Michael Richter
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Rechtfertigung – Heiligung – Verherrlichung

Übersetzung des Beitrages vom 2. 8. 1012 von Ron Graham

“Was wollen wir denn sagen, hat Abraham, unser Vorfahr dem Fleische nach, gefunden ? Denn wenn Abraham aus Werken gerechtfertigt worden ist, so hat er etwas zum Rühmen, aber nicht vor Gott. Denn was sagt die Schrift ? "Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet." Dem aber, der Werke tut, wird der Lohn nicht angerechnet nach Gnade, sondern nach Schuldigkeit. Dem dagegen, der nicht Werke tut, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet„ (Rö- mer 4:1-5). Abraham wurde gerechtfertigt durch Glauben, er glaubte an Gott und dieser Glaube wurde ihm zur Gerechtigkeit (Rechtfertigung/Rettung) gerechnet (von Gott erach- tet). Es musste nicht mehr getan werden, weder durch Gott, noch durch Abraham, um in Gottes Augen als gerechtfertigt gesehen zu werden. Abraham wurde durch Gott gerecht- fertigt, nicht durch Werke.

Aber auch für uns, denen es zugerechnet wird, wenn wir an Ihn glauben, der Jesus unseren Herrn von den Toten auferweckt hat; „der unserer Übertretungen wegen dahingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist“ (Römer 4:25). Das englische Wort „Rechtfertigung“ stammt übersetzt vom griechischen Wort „dikaiōsis", das die Bedeutung hat: „Der Akt Gottes, der Menschen als frei von Schuld und akzeptabel für Ihn erklärt, ent- sagend gerecht zu sein“. Gott „rechtfertigt“ den gläubigen Sünder auf der Basis seines/ihres Glaubens an Seinen eingeborenen Sohn, Jesus Christus. Dies ist Sein freies Geschenk des ewigen Lebens, das allen zugerechnet wird, die glauben. „Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus“ (Rö- mer 5:1). Rechtfertigung bedeutet einfach, dass Gott, die Schuld, die wir mit Sünde in Ver- bindung bringen, durch Seine Gnade getilgt hat. In Gottes Augen gerechtfertigt zu werden ist einfach – glaube an den Herrn Jesus Christus. Nein, keine Buße und/oder Taufe können irgendetwas zur Rechtfertigung beitragen. Rechtfertigung/Errettung ist frei verfügbar und vollkommen durch unseren Gott dem Einzelnen gegeben, in der Nanosekunde in der er/sie zuerst glaubt.

„Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen. Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin offenbart aus Glauben, wie geschrieben steht: "Der Gerechte aber wird aus Glau- ben leben"“ (Römer 1:16-17). In unseren Bibeln bedeutet das Wort „glauben“, Vertrauen an das zu haben, an was wir glauben. In diesem Fall ist unser Vertrauen auf Jesus Christus als unsere einzige Versöhnung für unsere Sünden. Der Herr Jesus Christus hat die volle Zahlung für unsere Erlösung, durch Seinen Tod am Kreuz, geleistet. Das Wort „gerecht“, das von Paulus im obigen Vers benutzt wird, ist das gleiche griechische Wort „dikaiōs", das ich oben erklärt habe und es bezieht sich immer noch auf die, die in Gottes Augen „gerechtfer- tigt/gerettet/wiedergeboren“ sind. Erinnere Dich bitte: Wir reden über Gottes Sicht, nicht die menschliche Sicht !

Christen werden hinsichtlich der Rechtfertigung (Erlösung) verwirrt, weil sie ständig ver- suchen die Werke der „Heiligung“ Gottes freiem und augenblicklichem Geschenk der Recht- fertigung beizufügen. Das eine folgt dem anderen, sind aber vollständig getrennt und ver- schieden. Wenn wir gerechtfertigt sind, sind wir versiegelt mit Gottes Heiligem Geist. „In ihm seid auch ihr, als ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung. Der ist die Anzahlung auf unser Erbe auf die Erlösung seines Eigentums zum Preise seiner Herrlichkeit.“ (Epheser 1:13-14). Es gibt nicht mehr für uns zu tun, um den Heiligen Geist in uns zu empfangen. Es wird von Gott getan, in dem Moment an dem wir erstmalig glauben. Der Hei- lige Geist ist unsere Garantie von Gott selbst, dass wir Sein Königreich erben werden.

Heiligung
geschieht erst nach unserer Rechtfertigung. Das ist Gottes eigenes Territorium; ausschließlich Seine Angelegenheit. Gottes Werk in unserem Leben, nach der Rechtferti- gung, wird in unseren Bibeln als Heiligung bezeichnet. Gläubige gehen durch alle möglichen Höhen und Tiefen und gelegentlich rutschen wir von Höhen wieder herab. Aber Gott ist immer wieder da, uns aufzuheben und uns zu versichern, dass Er uns nie verlassen oder versäumen will. Das ist der stetige Weg der Heiligung – initiiert von Gott und erfüllt durch Gott. Es ist Seine Arbeit in den lebenslangen Schwierigkeiten jedes gerechtfertigten/geret- teten Individuums.

