Michael Richter
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Geschlagen, aber nie überwunden

Übersetzung des Beitrages vom 21. 6. 2012 von Ron Graham

„… auch wegen des Außerordentlichen der Offenbarungen. Darum, damit ich mich nicht überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe“ (2. Korinther 12:7). Ein sehr interessan- tes Wort in diesem Vers ist „geschlagen“. Das griechische Wort ist “kolaphizō” und die voll- ständige Bedeutung ist noch interessanter. Ich komme sofort dazu. Das griechische Wort „kolaphizō” komt von der Wurzel „kolazō”, das bedeutet zügeln, kontrollieren, einschränken, schelten, korrigieren oder veranlassen bestraft zu werden. Das Verständnis für diese Be- griffe macht es einfacher sich mit Paulus Notlage zu identifizieren. Der Dorn in seinem Fleisch war ein Bote Satan’s, derjenige, der alles ‚schlagen‘ durchführt. Während Paulus reiste stieß er ständig auf Einschränkungen, die ihn hindern wollten, die Botschaft zu ver- breiten, für deren Lieferung Gott ihn auserwählt hatte. Satan’s ständiger Versuch Paulus zu stoppen war nicht erfolgreich. Sie merken: Gott gewann jede Runde. Satan verliert immer, wenn er versucht Fuß an Fuß mit dem Schöpfer des Universums zu stehen.

Wie gesagt, das buchstäbliche griechische Wort im obigen Vers ist „kolaphizō” (schlagen), was ein wenig deutlicher macht, was Paulus zu erleiden hatte. Es bedeutet mit der Faust schlagen, mit der Faust stoßen, und zu misshandeln, mit Beleidigungen und Tätlichkeiten be- handeln. Wow, DAS ist wirklich ein Dorn im Fleisch. Paul wurde fast überall wohin er ging geschlagen und misshandelt. Wir können aus den verschiedenen Attacken des Feindes er- kennen, dass Paulus‘ Dorn im Fleisch mehr war als nur eine Schwäche, die viele als Augen- krankheit gedeutet haben.

Wenn wir über die vielen gefährlichen Reisen von Paulus lesen, kommen wir bald dahin zu verstehen, dass wegen seinem großen Glauben und ständiger Verbreitung des Evangeliums, der Feind entschlossen war ihn zu stoppen – daher das ‘geschlagen werden‘. Paulus und seine Reisekameraden konnten sicher sein, attackiert zu werden; der Feind hatte viele Komplizen, die ständig versuchten Paulus zu töten. „Es kamen aber aus Antiochia und Iko- nion Juden an, und nachdem sie die Volksmengen überredet und Paulus gesteinigt hatten, schleiften sie ihn zur Stadt hinaus, da sie meinten, er sei gestorben.“ (Apostelgeschich- te 14:19). Steinigung war eine verbreitete Form besonderer Bestrafung zu Paulus‘ Tagen, und die jüdischen Leute konnten das besonders gut. Die Leute, die von den Juden überredet wurden, Paulus zu steinigen, waren überzeugt er sei tot. Er könnte gut tot gewesen sein, denn auch die Jünger versammelten sich in der Annahme, er sei wirklich tot.

Was dann kam war sicher ein Wunder. „Als aber die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt hinein; und am folgenden Tag zog er mit Barnabas aus nach Derbe“ (Apostelgeschichte 14:20). Nur durch Gottes Eingreifen war Paulus in der Lage seine Reise fortzusetzen, nachdem er gesteinigt und für tot gehalten wurde.

Wenn wir jetzt ein Kapitel in 2. Korinther zurückgehen, sehen wir, dass Paulus eine ausführ- liche Erklärung all des ‚Schlagens‘ gibt, dass ihm während der Jahre seines Evangelisierens widerfahren war. „…In Mühen umso mehr, in Gefängnissen umso mehr, in Schlägen über- mäßig, in Todesgefahren oft. Von den Juden habe ich fünfmal vierzig Schläge weniger einen bekommen. Dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einen Tag und eine Nacht habe ich in Seenot zugebracht; oft auf Reisen, in Gefahren von Flüssen, in Gefahren von Räubern, in Gefahren von meinem Volk, in Gefahren von den Nationen, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefah- ren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern; in Mühe und Beschwerde, in Wachen oft, in Hunger und Durst, in Fasten oft, in Kälte und Blöße;“ (2. Korinther 11:23b-27). Kann ein menschliches Wesen diese Art von ‚schlagen‘, oft bis an den Rand des Todes, aushalten, und trotzdem mit dem Dienst für Gott weitermachen ? Offensichtlich ist die Ant- wort ja. Gott verlässt den nie, der ihn fleißig sucht, während er das Evangelium verbreitet.

