Michael Richter
Marketing- und Vertriebsberatung - international
Hauptstrasse 27
DE-88422 Seekirch
Marketing- und Vertriebsberatung - international

Tel: +49(0)7582-933371
E-Mail: michael.richter@marketing-und-vertrieb-international.de

Die Erlösung vernachlässigen

Übersetzung des Artikels vom 15. 8. 2013 von Ron Graham

  • „wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Rettung missachten ? Sie ist ja, nach- dem sie ihren Anfang damit genommen hatte, dass sie durch den Herrn verkündet wurde, uns gegenüber von denen bestätigt worden, die es gehört haben“ (Hebräer 2:3)
Das griechische Wort "amelesantes" wird mit ‘missachten’ übersetzt und es bedeutet auch vernachlässigen, versäumen, oder nicht beachten. Es ist dasselbe Wort, dass in Matthäus‘ Evangelium genutzt wird, um ‚Gleichgültigkeit/sich nicht kümmern‘ aufzuzeigen.
  • „Sie aber kümmerten sich nicht darum und gingen weg, der eine auf seinen Acker, der andere an seinen Handel“ (Matthäus 22:5)
Das ‚sie‘ in diesem Vers bezieht sich auf die, die von einem König zur Hochzeit seines Sohnes eingeladen waren. Ihnen wurde eine wunderbare Möglichkeit angeboten, aber sie ignorierten sie und missachteten, was ihnen frei angeboten wurde. Sie nahmen diese Ein- ladung auf die leichte Schulter. Gleichnisse lehren immer eine tiefere Wahrheit, und hier sandte ein König (Gott der Vater) eine Einladung (durch Propheten) für Seine Untertanen (Israel), um an der Hochzeit Seines Sohnes (Jesus) teilzunehmen. Die Nation lehnte die Einladung ab und nahm sie auf die leichte Schulter. Sie ‚missachteten die große Errettung‘.

Wir können eine kritische Haltung gegenüber Israel für seine Ablehnung des Christus ein- nehmen, aber sind die Menschen heute anders ? Die meisten Menschen lehnen Ihn ab, aber viele, die vorgeben Christen zu sein, nehmen Christus‘ Opfer für sie auf die leichte Schulter. Statt für Christus zu leben, verweisen sie Ihn auf einen unteren Rang auf ihrer Prioritäten-liste. Das erste Kapitel des Hebräer-Briefes stellt fest wer Christus ist, wobei viele Texte aus dem Alten Testament verwendet werden. In der Vergangenheit sprach Gott durch die Pro- pheten, aber
  • „… hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den er auch die Welten gemacht hat“ (Hebräer 1:2)
Jesus war nicht nur ein netter Typ, der von Gott sprach. Er war Gott leibhaftig. Er ist der Erbe aller Dinge … Er ist der Schöpfer.
  • „er, der Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens ist und alle Dinge durch das Wort seiner Macht trägt, hat sich, nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt;“ (Hebräer 1:3).
Das Kapitel geht weiter, und erzählt mehr von Jesus, und es ist die Zeit und Mühe wert, es tiefergehend zu untersuchen. Jesus ist Gott und wir können nicht auch nur anfangen uns vorzustellen, wie viel Liebe Er für uns hat, und was es Ihn gekostet hat, unsere Sünden zu löschen. Wenn wir auch nur ein kleines bisschen von dem Preis verstehen, den er bezahlt hat, können wir unsere Erlösung dann auf die leichte Schulter nehmen ? Er verließ den Himmel, wurde Mensch, wandelte unter den Menschen und wurde von den meisten abgelehnt. Er wurde verspottet, geschlagen und für unsere Erlösung gekreuzigt. Aber Er war auch von Gott dem Vater getrennt. In Seiner Qual schrie Er laut
  • „…Elí, Elí, lemá sabachtháni? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen ?“ (Matthäus 27:46)
In unserer Sünde sind wir von Gott getrennt, aber Jesus war nie von Gott dem Vater getrennt, bis Er unsere Sünde ans Kreuz trug. Er nahm unsere Erlösung ernst, wie können wir sie dann leicht nehmen ? Wie können wir sie vernachlässi- gen ?