Viele Christen werden gelehrt, dass, wenn wir einmal wiedergeboren sind, wir nicht länger sündigen werden. Das ist ein großer und trügerischer Fehlschluss. In den folgenden Versen spricht der Apostel Johannes zu Gläubigen, und was er ihnen sagt, sollte uns allen die Augen öffnen. „Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.“ (1. Johannes 1:8 + 10). Wir bleiben Sünder, bis wir sterben; gerechtfertigt/gerettet, ja, aber immer noch Sünder. Jetzt kommt hier die Heiligung hinein. Wir fangen an unsere Sünden zu sehen, wie Gott es tut, und wir werden mehr und mehr reuig, während uns der Heilige Geist von unseren Fehlern überzeugt. Aber das bedeutet nicht, dass wir aufhören zu sündigen, sondern dass es schmerzhafter wird, weil wir wissen, dass wir mit jeder Sünde den Heiligen Geist, der ins uns wohnt, wieder einmal betrübt haben. „Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung hin !„ (Epheser 4:30). Bei diesen Gelegenheiten, kommt Vers 9 aus 1. Johannes sehr gelegen, “Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.” (1. Johannes 1:9).

Was nach der Heiligung geschieht, passiert nur in den Kindern Gottes, weil nur die Kinder Gottes gerechtfertigt/gerettet sind. Gott übernimmt die Kontrolle, sobald wir Seine neuen Schöpfungen in Christus geworden sind. Unsere ewige Sicherheit ist Gottes Verantwortung. Seine Hände sind es, die uns durch den Prozess unserer Verwandlung leiten, während Er uns in genaue Abbilder Seines eingeborenen Sohnes, unseres Messias Jesus, umgestaltet. „Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein … Die er aber vorherbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und die er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt …“ (Römer 8:29-30).

Tatsächlich gehen wir auf unserem Weg mit Christus durch Gottes Eingreifen in unserem Leben vorwärts, und dieses Eingreifen (Heiligung) wird nicht beendet sein, während wir in den gefallenen Gefäßen (unsere Körper) auf dieser Erde wandeln. Ein fruchtbares Leben in Christus ist, unserer Ansicht nach, vielleicht nicht offensichtlich, wenn wir den Äußerlichen Lebensstil vieler bekennender Christen ansehen. Natürlich gibt es viele Gelegenheiten, bei denen wir sehen, was Gott im Leben anderer Gläubigen tut, aber mit wiederum anderen ist es nicht so offensichtlich. Wir dürfen nicht vergessen, dass Gott den Heiligungsprozess unter Kontrolle hat, nicht wir. Nur Gott weiß, ob wir ehrlich mit Ihm waren, als wir unser Glaubens- bekenntnis für Christus ablegten; nur Er kennt unsere Motive bezüglich unseres echten Glaubens an Jesus Christus, oder ob wir nur durch bedeutungslose, rituelle, menschlich kon- trollierte Wege gehen.

Jeder neue Gläubige ist einzigartig. Aber jeder von uns sollte, irgendwann in unserem Leben verstehen, dass der erste Schritt (Rechtfertigung) und der zweite Schritt (Heiligung) völlig unterschiedliche Begebenheiten sind. Der zweite Schritt, Heiligung, über den der Schöpfer dieses Universums volle Kontrolle hat, ist nicht augenblicklich in jedem neuen Gläubigen vorhanden. Gott zwingt niemanden Sein Kind zu werden, aber wenn wir einmal die Schwelle (Rechtfertigung) überschritten haben, sind wir Sein, es gibt keinen Weg zurück.

„ … niemand sagen kann: Herr Jesus !, außer im Heiligen Geist“ (1. Korinther 12:3). Der Apostel Paulus sagt uns, dass es sogar nur durch den Heiligen Geist möglich ist so einen Glauben auszudrücken. Jeder Gläubige, Neuling, oder lebenslanger Heiliger, ist komplett in Gottes kompetenten Händen. Er ist nicht nur verantwortlich dafür, jeden von uns sicher zu halten (gerechtfertigt/gerettet), sondern nur Er ist verantwortlich, dass wir zu dem werden, den Er in Christus sieht. Es sind nicht ich oder Du, die, aus unserer menschlichen Perspek- tive eines anderen fruchtbringenden oder fruchtleeren Lebens heraus, Gott sagen, ob das ein echter Gläubiger ist oder nicht. Wenn es zu Rechtfertigung/Heiligung kommt, zieht Gott unsere Gefühle oder Vorstellungen, im Hinblick auf die Erlösung einer anderen Person, nicht in Betracht. Rechtfertigung – eine abgeschlossene Sache durch unseren Glauben an Jesus Christus. Heiligung – fortschreitend bis zum Ende.