„Paulus, berufener Apostel Christi Jesu durch Gottes Willen“ (1. Korinther 1:1). Paulus war, auch wenn er von Gott zum Apostel berufen war, immer noch ein Mensch, und wir sehen, dass er, an diesem Punkt seines Lebens, des Erleidens all des ‚schlagen‘ müde ist. Also bat er schließlich den Herrn, diesen Dorn in seinem Fleisch (das ständige ‚schlagen‘ durch den Komplizen des Satans) zu entfernen. „Um dessentwillen habe ich dreimal den Herrn ange- rufen, dass er von mir ablassen möge“ (2. Korinther 12:8). Wir können sicherlich Sym- pathie für Paulus entwickeln. Niemand möchte so heimgesucht werden. Nicht alle von uns mussten derartige Leiden aushalten, wie unser Bruder Paulus, aber einige von uns hatten, wie wir sagen würden ‘unseren eigenen Teil daran’. Ich erhalte oft Briefe von Brüdern und Schwestern, die leiden mussten und viel Gebet brauchen. Obwohl mein Herz für sie schmerzt, schmerzt das Herz Gottes noch viel mehr.

Wie reagierte der der Messias Jesus auf Paulus‘ Bitte ihn von dieser Belastung zu befreien ? „Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung“ (2. Korinther 12:9). War Jesus gleichgültig, lieblos oder selbstsüchtig ? Natürlich nicht. Jesus erinnerte Paulus daran, dass Er es war, der Paulus durch all diese Schläge hindurchhalf. Mit anderen Worten sagte Jesus Paulus, dass der Feind keinen großen Einfluss auf ihn hatte. Durch die Gnade Gottes hatte der Feind, egal wie der Satan Paulus attackierte, keine Erlaubnis, Gottes auserwählten Apostel zu zerstören. Unser Herr konterte Satan’s Attacken durch Seine ausreichende Gnade. Jesus‘ Stärke ist perfekt, egal, was der Feind auf uns schleudert. Und während wir unsere Schläge ertragen, manifestiert sich Gottes Stärke durch unsere Schwachheit. Gott wird verherrlicht, wenn Er uns durch unsre Prüfungen dieses Lebens hindurchhilft, wenn wir, wie Paulus, niemals aufgeben.

“… Sehr gerne will ich mich nun vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir wohne. Deshalb habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlun- gen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark“ (2. Korinther 12:9-10). Paulus wusste, dass Gott verherrlicht wurde, wenn er vom Feind geschlagen wurde. Paulus frohlockte deshalb in seinen Schwächen. Was Satan tat, um Paulus‘ Evangelisation zu verhindern, wurde von Gott benutzt, um der Welt zu zeigen, wie schwach und kraftlos der Feind tatsächlich ist.

Viele meiner Leser haben mit sehr ermutigenden Worten auf meine Beiträge geantwortet. Einige haben gemutmaßt, dass die Stärke, die meine Beiträge ausstrahlen, daher rührt, dass die Krankheit, mit der ich geplagt bin, abgeklungen ist und ich wieder wie immer bin. Aber das ist nicht der Fall. Jesus‘ Stärke ist es, die Ihr durch die Beiträge hindurch seht. Wie Er Paulus gesagt hat, ist Seine Gnade genug für mich und Seine Stärke ist in meiner Schwachheit vollendet.

