Michael Richter
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Lasst uns zusammenkommen

Übersetzung des Kommentars vom 6. 12. 2012 von Ron Graham

 

  • “Lasst uns das Bekenntnis der Hoffnung unwandelbar festhalten - denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat -, und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht !„ (Hebräer 10:23-25)

„unser Zusammenkommen nicht versäumen“. Dieser Teil des Verses 25, oben, ist einer, der immer wieder genutzt wird, um die Schafe zu überzeugen, in ihren Ställen zu bleiben. Ein großer Schönheitsfehler an diesem Vers ist, dass er nicht genau sagt, was die Leiter der ‚Gemeinden‘ von uns möchten, dass wir darüber denken.

Der Schreiber des Hebräerbriefes ermahnt die ‚in Christus‘, treu am Glauben, ohne Wanken, festzuhalten. Warum ? Am Ende des Verses sagt er ‚je mehr ihr den Tag herannahen seht‘. Das griechische Wort für sehen ist "blepō", was tatsächlich aber ‚erkennen‘ heißt, wie in ‚die Zeiten erkennen‘. Es würde sich ein Tag nahen, an dem das Leben als Christ sehr schwierig werden würde, und der Schreiber des Hebräerbriefes wusste das. Wenn wir die drei obigen Verse nehmen und sie im Kontext zusammen lesen, als einen Gedanken, werden wir mit etwas konfrontiert, das sich wesentlich von dem unterscheidet, was wir gelehrt wurden. In nicht zu ferner Zukunft werden die wirklichen Nachfolger Christi mit einigen harten Entschei- dungen konfrontiert. Wir werden fest (ohne Wanken) am Glauben festalten müssen, wegen dem was wir herannahen sehen, weil dieser Glaube unser einziger Schutz sein wird. Es wird eine Zeit kommen, nicht zu fern vor uns, in der die echten Nachfolger von Jesus Christus stark verfolgt werden, und viel dieser Verfolgung wird aus konfessionellen und nicht-kon- fessionellen Vereinigungen bekennender Christen der letzten Tage kommen.

Vielleicht steckt mehr hinter der Ermahnung Paulus‘, das Zusammenkommen nicht zu ver- säumen, als viele verstehen. Das griechische Wort "episynagōgē" bedeutet, zusammen- kommen oder zusammenfügen. So weit, so gut. Interessanterweise wird in dem Vers nicht erwähnt, wie viele Gläubige man braucht, um eine Versammlung zu sein, oder den Ort, an dem man sich treffen sollte. Aber in Matthäus gibt es einen Vers, in dem der Herr selbst seinen Treuen erklärte, wie viele eine Versammlung sein sollten.

  • „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte“ (Matthäus 18:20).

Jesus sagt, wenn zwei oder drei sich in Seinem Namen, da wird auch Er sein. Unser Herr verwendet das gleiche Wort „episynagōgē“ wie der Schreiber des Hebräerbriefes, oben. Offensichtlich betrachtete Gott zwei oder drei als eine ausreichend große Anzahl für eine Versammlung – eine Gemeinde. Natürlich können es auch viel mehr sein, als nur zwei oder drei, aber es gibt keine Vorbedingung, dass es Dutzende oder Hunderte für ein solches Zusammenkommen braucht ? Kannst Du noch folgen ?

Genau so bedeutsam ist der Punkt, dass den Nachfolgern Christi nie gesagt ist, sich nur an einem Tag in der Woche zu treffen. Lukas, der Schreiber der Apostelgeschichte, sagt uns, wie und wie oft sich die frühen Christen trafen.

  • „Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot, nahmen Speise mit Jubel und Schlichtheit des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten„ (Apostelgeschichte 2:46-47).

