Michael Richter
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Johannes, der Offenbarer, sah die Entrückung wie ein Drama

Übersetzung des Artikels von Joseph Chambers vom 1. 2. 2012

Jede Sicht von Offenbarung 4, die nicht die triumphale Entrückung der Heiligen berücksich- tigt, ist jämmerlich unzureichend und beschämend für die Wahrheit. Sie ist das großartigste Bild der wahren Gemeinde und der überwindenden Heiligen, die aus dem Maul des Löwen zum Thron des Königs aufgefahren sind. Die blutgewaschenen Heiligen, die von der Welt gehasst wurden, hatten ihre Verfolger zum letzten Mal gesehen. Indem sie die Welt verlies- sen, errangen sie die höchsten Sitze um den Thron des Vaters herum.

Dieses Kapitel ist der Beginn der Herrlichkeit, die den Heiligen seit der Öffnung der Heiligen Bibel versprochen wurde. Von den Sitzen rund um den Thron, bis zur Stadt des Throns, werden die Heiligen nie mehr Beschämung erleiden. Sie sind Seine Heiligen, und sie wer- den, bis sie vorwärtsmarschieren als Seine Armee, Positionen als Seine Ältesten einneh- men, als Könige regieren und die Stadt der Braut besitzen.

Offenbarung 4 transportiert uns hinter das Kirchenzeitalter, wo Seine Heiligen Pilger und Fremde auf dieser Welt sind. Nach der Eröffnung von Kapitel 4, ist alles, was in diesem Buch enthüllt wird, Zukunftsprophetie. Die Pilgerheiligen werden zu dienenden Ältesten, die auf niedrigeren Thronen sitzen und mit dem Vater und dem Sohn an der Erlösung dieser Welt teilnehmen. Erlösung bedeutet in der Bibel immer einen rechtsprechenden Prozess, der Rei- nigung, Beurteilung, Erneuerung und Vervollkommnung dessen bedeutet, was durch die Sünde verdorben wurde. Die bevollmächtigten Ältesten, die Cherubim, und die Engel wer- den dem Lamm Gottes während dieses Prozesses dienen.

Dieses Kapitel ist die Eröffnungskanone, und letztlich wird das Universum perfekt erlöst. Von der Rebellion im Himmel, als Satan und seine Engel auf die Erde geworfen wurden, bis Sa- tan seinen falschen Christus und falschen Geist präsentiert, muss jeder Akt des Bösen vor- gebracht und an den Schranken des Gerichts beurteilt werden. Es werden sieben Jahre der perfekten Erlösung sein, bis die Erde für die Regierung und Regentschaft durch den König der Könige vorbereitet ist.

Der große Jehovah Gott sitzt auf Seinem Thron in den überirdischen Himmeln und ist voll- ständig auf das himmlische Gericht vorbereitet. Mehr als sechstausend Jahre sind vergan- gen, seit die von Lucifer beherrschte Schlange in den Garten kam und Gottes perfektes Paar, Adam und Eva, täuschte. Seit der Lüge im Garten hat die Sünde jeden Nachkommen Adams berührt. Der Umbruch auf der Erde, durch die Flut Noah’s, hinterließ ihre Narben auf einer sünden-verfluchten Erde. Es gibt nicht ein Element der geschaffenen Welt, das von der Flut des Bösen unberührt geblieben wäre, und jetzt ist es Zeit für die Erlösung.

Die himmlische Stadt Jerusalem und ihre Bewohner, jetzt im Himmel, ist die einzige unbe- rührte Stelle in der kosmischen Geographie, und das Gericht wird im Tempel tagen. David muss eine gewisse Sicht dieses 7-Jahres-Zyjkus gehabt haben. „Groß ist der HERR und sehr zu loben in der Stadt unseres Gottes. Sein heiliger Berg ragt schön empor, eine Freude der ganzen Erde; der Berg Zion, im äußersten Norden, die Stadt des großen Königs.“ (Psalm 48,1-3)

