Michael Richter
Marketing- und Vertriebsberatung - international
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Marketing
CRM und ERP-Systeme - und mehr - gegen (oder doch für/mit) Menschen !?
Es ist
Natürlich ist es gut, wenn man die Abwicklung der verschiedensten Aufgaben innerhalb eines Unternehmens - es sei denn, es ist zu klein für gesonderte Softwarepakete, dann kann man absolut vergleichbares auch mit den z. B. in Windows enthaltenen Bausteinen erreichen - weitestgehend automatisiert hat.
Man weiß dann z. B.
u. v. a. m.
- welche Rechnungen noch offen sind, wer wie lange das Zahlungsziel überzogen hat
PUNKT.
Das (natürlich ist das nicht vollständig !!) war es auch schon, was eine Maschine leisten kann.
Denn:
Selbst wenn die Kunden aber direkt von der Maschine angesprochen werden könnten und der Bestellprozess ohne menschliche Einwirkung ablaufen würde, dann würde es keinerlei Weiterentwicklungen geben und wir Menschen wären
Das hat aber mit Marketing soviel zu tun, wie eine automatisch anspringende Heizung mit dem Autofahren.
Auf der einen Seite gibt es vorgegebene Parameter, die die Heizung dazu bringen (voraus- gesetzt der 'Brennstoff' ist da - letzteres könnte tatsächlich über eine automatisierte Bestellung sichergestellt werden, wenn der optimale Preis sichergestellt ist) an- zuspringen, während beim Autofahren schon der Mensch eingreifen muss, wenn er heil ans Ziel kommen will.
Einige Zitate zwischendurch
1. Albert Einstein: Die Vorstellungkraft ist wichtiger als das Wissen. Wissen ist beschränkt. Die Vorstellungskraft umspannt die Welt
Genau das hat dazu geführt, dass Gary Kasparov (bei seinem 2. Anlauf 2003) im Schach gegen einen auf Höchstleistung programmierten Computer Remis gespielt hat (hatte er angeboten, obwohl er in sehr aussichtsreicher Position war, wie Fachleute sagen).
Der Computer (deren Zitat: 'Kreativität nach wie vor weit unter derjenigen eines Plattwurmes'liegt) konnte nur schnell rechnen, Kasparov hatte 'Kreativität und Vor- stellungskraft'.
2. Zitat von Reinhold Würth (in wenigen Jahrzehnten zum Milliardär geworden) in der Süddeutschen Zeitung, Nr. 41, 19/20.2.2005:
"Der Verkäufer soll mit dem Kunden und nicht mit der Kiste (PC, d. Verf.) kom- munizieren! - Durch PCs werden Menschen zu Statisten degradiert".
Einige Argumente 'pro Mensch':
1. Er kann mit dem Kunden 'reden' - und so ggfs. auch Lösungen für dessen Problem finden, wenn auch ggfs. mit einem anderen Produkt
2. Er kann Märkte/Kunden untersuchen - Ein PC könnte vielleicht (bei sorgfältiger Programmierung) aus verschiedenen Datenbanken Firmen in unterschiedlichen Ländern herausfinden, die 'X' produzieren - sofern die Datenbanken wirklich alle durchgehend nach einem Muster aufgebaut sind und einem einheitlichen Schema folgen, was aber leider NIE der Fall ist -, aber sobald es and die Auswertung geht, festzustellen ob die gesamte Kenntnis des Unternehmens /deren Endprodukte passend sind, geht's nicht mehr
3. Ein PC kann keine Industrietrends vorhersehen/voraussagen - er kann halt nicht denken und/oder menschliche Verhaltensweisen antizipieren (WIR schon !!)
4. Ein PC kann keine neuen Marktsegmente entdecken, auf denen wir noch nicht tätig sind, bei geringfügiger Anpassung unserer Produkte aber durchaus Chancen hätten
usw., usw.
Es geht also nicht OHNE den Menschen, die Frage ist nur wie viel 'Vorstellungskraft' (siehe oben) er entwickeln kann und wie unabhängig er in seinem Denken bleibt.
Also:
Lassen wir die Maschinen FÜR uns arbeiten und uns nicht ersetzen. Sie werden es nie können, auch wenn das preiswerter zu sein scheint.
PS: Auch z. B. für die Erstellung eines Marketingplanes gibt es hilfreiche Soft- ware, die Daten müssen Sie aber selbst eruieren/eingeben und auch bei der Auswertung/Entscheiung über das Vorgehen kamm ein Computer nicht helfen.
siehe auch >> Internetmarketing - Kundennutzen - email
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