Zunächst, die frühen Christen trafen sich dort, was die Bibel den Tempel nennt, aber wo sich trafen, war tatsächlich der Hof des Tempels, nicht in einem Gebäude, das mit Anbetung ver- bunden war. Woher ich das weiß ? Denke darüber nach. Die Pharisäer und Sadduzäer wür- den nie ein Treffen von Christen erlaubt haben, deren Leiter sie gerade ermordet hatten, das Anbetung in einem heiligen jüdischen Tempel beinhaltet hätte. Deshalb musste das Tref- fen „episynagōgē" im Freien (draußen, aber im Tempelhof) stattfinden. Lukas fährt fort in der Beschreibung der Treffen der frühen Christen, er sagt, sie gingen von Haus zu Haus, brachen Brot, und teilten die Mahlzeiten. Das heißt, sie waren täglich ein Teil des Lebens voneinander. Die Treffen der Heiligen fanden jeden Tag statt, mit Jubel und Schlichtheit des Herzens. Sie preisen Gott, hatten Gemeinschaft und liebten einander. Das ist genau das, was Jesus Seine Jünger lehrte, dass sie einander lieben sollten, und das taten sie auch.

Gemäß Lukas‘ Bericht über die frühen Christen, waren diese im gegenseitigen Leben aktiv. Sie beteten an und priesen Gott jeden Tag öffentlich. Es gab eine Intimität. In den „Gemein- den“ der letzten Tage, in denen wir heute sind, ist diese Intimität fast verschwunden. Jene frühen Christen sahen, dass ihr Sinn darin lag, einander zu lieben und ihre Habe miteinan- der zu teilen, Nahrung/Kleidung, usw., und sich untereinander zu guten Werken zu ermah- nen. Für die frühen Christen war das ein „Lebensstil“ und sie pflegten ihn. Sie waren auch angehalten, das Evangelium des Christus zu verbreiten, und sie taten es. Das ist, ent- sprechend Lukas‘ folgender Notiz offensichtlich „Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten“ (Apostelgeschichte 2:47). Jeden Tag tat der Herr zu Seiner „Ekklesia“ hinzu. Aber, anders als bei vielen Gläubigen heute, der Glaube an Christus war der wichtigste Teil ihres Lebens. Nichts konnte ihre tägliche Gemeinschaft unterbrechen, nichts, das heißt außer der Verfolgung. Was unterbricht unsere Gemeinschaft heute ? Ich kann mir viele Un- terbrechungen vorstellen, die die Heiligen heute ablenken, und viele dieser Ablenkungen geschehen innerhalb der christlichen Heiligtümer. Verfolgung wird für die, die treu dem Herrn folgen, bald zur täglichen Erscheinung werden.

  • „Lasst uns aber die Wahrheit reden in Liebe und in allem hinwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus. Aus ihm wird der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch jedes der Unterstützung dienende Gelenk, entsprechend der Wirksamkeit nach dem Maß jedes einzelnen Teils; und so wirkt er das Wachstum des Leibes zu seiner Selbstauf- erbauung in Liebe. Dies nun sage und bezeuge ich im Herrn, dass ihr nicht mehr wandeln sollt, wie auch die Nationen wandeln, in Nichtigkeit ihres Sinnes„ (Epheser 4:15-17).

Die Wahrheit in Liebe sprechen ? Der ganze Lieb verbunden durch Gelenke ? Dass jedes Gelenkt entsprechend der Wirksamkeit nach den Maß jedes Teiles arbeitet ? Und dieser Leib wächst in Selbstauferbauung in Liebe ? Sue ehrliche mit Dir selbst jetzt, siehst Du das in Deiner Versammlung ? Oder ist dieser Plan, von vor ca. 1.900 Jahren, aus den heutigen Versammlungen entfernt ? Natürlich können wir sehen, dass die meisten erklärten Christen immer noch, als Nichtjuden in der Nichtigkeit ihres Verstandes, gehen – ein anderer guter Hinweis, dass die Menschheit am Rande der letzten Tage, vor Jesu Rückkehr, stehen

  • „damit keine Spaltung (Aufspaltung) im Leib sei, sondern die Glieder dieselbe Sorge füreinander hätten“ (1. Korinther 12:25).

