Michael Richter
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Biblisches Basiswissen

Übersetzt aus: Christian Discussion and Networking - Pastor Darryl Thiebaud

Warum sollte ich der Bibel glauben - Einführung

Es ist nicht unüblich Fragen über die Glaubwürdigkeit der Bibel zu haben. Nicht nur Nicht- Christen zweifeln, sondern das tun ebenso viele Christen.

Gemeinsame Zweifel am biblischen Text erstrecken sich auf:

* Sie ist so alt und muss sich im Laufe der Zeit verändert haben

* Originalkopien des Manuskriptes existieren sogar nicht mehr. Irgendjemand könnte sie manipuliert haben.

* Wenn wir wüssten was der Originaltext wirklich aussagt, würden wir nicht so viele Über- setzungen brauchen

Die Bibel lädt zu solchen Argumenten ein, weil sie den unverschämten Anspruch erhebt, das Wort des Allmächtigen Gottes zu sein, das absolut wahr und glaubwürdig ist und das die Grundlage allen christlichen Glaubens ist. Glücklicherweise für uns, hat die Bibel auch einige kräftige Verteidiger: Generationen gläubiger Schriftgelehrter, eine Armee von Textanalysten und Gott selbst.

1. Biblische Schreiber haben ganz besonders auf den Text geachtet

Biblische Manuskripte wurden von Alters her durch das Mittelalter hindurch per Hand ko- piert. Dies mag sich wie die textliche Version des Partyspieles ‚Telefon’ anhören, aber die Kopierer, Schreiber genannt, haben ihre Arbeit extrem ernst genommen.

Jüdische Schreiber, die die Rollen des Alten Testamentes über Jahrhunderte bewahrt haben, hatten ein nahezu idiotensicheres System perfekte Kopien herzustellen. Zuerst hat der Schreiber die Buchstaben des Textes auf einer Seite gezählt. Wenn er dann die Kopie fertig hatte, hat er auch die Buchstaben auf dieser neuen Seite gezählt und sichergestellt, dass sie mit der Originalzahl übereinstimmten. Zwei oder drei andere Schreiber haben dann die ko- pierte Seite als solche geprüft.

Christliche Schreiber haben auch große Lasten bei der Herstellung und Prüfung ihrer Seiten auf sich genommen. Die unglaublichen Buchstaben und die große künstlerische Arbeit mit- telalterlicher Bibeln zeugen von den Stunden intensiver Anstrengungen.

Viele Studierende sind erstaunt, wie gut das Schreiber-System funktionierte. Mit dem plötz- lichen Auftauchen der Rollen des Toten Meeres in den Jahren 1940 bis 1950 glaubten einige Leute Unterschiede zwischen den alten Rollen und den bekannteren späteren Kopien finden zu können. Tatsächlich dienten sie, obwohl die Rollen einige Bewegung in der Lehre verur- sachten, hauptsächlich dazu, zu bestätigen, dass die Christen ausgezeichnete Texte hatten.

Warum haben die Schreiber so genau über die Texte gewacht ? Weil Gott es ihnen sagte. Das fünfte Buch Mose (Deuteronium) 6:4, die Grundlage des jüdischen Glaubens (Schema genannt) wird gefolgt von Instruktionen für die Beachtung von Gottes Wort (bis Vers 9). Religiöse Juden tragen noch heute, wenn sie beten, Ledertaschen mit Rollen innen an ihren Armen und auf der Stirn (siehe 6:8). Man macht mit etwas Wertvollem keine Fehler.

2. Die Bibel wurde mit großer Einsicht zusammengestellt

Nach ihren besten Möglichkeiten verbessern die Schriftgelehrten schriftliche Arbeiten durch den Vergleich verschiedener Versionen, um das glaubhafteste Manuskript festzulegen, wo- bei sie ein besonderes Gewicht älteren Versionen gaben, von denen mehrere Kopien exis- tierten. Im schlimmsten Falle unterminieren Schriftgelehrte Schriftstellen durch Attacken ra- dikaler Skepsis und mit Vorurteilen jeglicher Art. Leider haben manche Leute solche schlechten Schriftgelehrten genutzt, um vorzutragen, dass die ganze Bible zweifelhaft wäre oder das obskure Texte, besonders solche, die orthodoxem Glauben stützen, besser als Standardtexte seien.