Der Ablauf des Gerichtes, das in dieser Stadt abgehalten wird, verlangt nach einer Vor-Trüb- sal-Entrückung, um die Heiligen aus ihren Gräbern oder ihrem Leben auf der Erde herauf zu bringen, um dort ihren entsprechenden Platz bei der Beurteilung einnehmen zu können. Diese Erde ist des Herrn und Er hat Seine Heiligen zur Vertretung berufen, sie in Ewigkeit zu besitzen. Es wird eindeutig ausgedrückt, dass wir diese Erde beurteilen sollen uns unsere Entrückung zu diesem großen Vorhaben ist fraglos garantiert. Der Kampf gegen die Ent- rückung ist ein allerletzter Kampf des Teufels um uns von unserer himmlischen Aufgabe fernzuhalten. Das Verfahren kann nicht anfangen, bevor wir an unseren reservierten Plät- zen vor dem Thron angekommen sind.

Komm hier herauf ! Nach diesem sah ich: Und siehe, eine Tür, geöffnet im Himmel, und die erste Stimme, die ich gehört hatte wie die einer Posaune, die mit mir redete, sprach: Komm hier herauf! Und ich werde dir zeigen, was nach diesem geschehen muss. (Offenbarung 4:1) Bitte schauen Sie sorgfältig auf diese Wahrheit. Die himmlische Szene war für Johan- nes sichtbar. Es war ein Drama für ihn. Er hörte nicht eine Beschreibung davon, er sah das Ganze in Aktion. Der Herr sagte „… ich werde dir zeigen, was nach diesem geschehen muss“, wobei er von der Gemeinde sprach, an die Johannes gerade sieben Briefe geschrie- ben hatte.

Es gibt nichts in Gottes Kalender, dass nach einer geöffneten Türe im Himmel zugunsten der Erde verlangt, außer der Entrückung. Diese große Vision von Johannes beinhaltet all die kleinen Details, die die Schrift mit der Begegnung des Herrn in den Lüften verbindet. „Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen ent- rückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.“ (1. Thessalonicher 4:16-17).

Bevor Johannes den Thron im Himmel sieht, hört er die Stimme von Jesus Christus ‘als wenn e seine Posaune wäre’, der sagt ‘Komm hier herauf !‘ Die Stimme der Posaune gab Johannes Einzelheiten bekannt, um sicherzustellen, dass die Gemeinde diese Information als ‚hiernach‘ verstehen würde, oder als etwas, das den Schreiben an die 7 Gemeinden folgen würde. Nichts ab diesem Punkt der Offenbarung kann ein historisches Geschehen sein. Das war bereits in 1. Kapitel klar gesagt „Schreibe nun, was du gesehen hast und was ist und was nach diesem geschehen wird !„ (Offenbarung 1:19) Durch die Kapitel 1, 2 und 3 hindurch, ist die ganze Vision und Szene die der Hohepriesterlichen Erscheinung von Jesus Christus und Seiner Briefe an Seine Gemeinden.

Johannes wird eindeutig deshalb in den Himmel emporgehoben, um die weiteren Gescheh- nisse zu sehen, die seiner Gegenwart bedürfen. Er wird Zeuge dafür, dass die verherrlichten Heiligen an Ehrenplätzen sitzen und in Dinge gekleidet sind, die auf der Erde unmöglich wären. Alles was er sieht und von diesem Vers an schreibt, hat keine Verbindung zum Kir- chenzeitalter und seinem Königsreichsgeschäften, die die Schrift als geistliches Königreich bezeichnet ‚das nicht so kommt, dass man es beobachten könnte‘. Dann sagte ihnen Jesus, dass das Königreich in der Zukunft läge. „Und als er von den Pharisäern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes?, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte; auch wird man nicht sagen: Siehe hier! Oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“ (Lukas 17:20-21)

“Sogleich war ich im Geist: Und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer. Und der da saß, war von Ansehen gleich einem Jaspisstein und einem Sarder, und ein Regenbogen war rings um den Thron, von Ansehen gleich einem Smaragd“ (Offenbarung 4:2-3). Worüber Johannes Zeugnis ablegen sollte, verlangte danach, dass er temporär unter einem geistlichen Schatten war. Die wiederum beweist, dass seine Vision jenseits der physisch beobachtbaren Dinge des Kirchenzeitalters lagen und eine prophetische Sicht der zukünftigen Geschehnisse war. Niemand kann vor Gottes Thron stehen oder Gottes Thron sehen, bis unsere Körper verherrlicht sind. „Denn in diesem freilich seufzen wir und sehnen uns danach, mit unserer Behausung aus dem Himmel überkleidet zu werden“ (2. Korinther 5:2). Diese Johannes gegebene Vision, war für unsere zukünftige Hoffnung und verlangt nach der Entrückung, um seine Herrlichkeit zu entfalten.

