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Biblisches Basiswissen

Übersetzt aus: Christian Discussion and Networking - Pastor Darryl Thiebaud

Warum sollte ich der Bibel glauben - Der Da Vinci Code und andere Ketzereien

Eine Ketzerei ist keine falsche Lehre, sondern eine fundamentale Verdrehung orthodoxer christlicher Lehre. Es ist eine in christlicher Sprache vorgebrachte Lehre, die uns funda- mental des Glaubens an wichtige, notwendige Wahrheiten beraubt. Die Verneinung der Göttlichkeit Jesu beispielsweise ist eine Ketzerei, während es durchaus verschiedene An- sichten darüber geben kann, wie die Endzeit aussehen wird. Heute sehen wir uns einige der in unserer Gesellschaft verbreiteten allgemeinen Ketzereien an und die weit verbreiteten Appelle exklusiver religiöser Kenntnis.

Die Bibel: Kolosser 1:15-23; Kolosser 1:24-2:4; 1. Johannes 1:1-10; 1. Johannes 2:20-27

Basierend auf:

Das Jucken der Ketzerei, von Sarah Hinlicky Wilson, CHRISTIANITY TODAY, Januar 2004, Seite 67.

Von den ersten Tagen der Kirche, bis heute, beschäftigt sich eine bestimmte Ketzerei, mit der orthodoxe Christen immer zu tun hatten, mit dem Gnostizismus, im wesentlichen, dem Glauben, das geistliche Kenntnisse nur für eine geistliche Elite vorhanden sind, die die Natur von Gut und Böse fundamental neu interpretieren und auch die Person Jesus Christus beinhalten (Gnostik ist das griechische Wort für Kenntnis).

Haben Sie die Trilogie des Films Matrix gesehen oder den das Buch von Dan Brown gelesen ‚Der Da Vinci Code’ ?

Der Film unterstreicht die gnostische Idee eines schlechten Gottes, und das die von ihm ge- schaffene Erde im Konflikt mit dem guten Gott steht. Es gibt auch die Ansicht, dass nur we- nige das wissen. Wie ein TIME-Artikel es ausdrückt, gibt es eine Szene, in der Morpheus zu Neo sagt ‘Die Matrix ist die Welt, die über deine Augen gezogen wurde, damit du blind vor der Wahrheit bist’. Der Da Vinci Code ist eine Geschichte, die sich darum dreht, dass die Katholische Kirche 46 Schriften unterdrückt, die 1991 in Nag Hammadi in Ägypten entdeckt wurden. Diese Evangelien lehren, unter anderen, dass Jesus und Maria Magdalena verheira- tet waren und Kinder hatten.

Hinlicky Wilson schreibt ‚Gnostik schmeichelt er menschlichen Eitelkeit und poliert sie mit dem Glanz spiritueller Autorität“. Sie deutet an, dass diese alternativen Lehren einigen Leu- ten erlauben den biblischen Lehren über Schwäche oder Schmerz zu entgehen. Andere sind tief misstrauisch gegenüber kirchlichen Institutionen, und werden so mit der Andeutung kon- frontiert, dass die Kirche einiges verheimlicht hat, um sich selbst zu erhalten.

Der o. g. Artikel in der TIME zitiert Marcus Borg. Dem Auto von ‚Das Herz der Christlichkeit’: ‘Es gibt ein großes Interesse an frühchristlicher Mannigfaltigkeit weil viele Leute, die die Kirche verlassen haben, und einige die noch darin sind, nach einem anderen Weg suchen Christ zu sein.’ Der Gnostizismus bekam erst Auftrieb nachdem die NT-Dolumente geschrie- ben waren, in denen beide, Paulus und Johannes, die konfrontierten, die „nach einem ande- ren Weg ein Christ zu sein“ suchten.

1. Ketzereien deuten oft an, dass Materie schlecht ist und der Geist (oder Sinn) gut.

Die orthodoxen Christen lehren, dass Materie, die von Gott geschaffen wurde, gut ist und dass Sünde nicht vorwiegend ein Ausdruck verwünschten Denkens ist, sondern ein Verhal- ten, dass Gott beleidigt.

Kolosser 1:15-20 sind kraftvolle Feststellungen über die Göttlichkeit Christi. Paulus hat möglicherweise diese Worte geschrieben, um falschen Ideen in Bezug auf Jesus zu wider- sprechen.

Eine der verbreitetsten Ketzereien ist, dass Jesus vielleicht göttlich ist, aber nicht vollständig Gott und in jeder Weise gleich mit dem Vater.

