Michael Richter
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Seine Gnade ist jeden Morgen neu

Übersetzung des Artikels von Jack Kelley

„Ja, die Gnadenerweise des HERRN sind nicht zu Ende, ja, sein Erbarmen hört nicht auf, es ist jeden Morgen neu. Groß ist deine Treue.“ (Klagelieder 3:22-23)

Es gab immer ein Verhaltensmuster, wie Gott mit dem Ungehorsam der Menschen umging. Dieses Muster konnte man zuerst im Garten Eden sehen und es wiederholte sich oft im Le- ben der Patriarchen, in der Geschichte Israels, und durch das ganze Alte Testament. Unge- horsam hatte Konsequenzen, aber Schuldbekenntnis brachte Vergebung und einen Neube- ginn.

Nehmen Sie den Fall Abraham. Der Herr sagte zu ihm, „Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde !“ (1. Mose12:1). Aber Abraham nahm seinen Vater, seinen Neffen Lot und alle ihre Familien mit und ging nur bis Haran, etwa die halbe Wegstrecke, wo sie einige Jahre lang blieben. Nachdem sein Vater gestorben war, machte er den Rest der Reise, wieder mit Lot, allen Besitztümern und Menschen, die sie in Haran aufgenommen hatten, und landete schließlich in Kanaan, viele Jahre nachdem sie losgezogen waren (1. Mose 11:31 und 12:4-5).

Dann aber verließen Abraham und Sarah das Land, in das Gott sie gebracht hatte und gin- gen nach Ägypten, wo sie Hagar, eine ägyptische Dienerin aufnahmen. Während sie dort waren, bekamen sie Schwierigkeiten mit Pharao, weil sie ihre Beziehungen falsch interpre- tierten und wurden aufgefordert, das Land zu verlassen. Später, nachdem sie 18 Jahre da- rauf gewartet Hatten, dass der Herr ihnen einen Sohn gab, entschieden Abraham und Sarah die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Als Ergebnis davon wurde Hagar die erste Leih- mutter in der aufgeschriebenen Geschichte, und gebar Ismael. Und so verursachte Abra- ham, der erste Mann, der Hebräer genannt wurde, die Geburt des ersten Arabers. Die da- raus entstandenen Probleme dauern bis heute an.

Wirst Du mir gehorchen, oder nicht ?

Variationen desselben Themas folgten in den Leben von Isaak, Jakob, 11 seiner 12 Söhne und letzten Endes in der Geschichte der Nation, die sie gründeten. Tatsächlich könnte das gesamte Alte Testament in einer Frage zusammengefasst werden. „Israel, wirst Du mir ge- horchen, oder nicht ?“ (Die Antwort war ein deutliches Nein)

Das Land wurde beispielweise bedingungslos (1. Mose 17:7-8) Israel gegeben, aber um dort in Frieden und Wohlstand zu leben, mussten sie den Gesetzen gehorchen, die Er ihnen gab. Als sie es nicht taten, erlaubte Gott entweder ihren Feinden über sie zu regieren, oder sie mussten das Land ganz verlassen. Nachdem sie diese Konsequenzen erfahren hatten, kehrten sie um zu Ihm und der Herr half ihnen ihre Unterdrücker zu schlagen und in ihr Land zurückzukehren.

Ungehorsam, Konsequenzen, Schuldbekenntnis, Vergebung, Neubeginn – dieser Kreislauf wiederholte sich immer wieder. Israel’s Ungehorsam verursachte Perioden der Unterwerfung durch Mesopotamien, 8 Jahre (Richter 3:8), die Moabiter, 18 Jahre (Richter 3:12-14), 20 Jahre durch die Kanaaniter (Richter 4:2-3), 7 Jahre durch die Midianiter (Richter 6:1), die Ammoniter für 18 Jahre (Richter 10:7-8) die Philister 40 Jahre (Richter 13:1), Unterwer- fung durch die Babylonier für 70 Jahre (Jeremiah 25:8-11), erneute Unterwerfung durch die Griechen unter Antiochus IV, von 168-163 vor Christus, und schließlich unter den Rö- mern sowohl Unterwerfung, und beginnend 63 vor Christus, dann Vertreibung (70-1948 AD).

Warum ist er so vergebend ?