Christen heute haben nie unter dem Gesetz des Mose gelebt und verstehen die Last nicht, die es auf Menschen legt und wie schwer es war, sich in es zu fügen. Sogar orthodoxe Juden heute können sich dem nicht vollständig fügen, weil es keinen Tempel gibt, in dem man die nötigen Opfer bringen könnte. Wir können einen kleinen Geschmack davon, was dazu ge- hörte, bekommen, wenn wir 3. Mose lesen. Zu oft wird 3. Mose einfach überblättert und nicht wirklich studiert. Es spricht davon, was man tun oder lassen sollte, um Gott zu ge- fallen. Es führt auch die Strafe an, die es für jede Übertretung gibt. Die Juden nahmen das Gesetz ernst, und waren doch nicht in der Lage es voll zu erfüllen. Weil viele Juden, ein- schließlich einiger Pharisäer, für die Erlösung zu Jesus kamen, waren sie der Meinung, dass Konvertiten zuerst Juden werden müssten, und dem Alten Bund gehorchen, bevor sie Christen werden konnten.
  • „Einige aber von denen aus der Sekte der Pharisäer, die gläubig waren, traten auf und sagten: Man muss sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz Moses zu halten“ (Apostelgeschichte 15:5)
Es war schwer für sie, dass, was sie aus der Vergangenheit kannten, fallen zu lassen und zu verstehen, dass Jesus das Gesetz erfüllt hatte. Es war auch hart für sie zu verstehen, dass Erlösung nur durch Jesus kommt, und das das Gesetz niemand retten kann, es konnte nur überführen. Wenn wir einen langen ernsthaften Blick in 3. Mose werfen, können wir den Segen der Erlösung, die durch Jesus kam, nur anfangen zu verstehen.
  • „Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister auf Christus hin geworden, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden. Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Zuchtmeister“ (Galater 3:24-25).
Wir sollten Ihn ständig für die Erlösung, die Er anbietet, preisen.
  • “Deswegen müssen wir umso mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa am Ziel vorbeigleiten. Denn wenn das durch Engel verkündete Wort fest war und jede Übertretung und jeder Ungehorsam gerechte Vergeltung empfing,“ (Hebräer 2:1-2).
Jede Übertretung des Gesetzes wurde bestraft, aber Jesus nahm die Strafe, die wir verdien- ten, weg. Wie können wir dann wegschauen und missachten was uns von Einem, der größer ist als Engel, gebracht wurde ? Weil Jesus größer als Engel ist, ist Sein Wort auch gewichti- ger und wird größere Konsequenzen haben, wenn es missachtet wird. Als Christen wissen wir, dass Jesus Gott ist und deshalb täten wir gut daran, Seine Worte zu beherzigen. Wir müssen Seine Worte lesen und aufnehmen, indem wir jedes sorgfältig ‚verdauen‘. Deshalb „müssen wir umso mehr auf das achten, was wir gehört haben“.

Nimmst Du Christus‘ am Kreuz vollendetes Werk leicht und vernachlässigst die Erlösung ? Christen haben eine Tendenz von Seinem Wort abzudriften und die Erlösung als gegeben hinzunehmen. Andere Dinge werden uns wichtiger und stehen im Weg. Wir machen Fahrge- meinschaften zu Fußballspielen, arbeiten Überstunden im Job, geben uns Hobbys hin, oder sehen fern. Die Liste dessen, was zwischen uns und Gottes Wort kommt, ist lang. Wir mögen uns am Sonntagmorgen zeigen, um einen Kirchenplatz warm zu halten, aber wir lassen das Handy an, falls eine SMS kommen sollte. Nach einer Weile lesen wir Gottes Wort nicht mehr, geschweige denn, dass wir es studieren. Gottes Wort ist ein Anker und hält uns vom Abdrif- ten ab. Sein Wort zu vernachlässigen wird uns ziemlich sicher abdriften lassen, mit einigen sehr unangenehmen Folgen. Viele Christen sind in das Meer der Verzweiflung abgedriftet, und haben sich selbst mit den Strömungen der Welt und des Fleisches identifiziert, weil sie einfach Gottes Wort vernachlässigt haben. Die Vernachlässigung ihrer Erlösung führt zur Akzeptanz der Welt und ihrer fleischlichen Dinge.

Der Brief an die Hebräer wurde an Christen geschrieben, insbesondere jüdische Christen, aber auch generell an alle Christen, als Ermutigung und als eine Warnung unerschütterlich mit unserem Herrn Jesus zu gehen. Wie kommt es zu dieser Vernachlässigung ? Zuerst langsam. Normalerweise nicht mit dramatisch großen Schritten, sondern durch kleine Trip- pelschritte, sind wir Christus nicht mehr treu. Die Christen, die durch die Vernachlässigung ihrer Erlösung abgedriftet sind, sind ein leichtes Opfer für Satan und seine bösen Horden.

Bitte versteh‘ mich nicht falsch; ich bin kein Unterstützer der Lehre, die besagt, dass wir unsere Erlösung verlieren könnten. Wir können nicht verlieren, was in uns versiegelt wurde.