Der durchschnittliche Christ wird nie genug über solche Schriftgelehrte wissen, um das alles auszuschließen. Das ist auch so in Ordnung, weil sich Spezialisten seit Jahrhunderten damit auseinandergesetzt haben – und es war nicht einfach.

Lesen Sie 2. Timotheus 3:14-17. Das ist ein klassischer Text über die Glaubwürdigkeit der Bibel. Es muss festgehalten werden, dass zu der Zeit, als Paulus diese Worte an Timo- theus schrieb, die ganze Schrift (Vers 16) nur aus dem Alten Testament bestand. Paulus hatte vermutlich keine Vorstellung davon, dass dieser Brief eines Tages ‚Schrift’ genannt würde. Der größte Teil des Neuen Testamentes, einschließlich der Evangelien, war sogar noch nicht einmal geschrieben.

Während der Jahrzehnte nach dem Brief des Paulus zirkulierten dutzende, wenn nicht hun- derte, christliche und pseudo-christliche Manuskripte durch den ganzen Nahen Osten.

Unterschiedliche Auffassungen darüber welche die Besten seien, führten zu einem Ranking, das von christlichen Leitern eingeführt wurde. Sie bewerteten die als Beste, die am nächsten zur Zeit Jesu geschrieben wurden, vor denen, die von Leuten mit direkter Verbindung zu Je- sus geschrieben wurden bis zu den von jenen, die am wahrhaftigsten der Lehre Jesu folger- ten.

Im Jahre 367 schrieb der Bischof von Alexandria, Athanasius, einen offiziellen Brief, in dem er die 27 Bücher auflistete, die er und andere kirchlichen Autoritäten ausgewählt hatten um zu den christlichen ‚Schriften’ zusammengeführt zu werden. Diese 27 Bücher wurden zum Neuen Testament, das wir noch heute nutzen.

Der nächste große Moment in der Geschichte der Bibeltexte kam einige Jahre später, durch die Anstrengungen eines knurrigen aber brillanten Schriftgelehrten namens Jerome. Jede Menge lateinischer Übersetzungen der Schriften schwirrten in seinen Tagen umher, nicht alle gut. Jerome wurde gebeten eine Standard-Version zu fertigen, damit alle christlichen Kir- chen tatsächlich auf denselben Texten basierten. Er erarbeitete dann das Neue Testament basierend auf einem bekannten griechischen Manuskript, unterzog sich dann der Mühe He- bräisch zu lernen, um das Alte Testament zu machen. (Lateinische Schriftgelehrte vor ihm arbeiteten üblicherweise auf der Basis der griechischen Übersetzung des hebräischen Tex- tes, d. h. sie erhielten alle ihre Texte aus zweiter Hand).

Jerome’s Übersetzung, die sog. Vulgata (d. h. ‘allgemein’) blieb für mehr als 1.000 Jahre der Standard. So hervorragend sie war, sie war nicht perfekt. Während der Renaissance, als viele alte Manuskripte im Westen wieder aufgefunden wurden, gingen Schriftgelehrte wie Erasmus (1469 – 1536) wieder zurück auf das Original und verbesserten Jeromes Werk.

Eine Vielzahl Bibeln in den europäischen Sprachen folgten. Einige, wie die ‘King James Ver- sion’ basierten vorwiegend auf Jerome's Arbeit. Andere, wie die von William Tyndale, ba- sierten auf einer neuen Lesung des Originals. Es wurden erbitterte Diskussionen über die verschiedenen Versionen geführt, aber es steht außer Frage, dass all dies die Christen zu einem besseren Verständnis darüber brachte, was die biblischen Schreiber wirklich schrie- ben und was sie meinten.