Warum nahm Er sie immer wieder zurück, obwohl sie dieselben Fehler immer und immer wieder machten ? Die Antwort finden wir in Hesekiel 36:22. „Nicht um euretwillen handle ich, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, zu denen ihr gekommen seid.“ Es geht darum, dass er versprochen hat, Er würde es tun, und um Seiner Integrität willen. Es war ein ewiges und bedingungsloses Ver- sprechen, das zu halten, Ihn auch ihr periodischer Ungehorsam nicht abhielt.

Im Neuen Testament nannte der Schreiber des Hebräerbriefes Abraham ein überragendes Beispiel für Glauben, ohne Erwähnung des Ungehorsams in seinem Leben (Hebräer 11:8-12). Und Paulus beschreibt Abraham als jemanden, dessen Glaube ihm zur Gerechtig- keit gerechnet wurde, und der nie durch Unglauben wankte (Römer 4:3, 20). Es ist, als ob seine ungehorsamen Taten nie geschehen waren. Wie konnte das sein ?

“Siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da schließe ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund: nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe an dem Tag, als ich sie bei der Hand fasste, um sie aus dem Land Ägypten herauszu- führen - diesen meinen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich doch ihr Herr war, spricht der HERR. Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der HERR: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. Dann wird nicht mehr einer seinen Nächsten oder einer seinen Bruder lehren und sagen: Erkennt den HERRN ! Denn sie alle werden mich erkennen von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Größten, spricht der HERR. Denn ich werde ihre Schuld vergeben und an ihre Sünde nicht mehr denken.”

Weil Gott in Jeremia 31:31-34, wie oben zitiert, Israel einen Neuen Bund versprach, er- laubt Ihm das, ihnen ihre Schlechtigkeit zu vergeben und ihrer Sünden nicht mehr zu ge- denken. Deshalb wird im Neuen Testament nicht von Abraham’s Ungehorsam gesprochen. Der Neue Bund ist gekommen, und der Herr steht zu Seinem Versprechen, jedermann zu vergeben, der bittet, und alles zu vergessen, was wir getan haben. (Es trifft zwar zu, dass Israel diesen Neuen Bund nicht offiziell akzeptiert hat, aber für die, die wie Abraham die Vergebung des Herrn gesucht haben, hat Er sie gewährt.)

“Denn alles, was früher geschrieben ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch das Ausharren und durch die Ermunterung3 der Schriften die Hoffnung haben“ (Römer 15:4)

Seine Gnade ist noch immer neu jeden Morgen. Egal, wie groß das Durcheinander gestern war, heute ist ein brandneuer Tag. 1. Johannes 1:9 sagt uns, dass wir nur fragen müssen und Seine Vergebung wischt die Tafel wieder sauber.

“Dies aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich von allem, was er mir gege- ben hat, nichts verliere, sondern es auferwecke am letzten Tag. Denn dies ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.” (Johannes 6:39-40)

Das deshalb, weil wir aufgrund unseres Glaubens gerettet sind, nicht aufgrund unseres Verhaltens, und Er hat versprochen, keinen von uns auf dem Weg zu verlieren, egal was kommt.

“Der uns aber mit euch festigt in Christus und uns gesalbt hat, ist Gott, der uns auch versiegelt und die Anzahlung des Geistes in unsere Herzen gegeben hat.“ (2. Korinther 1:21-22).

Alles das geschah, bevor wir auch nu rein Ding getan hatten in unserem Leben als Gläubige, sei es gut oder schlecht, Wir sind Sein und nichts kann das ändern.

Dies sind bedingungslose Versprechen, gegeben durch Einen Der nicht lügen kann. Seine Integrität ist fest. Schließlich ist Er derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit (Hebräer 13:8).

Glaubst Du mir nun, oder nicht ?

So, wie er es mit Israel getan hat, hat der Herr ewige und bedingungslose Versprechen gegenüber der Gemeinde gemacht. Diese Versprechen waren Ihm so wichtig, dass er sie mit Seinem eigenen Blut unterzeichnet hat. Aber selbst dann versuchen einige sie neu zu interpretieren und etwas hinzufügen, das Er nie erwähnt hat, oder alles zu ignorieren in dem Versuch, unsere Erlösung auf etwas anderem fußen zu lassen, als unserem Glauben. Wie es scheint, kann das Neue Testament in einer einzigen Frage zusammengefasst werden. „Gemeinde, wirst Du Mir glauben ?“ Traurigerweise scheint für einige die Antwort noch immer Nein zu sein.

Selah – 21. April 2012

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