Michael Richter
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Neudefinition von ‚Toleranz‘

Übersetzung des Kommentars von Greg Laurie

Pastor Greg Laurie stellt fest, ‚Du Kannst nicht Christ sein und versuchen in 2 Welten zu leben‘.

Es ist eine tolle Sache, ein gutes Ende zu haben. Manchmal haben wir vielleicht keinen guten Anfang. Aber die gute Nachricht dabei ist, wir können das Rennen aufnehmen und es gut beenden. Es ist besser ein gutes Ende zu haben, als einen tollen Anfang, um dann einen Unfall zu haben und am Ende zu brennen. (Und es ist noch besser, einen guten Anfang zu haben und ein gutes Ende.) Deine besten Tage sollten nicht schon hinter Dir, sonder noch vor Dir liegen.

Die Schwierigkeit ist, dass einige Leute in der Vergangenheit leben. Manchmal sagen sie zu mir, „He, Greg, erinnerst Du Dich an die Jesus-Bewegung ? Das waren tolle Tage.“ Ja, das waren sie. Aber das ist 40 Jahre her. Ich danke Gott für das, was Er in der Vergangenheit tat. Ich bin begeistert darüber, was Gott gestern tat. Aber ich schaue auch nach vorne, auf das, was Gott morgen tun wird. Und das sollte für uns alle gelten. Es sollte ein ständiges Wachstum in unserem Leben geben.

Der Moment, in dem Du Dein Wachstum vernachlässigst, ist der Moment, wo Du zu Deinem Niedergang beiträgst.

Ich las einen interessanten Artikel über einen Persönlichkeitstrainer, der eine Menge überge- wichtiger Kunden hatte. Er hatte sich davor niemals mit Gewichtsproblemen auseinander ge- setzt, da er immer in großartiger Verfassung war. Auch mit übermäßigem Essen hatte er kein Problem. Weil dieser Trainer es schwer fand, Sympathie für seine Kunden zu entwik- keln, die damit kämpften, Gewicht zu verlieren, entschied es sich ca. 30 kg zuzunehmen, damit er kennenlernte, durch welches Tal sie gingen. Er schrieb eine Chronik darüber auf seiner Webseite, komplett, mit ‚Vorher-Nachher‘-Photos.

Er sagte, es war zunächst irgendwie beglückend, weil er in der ersten Woche wie verrückt aß, aber kein Ergebnis an seinem Körper sah. Er sah immer nach sehr gut aus. Aber nach mehreren Wochen, war das erste, was verschwand, seine Bauchmuskulatur. Dann begannen Fettrollen zu erscheinen und bald fühlte er sich lethargisch, matt und niedergeschlagen. Jetzt ist er dabei, seinen Weg zurück zu machen, zu seinem ursprünglichen Gewicht. Aber er sagte, dass das ein ganzes Stück härter sei, als er sich das vorgestellt hatte.

Was für ein tolles Bild für nachlassende Geistlichkeit. Zuerst, wenn Du auf einige der alten Wege zurück willst, könnte es ein bisschen aufheiternd sein. Du magst vielleicht einiges weggelassen haben, und die Welt ging nicht unter. Aber dann kommt das Problem. Die Depression beginnt. Und Du fragst Dich, wie Du dahin zurückkommen kannst, wo Du einst warst.

Im Buch der Offenbarung, sprach Jesus eine Gemeinde an, die geistlich krank war, die Gemeinde von Thyatira (siehe Offenbarung 2). Das Problem war, dass sie offen Sünde tolerierten. Also fokussierte Er besonders auf das Wort ‚Toleranz (gewähren lassen)‘ in dieser Gemeinde.