Viele Ketzereien, besonders gnostische Ketzereien, beginnen mit der Annahme, dass jede Art von Materie schlecht ist. Daher sind die geschaffene Welt und die menschlichen Körper schlecht. Das heißt, die Auferstehung und das Weiterleben sind suspekt. Alte und moderne Gnostiker sehen die Errettung als aus der Kenntnis und Erleuchtung stammend an, anstatt aus der Vergebung der Sünden. Was die Leute entweiht, würden sie sagen, ist wie sie den- ken und was sie wissen. Wie A. F. Walls schrieb, „Die Kirche wird zum Klub der Erleuchte- ten, nicht zur Gesellschaft der Erlösten“. Paulus fordert in Kolosser 1:20-23 solche Ideen heraus.

2. Im AT gab ein geistliches Mysterium: Wie würde Gott alles das vollbringen, was er zu- gesagt hatte ? Aber Jesus Christus löste dieses Mysterium auf.
Kolosser 1:24-2:4.


Ein Christ besuchte mit einem ungeretteten Freund den Zahnarzt. Der Zahnarzt erzählte, das mehrere seiner Angestellten den Beststeller ‚Der Da Vinci Code’ gelesen hatten. Er war von der Idee fasziniert, dass Jesus mit Maria Magdalena verheiratet war und hatte den Ver- dacht, dass die Kirche dies verheimlicht hatte. „Ich würde gerne in eine Kirche gehen, wo man so etwas lernt, was man normalerweise nicht hört“, sägte der Zahnarzt.

Paulus war sich darüber klar, dass es falsche Lehrer gab, die vorgaben das volle Wort Gottes zu lehren, und die emsigen Sucher mit Mysterien versorgen würden.

Alles was Gott tun würde, um die Menschheit durch Jesus Christus zu retten, ist im AT aus- gedrückt, aber fast immer auf eine Art und Weise, dass selbst die Schreiber es nicht voll- kommen verstanden (siehe 1. Petrus 1:10-12).

Zum Beispiel, dass es einen Messias, den Christus, geben würde, war im AT kein Mysteri- um. Sein Kommen wurde wieder und wieder versprochen. Aber das dieser Messias Gott selbst sein würde, der Gott der Schöpfung und der leidende Diener (Jesaja 53), der durch das Grab auf seinen Thron käme, war etwas, was sich niemand vorstellen konnte.

Das Juden und Fromme eines Tages in Frieden leben würden war im AT, das sagt, dass selbst der Löwe neben dem Lamm liegen würde, kein Geheimnis. Aber das Gott Juden und Fromme gleichzeitig zu seinen Heiligen, seinem Leib machen und das er unter und mit ihnen leben würde durch seinen Heiligen Geist, war unvorstellbar.

Das Gott eines Tages mitten unter seinen Leuten leben würde, war ebenso keine Über- raschung, weil er das schon im AT tat. Aber das er tatsächlich im Herzen seiner Gläubigen wohnen würde und nicht im Tempel in Jerusalem konnte sich auch niemand vorstellen.

Das eines Tages Gottes Volk für immer in seiner Gegenwart im Himmel sein würde, war sicher die Hoffnung der Gläubigen des AT. Aber selbst der heiligste Gläubige konnte sich weder die Pracht des Himmels, wie Johannes sie in der Offenbarung beschreibt vorstellen, noch die Herrlichkeit der geretteten Heiligen, die ohne Sünde vor Gott stehen, wieder-geschaffen, wieder erweckt, angenommen und unsterblich.

Es scheint, als ob Paulus auf jene reagiert, die vorgeben eine geheime Kenntnis zu haben, indem sie seitlich weggleiten, ihre Stimme senken und flüstern „Willst du das große Geheim- nis erfahren, Gottes größtes Mysterium, verborgen für Jahrzehnte und Generationen ?“. Dann tritt es zurück und sagt mit seiner lautesten Stimme „Ich erzähle jedem überall sein Mysterium, weil die Katze aus dem Sack ist ! Gottes Geheimnis ist jetzt offenbart für jeden, der es wissen will“.

3. Die Bestätigung, dass wir Gottes Mysterium kennen, dass wir geistliche ‚Insider’ sind, liegt in unserem Benehmen.
1. Johannes 1:1-10.


Die verschiedenen alten und modernen Gnostiker legen ein Gewicht darauf, was ihre Jünger wissen. Was das Benehmen anbetrifft, so erwarten einige einen klösterlichen Lebenswandel (vergl. Kolosser 2:20-23), während andere, die den physischen Körper für nichts erachten, alle Arten von Exzessen erlaubten. Aber das Christentum beschreitet einen anderen Weg des Benehmens als die Ketzereien.

Der Apostel Johannes hat, wie Paulus, die Ketzer konfrontiert, als er seine 3 Briefe schrieb. Am Anfang von 1. Johannes scheint es so, als konfrontiere er die, die annahmen, dass Jesus Christus, wenigstens in seiner Göttlichkeit, nicht physisch real war, und vorgaben, dass er eine geistliche Erscheinung darstellte, die real erschien. Als Antwort darauf unter- strich Johannes, dass er ein Augenzeuge war und Jesus gesehen, gehört und berührt hat. Dann widmete er sich dem Benehmen.

