Michael Richter
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Messianische Prophetie im Alten Testament

Übersetzung des Kommentars vom 22. 12. 2012 von Jack Kelley

In der Zeit nach Ihrer Sünde und Vertreibung aus dem Garten, müssen sich Adam und Eva unglaublich verzweifelt gefühlt haben. Sie hatten das Leben sowohl vor, wie auch nach, dem Fluch kennengelernt - die einzigen die das erlebt hatten - und kannten daher ‚aus erster Hand‘ den Unterschied. Und was für ein Unterschied das war. Selbst der Teil, den wir uns vorstellen können, muss verheerend gewesen sein.

Stell Dir nur einmal vor, dass Du an einem Tag der Manager des reichsten und luxuriösesten Besitzes der Welt wärest, mit allem Komfort und allen Privilegien, und am nächsten Tag ein armer mühseliger Bauer, am anderen Ende der wirtschaftlichen und sozialen Leiter. Und das war erst der Anfang. Was ist damit, dass man nicht mehr unsterblich ist, nicht länger Eins mit Deinem geistlichen Schöpfer ?

Der Same des Weibes

Um sie davor zu retten, unheilbar mutlos zu werden, hatte Gott Ihnen einen Erlöser ver- sprochen. In 1. Mose 3:15 lesen wir,

  • „Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zer- malmen.“

Er sprach zu dem, der in der Schlange war, und im Hebräischen enthält das Versprechen eine biologische Unmöglichkeit. Same kommt vom Mann. Es ist der erste Hinweis in der Bibel auf eine Jungfrauengeburt. Ein Abkömmling der Frau würde Satan zerstören und die Konsequenzen der Tat, die er manipuliert hatte, umdrehen, und die Menschheit von ihrer Bindung an die Sünde erlösen.

Zwei Kapitel später, in 1 Mose 5, gibt uns die Bibel einen weiteren Hinweis darauf. Die he- bräischen Wortstämme der Namen der 10 Patriarchen, die dort aufgelistet sind, formen einen Satz. Der Reihe nach gelesen sieht das im Englischen (bzw. der deutschen Überset- zung !) wie folgt aus:

„Dem Menschen ist sterbliches Leiden bestimmt, aber der gesegnete Gott wird herabsteigen, und lehren, dass Sein Tod den Verzweifelten Ruhe bringen wird“


[[Details als Einschub – 1. Mose 5:

Name Geboren Gestorben Name bedeutet  

Adam

1

930

Mensch
 
Seth 130 1042 Bestimmt  
Enosch 235 1140 Sterblich (Lebte 905 Jahre. Erst 821 Jahre alt, als Noah geboren wurde)  
Kenan 325 1235 Leiden    
Mahalel 395 1290 Der gesegnete Gott  
Jered 460 1422 wird herabsteigen  
Henoch 622 987 Lehren (Traditionell wurden Adam, Seth und Henoch die Sterne ge- nannt, und betteten das Evange- lium in die 12 Konstellationen des Mazzaroth … das später in die Zeichen - in den Tierkreis - ver- dreht wurde)  
Methusalem 687 1656 Sein Tod wird bringen (Die Flut kam in dem Jahr, als er starb)  
Lamech 874 1651 Verzweifelte (56 Jahre alt, als Adam starb)  
Noah 1056 2006 Ruhe (Lebte noch, als Abraham geboren wurde) ]]
 
 

Das ist eine Prophetie, dass Gott Selbst zur Erde kommen würde, als der Same der Frau, und der Erlöser der Menschen.

Jahrhunderte später wurde dies durch den Propheten Jesaja bestätigt.

  • „Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens“ (Jesaja 9:5).

Als Gläubige des Neuen Testaments, können wir sehen, dass die fünf hier aufgelisteten Na- men alle drei Mitglieder der Dreieinigkeit beschreiben. ‚Wunderbar‘ ist der Name, durch den der Engel des Herrn sich selbst identifizierte, als Er die Eltern von Simson besuchte (Richter 13:18). Wenn die Phrase ‚Engel des Herrn‘ im Alten Testament auftaucht, geschieht das im Zusammenhang mit der vor-verkörperten Besuch des Herrn Jesus. Das Er damit gemeint ist, ist ersichtlich aus Jesaja 9:5 durch den Titel ‚Fürst des Friedens‘. Jesus nannte den Heili- gen Geist einen Beistand in Johannes 14:26, und ‚starker Gott‘ und ‚Vater der Ewigkeit‘ kann sich nur auf Gott beziehen.

Ein Nachkomme Abrahams


In 1. Mose 12:1-3 wird der Ursprung des Erlösers klarer. Da verspricht Gott Abraham, dass alle Nationen der Erde, durch ihn gesegnet würden, und in 1. Mose 22 ließ Er Abra- ham das, durch das Opfer von Isaak, Abraham’s „einzigen Sohn“, auf dem Berg Morija, durchspielen. 2000 Jahre später würde ein anderer Vater Seien einzigen Sohn als Opfer für Sünde an demselben Ort anbieten. Abraham wusste dies und nannte den Ort ‚Jehova Jireh‘, was bedeutet „Auf dem Berg des Herrn wird ersehen (versorgt)“ (1. Mose 22:14).