Der wirkliche Nachfolger des Messias Jesus sollte dahin kommen, zu verstehen, dass wir, wie Paulus, zunehmend vom Feind geschlagen werden. Wie lang werden diese Angriffe an- halten ? Bei Paulus dauerten sie bis zum Tod. Seit Paulus, bis zum heutigen Tage, sind viele Christen zu Märtyrern für ihren Glauben geworden. Der Feind ist ruhelos in seinem ständi- gen Bemühen, die Heiligen anzugreifen und zu zerstören. Aber wie hart er es auch immer versucht, seine Pläne werden verhindert, weil Jesu‘ Stärke in unseren Leben manifestiert ist. „Sowohl erniedrigt zu sein, weiß ich, als auch Überfluss zu haben, weiß ich; in jedes und in alles bin ich eingeweiht, sowohl satt zu sein als auch zu hungern, sowohl Überfluss zu haben als auch Mangel zu leiden. Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt„ (Philipper 4:12-13). Durch Christus‘ Stärke war Paulus in der Lage, alle Feinde, die der Feind in seinem Arsenal hatte, auszuhalten.

Auch uns wurde dieselbe Stärke gegeben, die Paulus erhalten hatte, dasselbe Vermögen, die Pfeile auszuhalten – das ‚Schlagen‘ des Feindes. Diese Fähigkeit wurde in Stein gemeis- selt, als wir uns bekehrten. Jetzt, wo wir in Gottes Händen sind, was kann der Feind auf uns werfen, was uns tatsächlich verletzt ? Satan kann uns töten, er kann seine vielen Nachfolger anstiften, uns mit einer scheinbar unerträglichen Vergeltung zu attackieren, aber er kann uns nicht überwinden. Wir haben den Kampf und den Krieg bereits gewonnen. Paulus wurde ermüdet und zu einem bestimmten Zeitpunkt auch verzweifelt an seinem Leben. „Denn wir wollen euch nicht in Unkenntnis lassen, Brüder, über unsere Bedrängnis, die uns in Asien widerfahren ist, dass wir übermäßig beschwert wurden, über Vermögen, so dass wir sogar am Leben verzweifelten„ (2. Korinther 1:8). Aber Jesus befreite Paulus immer wieder aus den Klauen des Todes. Paulus führ in seiner Aufgabe fort, bis Gott entschied es sei Zeit für ihn nach Hause zu kommen.

Paulus war unterwegs auf einer Mission für Gott, wie auch wir fleißig versuchen, Ihm zu dienen. Paulus wurde die Stärke gegeben, auszuharren, angesichts der Schläge, die auf ihn nieder kamen. Jesus wird immer darauf achten, dass wir die nötige Stärke haben, dass auszuführen, was für uns bestimmt ist – solange, wie Er es wünscht. Gott wird verherrlicht, wenn wir in Seinem Dienst weitermachen. Wenn andere unsere Entschlossenheit sehen, sehen sie tatsächlich Gottes Hand auf uns. Wir können alle Dinge durch Christus tun, der uns stärkt.

Heute gibt es viele Christen rund um den Globus, die gnadenlos attackiert werden. Diese Verfolgung wird nicht aufhören, bis Jesus für Seien Braut kommt, sondern sie wird eher stärker. Während die Tage sich dem vorbestimmten Ende nähern, wächst ebenso eine Art Vorahnung hinsichtlich all der Boshaftigkeit, zu deren Bekämpfung wir gezwungen werden. Der Blick für so viel Böses am Horizont bringt aber auch eine intensivere Vorfreude darauf, dass Jesus uns bald nach Hause rufen wird. Diese Vorfreude sollte in uns auch ein Gefühl für die Gefahr erwecken, dass viele unserer Familienmitglieder immer noch außerhalb stehen, ohne auch nur die geringste Ahnung dessen, was kommt. Die Bürde ist groß, während die Zeit schon weit vorgeschritten ist.

Es wird nicht mehr lange dauern, bis alle unsere Qualen für Christus belohnt werden. Mit der bevorstehenden Entrückung der Gemeinde Christi, wird Satan alles verlieren, wonach er ge- strebt hat. Wenn wir weg sind, und Satan realisiert, dass seine Tage gezählt sind, wird er auch merken, dass er dann volle Autonomie in einer Welt hat, die Gott ablehnte. Die, die hier bleiben, werden es bedauern, in Rebellion gegen den Schöpfer verharrt zu haben, wenn Satan seine bösartigen und unerbittlichen Attacken anfängt, alle gerichtet auf eine ahnungs- lose Menschheit. Im Vergleich zu dem, was er denen, die übrigbleiben, tun wird, sind Satans Attacken auf die Gemeinde vergleichsweise nicht mehr als eine Plänkelei.

Gott segne Euch alle
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