung wollte er diesen potentiellen Rivalen so schnell wie möglich eliminieren.

Aber Gott vereitelte seine Pläne, indem er die Könige auf einem anderen Weg nach Hause schickte und Josef warnte, Ägypten mit Maria und Jesus zu verlassen, bis die Rückkehr sicher war. Wütend darüber, dass er ausgespielt worden war, gab Herodes Anweisung, alle Knaben in Bethlehem, die zwei Jahre und darunter waren, zu töten (Matthäus 2:1-18).

Nach meiner Meinung ist aber der seltsamste Teil der Geschichte der, dass es keine Doku- mente der führenden Priester gibt, dass sie eigene Untersuchungen gemacht hätten. Die Juden hatten seit 500 Jahren nach ihrem Messias Ausschau gehalten, und trotzdem war das Zeugnis der bekannten Königsmacher nicht genug, ausreichende Neugierde zu wecken, eine Untersuchung zu starten. Das ist ein Beispiel dafür, was wir verpassen können, wenn wir die deutlichen Prophetien der Bibel ignorieren.

Zurück zu Micha

Lasst uns nun in die Verse schauen, die Micha 5:1 unmittelbar folgen, und mehr zu ent- decken.

  • „Darum wird er sie dahingeben bis zur Zeit, da eine Gebärende geboren hat und der Rest seiner Brüder zu den Söhnen Israel zurückkehrt. Und er wird auftreten und seine Herde weiden in der Kraft des HERRN, in der Hoheit des Namens des HERRN, seines Gottes. Und sie werden in Sicherheit wohnen. Ja, jetzt wird er groß sein bis an die Enden der Erde. Und dieser wird Friede sein“ (Micha 5:2-4)

Auch wenn die Eröffnungsworte von Micha 5:2 (Darum) diese drei Verse als Teil dessalben Gedankens identifiziert, haben die meisten Menschen sie nie gelesen. Wenn man sie zusam- men nimmt, offenbaren sie undglaubliche Geheimnisse hinter dem Schleier der Zeit.

Micha war ein Zeitgenosse von Jesaja und Hosea und diente als Prophet zwischen 750 und 686 vor Christus. Zusätzlich zu der Prophetie des Falls von beiden, Samaria (dem nördlichen Königreich) und Jerusalem (dem südlichen Königreich), in Kapitel 1, wurde Micha erlaubt die Geburt des Herrn, in Kapitel 5, vorherzusagen.

Eine aufrichtiges Lesen von Micha 5:2-4 würde zeigen, dass, wegen Seines Versprechens einen Herrscher nach Israel zu senden, Gott das jüdische Volk alleine lassen würde, und zwar für eine Zeit, die endete, wenn sie Ihn gebären würde. Seine Geburt würde das ge- teilte Königreich wieder vereinigen und sie würden sicher leben. Seine Bedeutung würde weltweit bekannt werden und Er würde ihr Friede sein.

Wenn Du den Leitartikel der letzten Woche liest, wirst Du sehen, dass diese ein anderer Fall offener Prophetie ist, die endet, wenn Israel auf das Kommen des Messias antwortet. Sie haben 400 Jahre lang eine stille Zeit zwischen dem Alten und dem Neuen Testament gehabt. Sie, die den von Gott versprochenen Herrscher gebar, dessen Bedeutung sich über die Welt verteilte.

Aber weil die, zu denen er gesandt war, Ihn ablehnten, wurde das Königreich nicht wieder vereinigt. Er wurde nicht Israel’s Hirte, sie haben nicht sicher gelebt, und der Friede umging die Welt. Stattdessen wurde Israel im Stich gelassen, und verschwand aus den Nationen der Erde für 19 Jahrhunderte, und die Prophetie bleib unerfüllt. Hinzu kommt, dass die Zusagen dieser und anderer Prophetien weiterhin vor ihren Augen verborgen waren (Lukas 19:41-42).

Komm‘ zurück zu Mir, und Ich werde zu Dir zurückkommen

Hesekiel 38 + 39 berichtet von einem Krieg, und die Gelehrten sind sich einig, dass der noch nicht geschhen ist. Gemäß Hesekiel 39:22 wird Gott ihn nutzen, um Israel’s Augen zu öffnen, und ab diesem Tag werden Sie wissen, Er ist der Herr. Dies wird sie zurückbringen in Gemeinschaft mit Ihm nach dem Alten Bund. Aber sie werden einmal mehr betrogen. Weil sie denken, er sei ihr Messias, werden viele dem Antichristen folgen, und es wird eine fürchterliche Zeit für Israel und die Welt werden. Jesus nannte diese Zeit die Große Trübsal, wie sie von Anfang der Welt nicht gewesen ist, und nie wieder sein wird (Matthäus 24:21).

Aber, gemäß Klagelieder 3:22-23, ist die Treue des Herrn jeden Morgen neu, und Er ver- sprach Israel, dass, wenn sie Ihn mit ihrem ganzen Herzen suchen, sie Ihn auch finden wür- den (Jeremia 29:13). Zum Ende der Großen Trübsal wird die Zeit kommen, dass sie Ihn suchen, und Er wird sich, wie versprochen, finden lassen.

  • „Aber über das Haus David und über die Bewohnerschaft von Jerusalem gieße ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden auf mich blicken, den sie durch- bohrt haben, und werden über ihn wehklagen, wie man über den einzigen Sohn weh- klagt, und werden bitter über ihn weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint„ (Sacharja 12:10).

Der Geist Gottes, wird, wie zugesagt in Hesekiel 39:29. auf das Volk ausgegossen, ihre Augen werden geöffnet und ihre Herzen werden weich gemacht, und sie werden schließlich den Einen erkennen, der schon immer ihr Messias war.

Alles ist vergeben


Am Tag der Kreuzigung des Herrn, versuchte Pilatus die Mengen von seiner Unschuld zu überzeugen, aber es gelang ihm nicht. Zum Schluss wusch er sich frustriert die Hände, und sagte, was er zu zeigen versuchte,

  • „Ich bin schuldlos an dem Blut dieses Gerechten. Seht ihr zu !
  • Und das ganze Volk antwortete und sprach: Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder !“ (Matthäus 27:24-25)

Und so war es, für nahezu 2000 Jahre. Aber am Tag wenn ihr Augen geöffnet werden, wer- den sie die Ungeheuerlichkeit ihrer Sünde verstehen. Sie werden bitterlich weinen und Seine Vergebung suchen. Und wie wird die Antwort des Herrn sein ?

  • „Und ich werde ihr Blut ungestraft lassen, das ich bisher nicht ungestraft ließ.“ (Joel 4:21)

Schließlich wird der Rest von Micha5:2-4 erfüllt.

Er wird da sein und seine Herde weiden, in der Stärke des Herrn, in der Majestät des Namens des Herrn seines Gottes. Und sie werden sicher leben, weil dann seine Größe bis zu den Enden der Erde reichen wird. Und Er wird ihr Friede sein. Du kannst fast die Schritte des Herrn hören.

>> weitere Texte dazu + Jesus spricht persönlich (.pdf) >> + Gebet zur Errettung

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