Der Löwe von Juda


Später, als Abraham’s Enkel Jakob dem Tod nahe war, kreiste Er das noch mehr ein, als er sagte, dass alle Könige Israel’s, einschließlich dem letzten „der Eine, dem der (der Herr- scherstab) gehört“, aus den Nachkommen eines seiner Söhne, Juda, kommen würde (1. Mose 49:10), der den Titel „Löwe von Juda“ tragen würde – als messianischer Verweis.

Der Sohn David‘s

In 2. Samuel 7:12-15 lesen wir, dass es David danach verlangte, einen Tempel für Gott zu bauen, aber Gott ihm widersprach, und sagte, dass es einen Mann des Friedens bräuchte, um Ihm ein Haus zu bauen. Er sagt, dass David’s Sohn Salomo der Mann sein würde, und während Salomo’s Regierung erlebte Israel Frieden wie nie zuvor und nie mehr danach. Aber, um David’s Enttäuschung leichter zu machen, versprach Gott ihm, ihm ein „Haus“ zu bauen, und das davidischen Königshaus wurde gegründet. Künftig würde immer ein direkter Nachkomme David’s auf dem Thron Israel’s sein. Das war ein ewiges Versprechen, das etwa 1000 vor Christus gemacht wurde, und Salomo wäre die erste Erfüllung. Aber, weil weder Salomo noch irgendein anderer davidischer König durch Menschenruten für „ver- kehrtes Handeln“ (2. Samuel 7:14) bestraft wurde, steckt eine Menge mehr dahinter. Die Wortwahl wirft einen Schatten des Messias.

So haben wir, durch Gottes fortschreitende Offenbarung, die Dinge weiter eingekreist, und lernten, dass der Erlöser ein Sohne Eva’s sein würde, der keinen ausschließen würde, bis zur Familie Abraham’s, dann Juda’s, dann David. Aber wir sind noch nicht am Ende. Über die nächsten 400 Jahre gingen die davidischen Könige vom Bösen zum Schlechteren, mit weni- gen Ausnahmen. Schließlich, zu der Zeit des Propheten Jeremia, hatte Gott genug und er- klärte ein Blutfluch auf die davidische Geschlecht, als Er sagte, dass kein Sohn des damali- gen Königs Jojakim jemals über Israel regieren würde. (Jeremia 22:30).

Der Spross

Aber, bevor die Nation nach Babylon geführt wurde, als ein davidischer König noch auf dem Thron saß, ließ Gott Hesekiel aussagen, dass die Geschlecht ausgesetzt und nicht wieder eingesetzt würde, bis „der kommt, dem das Recht gehört“ (Hesekiel 21:32), womit Jakob’s Prophetie in Erinnerung gerufen wird. 519 vor Christus, nachdem die Juden aus der baby- lonischen Gefangenschaft zurückgekommen waren, sagte Gott, dass ein Mann, den Er ‚den Spross‘ nannte, derjenige sein würde, und dass Er auch die Priesterschaft halten würde, in- dem er beide kombinierte (Sacharja 6:12).

Es gibt vier Hinweise auf ‚den Spross‘ im Alten Testament und alle deuten auf den Messias. In Sacharja 3:8 wird Er Gottes Knecht genannt, in Sacharja 6:12 ist Er ein Mann, sowohl König als auch Priester, in Jeremia 23:5 wird Er der ‚gerechte König‘ genannt und in Jesa- ja 4:2 ist Er der Spross Gottes.

Von einer Jungfrau geboren, geboren in Bethlehem

Wie kam nun Gott dazu den Blutfluch zu bewirken ? Für die Antwort darauf müssen wir zu- rück zu ungefähr 750 vor Christus gehen. In dieser Zeit kreisten zwei der besonders spezi- fischen messianischen Prophetien das Ganze auf nur noch eine Möglichkeit ein. In Jesaja 7:14 erklärt der Herr, dass der Messias von einer Jungfrau geboren werden würde und in Micha 5:1, dass der in Bethlehem geboren werden würde, der Stadt David’s.

Um sich rechtlich für einen Sitz auf David’s Thron zu qualifizieren, würde der messianische König aus dem Haus und der Geschlecht David’s sein müssen. Vom Haus David’s zu sein, bedeutet ein biologischer Nachfolger David’s zu sein. Und aus David’s Geschlecht zu stammen heißt, zum königlichen Geschlecht zu gehören. Wie kann das sein ?