3. Gottes Hand bleibt auch auf der Bibel

Wenn die Bibel irgendein anderer Text wäre, würde das Zeugnis der gläubigen Schreiber und Schriftgelehrten ausreichen, ihre Authentizität zu bestätigen. Aber für die Bibel sind die Mauern ungeheuer hoch, weil Christen ihr Leben daran binden. Leute mögen sich noch im- mer wundern: ‚Athanasius hört sich gewaltig an, aber wie kann er sicher sein die richtigen Bücher für das Neue Testament ausgesucht zu haben ? Was wäre, wenn es noch weitere Bücher gäbe, oder ältere Manuskripte, oder Passagen, die die Übersetzer total falsch auf- gefasst haben ?’

Wir sollten uns daran erinnern, dass Athanasius keine Schiedsgerichtsentscheidung traf. Die von ihm aufgelisteten Bücher wurden bereits allgemein in der ganzen Kirche verwendet, nicht in der Reihenfolge, die er aufgelistet hat, aber es gab bereits einen Konsens darüber, welche Bücher von Gott für den Gebrauch in der Kirche inspiriert waren. Athanasius hat vielmehr einer über 300 Jahre laufenden Bewegung einen soliden Rahmen verpasst. Die Kirche erkannte die Bücher und Briefe an, die der Heilige Geist dazu brauchte, das Leben zu Jesus hin zu verändern.

Letztlich verbleibt natürlich die Verantwortung für die Bibel bei Gott. Nur er kennt seine Bot- schaft perfekt und kann auch absolut sicherstellen, dass seine Leute sie erhalten. Christen tun das im Glauben.

Das Glaubensbekenntnis von Westminster, das von Presbyterianern genutzt und von Packer zitiert wird, sagt es so:

Das Alte Testament in Hebräisch (das war die Ur-Sprache der Gottesleute damals) und das Neue Testament in Griechisch (was, zur Zeit der Verfassung die allgemein bekannte Spra- che unter den Nationen war), sind direkt von Gott inspiriert, und wurden – durch seine Sorge – durch alle Zeiten hindurch einwandfrei erhalten und sind deshalb authentisch; so dass über alle Kontroversen hinweg die Kirche an sie gebunden ist.

Das Evangelium des Jesus Christus: Eine evangelikale Feststellung, veröffentlicht in CHRIS- TIANITY TODAY am 14. Juni 1999 und von Packer und vielen anderen christlichen Leitern akzeptiert, besagt:

Wir bestätigen, dass das der Kirche übergebene Evangelium in erster Linie als Gottes Evan- gelium (Markus 1:14; Römer 1:1) anzusehen ist. Gott ist sein Verfasser und gibt sich uns in und durch sein Wort zu erkennen. Seine Autorität und Wahrheit liegt bei ihm alleine. Wir verneinen, dass die Wahrheit oder Autorität des Evangeliums sich von irgendeiner mensch- lichen Einsicht oder Erfindung ableitet (Galater 1:1-11). Wir lehnen es ebenso ab, dass die Wahrheit oder Autorität des Evangeliums auf einer einzelnen Kirche oder menschlichen In- stitution beruht.

4. Anwenden, was war wissen

Sehen Sie sich das Gebet des HERRN an, das Sie in Matthäus 6:9-13 finden. Die Chancen, dass die Version, die Mitglieder einer Gruppe kennen, nicht die Version ist, die in ihren Bi- beln abgedruckt ist, sind gut. Die gesamte letzte Zeile (denn SEIN ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit) ist eine der Phrasen, die in den meisten glaubhaften Manuskripten so nicht steht. Wenn Sie sich alle unterschiedlichen Übersetzungen anschauen, werden Sie weitere kleinere Abweichungen feststellen.

Statt uns auf Fragen über Vergehen, Verse, Schuld oder die relativen Meriten der unter- schiedlichen Übersetzungen zu konzentrieren, sollten wir uns daran erinnern, dass die wich- tigste Passage nicht das Ende des Verses 13 ist, oder die Wortwahl in Vers 12, sondern die Tatsache, dass Jesus zu uns darüber spricht, wie wir mit Gott reden sollten. Die Bibel ist nicht nur erstaunlich, weil sie nahezu perfekt über hunderte von Jahren kopiert wurde, son- dern weil sie Gottes Kommunikation mit seinen Leuten enthält. Fragen über den Text sind nur deshalb wichtig, weil die Botschaft des Textes absolut lebenswichtig ist.

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