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Was wirklich am Kreuz geschah

22. April 2011 von Matthew Gillogly

Heute zelebrieren wir das Kreuz. Die höchste Form der Aufopferung. Christus starb am Kreuz, um uns von allen unseren Sünden zu befreien.

Das ist es jedenfalls, was uns erzählt wird. Für einige von Euch ist es das, was das Kreuz ausmacht, und das ist gut so.

Das ist aber nicht alles, was das Kreuz und diesen Karfreitag für mich bedeutet.

Der Gott, den ich die ersten 30 Jahre meins Erdenlebens kannte, war ein ärgerlicher, verär- gerter und missbilligender Gott. Ich konnte nie das erreichen, was er wollte und rannte immer hinter dem her, was genug hätte sein können, um ihn zufrieden zu stellen.

Dann kam ich zu Christus. Einige nennen es ‚wiedergeboren‘ ich lernte ihn persönlich kennen.

Was mir in den folgenden 13 Jahren meines Lebens passierte, ist einfach erstaunlich.

Der Gott, den ich kennenlernte, LIEBT mich. Vielleicht hast Du das schon mal gehört, aber wissen wir was ER LIEBT MICH wirklich heißt ? Leben wir diese Wahrheit tagein tagaus tat- sächlich ? Die meisten Gläubigen, die ich kenne, tun es nicht.

Die meisten Gläubigen denken tief hinten in ihrem Verstand, dass Gott immer noch ärgerlich sei. Sie müssten eine Maske tragen, um Gott glücklich zu machen. Sie leben ein perfektes christliches Leben … Keine Filme, die nicht für unser Alter erlaubt sind, keine Softpornos, keine Schwüre, keine Reisen nach Las Vegas, kein Halloween, nicht zu viel trinken, be- stimmt nichts inhalieren und Gott hat alles andere verboten, dass zeigen würde, dass wir nicht total und komplett entsprechend seinem Wort leben. (Für die Bücher: Das ist nicht meine Liste. Selbst wenn DU diese Dinge tust, liebt Gott Dich noch immer … denk‘ an die Geschichte mit dem verlorenen Sohn.)

Für mich bedeutet das Kreuz, dass der Schleier zerrissen ist. Ich bin nicht länger von Gott getrennt. Er ist mein bester Freund, mein Papa. Ich habe vollen und kompletten Zugang zu meinem Papa. Es ist so ähnlich wie eine für alles geltende Eintrittskarte zum hinteren Teil der Bühne, wo die Party mit einem wirklich guten Inhalt abläuft.

Lass mich ein Beispiel geben. Bob und ich sind Geschäftspartner. Ich bin der emotionalere in unserem Verhältnis. Bob ist der Fels.

Ich bin manchmal stinksauer und frustriert. Bob kennt mein Herz. Er kennt meine Hoffnungen, meine Träume und er war bei mir durch Dick und Dünn.

Manchmal brauche ich ein Ventil. Und Bob lässt mich. Manchmal schwäre ich, fluche, werfe mit Mist … Er weiß genau, dass schließlich meinen Dampf abgelassen habe und wir darüber reden können. Er lässt mich meine Seele, meine Frustrationen und Ängste loswerden.

Bei Bob (und anderen in meinem Leben, einschließlich meiner Frau und meinen Kindern) kann ich meine Maske ablegen. Wenn Dinge unangenehm sind und ich mich entsprechend fühle, kann ich das 'raus lassen, ohne einen erhobenen Zeigefinger befürchten zu müssen.

Ich bin sicher, einigen von Ihnen juckt es in den Fingern einen Kommentar zu schreiben, dass ich als erwachsener Christ nicht ärgerlich sein, eine zu harte Sprache benutzen oder Gefühlsausbrüche haben sollte. Das Du ein ‚größeres Kaliber‘ von jemandem erwartest, der auf einer solchen Seite ist. Lass‘ mich eines klarstellen‘ CBD (Christian Business Daily) geht es NICHT darum nur recht zu haben oder komplett korrekt zu sein. Es geht NICHT um Per- fektion und bestimmt auch nicht um einen Platz für Ermahnungen.

Beim Kreuz geht es um Realitätssinn und darum, die Maske abzunehmen.

Das ist es, was am Kreuz geschah. Jesus erlaubte uns, unsere Maske für immer abzulegen. Wir müssen nicht länger glatt und perfekt aussehen. Ein ‚Bohei‘ um unseren Platz bei Gott machen, wie viel wir dienen, geben oder was für ein perfektes christliches Leben wir leben.

Am Kreuz wird Gott unser bester Freund. Er nimmt den Schleier weg. Der heiligste Raum ist nun für jeden offen. Einschließlich derer, die schwären, frustriet werden ihre Geduld verlie- ren, zu viel trinken, zu viel inhalieren, zu schnell fahren, in ihrem Herzen Lüste haben … das alles.

Wenn ich mit meinen Freunden ausgehe, bin ich nicht immer perfekt rasiert, meine Kleidung ist nicht immer passend, vielleicht habe ich sogar vergessen, mir die Zähne zu putzen und ich habe einen Hut auf, damit man meine ungekämmten Haare nicht sieht.

Und stell’ Dir vor: Es ist mir egal. Sie nehmen mich, wie ich bin, in dem Prozess in dem ich bin und sie lieben mich … ohne Vorbehalte. Mein Papa akzeptiert mich so auch.

Ein liebender Vater erlaubt seinen Kindern frei zu sprechen und ihre Gefühle in einer siche- ren, abgesicherten Art und Weise zu entdecken. Er tut sein Bestes, sie anzuleiten, erlaubt ihnen aber Fehler zu machen, zu Lernen und zu Wachsen.

Das ist es, was das Kreuz für mich bedeutet. Vielleicht bedeutet es das nicht auch für Dich und das ist gut so. Weil dies ein sicherer Ort ist, diese Gefühle auf eine nicht wertende Art zu entdecken.

Es geht um die Beziehung zu unserem Vater. Und jede Beziehung ist sehr persönlich und kann nicht kopiert werden.

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