Gott hatte einen bestimmten Zweck, als er Seine „Ekklesia“ herausrief, aber, über die Jahre, durch einige schlechte englische Übersetzungen und Missinterpretation, ist Gottes Zweck verloren gegangen, oder – mindestens - verwässert worden – in vielen Fällen absichtlich. Wir sollen uns von der Welt unterscheiden, aber nicht untereinander. Die Einheit im Sinne, die Gott initiierte, wuchs in ein riesiges Angebot von Aufspaltungen, was komplett entgegen Gottes geschriebenem Wort ist. Jedes Gebäude, das eine Gemeine beheimatet, hat außen einen anderen Namen, aber in den meisten Fällen glänzt ‚der Name über allen Namen‘ durch Abwesenheit. Aufspaltungen töten den Leib Christi. Warum macht Paulus folgende Bemer- kung, „… es sollte keine Spaltung im Leib sein ?“ Weil Aufspaltungen im Leib Christi von Satan kommt. Es sollte offensichtlich sein, dass Satan die ‚Ekklesia‘ infiltriert hat, und dass er erfolgreich dabei war, den Leib Christi zu korrumpieren, sonst gäbe es diese Aufspaltun- gen nicht. Nicht nur, dass diese Aufspaltungen erfolgreich institutionalisiert wurden, sondern Abkehr vom unfehlbaren Wort Gottes, war und ist da, ohne dass es verhindert wird.

  • „Aber der Höchste wohnt nicht in Wohnungen, die mit Händen gemacht sind, wie der Pro- phet spricht: "Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße. Was für ein Haus wollt ihr mir bauen, spricht der Herr, oder welches ist der Ort meiner Ruhe ?„ (Apostelgeschichte 7:48-49)

Gott wohnt nicht in „Kirchen“ oder irgendeinem anderen Gebäude; der Schwerpunkt von Gottes Versammlungen ist nicht in materiellen Tempeln zu, sondern in dem Tempel, der Gottes Geist beheimatet. Wir sollen, in liebender Freundlichkeit, einer nach dem anderen schauen. Und wir können das viel wirksamer und effektiver tun, wenn wir zwei, drei, oder sogar sechs oder acht sind, wenn wir uns in unseren Häusern so versammeln, wie die frü- hen Christen. Mit wie vielen Menschen Deiner Gemeinde bist Du in persönlicher liebender Beziehung, täglich, wie in Gottes „ekklesia“ des ersten Jahrhunderts ? Wenn der Tag nahe kommt, würdest Du Dir wünschen, dass das bereits existieren würde.

Hast Du Dich je gewundert, warum der Feind einen solchen Erfolg dabei hatte, die „Kirchen“ zu infiltrieren ? Sie waren nie dazu gedacht, nach menschlichen Lehren erbaut zu werden. Die Lehren von Menschen sind nicht die Lehren Gottes. Der Abschied von der Betonung des Tempels, den der Heilige Geist bewohnt, hat dem Feind erlaubt in unsere Mitte zu kommen und uns einer nach dem anderen aus der Versammlung zu lösen. Der Grund ist, dass die Einheit dieses „Gemeindezeitalters“ so unglaublich fragmentiert ist, dass die „Ekklesia“ von heute kraftlos geworden ist, sogar unverständig, wenn es um falsche Lehren geht, die sich in die Versammlungen der Heiligen eingeschlichen haben.

In der Bibel wird uns gesagt, dass wir ein Leib sind, zusammengebunden, wir sind eins in Christus. Jesus war und ist das Fundament Seiner „Ekklesia“. Er ist der Kopf des Leibes aus Heiligen. Er ist der Bräutigam Seiner Braut. Die frühen Gläubigen hatten keine Hierarchie, wie eine Geistlichkeit, die über sie herrschte. Ja, es gab Älteste, Bischöfe, und Diakone, aber diese waren Seelsorger, Diener der Ekklesia, fähige Männer, mit gutem Ruf, die in der Lage waren andere zu lehren, nicht als Herrscher, die Ruhm, Glück und ihre eine Wichtigkeit suchten.

Die frühen Gläubigen trafen sich in ihren Häusern, und sie funktionierten wie die Zellen eines Leibes, und als Mitglieder in einer eng verbundenen Familie. Während die Zeit des Endes mehr und mehr offenbar wird, brauchen wir eine Rückkehr zu dieser engen Ver- bindung der frühen Christen …. Nur mal so, zum nachdenken ...

Gott segne Euch alle.

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