Wenn wir den Stammbaum des Herrn in Matthäus 1 und Lukas 3 lesen, sehen wir, dass zur Zeit von David Unterschiede anfangen. Die Genealogie des Matthäus geht über Salomo, die verfluchte königliche Geschlecht. Aber Lukas geht über Nathan, Salomo’s Bruder. Nathan’s Geschlecht war nicht verflucht, und damit auch nicht ihre Könige. Weitere Studien offenbaren, dass Matthäus uns de facto die Genealogie von Josef wiedergibt, während Lukas uns die von Maria zeigt. Beide waren Nachfahren von David, und zusätzlich war Josef einer von vielen, die Erben von David’s Thron waren, aber er konnte ihn nicht für sich reklamie- ren, weil sein Geschlecht verflucht war.

Durch Seine Mutter Maria war also Jesus ein biologischer Nachkomme von David. Als Maria und Josef Mann und Frau wurden, wurde Jesus der legale Sohn von Josef und Erbe von David’s Thron. Aber, da Er nicht biologisch mit Joseph verwandt war, hatte Er auch nicht den Blutfluch. Er war also von beidem, dem Haus und dem Geschlecht David’s. Bis heute ist Er der einzige in Israel geborene Mann, seit 600 vor Christus, mit einem legitimen Anspruch auf David’s Thron. Der Engel Gabriel bestätigte das gegenüber Maria, als er ihr sagte, dass, obwohl sie eine Jungfrau war, sie bald einen Sohn Gottes gebären würde, der ihn für immer besetze würde (Lukas 1:32-33). Jesaja 9:6 hatte dieselbe Tatsache Jahrhunderte vorher offenbart. Gottes Versprechen gegenüber David steht fest.

Daniel und die Weisen

200 Jahre später identifizierte Micha Bethlehem als die Geburtsstadt des Messias. Der Herr sagte Daniel die Zeit Seines Todes. Es würde 483 Jahre nach dem Dekret zum Wiederauf- bau Jerusalem’s sein, der der babylonischen Gefangenschaft folgte, aber bevor eine feind- liche Armee käme um es erneut zu zerstören (Daniel 9:24-27). Das bringt den Tod des Messias irgendwo zwischen die Jahre 32 und 70, gemäß unserer Zeitrechnung.

Daniel formierte eine Gruppe persischer Priester, um diese Information vom Vater zum Sohn weiterzugeben, und gemäß unserer Tradition, bestimmte er einen Teil seines persön- lichen Habes als Geschenk für sie, um diese dem Messias zu präsentieren, wenn die Zeit für Seine Geburt gekommen wäre. Offensichtlich gab er ihnen auch ein bestätigendes Zeichen, nach dem sie ausschauen sollten, 4. Mose 24:17, das später als der Stern von Bethlehem bezeichnet wurde.

Die Abkömmlinge dieser Priester, die dann eine sehr einflussreiche Kraft in Parthien (wie Persien genannt wurde) waren, bleiben Daniel’s Beauftragung treu und nachdem sie den Stern sahen, machten sie sich nach Jerusalem auf. Nach der Ankunft ersuchten sei um eine Audienz beim König Herodes, und fragten nach der genauen Geburtsstätte des Königs von Israel. Herodes wiederholte die Frage vor den versammelten höchsten Priestern und wurde auf Micha 5:2 verwiesen, in dem Bethlehem identifiziert wird. Die parthischen Priester, oder Weisen, wie wir sie nennen, gingen dorthin und fanden das Baby Jesus.

Die Gruppe von Kandidaten als Erlöser der Menschheit, der Same der Frau, der Abkömmling von Abraham, der Löwe von Juda, der Sohn David’s, der Messias von Israel, alles wurde konzentriert auf eine Person. Sein Name ist Jesus.

Glaube in Aktion

Durch Glaube, mit nicht mehr als Daniel’s Wort gegenüber ihren Vorfahren, standen die Weisen auf und unternehmen eine gefahrvolle Reise von ca. 1.500 km, in feindliches Land, um den Messias zu treffen. (Die Parther und Römer waren, technisch gesehen, im Krieg). Mit 4000 Jahren erfüllter Prophetie, die Schriften in ihren Händen, lehnten die Hauptpriester, die es nicht mehr wörtlich nahmen, es ab, sie auf den letzten 8 km von Jerusalem nach Bethlehem zu begleiten, um zu sehen, ob Gottes Wort wirklich wahr war. Dadurch verpass- ten die Leiter des Volkes, das Er zu retten gekommen war, das zentrale Ereignis in der menschlichen Geschichte, und übergaben sich so selbst der ewigen Trennung des wirklichen Gottes, nach dem sie gesucht hatten.

Wenn sich Geschichte wiederholt, wie allgemein oft gesagt wird, dann werden, wenn Er wiederkommt, viele der heutigen religiösen Experten, die auch die Prophetien nicht wörtlich nehmen, denselben Fehler machen.

Wenn Du Dir den Grund für die heutige Zeit in Erinnerung rufst, nimm‘ Dir Zeit Ihm dafür zu danken, dass Du, wie die Weisen, und nicht wie die Priester, bist, weil, wenn Du sorgfältig hinhörst. Du kannst schon fast die Schritte des Messias hören.

>> weitere Texte dazu
+ Jesus spricht persönlich (.pdf) >> + Gebet dazu

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