Im Geiste sieht Johannes den majestätischen Thron des Allmächtigen Jehovah, auf dem unser himmlischer Vater in seiner Herrlichkeit sitzt. Die uns gegebene Beschreibung ist durch die menschliche Sprache begrenzt, die nicht ausreicht, um solche Höhen der Pracht zu erreichen. Die Herrlichkeit war so, dass der Schreiber sie nur mit der Schönheit seltener Juwelen vergleichen konnte. Da war ein Schimmern von Herrlichkeit und überwältigende Pracht, die es ihm unmöglich machte, sie mit irdischer Schönheit zu vergleichen. Der Thron und sein Inhaber wurden von den blendenden Farben eines Regenbogens überschattet. Der Thron selbst wurde gesehen wie ein Smaragd. Kein irdisches Wunder wurde je so beschrie- ben.

Wie können wir infrage stellen, dass sich gerade etwas entfaltet, dass die Zeitalter mensch- licher Schmerzen lange schon erblicken wollte ? Zehntausend Götter haben versucht Gott den Vater zu imitieren und haben versucht, Sein Königreich in Besitz zu nehmen. Alle sind in der Niederlage verkümmert. Die letzten dieser Götter werden bald verschwinden. Seine Präsenz entscheidet die Gottes-Fragen der rebellierenden Massen. Die Geschehnisse, die von Seinem Thron ausgehen, werden keine Zweifel mehr übrig lassen. Seine glorreiche Ge- genwart wurde zum Hintergrund für den Rest dieses großen Meisterwerkes der Literatur, der OFFENBARUNG. Jede Szene, von da an, muss als Handlung und Geschäft Seiner selbst, Seines Sohnes, Seines Heiligen Geistes, und der eingesetzten Ältesten und Engel, verstan- den werden. Er ist der unumschränkte Gott, und alle Herrlichkeit und Ehre muss von Seinem Thron fließen.

“Und rings um den Thron sah ich vierundzwanzig Throne, und auf den Thronen saßen vier- undzwanzig Älteste, bekleidet mit weißen Kleidern, und auf ihren Häuptern goldene Sieges- kränze. Und aus dem Thron gehen hervor Blitze und Stimmen und Donner; und sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron, welche die sieben Geister Gottes sind. Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich Kristall; und inmitten des Thrones und rings um den Thron vier lebendige Wesen, voller Augen vorn und hinten“ (Offenbarung 4:4-6). Alle drei Verse beginnen mit einem Hinweis auf den Thron Gottes und das Er in Seiner Majestät sitzt. Beachten Sie die Steigerung, ‚ Und rings um den Thron‘, ‚ Und aus dem Thron‘, ‚ Und vor dem Thron‘. Das ist atemberaubend und Johannes hat es sowohl gesehen, als auch gehört.

Zuerst ‘rund um den Thron’ sind die Heiligen Gottes, die zu Ältesten berufen wurden. Keine Pilger oder Fremde, die durch trockenes Land reisen, sondern erhöht, verherrlicht, und rund um den Thron sitzend. Der Richterstuhl Christi ist erschienen, und Seine Heiligen wurden auf die hohe Stellung befördert. Sie sitzen dort nach einem Leben der Pilgerschaft und Sorgen. Sie sind gekleidet in strahlend weiße Gewänder, die die Gerechtigkeit der glorifizierten Ältes- ten darstellt. Sie sind gekrönt mit Kronen aus Gold, und das ist nur der erste Tag der Ewig- keit für sie alle.

Ich kann es kaum erwarten, denn er hat unsere Sündenschuld gezahlt und Seine Auserwählten erlöst, so dass wir dort sein können. Die Entrückung steht vor der Tür und Satan ficht in seinem Zorn.


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