Ist das nicht das nicht auch die ‚Losung‘ für uns heute ? Du darfst alles ein, nur nicht into- lerant. Ich glaube, dass alle starken Christen, die ich kenne, sehr tolerant sind. Sie haben eine Weltsicht, die aus Ihren Studien der Bibel und aus ihrem Glauben an Jesus Christus kommt. Wenn sie hören, was Menschen sagen, aber nicht mit ihnen übereinstimmen, was tun sie dann ? Töten sie sie ? Natürlich nicht. Greifen sie sie physisch an? Das natürlich auch nicht. Brüllen sie ihnen ins Gesicht ? Nein, auch das tun sie nicht. Sie akzeptieren die Wahl, die jemand macht, auch dann, wenn sie nicht mit ihnen übereinstimmen. Das ist Toleranz.

Aber Toleranz ist heute neu definiert worden, weil, wenn Menschen von Dir verlangen, to- lerant zu sein, verlangen sie von Dir eigentlich, nicht nur etwas zu akzeptieren, sondern es auch zu billigen oder sogar zu bestätigen. Sie sagen, „Du hast kein Recht zu sagen, Deine Version der Wahrheit ist irgendwie besser, als die Version der Wahrheit von jemand ande- rem. Deshalb solltest Du das akzeptieren und annehmen, was sie glauben, genauso wie Du annimmst, was Du selbst glaubst. Wenn Du das nicht tust, bist Du intolerant.“

Ich habe herausgefunden, dass die intolerantesten Menschen die sind, die am meisten über Toleranz sprechen. Sie erlauben nicht, dass ich etwas annehme, ohne es aber auch zu ak- zeptieren. Sie wollen, das ich das auch unterschreibe oder bestätige.

Heutzutage hast Du, wenn Du mit etwas nicht übereinstimmst, eine Phobie. Fest auf etwas stehen wird als Hass definiert. Überzeugung wird als Fanatismus apostrophiert. Wahrheiten, die die Gemeinde seit Jahrhunderten glaubt, werden als Diskriminierung angesehen.

Aber Jesus sagte der Gemeinde in Thytira, „Ich toleriere diese Sünde nicht. Du erlaubst sexuelle Unmoral in Deinen Reihen“ (siehe Offenbarung 2.20). Unmoral herrschte im Leben derjenigen, die vorgaben, Gläubige zu sein. Aber Du kannst nicht Christ sein und versuchen in zwei Welten zu leben. Da gibt es keine Ausnahmen.

Wenn eine Gemeinde Sünde toleriert, wenn sie aufhört, sich geistlich weiter zu entwickeln, wird sie zu einer kranken Gemeinde, und schließlich zu einer toten Gemeinde. Das war der Fall mit einer anderen Gemeinde, der von Sardes. Und hier ist Jesu‘ Rezept für eine geist- liche Wiederherstellung: „Wach auf und stärke das Übrige, das im Begriff stand zu sterben ! Denn ich habe vor meinem Gott deine Werke nicht als völlig befunden“ (Offenbarung 3:2 – Elberfelder Übersetzung).

Diese Gemeinde in Sardes sah von außen gut aus, aber das Feuer war erloschen. Deshalb sagte Jesus ihnen im Grundsatz, „Wach auf, bleib bei mir – es gibt noch immer Hoffnung“.

Und Er sagt heute denen, die das Böse tolerieren, dasselbe, denen, die von einem kleinen Kompromiss zur totalen Toleranz und Akzeptanz gekommen sind. Es ist Zeit, aufzu- wachen !

Wenn Du ein 10-Runden-Rennen gewinnen willst und plötzlich nach 9 Runden aufhörst, ge- winnst Du dann immer noch ? Nein. Du verlierst. Du bist genauso wie der, der das Rennen nie angefangen hat. Wir müssen aber das Rennen beenden. Es reicht nicht, das Rennen gut zu beginnen. Es reicht auch nicht, es in der Mitte noch gut zu laufen. Wir müssen beenden, was wir angefangen haben.

Wir sind alle im Rennen des Lebens. Und wir müssen laufen, um zu gewinnen.

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