Verherrlichung „ … die er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht„ (Römer 8:30). Dies ist der letzte Teil des dreistufigen Prozesses. Verherrlichung geschieht in dem Moment, in dem ein an Christus gläubiger stirbt. „Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden„ (Römer 8:16-17). Alle Kinder Gottes werden Miterben des Königreiches Gottes genannt – Erben mit unserem Herrn Jesus Christus. Verherrlichung, der letzte Schritt, kommt direkt nach dem Tod, und darauf sollte mit einem hohen Maß an Erwartung geschaut werden. Wäh- rend wir leben, kümmern wir uns um des Vater’s Geschäfte, geben Zeugnis und verbreiten die Gute Nachricht von Jesus Christus, leben unser Leben als Seine Kinder, aber sind auch eifrig aber geduldig in der Erwartung der bevorstehenden Rückkehr unseres Erretters.

Es gibt eine Krone der Gerechtigkeit, die mit dieser Erwartung in Verbindung steht. „fortan liegt mir bereit der Siegeskranz der Gerechtigkeit, den der Herr, der gerechte Richter, mir als Belohnung geben wird an jenem Tag; nicht allein aber mir, sondern auch allen, die sein Erscheinen lieb gewonnen haben„ (2. Timotheus 4:8). Diese Krone der Gerechtigkeit wird allen gegeben, die mit großer Erwartung auf die baldige Rückkehr unseres Herrn und Retters Jesus Christus schauen. Traurigerweise werden viele Christen diese Krone nicht erhalten, das sie weder in Erwartung der Rückkehrs Christus‘ leben noch diese wünschen, noch haben sie den Wunsch diesen Planeten und seine Verlockungen zu verlassen.

„… wir sind aber guten Mutes und möchten lieber 'ausheimisch' vom Leib und 'einheimisch' beim Herrn sein„ (2. Korinther 5:8). In dem Augenbick, in dem wir sterben, sind wir in der Gegenwart des Allmächtigen Gottes. Irgendwann, nach unserer Heimkehr, werden wir unse- re verherrlichten Leiber erhalten. Genau wie Jesus, nach Seiner Auferstehung, werden auch wir die Möglichkeit haben die unterschiedlichen Dimensionen ohne Hindernis zu durchwan- dern. „Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein wer- den, denn wir werden ihn sehen, wie er ist“ (1. Johannes 3:2).

Wenn wir diesen dreistufigen Prozess voll verstanden haben, gibt es kein Durcheinander mehr zwischen Rechtfertigung und Heiligung. Sie gehören beide zu dem Prozess, der zur Verherrlichung führt, aber sie sind durch Gott und Zeit separiert. Rechtfertigung geschieht augenblicklich, gegründet auf unseren Glauben in Christus und nichts anderes. Die, die uns damit lähmen wollen, dass die Taufe ein Teil der Rechtfertigung sei, sind einfach total falsch dran. Zu versuchen, sie vom Gegenteil zu überzeugen, ist, wie ich letzthin wieder festge- stellt habe, ein sinnloses Unterfangen.

Bitte verstehe mich nicht falsch, nach der Rechtfertigung getauft zu werden, ist, als erster Akt des Gehorsams gegenüber unserem Vater, ein sehr wichtiger Akt. Heiligung ist, wenn wir immer gehorsamer gegenüber Gott werden, und der erste Gehorsamsschritt ist die Taufe. Sie sollte für jeden neuen Gläubigen so wichtig sein, dass sie daran teilnehmen wollen, sobald sie wiedergeboren wurden. Bei dieser Gelegenheit sagen wir „Ja“ zu Jesus Christus und sind in Ewigkeit gerechtfertigt (wiedergeboren/gerettet). Es gibt keine Werke des Fleisches (wie die Taufe), die etwas zu unserer Rechtfertigung/Errettung hinzufügen können. Zum Zeitpunkt der Rechtfertigung sind wir ein Kind Gottes geworden. Noch einmal, wir sind nicht Gottes Kinder, bis wir in Seinen Augen gerechtfertigt wurden. Alles was erfor- derlich ist, diese Rechtfertigung zu erhalten, ist der Glaube an Jesus Christus. „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat“ (Johannes 3:16). Gottes eigene Worte betonen die einfache Art und Weise, ewiges Leben zu erhalten. Glaube an den Herrn Jesus Christus und Du sollst errettet werden – aber das ist nur der Anfang.

Gott segne Euch alle


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+ Jesus spricht persönlich >> + Gebet zur Errettung
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