Michael Richter
Marketing- und Vertriebsberatung - international
Hauptstrasse 27
DE-88422 Seekirch
Tel: +49(0)7582-933371
Fax: +49(0)7582-933372
E-Mail: michael.richter@marketing-und-vertrieb-international.de
Lexikon: Strategisches Marketing - Unternehmensfüh- rung + Internet - Marketing ist eigentlich ... + Marketingdefinitionen
Unternehmensführung
Die nachstehenden Fragen stammen aus den verschiedensten Unterlagen und fassen das zusammen, was für die tägliche Unternehmensführung bzw. Gespräche mit der Bank über Basel II wichtig ist:
Allgemeine Unternehmensverhältnisse
- Sind stabile Eigentümerverhätinsse vorhanden und sind sie mittelfristig gesichert ?
Management = Qualifikation, Struktur, Aufbau und Perspektiven des Manage- ments. Zukünftige Entwicklung und Risiken der Führungskräfte
- Erfahrungen
Hat die Geschäftsleitung Erfahrungen in der Führung eines Unternehmens in der aktuellen oder einer vergleichbaren Situation sowie in der Branche? Ist das technische und betriebs- wirtschaftliche KnowHow ausreichend?
- Flexibilität
Ist das Management in der Lage, sich flexibel an veränderte Marktgegebenheiten anzu- passen?
- Zweite Ebene
Verfügt das Unternehmen über eine zweite Führungsebene? Ist die Größe dieser Führungs- ene angemessen? Wie ist sie organisiert? Wie sind Weisungshierarchien aufgebaut?
- Nachfolge
Wird es in den nächsten Jahren Nachfolge-Probleme geben? Steht ein kompetenter Nach- lger für ein älteres Mitglied der Führungsebene fest? Wie wird der Nachfolger eingearbeitet? Ist er geeignet und akzeptiert?
- Unternehmensaufbau
Sind der Unternehmensaufbau und die Verantwortungsbereiche klar und nachvollziehbar strukturiert?
- Unternehmensstrategie
Besteht eine marktgerechte Unternehmensstrategie und wird sie in operative Prozesse überführt ?
Management = Unternehmenskonzept, Beurteilung des strategischen Vorgehens, Ziele, Konzepte, Planungen
- Ziel
Hat die Unternehmensleitung ein klares Unternehmensziel? Werden die Ziele und Unterneh- menspläne im Kreis der leitenden/entscheidenden Mitarbeiter kommuniziert?
- Investitionen
Werden Investitionen mit strategischen Zielsetzungen durchgeführt bzw. sind diese strate- gisch begründet oder motiviert?
- Produktspektrum
Gibt es eine Planung zur Weiterentwicklung des Produktspektrums?
- Marktanalyse
Findet eine Analyse des Markt- und Wettbewerbsumfeldes statt und fließen die daraus gewonnenen Erkenntnisse in die Unternehmensplanung ein?
- Liegen ausreichend differenzierte Notfallpläne für kritische Geschäftsentwicklungen vor ?
Management = Führungsinstrumente, Verwendung von klaren Vergehensweisen zur Entscheidungsfindung und zur Überwachung sowohl hinsichtlich des tat- sächlichen Geschäftes als auch in Bezug auf Soll/Ist-Vergleiche und -analysen
- Zwischenauswertungen
Gibt es im Jahresverlauf aussagefähige Informationen zur Geschäftslage (BWA, DATEV, KER)? (monatlich, quartalsweise)
- Verhalten gegenüber Bank
Wird gegenüber der Bank eine offene und koopetrative Informationspolitik betrieben? Werden Zusagen eingehalten? Werden Limits beachtet? Hat die Bank Einblick in wesentliche Unternehmensentscheidungen?
- Controlling
Existiert ein Controlling mit einer Analyse von Soll/Ist-Abweichungen? Findet eine Vor- und Nachkalkulation mit Ursachenanalyse statt? Können geschäftsrelevante Daten jederzeit und anforderungsgerecht in elektronischer Form dargestellt werden ? Sind die historischen
Ge- schäftsdaten elektronisch aufbereitet und jederzeit abrufbar ?
- Planung
Existiert eine zeitgemäße, detaillierte und begründete Planung von Kosten und Erträgen? Enthalten die Planungen auch eine Szenariobetrachtung?
- Bereichsberechnungen
Existieren hinsichtlich Conrolling und Planungen auch Teilrechnungen für Sparten oder einzelne Produkte (Vor- und Nachkalkulation) ?
- Stille Reserven/Lasten
Werden stille Reserven und stille Lasten im Jahresabschluss identifiziert?
- Analyse Ertragslage
Wird die Ertragslage nach Risiko- und Erfolgsfaktoren analysiert?
Marktsituation -
Verwendung von aussagekräftigen Dasten zur Betrachtung exostierender Märkte sowie zukünftiger Trends in den bearbeiteten Märkten/Marktsegmenten bzw. bei den Zielgruppen
- Verfügt das Unternehmen über Zukunftsstrategien für Produktentwicklung, Innovationen, Wachstum und Marktziele ?
- Wird das Produkt- und Leistungsportfolio kontinuioerlich den Wettbewerbsanforderungen angepasst?
- Beruhen die Vertriebs- und Marketingaktivitäten auf einem marktgerechten Niveau ?
Marktsituation = Kundenabhängigkeit, Abhängigkeit von einzelnen oder wenigen Kunden oder Kundengruppen, Beurteilung dieses Marktes hinsichtlich Potenzial und zukünftiger Entwicklung
- Abnehmerstruktur
Besteht eine ausgewogene Abnehmerstruktur ohne erkennbare Abhängigkeiten? Anteil der wichtigsten Abnehmer? Stammkunden? Erfolgt eine kontinuierliche Analyse der Kunden- struktur und -entwicklung ? Werden von relevanten Kunden regelmäßig Bonitätsprüfungen vorgenommen ?
- Marktpotenzial
Wie ist das Marktpotenzial in den verschiedenen Zielgruppen einzuschätzen? Gibt es be- sondere Chancen oder Risiken? Bestehen Verfahren für eine regelmäßige Analyse des Marktumfeldes und der Wettbewerbsverhältnisse ?
- Auftragslage
Wie ist die aktuelle Auftragslage einzuschätzen? Wie sicher ist eine Kontinuität des weiteren Auftragseingangs? Gibt es ein Auftragspolster und wie weit reicht dieses?
- Regionalität
Wie sind die Kunden regional verteilt? Wie werden verschiedene Regionen behandelt? Wie ist der Wettbewerb regional verteilt? Gibt es Risiken oder Chancen aus internationalem Geschäft?
- Vertriebskonzept
Existiert ein systematisches, schlüssiges und praktikables Vertriebskonzept?
Teil 2 - weiter >>
* Seite an einen Freund weitergeben