4. Christen müssen sic vor Ketzereien vorsehen und sich von Gottes Geist helfen lassen.
1. Johannes 2:20-27


Ketzereien sind gefährlich. Ernsthaft, denkende Christen können und wurden getäuscht. Der TIME-Artikel spricht von Bill Coffey, einem 82-jährigen ehemaligen Forscher und lebenslan- gen Methodisten. Der Artikel sagt „Er steht fest im Glauben an die Trinität und die Zehn Ge- bote und Jesus, die Ethik, seine Lebensregeln, er sagt „stehe fest“. Aber seit seinen Teen- ager-Jahren, so sagt er, „betrachtete ich verschiedene Dinge, die vermutlich orthodox wa- ren und im Glauben angenommen wurden, als ein wenig schwer zu akzeptieren“. Er fand einige von Johannes’ Vision von Christus ein wenig „zu aufgetakelt und hochgestochen“ mit der Aussage „Der einzige Weg Gott kennen zu lernen ist durch mich“.

Ironischerweise war es Johannes selbst, der Christen lehrte stark in ihrem biblischen Glau- ben zu verbleiben und nicht dem Irrtum zu verfallen, den Coffey hat.

Vers 20 sagt „Du hast eine Salbung durch den Heiligen“. Mit anderen Worten, der Heilige Geist, mit dem Gläubige gesalbt werden, ist fähig uns gegen jeden Irrtum zu schützen. Er gibt Gläubigen, die sich auf ihn verlassen, eine Innere Gewissheit bezüglich der Wahrheit, wie sie in der Bibel gelehrt wird.

5. Anwenden, was wir wissen

Ketzereien sind nicht so weit von unserem täglichen Christenleben entfernt. Eine der größ- ten Sorgen des NT, die buchstäblich in jedem Buch zum Ausdruck kommt, ist die Notwendig- keit für Christen am wahrhaftigen Evangelium des Jesus Christus festzuhalten. Um das tun zu können, müssen wir uns der Fälschungen um uns herum bewusst und in der Lage sein ihnen zu widerstehen. Petrus schreibt „Aber separiert Christus als Herrn in euren Herzen. Seid aber allzeit bereit, zur Verantwortung jedem gegenüber, der Rechenschaft von euch über die Hoffnung in euch fordert“ (1. Petrus 3:15)

Die wichtigen christlichen Bestätigungen gegenüber den meisten Ketzereien sind:

- Alles was Gott geschaffen hat, isst gut, einschließlich des Körpers. Die physische Wieder- erweckung von Christus ist der Beweis, dass der Körper gut ist.

- Jesus Christus ist der Sohn Gottes, sowohl Gott als auch Mensch. Er starb physisch und stand wieder auf, um Sünder zu befreien.

- Das Geheimnis der Erlösung wurde jedem offenbart. Alle, die ihre Sünden bekennen und ihren Glauben auf Jesus Christus, den Sohn Gottes, als ihren Herrn, ausrichten, werden er- rettet.

Die Faszination, in die viele Menschen durch diese modernen Gnostiker geraten, kann Chris- ten eine Möglichkeit eröffnen, das Geheimnis des Evangeliums zu erklären. Wir sollten in der Lage sein, eine Diskussion über die Matrix-Filme, den Da Vinci Code oder die so genan- nten verlorenen Evangelien umzulenken in eine Diskussion über das wahre Evangelium,

Am 1. Januar 1992, berichtete die Chicago Tribune über den Tod von 30 Kirchgängern in der abgelegenen Stadt El Charquillo in der San Luis Potosi-Wüste, ca. 300 Meilen nördlich von Mexico City. Unter den Opfern waren auch der Priester und seine Familie. Die unglück- lichen Versammelten erstickten an giftigen Gassen, die von einer Butangas-Lampe stamm- ten, die das kleine Gebäude erleuchtete. Drei Männer überlebten die Tragödie, weil sie sich krank fühlten und vorher gingen. Andere wären vielleicht ebenso geflüchtet, aber der Pries- ter sagte ihnen nicht zu gehen. Die Leute keuchten, husteten und fantasierten. Als Antwort sagte der Priester ihnen es wäre die wachsende Nähe Gottes, Christus würde sich selbst in der Versammlung manifestieren und sie würden „die Nähe des Herrn spüren“ ("Priester sagt seinen Leute nicht vor den Dämpfen zu fliehen; 30 sterben," Reuters, 1/1/92)

Ketzer tun so etwas mit Leuten. Sie sind nicht freundlich oder komisch. Sie sind gefährlich, sie würgen Leute zu Tode mit einem falschen Verständnis von Spiritualität.

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