Was ich sage, ist, dass wir von unserer Verbundenheit mit Christus abfallen können, und schließlich so abgelenkt sind, dass wir unsere Freude verlieren und bittere, und geschlagene Christen werden, die als Zeugen für das Königreich Christi wertlos sind. Wir verpassen Mög- lichkeiten unseren Glauben mitzuteilen, weil wir dem Schock der Sünde gegenüber gefühllos geworden sind, und so nicht mehr erkennen, wenn jemand in sie verstrickt ist, und das Evangelium hören muss. Wenn wir unsere eigene Erlösung vernachlässigen, und das nicht als etwas Besonderes ansehen, sind wir oft nicht bereit die Wahrheit Gottes mit anderen zu teilen.

Unsere Erlösung zu vernachlässigen, kann und wird schnelle Abrechnung mit sich bringen. In Gemeinschaft mit unserem Vater im Himmel zu sein, bedeutet, dass wir in Seinem Wort bleiben … wir lesen, wir studieren, wir tun was immer wir können, um in Gemeinschaft mit Gott zu bleiben. Auf diese Weise erhalten wir die Freude des Herrn in uns und werden nicht von bösen fleischlichen Gelüsten überwunden. Gemeinschaft mit Gott bedeutet, dass wir Ihn nicht vernachlässigen sondern Seinem Wort treu sind.
  • „Deshalb legt ab alle Unsauberkeit und das Übermaß der Schlechtigkeit, und nehmt das eingepflanzte Wort mit Sanftmut auf, das eure Seelen zu retten vermag ! Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen ! Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Gesicht in einem Spiegel betrachtet. Denn er hat sich selbst betrachtet und ist weggegangen, und er hat sogleich vergessen, wie er beschaffen war. Wer aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit hineingeschaut hat und dabei geblieben ist, indem er nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, der wird in seinem Tun glückselig sein.“ (Jakobus 1:21-25).
Gott muss der Erste in unserm Leben sein. Wenn wir unsere Erlösung vernachlässigen, ist es leicht zu vergessen, wie hässlich Sünde ist, und wir fallen in alte Wege zurück. Wenn wir Tä- ter des Wortes werden, bilden wir die Gewohnheit aus, Gott als Ersten zu sehen. Wir erin- nern uns an den Preis, der für unsere Erlösung gezahlt wurde. Gottes Liebe für uns sollte nie als ‚gegeben‘ hingenommen werden, sondern als der wertvolle Schatz, der sie ist.

Es gibt Konsequenzen für jede Entscheidung die wir machen. Sich zu entscheiden, Jesus‘ Worte zu vernachlässigen ist ein sicherer Weg unangenehme Konsequenzen herbeizuführen. Die Bibel ist Sein Wort, und sie ist uns gegeben, zu studieren und zu lernen, wer Er ist, warum Er kam, und was Er von jedem von uns erwartet. Wenn wir Sein Wort vernachlässi- gen, sagen wir Ihm damit, dass wir unsere Erlösung wie ein Salzkorn nehmen … dass Sein Opfer eine nette Sache für Ihn war, dass aber andere Dinge für uns wichtiger sind. Jesus Christus zahlte einen Preis, den wir möglicherweise gar nicht verstehen können. 

Als Christen sollte sich unsere Dankbarkeit in allem zeigen, was wir tun, und Christus sollte ‚der Erste in unserem Leben‘ sein. Nie und nimmer sollten wir die Erlösung vernachlässigen.

Gott segne Euch alle

>> weitere Texte dazu
+ Jesus/der Heilige Geist s + Gebet zur Erlösung
Seite merken, weitergeben, pdf, usw.: Bookmark and Share
 

AKTUELLES

Biblische Unternehmensführung

10.05.2019 - ERFOLG durch Befolgung des 'Handbuches des Lebens' [weiter]

Was wissen Sie wirklich über Ihre Kunden ?

20.03.2019 - Eine Frage für jeden Unternehmer ... [weiter]

Wichtige Fragen/Antworten für erfolgreiches Marketing

18.01.2019 - ... überarbeitete Darstellung [weiter]

Der Mittelstand und die "Welt"

07.12.2018 - Wir müssen uns alle ständig nach Neuem umsehen [weiter]

GANZ NEBENBEI

Marketingdefinitionen

Marketing(-Management) ist der Planungs- und Durchführungsprozeß der Konzipierung, Preisf ... [mehr]




[= KfW-Fördermittel für Sie]





brainGuide Expertensiegel
Experte
>> 'COMPETENCE SITE' 


facebook.gif
und dort 'gefällt mir' klicken


Zu Kreisen hinzufügen



View Michael Richter International marketing/sales consultant's profile on LinkedIn